Am 23. April fand in Hamburg zum 6. Mal die Dataport Hausmesse statt. Über 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den norddeutschen Verwaltungen folgten der Einladung ihres Dienstleisters Dataport und dessen Partnerfirmen, um sich über deren innovative Angebote zu informieren, sich untereinander auszutauschen und an dem interessanten Vortragsprogramm teilzunehmen.
Mit der ifib consult als Partner im E-Government-Rahmenvertrag für Dataport und seine Trägerländer waren wir in diesem Jahr erstmals mit einem eigenen Messestand vertreten, den wir unter das Motto „IT, Medien und Bildung“ gestellt und damit als Schwerpunkt unsere Leistungen und Lösungen im Bildungsbereich präsentiert haben. Kurzfristig war dann auch noch mein Vortrag „Und jeder bringt was mit – wohin entwickelt sich die Schul-IT?“ ins Programm gerutscht, der sich mit den aktuell heftig diskutierten Trends „Bring Your Own Devive (BYOD)“ und „Cloud Computing“ sowie deren Perspektiven für den Schulbereich befasste.

Messestand der ifib consult auf der Dataport Hausmesse
Zentrales Highlight an unserem Stand war der interaktive Multitouch-Tisch. Dieser war ursprünglich von dem studentischen Masterprojekt PrIMA (Priming Information for Medical Association) aus dem Studiengang Digitale Medien an der Universität Bremen unter der Betreuung von Prof. Dr. Andreas Breiter entwickelt worden, um fremdsprachlichen Patienten die Kommunikation mit Ärzten zu erleichtern, indem sie mit Hilfe des Multitouch-Tischs bereits im Wartezimmer lernen können, ihre Schmerzen in einer Fremdsprache zu beschreiben.

Staatsrat Hans-Henning Lühr (rechts) und IT-Direktor Dr. Martin Hagen (links) aus dem Finanzressort der Freien Hansestadt Bremen lassen sich unseren Messestand zeigen
Kurzerhand hatten wir den Multitouch-Tisch für die Messe umprogrammiert, um dort in sechs interaktiven Themenbereichen Ergebnisse aus unseren Projekten im Bildungsbereich zu präsentieren. Der Tisch wurde damit zum Anziehungspunkt unseres Messestandes und schnell zeigten sich viele neue Anwendungsmöglichkeiten. Als dann die Messe mit einem DJ auf der Bühne seinen lockeren Ausklang fand, entwickelte sich auch unserer Tisch mit einem darauf laufenden interaktiven Spiel erneut zum Anziehungspunkt.
Insgesamt war es ein erfolgreicher Messeauftritt mit vielen interessanten alten und neuen Kontakten.
Gesendet von B. E. Stolpmann
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Wir sind dieses Jahr auf der Dataport Hausmesse mit einem eigenen Stand (Standnummer: F19) zu unserem Schwerpunktthema „IT, Medien und Bildung“ vertreten. Wir präsentieren dort unsere Leistungen und Lösungen zur IT-Strategieentwicklung und Medienentwicklungsplanung für Bildungsträger, unsere Beratungsaktivitäten zu Technologieinnovationen im Bildungsbereich und unsere Forschungsprojekte zur Medienkompetenz.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche!
Die Dataport Hausmesse findet am 23. April 2013 in der Messehalle Schnelsen Nord in Hamburg statt. Einlass ist ab 9.00 Uhr, um 10.00 Uhr ist die Eröffnung. Anmelden kann man sich bei Dataport über ein Webformular.
Wir unterstützen als Mitglied des Verbunds „CSC_Plus“ die weitere Umsetzung von E-Government bei Dataport und seinen Trägerländern Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Grundlage hierfür ist ein bis Ende 2014 reichender Rahmenvertrag, der es Dataport, den drei Ländern sowie Kommunen in Schleswig-Holstein ermöglicht, einfach und unkompliziert die von ihnen benötigten Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen zu können.
Neben unseren Bildungsthemen sind wir gegenwärtig in den Dataport Trägerländern auch in die flächendeckende Standardisierung der IT-Arbeitsplätze im Projekt BASIS.bremen, den Rollout des Dokumentenmanagementsystems VISkompakt in der Bremer Verwaltung sowie die Umsetzung des Bremer Wegs zu Open Data eingebunden.
Gesendet von B. E. Stolpmann
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Ende März fand im schönen Bern zum ersten Mal die Fachtagung BPM@ÖV statt. Wie das Kürzel schon verrät, ging es um das Geschäftsprozessmanagement in öffentlichen Verwaltungen. Veranstaltet wurde die Tagung von der Berner Fachhochschule Wirtschaft. Der erste Tag war als wissenschaftliche Konferenz angelegt, wobei das Programm ab mittags auch praxisnahe Präsentationen zu BPM-Projekten aus den Nachbarländern der Schweiz vorsah. Am nächsten Morgen ging es mit dem Anwendertag BPM@ÖV weiter.
Ich durfte an beiden Tagen einen Beitrag leisten. Im Rahmen der Präsentationen aus den Nachbarländern habe ich in meinem Vortrag zwei Projekttypen zur interkommunalen Kooperation beim Geschäftsprozessmanagement mit ihren jeweiligen Vor- udn Nachteilen vorgestellt. Daran anknüpfend habe ich darauf aufmerksam gemacht, dass beim Einstellen von Prozessmodellen in die gegenwärtig so populären Prozessbibliotheken in der Regel der Kontext der ursprünglichen Modellerstellung verloren geht. Um ein Prozessmodell aber zutreffend zu interpretieren und es für die eigene Weiterarbeit nutzen zu können, muss klar sein, ob es z.B. für die Einführung eines IT-Systems, für das interne Wissensmanagement oder für welchen anderen Zweck auch immer erstellt worden ist. Die Darstellung dieses Kontextes wiederum erzeugt beim Autor Zusatzaufwand, was sich hinderlich auf dessen Motivation auswirken könnte, die eigenen Prozesse einer übergeordneten Bibliothek zur Verfügung zu stellen.
Am zweiten Tagen habe ich mit Norbert Ahrend (Nationale Prozessbibliothek), Marc Schaffroth (eCH) und Michael Breidung (Landeshauptstadt Dresden) an einem halbstündigen Roundtable unter Moderation von Konrad Walser (Berner Fachhochschule) über Einführungsvorgehen und Hindernisse beim Geschäftsprozessmanagement im öffentlichen Sektor diskutiert.
Den Kolleginnen und Kollegen aus Bern sei für zwei informative Tage in angenehmer Atmosphäre gedankt. Der Erfolg der Tagung kommt auch darin zum Ausdruck, dass an der Berner Fachhochschule schon die Folgeveranstaltung im kommenden Jahr, voraussichtlich am 9./10. April, geplant wird.
Gesendet von Martin Wind
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Zum dritten Mal nach 2010 und 2012 haben wir im Februar 2013 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bremer Verwaltung nach ihrer Zufriedenheit mit ihrem IT-Arbeitsplatz und dem dafür geleisteten Support befragt.
Damit kann die Zufriedenheit mit der IT-Ausstattung in der Bremer Verwaltung erstmals über einen längeren Zeitraum dokumentiert werden. Dies ist insofern wichtig und interessant, als die IT der Stadt Bremen mit der Auslagerung des IT-Betriebs an den Dienstleister Dataport aktuell vor einem größeren Umbruch steht.
Befürchtungen, dass die Anwenderinnen und Anwender bei einer dritten Wiederholung „befragungsmüde“ werden könnten, haben sich hingegen nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Mehr als 2100 der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit IT-Arbeitsplatz und damit noch einmal deutlich mehr als in 2012 haben sich an der Befragung beteiligt. Fast 800 von ihnen haben zudem die Möglichkeit genutzt, in einer offenen Frage Anregungen und Verbesserungsvorschläge aber auch Kritik zu äußern, was die hohe Bereitschaft aufzeigt, sich an der Ausgestaltung des eigenen IT-Arbeitsplatzes zu beteiligen.
Aktuell werden die Ergebnisse ausgewertet und sollen der Senatorin für Finanzen als Auftraggeberin dann im April 2013 präsentiert werden.
Gesendet von B. E. Stolpmann
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Die Aktivitäten von ifib und ifib consult zur Beratung und Unterstützung von Kommunen beim Geschäftsprozessmanagement gehen in die nächste Runde:
Auch bei unserem Projekt zum Rollout des Dokumentenmanagementsystems in der Bremer Verwaltung spielen Prozesse eine wichtige Rolle. Alles in allem wird deutlich: Auch wenn die Entwicklungen manchmal langsamer vorangehen als gedacht oder erhofftt, so ist das "Denken in Prozessen" und das Bewusssein für Optimierungsnotwendigkeiten inzwischen doch weit fortgeschritten.
Gesendet von Martin Wind
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