Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat beschlossen, einen Medienentwicklungsplan für den Einsatz digitaler Medien im pädagogischen Bereich für die allgemein bildenden Schulen in Hannover zu erarbeiten. Die ifib consult wurde beauftragt, den Schulträger bei diesem Prozess der Medienentwicklungsplanung zu unterstützen.
An der Erstellung des Medienentwicklungsplans sollen auch Vertreterinnen und Vertreter der Schulen aktiv beteiligt werden, um die Anforderungen der Schulen und der Lehrkräfte an die künftige Ausstattung mit digitalen Medien, insbesondere auch in Hinblick auf pädagogische Inhalte, die Förderung von Medienkompetenz und den Einsatz von Software und Lernmedien einzubeziehen.
Dafür haben wir diese Woche eine Online-Befragung aller Hannoveraner Schulen gestartet, um zu erfahren, wie die derzeitige IT-Ausstattung der Schulen aussieht, wie der Support dafür geregelt ist und welche Schwerpunkte die Schulen künftig setzen wollen. Desweiteren interviewen wir in einer zweiten Online-Befragung alle Lehrkräfte dazu, wie sie digitale Medien aktuell nutzen, wie sie die Rahmenbedingungen für den Medieneinsatz bewerten und welche Anforderungen und Bedarfe sie für die künftige Ausrichtung der IT-Ausstattung haben.
Heute haben wir dann zusammen mit 25 Lehrkräften einen halbtägigen Workshop durchgeführt. Dazu haben wir in drei parallelen Themenblöcken (1) die pädagogischen Anforderungen, (2) die Festlegung der technischen Ausstattung sowie (3) die künftige Bereitstellung von Software und Content gemeinsam mit den Lehrkräften aufgenommen und diskutiert. Anschließend haben wir die Themenblöcke in neuer Besetzung wiederholt, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit hatten, sich jeweils in zwei Themenbereiche einzubringen.
Wir haben dabei engagierte und motivierte Lehrkräfte erlebt, die ein starkes Interesse daran haben, die künftige Ausrichtung des Medieneinsatzes an ihren Schulen aktiv mitzugestalten. Dafür bedanken wir uns bei allen Beteiligten!
Gesendet von B. E. Stolpmann
Zuordnungen:
Projekte •
Veranstaltungen •
IT-Management •
Medienkompetenz •
Neue Medien und Schulentwicklung •
Regionale Kooperationen •
(0) Kommentare • Permalink
Am 07.05. fand in Paderborn die zweite Dialogtagung des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projektes „Medienbildung entlang der Bildungskette“ statt. Im Zuge des Vorhabens soll aufgezeigt werden, wie die unterschiedlichen Bildungseinrichtungen in der Bildungskette die Medienerfahrungen junger Menschen besser aufgreifen und in Bildungsprozesse integrieren können. Ich habe dazu in der AG zu Medien in der mittleren und späten Adoleszenz einen kurzen Input zum Zusammenhang von Medienbildung und Berufsorientierung gegeben. Dabei wurde u.a. deutlich, dass Medienbildung im Kontext der Berufsorientierung bisher eher eine nachgeordnete Rolle spielt und großer Bedarf besteht, den Begriff der beruflichen Medienkompetenz weiter zu schärfen, wie wir das u.a. im Projekt „LernenPlus“ versuchen.
Gesendet von Stefan Welling
Zuordnungen:
Veranstaltungen •
Vorträge •
Schulen und Schulträger •
Medienkompetenz •
Neue Medien und Schulentwicklung •
(0) Kommentare • Permalink
Am vergangenen Mittwoch stellten Prof. Dr. Andreas Breiter und Prof. Dr. Stefan Aufenanger die Ergebnisse der neuen LfM-Studie zur Medienintegration in der Grundschule in Nordrhein-Westfalen vor, die das ifib gemeinsam mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchführte. Dabei wurde insbesondere deutlich, dass der Stellenwert der Förderung von Medienkompetenz in den Grundschulen zwar deutlich zugenommen hat, diese Arbeit aber punktuell und unsystematisch verläuft. Dies liegt nicht zuletzt an den Rahmenbedingungen: In der Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte findet Medienpädagogik und -bildung bislang unverbindlich statt und variiert zudem stark zwischen den Ausbildungsorten und Fachdidaktiken. Auch hinsichtlich der Ausstattung der Schulen bestehen große Unterschiede zwischen den einzelnen Grundschulen. Deutlich wurde auch, dass digitale Medien häufiger in Lehrer- als in Schülerhand den Weg in den Unterricht finden.
.jpg)
Die Studie basiert auf einem Multi-Methoden-Design aus qualitativen und quantitativen Methoden. Neben einer repräsentativen standardisierten Befragung von fast 1.000 Lehrkräften, wurden vier Gruppeninterviews mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulträger und der Kompetenzteams geführt, relevante Dokumente wie z.B. Lehrpläne und Prüfungsordnungen analysiert sowie sechs Schulfallstudien realisiert.
Im Anschluss an die Präsentation der Ergebnisse fand ein Gespräch mit den Autoren und Frau Mechthild Appelhoff (Bereichsleiterin Medienkompetenz und Bürgermedien, LfM) sowie Herrn Prof. Dr. Markus Köster (Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen) über die Schlussfolgerungen aus der Studie statt. Markus Köster betonte in diesem Zusammenhang u.a. den Stellenwert von Medienkonzepten, die ein bedeutendes Instrument zur systematischen Integration von digitalen Medien in den Grundschulen darstellen.
Die Studie Medienintegration ist in der Schriftenreihe der LfM erschienen und kann über den VISTAS Verlag bestellt werden. Ein Video mit Ausführungen von Andreas Breiter zur Studie findet man hier genauso wie die Präsentation zur Vorstellung.
Andreas Breiter, Stefan Aufenanger, Ines Averbeck, Stefan Welling, Marc Wedjelek: Medienintegration in Grundschulen. Untersuchung zur Förderung von Medienkompetenz und der unterrichtlichen Mediennutzung in Grundschulen sowie ihrer Rahmenbedingungen in Nordrhein-Westfalen. Berlin (Vistas), 2013. Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), Band 73, ISBN 978-3-89158-587-0, 22,- Euro
Gesendet von Ines Averbeck
Zuordnungen:
Projekte •
Vorträge •
Schulen und Schulträger •
Medienkompetenz •
Neue Medien und Schulentwicklung •
(0) Kommentare • Permalink
Am 23. April fand in Hamburg zum 6. Mal die Dataport Hausmesse statt. Über 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den norddeutschen Verwaltungen folgten der Einladung ihres Dienstleisters Dataport und dessen Partnerfirmen, um sich über deren innovative Angebote zu informieren, sich untereinander auszutauschen und an dem interessanten Vortragsprogramm teilzunehmen.
Mit der ifib consult als Partner im E-Government-Rahmenvertrag für Dataport und seine Trägerländer waren wir in diesem Jahr erstmals mit einem eigenen Messestand vertreten, den wir unter das Motto „IT, Medien und Bildung“ gestellt und damit als Schwerpunkt unsere Leistungen und Lösungen im Bildungsbereich präsentiert haben. Kurzfristig war dann auch noch mein Vortrag „Und jeder bringt was mit – wohin entwickelt sich die Schul-IT?“ ins Programm gerutscht, der sich mit den aktuell heftig diskutierten Trends „Bring Your Own Devive (BYOD)“ und „Cloud Computing“ sowie deren Perspektiven für den Schulbereich befasste.

Messestand der ifib consult auf der Dataport Hausmesse
Zentrales Highlight an unserem Stand war der interaktive Multitouch-Tisch. Dieser war ursprünglich von dem studentischen Masterprojekt PrIMA (Priming Information for Medical Association) aus dem Studiengang Digitale Medien an der Universität Bremen unter der Betreuung von Prof. Dr. Andreas Breiter entwickelt worden, um fremdsprachlichen Patienten die Kommunikation mit Ärzten zu erleichtern, indem sie mit Hilfe des Multitouch-Tischs bereits im Wartezimmer lernen können, ihre Schmerzen in einer Fremdsprache zu beschreiben.

Staatsrat Hans-Henning Lühr (rechts) und IT-Direktor Dr. Martin Hagen (links) aus dem Finanzressort der Freien Hansestadt Bremen lassen sich unseren Messestand zeigen
Kurzerhand hatten wir den Multitouch-Tisch für die Messe umprogrammiert, um dort in sechs interaktiven Themenbereichen Ergebnisse aus unseren Projekten im Bildungsbereich zu präsentieren. Der Tisch wurde damit zum Anziehungspunkt unseres Messestandes und schnell zeigten sich viele neue Anwendungsmöglichkeiten. Als dann die Messe mit einem DJ auf der Bühne seinen lockeren Ausklang fand, entwickelte sich auch unserer Tisch mit einem darauf laufenden interaktiven Spiel erneut zum Anziehungspunkt.
Insgesamt war es ein erfolgreicher Messeauftritt mit vielen interessanten alten und neuen Kontakten.
Gesendet von B. E. Stolpmann
Zuordnungen:
Nachrichten •
Projekte •
Vorträge •
Öffentliche Verwaltung •
Schulen und Schulträger •
Partizipation und Teilhabe •
E-Government •
IT-Management •
Medienkompetenz •
Neue Medien und Schulentwicklung •
Regionale Kooperationen •
(0) Kommentare • Permalink
Wir sind dieses Jahr auf der Dataport Hausmesse mit einem eigenen Stand (Standnummer: F19) zu unserem Schwerpunktthema „IT, Medien und Bildung“ vertreten. Wir präsentieren dort unsere Leistungen und Lösungen zur IT-Strategieentwicklung und Medienentwicklungsplanung für Bildungsträger, unsere Beratungsaktivitäten zu Technologieinnovationen im Bildungsbereich und unsere Forschungsprojekte zur Medienkompetenz.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche!
Die Dataport Hausmesse findet am 23. April 2013 in der Messehalle Schnelsen Nord in Hamburg statt. Einlass ist ab 9.00 Uhr, um 10.00 Uhr ist die Eröffnung. Anmelden kann man sich bei Dataport über ein Webformular.
Wir unterstützen als Mitglied des Verbunds „CSC_Plus“ die weitere Umsetzung von E-Government bei Dataport und seinen Trägerländern Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Grundlage hierfür ist ein bis Ende 2014 reichender Rahmenvertrag, der es Dataport, den drei Ländern sowie Kommunen in Schleswig-Holstein ermöglicht, einfach und unkompliziert die von ihnen benötigten Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen zu können.
Neben unseren Bildungsthemen sind wir gegenwärtig in den Dataport Trägerländern auch in die flächendeckende Standardisierung der IT-Arbeitsplätze im Projekt BASIS.bremen, den Rollout des Dokumentenmanagementsystems VISkompakt in der Bremer Verwaltung sowie die Umsetzung des Bremer Wegs zu Open Data eingebunden.
Gesendet von B. E. Stolpmann
Zuordnungen:
Projekte •
Studien •
Veranstaltungen •
Schulen und Schulträger •
E-Government •
IT-Management •
Medienkompetenz •
Neue Medien und Schulentwicklung •
Regionale Kooperationen •
(0) Kommentare • Permalink
© 2008 XHTML . CSS .
Powered by ExpressionEngine