Auch in diesem Jahr hat die DeLFI beschlossen, den Workshop Lerninfrastrukturen anzubieten, den das ifib wie schon im letzten Jahr wieder mitgestalten wird. Neben Beiträgen, die als Artikel auch im Tagungsband erscheinen sollen, haben wir in diesem Jahr auch Praxisberichte von Lehrkräften vorgesehen. Wir wünschen uns zahlreiche Einreichungen zu dem beigefügten Call, würden uns freuen, wenn Sie den Call weiter verbreiten und hoffen auf eine rege Beteiligung an dem Workshop in Hagen.
DeLFI 2012, Fernuni Hagen, 24.9.2012
Programmkomitee
Breiter, A., Döbeli Honegger, B., Heinen, R., Herber, E., Kerres, M., Moser, S., Schiefner-Rohs, M., Schulz-Zander, R., Stolpmann, B.E., Vaupel, W., Wedekind, J., Welling, S.
Abstract: Kinder und Jugendliche verfügen in zunehmendem Maße über persönliche mobile Geräte, die jedoch aktuell noch kaum in schulischen Kontexten genutzt werden. Gleichzeitig wird der Einsatz von Tablets dort in zunehmendem Maße erprobt. Der Workshop bietet ein Forum, um Chancen, Perspektiven, Herausforderungen und Grenzen der Arbeit mit persönlichen, mobilen Geräten in der Schule zu diskutieren. Im Zentrum der Diskussion sollen pädagogische, didaktische, organisatorische und rechtliche Aspekte stehen.
1 Hintergrund und Ziele des Workshops
Wirft man einen Blick in die Schule und auf die Geräteausstattung von Schülerinnen und Schülern, so sind zwei Tendenzen sichtbar: Zum einen besitzen immer mehr Jugendliche inzwischen Smartphones (vgl. auch JIM-Studie 2011). Mit dem Mobiltelefon im klassischen Sinn haben diese Geräte nur noch insofern eine Gemeinsamkeit, dass man damit auch telefonieren kann. Ansonsten handelt es sich um mobile Kleinstcomputer, die sich prinzipiell auch in Lern- und Lehrkontexten einsetzen lassen. In der Schule fallen solche Geräte aber zumeist noch unter das oft vorherrschende „Handyverbot“. Zum anderen erfreuen sich auch Tablets zunehmender Beliebtheit in schulischen Bildungskontexten. So gibt es beispielsweise immer mehr “iPad-Klassen”, die aber meist in Form von schulisch organisierten Einzelprojekten durchgeführt werden. Es stellt sich die Frage, warum Smartphones, Notebooks, Netbooks, Tablets, Handhelds und andere Geräte, die die Schülerinnen und Schüler schon heute besitzen, nicht systematisch im Unterricht Verwendung finden. Diese Entwicklung wird inzwischen unter dem Titel „Bring your own device“ (BYOD) diskutiert und gewinnt kontinuierlich an Aufmerksamkeit.
Aber auch auf der Seite der Anbieter von schulischen Bildungsangeboten kommt es zu Veränderungen: Mit der zunehmenden Verfügbarkeit von webbasiertem Content, Bildungs-Apps und künftig wohl auch digitalen Schulbüchern über die Online-Marktplätze der marktführenden Plattformanbieter kommt möglicherweise auch Bewegung in den Schulbuchmarkt mit entsprechend neuen Angeboten, Nutzungs- und Distributionsmodellen. Entwickeln sich Apps, von unterschiedlichen Geräten und Gerätetypen nutzbar, zum kleinsten gemeinsamen Nenner heterogener Lerninfrastrukturen? Die verstärkte Nutzung dieser Medien führt damit auch zu einer neuen Betrachtung der Frage, wie Daten in der Schule zukünftig gespeichert und weiterverarbeitet werden sollen. Verschwinden z.B. serverbasierte dezentrale Infrastrukturen aus den Schulen künftig alle in der so genannten Cloud und welche Rolle spielen klassische Lern-Management-Systeme in diesem Kontext?
Der Workshop bietet ein Forum, um sich fachlich fundiert auf der Basis vorhandener (Praxis-)Erfahrungen über die Perspektiven, Chancen und Grenzen des schulischen Lernens mit privaten, mobilen Geräten auszutauschen und erste Einschätzungen zu wagen, welche pädagogischen, technischen, organisatorischen, didaktischen und rechtlichen Konsequenzen diese Entwicklungen für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien in der Schule haben.
Wir wünschen uns daher neben wissenschaftlich fundierten Beiträgen auch Beiträge, die auf der Basis praktischer und praxisnaher Erfahrungen über absehbare und mögliche Konsequenzen der skizzierten Entwicklungen berichten.
2 Themenschwerpunkte
2.1 Medienausstattung und -nutzung Jugendlicher
Kinder und Jugendliche sind insgesamt gut bis sehr gut mit digitalen Endgeräten ausgestattet. Zu fragen ist aber, ob diese gute Ausstattung auch alle sozialen Gruppen betrifft oder ob es etwa schicht- oder bildungsabhängige Unterschiede gibt. Auch kann hier der Frage nachgegangen werden, in wie weit Jugendliche bereit und / oder in der Lage sind, die privat vorhandene Ausstattung auch in formalen Bildungskontexten der Schule zu nutzen.
2.2 Chancen und Herausforderungen heterogener Umgebungen
Die Nutzung privater Hardware in Schule wirft eine Reihe von Fragen auf, die im Workshop diskutiert werden können: Wie können verschiedene, private Endgeräte sicher in eine schulische Infrastruktur eingebunden werden? Welche Konsequenzen haben unterschiedliche Geräte, Betriebssysteme und Programme für die Gestaltung eines medienbasierten Unterrichts? Wie kann in heterogenen Umgebungen Support geleistet werden, bzw. wie kann Schule davon entlastet werden? Welche rechtlichen Implikationen sind mit der Nutzung privater Hardware verbunden?
2.3 Private Hardware in der Schule - Konsequenzen für digitale Schulbücher und Bildungs-Apps
In heterogenen Umgebungen müssen auch inhaltliche Angebote so gestaltet sein, dass sie unabhängig von Geräten und Betriebsystemen genutzt werden können. Welche Mindeststandards sind daher für digitale Schulbücher und Bildungs-Apps erforderlich? Welche Konsequenzen hat dies auch für die didaktische Konzeption der Angebote?
2.4 Überall verfügbar - Die Cloud in der Schule
Müssen Schulen oder Schulträger in Zukunft noch umfangreiche Serverlösungen für den schulischen IT-Betrieb betreiben oder sind diese zukünftig zu Gunsten so genannter Cloud-Lösungen verzichtbar? Welche Vor- und Nachteile gehen damit einher und wie müssen Cloud-Lösungen gestaltet sein, damit sie an Schulen einsetzbar sind?
3 Einreichung von Beiträgen
Beiträge können in Form von Aufsätzen (ca. 8 Seiten ) eingereicht werden. Ausgewählte Beiträge werden im Workshop-Band der Tagung veröffentlicht. Beiträge im LNI-Format sind bis zum 18.06.2012 einzureichen bei richard.heinen@uni-due.de.
Praxisberichte können in Form von einseitigen Abstracts eingereicht werden. Sie werden als Kurzreferate in den Workshop eingebracht. Abstracts sind bis zum 18.06.2012 einzureichen bei richard.heinen@uni-due.de.
Die Auswahl der Beiträge erfolgt bis zum 10.07.2012.
Die Endfassung der Beiträge muss für die Veröffentlichung im Online-Tagungsband mit ISSN-Nummer bis zum 15.07.2012 vorliegen
Gesendet von B. E. Stolpmann
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Im Anschluss an meinen diesjährigen CeBIT-Besuch bin ich gestern nach Göttingen gefahren, um dort auf Einladung der Grünen über Open Government und die Bremer Aktivitäten und Erfahrungen auf diesem Gebiet zu berichten. Der Anlass: Die Stadt Göttingen hat auf Initiative der grünen Stadtratsfraktion im September 2011 eine Informationsfreiheitssatzung beschlossen und darin u.a. das „Prinzip der maximalen Öffentlichkeit“ festgeschrieben. Dazu heißt es in § 16 der Satzung:
„Das Prinzip der maximalen Öffentlichkeit soll Anwendung finden. Alle rechtlichen Ermessenspielräume werden ausgeschöpft, um eine frühestmögliche elektronische Veröffentlichung aller den Entscheidungsprozessen des Rates zugrunde liegenden Informationen zu ermöglichen. Das Nähere regelt die Hauptsatzung.“
Auch wenn ein Informationsfreiheitsgesetz im Land Niedersachsen nicht in Sicht zu sein scheint: In fortschrittlichen Kommunen ist Open Data längst angekommen – und das „Prinzip der maximalen Öffentlichkeit“ in Bezug auf politische Diskussionen und Entscheidungen ist ein wichtiger, erster Schritt auf dem Weg zum transparenteren Rathaus. Und zur „Stadt, die Wissen schafft“, so der Slogan der Stadt, passt diese Transparenz natürlich in ganz besonderem Maße. Inzwischen hat der zuständige Ausschuss auch die Geschäftsordnung des Rates im Sinne des Prinzips der maximalen Öffentlichkeit überarbeitet, die Verabschiedung des Entwurfs durch den Rat der Stadt steht kurz bevor.
Die Informationsfreiheitssatzung ist einer von mehreren Bausteinen, mit denen sich Politik und Verwaltung in Göttingen um mehr bürgerschaftliche Teilhabe bemühen. Besondere Bedeutung hat zurzeit der Bürgerdialog zur Erörterung von Einnahme- und Einsparvorschlägen für einen „Zukunftsvertrag“, der mit dem Land Niedersachsen zur Entschuldung der Kommune abgeschlossen werden soll.
In der Diskussion wurde u.a. deutlich, dass neben dem Zugang zu Daten vor allem die Kenntnis der Abläufe von politischen Verfahren sowie die transparente Gestaltung von Entscheidungsprozessen von großer Bedeutung sind. So gesehen ist der Zugriff auf Daten und Informationen zweifellos ein wichtiger Baustein für informierte Partizipation. Um dauerhaft eine neue Qualität in der Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, sind zahlreiche weitere Umbauten in Politik und Verwaltung erforderlich. Auch vor diesem Hintergrund ist es interessant zu verfolgen, welche Erfahrungen mit dem aktuellen Bürgerdialog zur Entschuldung Göttingens gesammelt werden und wie die Entscheidungsträger in der Verwaltung und die Mitglieder des Stadtrates mit den Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger verfahren werden.
Zum Schluss gab es als Dankeschön fürs Kommen von Uli Holefleisch, der für die Göttinger Grünen die Veranstaltung organisiert hatte, einen Pin mit dem Gänseliesel (dem Göttinger Wahrzeichen) fürs Jackett. Zum Glück hatte ich noch einen Pin mit den Bremer Stadtinformanten dabei, um mich angemessen zu revanchieren...
Gesendet von M. Wind
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In den bemerkenswert schönen Räumlichkeiten der Universität Salzburg fand vom 22. bis zum 25. Februar 2012 das 15. Internationale Rechtsinformatik Symposion – kurz: IRIS – statt. Es gehört zur Tradition dieser stark von juristischen Themen geprägten Veranstaltung, dass dort auch zu verwandten Themenkomplexen wie E-Government oder E-Democracy referiert und diskutiert wird.
Detail einer Fassade in der Salzburger Altstadt (Foto: Wind)
Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal an der IRIS teilgenommen. Nach meiner Ankunft am Donnerstag bin ich mit den Vorträgen zum E-Voting in der Session „E-Democracy III“ eingestiegen. Da ich mich gemeinsam mit Herbert Kubicek vor gut zehn Jahren eingehend mit diesem Thema befasst habe, gab es einige Deja-vu-Erlebnisse. Überhaupt finde ich es überraschend, dass über Online-Wahlen gegenwärtig wieder nachgedacht und diskutiert wird. Die Argumente pro und contra sind nicht neu – immerhin scheint es inzwischen unstrittig zu sein, dass Online-Wahlen kein probates Instrument zur Erhöhung der Wahlbeteiligung sind. Hier kommt es auf Themen und persönliche Betroffenheit an – die letzten Landtagswahlen in Baden-Württemberg (Stuttgart 21!) und die Abwahl des Duisburger Oberbürgermeisters (Love Parade!) haben uns dies deutlich vor Augen geführt.
Anschließend stand der „Themenabend Facebook“ auf dem Programm. Dieser wurde durch die lebendige und überaus fachkundige Präsentation des Wiener Studenten Max Schrems geprägt, der das Unternehmen in Irland, seinem europäischen Sitz, wegen Verstößen gegen europäische Datenschutzbestimmungen verklagt hat. Der Vortrag beeindruckte nicht nur durch Engagement und detailliertes Fachwissen, sondern auch durch die sympathische Einstellung von Schrems. Nach eigenen Worten geht es ihm nicht darum, Facebook zu verteufeln, auch hätte er selbst großes Gefallen an sozialen Netzwerken gefunden. Wichtig sei ihm aber, dass mit den Nutzerdaten verantwortungsvoll und rechtskonform umgegangen werde. Auf apokalyptische Szenarien wurde ebenso verzichtet wie auf spaßfreie Verzichtsappelle – insofern war der Vortrag eine Erholung im Vergleich zu vielen anderen bierernsten Beiträgen, die nicht selten auch durch ein gewisses Unverständnis gegenüber den Mechanismen sozialer Netzwerke gekennzeichnet sind.
Am nächsten Tag habe ich die beiden Sessions im etwas sperrig bezeichneten Veranstaltungsblock „Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken“ besucht und dort unsere norddeutsche Kooperation zum Thema Geschäftsprozessmanagement vorgestellt. Morgens standen stärker grundlagenbezogene Vorträge zur Rechtsmodellierung, zum Business Rule Management und zum Anforderungs-Assessment auf dem Programm, die allesamt sehr interessant und inspirierend für die Weiterarbeit waren. Nach der Mittagspause ging es mit Beispielen aus der Praxis weiter: Als erstes präsentierte Dagmar Lück-Schneider, Professorin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und Organisatorin dieses IRIS-Tracks zum Prozessmanagement, die Prozessbibliothek des Landes Berlin. Zu meiner großen Erleichterung zeigte ihr Vortrag, dass ich mit meiner Zurückhaltung gegenüber bundesweiten, groß angelegten Prozessbibliotheken nicht allein stehe. Auch bei den Fragen zur organisationsübergreifenden Verwendung von Notationen und Tools herrschte Einigkeit, so dass mein Bericht über unsere nordwestdeutschen Aktivitäten nahtlos an die Berliner Präsentation anknüpfen konnte. Den Abschluss der Session bildete die Vorstellung der Ergebnisse einer vom BMI beauftragten „Status quo-Analyse“ zur prozessorientierten Verwaltung.
Es war eine gelungene Veranstaltung, zumal sich Salzburg zumindest am Freitag mit Sonnenschein und blauem Himmel von seiner schönsten Seite zeigte. Sollte es sich anbieten, komme ich im nächsten Jahr gerne wieder.
Gesendet von M. Wind
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Interview mit Prof. Breiter vom ifib in der Reportage des WDR5: Neue
Medien für die Schule (Autor: Christopher Unger) am 22.02.2012.
Trotz aller aufkeimenden Euphorie über die neue Wunderwelt der iPads
bleiben die pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen im
Deutschen Schulsystem nach wie vor ein Hemmschuh. Die Veränderung der
Unterrichtskultur wird nicht durch die Technologie getrieben, sondern ist
ein langfristiger Veränderungsprozess der Schule, so Breiter. Kommunale
Schulträger spielen dabei eine ebenso große Rolle für die Bereitstellung
und den Betrieb der IT-Infrastruktur wie die Lehrerausbildung an den
Universitäten und die Referendarsausbildung. Breiter verweist auf die
Ergebnisse der Studie "Medienkompetenz in Schule" für die Landesanstalt
für Medien NRW, die er zusammen mit den ifib-Kollegen Stefan Welling und
Björn Eric Stolpmann erstellt hat (zur Projektseite).
Gesendet von Andreas Breiter
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Am 7. und 8. Februar fand in Hannover zum zweiten Mal die DiKOM Nord statt. Die Veranstalter bezeichnen die DiKOM als "Fachmesse für digitale Kommunen", womit das Kürzel auch schon erklärt wäre. Im vergangenen Jahr hatte die DiKOM erstmals die Nachfolge der KOMCOM angetreten - einer bis dato gut besuchten und weithin bekannten Messe, die aufgrund irgendwelcher internen Querelen nicht fortgesetzt werden konnte.
Verlosung am Stand von ifib und ifib consult
Auf der diesjährigen DiKOM waren ifib und ifib consult mit einem eigenen kleinen Messestand vertreten - zum ersten Mal seit dem KGSt Forum 2008 in Bremen. Zum Auftritt gehörten auch zwei Fachvorträge: Am Dienstag referierte Emese Stauke zum Thema "iPads, Smartphones, Clouds für die Schul-IT - Wer soll das eigentlich alles noch managen?", am Mittwoch folgte mein Vortrag "Maschinen, Methoden, Menschen - wie sich IT und Prozessmanagement (wieder) rechnen".
Abgerundet wurde unser Engagement auf der DiKOM durch ein kleines Gewinnspiel, bei dem es drei USB-Sticks für den Schlüsselbund zu gewinnen gab. Den Gewinnern sind ihre Preise inzwischen zugeschickt worden. Um an der Verlosung teilzunehmen, wurde Zustimmung oder Ablehnung zu einigen Statements aus den Themenfeldern "Geschäftsprozesse", "Neue Medien und Schulentwicklung" und "Bürgerbeteiligung/-kommunikation" erbeten:

Blau: Zustimmung; Rot: Ablehnung; Grün: Enthaltung; alle Angaben in %

Insgesamt war es ein Messeauftritt mit interessanten Kontakten - allerdings auch mit einigen Mühen und Hindernissen. Auch wen die Fotos auf den Webseiten des Veranstalters einen anderen Eindruck erwecken, so blieb die Besucherzahl doch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Lag es an weiterhin bestehenden Unklarheiten nach dem Übergang von der KOMCOM zur DiKOM oder an der zeitlichen Nähe zur CeBIT oder an fehlenden Reiseetats der Kommunen - oder fehlt gegenwärtig einfach ein zugkräftiges Thema, zu dem sich potentielle Besucherinnen und Besucher Antworten von einem Messebesuch erhoffen?
Ärgerlich aus unserer Sicht zudem: Nachdem unsere Messevorbereitung ohnehin schon unter krankheitsbedingten Ausfällen zu leiden hatte, machten sich in der Nacht auf den Dienstag auch noch Diebe an unserem Leihwagen zu schaffen. Vor der Fahrt von Bremen nach Hannover mussten am frühen Morgen erst einmal Polizei und Autovermietung aufgesucht werden. Zum Glück hielt sich der materielle Schaden in Grenzen - und am Ende hat ja doch noch alles zur Zufriedenheit geklappt.
Verzögerungen bei der Fahrt zum ersten Messetag...
Gesendet von M. Wind
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