Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat beschlossen, einen Medienentwicklungsplan für den Einsatz digitaler Medien im pädagogischen Bereich für die allgemein bildenden Schulen in Hannover zu erarbeiten. Die ifib consult wurde beauftragt, den Schulträger bei diesem Prozess der Medienentwicklungsplanung zu unterstützen.
An der Erstellung des Medienentwicklungsplans sollen auch Vertreterinnen und Vertreter der Schulen aktiv beteiligt werden, um die Anforderungen der Schulen und der Lehrkräfte an die künftige Ausstattung mit digitalen Medien, insbesondere auch in Hinblick auf pädagogische Inhalte, die Förderung von Medienkompetenz und den Einsatz von Software und Lernmedien einzubeziehen.
Dafür haben wir diese Woche eine Online-Befragung aller Hannoveraner Schulen gestartet, um zu erfahren, wie die derzeitige IT-Ausstattung der Schulen aussieht, wie der Support dafür geregelt ist und welche Schwerpunkte die Schulen künftig setzen wollen. Desweiteren interviewen wir in einer zweiten Online-Befragung alle Lehrkräfte dazu, wie sie digitale Medien aktuell nutzen, wie sie die Rahmenbedingungen für den Medieneinsatz bewerten und welche Anforderungen und Bedarfe sie für die künftige Ausrichtung der IT-Ausstattung haben.
Heute haben wir dann zusammen mit 25 Lehrkräften einen halbtägigen Workshop durchgeführt. Dazu haben wir in drei parallelen Themenblöcken (1) die pädagogischen Anforderungen, (2) die Festlegung der technischen Ausstattung sowie (3) die künftige Bereitstellung von Software und Content gemeinsam mit den Lehrkräften aufgenommen und diskutiert. Anschließend haben wir die Themenblöcke in neuer Besetzung wiederholt, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit hatten, sich jeweils in zwei Themenbereiche einzubringen.
Wir haben dabei engagierte und motivierte Lehrkräfte erlebt, die ein starkes Interesse daran haben, die künftige Ausrichtung des Medieneinsatzes an ihren Schulen aktiv mitzugestalten. Dafür bedanken wir uns bei allen Beteiligten!
Gesendet von B. E. Stolpmann
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Am 23. April fand in Hamburg zum 6. Mal die Dataport Hausmesse statt. Über 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den norddeutschen Verwaltungen folgten der Einladung ihres Dienstleisters Dataport und dessen Partnerfirmen, um sich über deren innovative Angebote zu informieren, sich untereinander auszutauschen und an dem interessanten Vortragsprogramm teilzunehmen.
Mit der ifib consult als Partner im E-Government-Rahmenvertrag für Dataport und seine Trägerländer waren wir in diesem Jahr erstmals mit einem eigenen Messestand vertreten, den wir unter das Motto „IT, Medien und Bildung“ gestellt und damit als Schwerpunkt unsere Leistungen und Lösungen im Bildungsbereich präsentiert haben. Kurzfristig war dann auch noch mein Vortrag „Und jeder bringt was mit – wohin entwickelt sich die Schul-IT?“ ins Programm gerutscht, der sich mit den aktuell heftig diskutierten Trends „Bring Your Own Devive (BYOD)“ und „Cloud Computing“ sowie deren Perspektiven für den Schulbereich befasste.

Messestand der ifib consult auf der Dataport Hausmesse
Zentrales Highlight an unserem Stand war der interaktive Multitouch-Tisch. Dieser war ursprünglich von dem studentischen Masterprojekt PrIMA (Priming Information for Medical Association) aus dem Studiengang Digitale Medien an der Universität Bremen unter der Betreuung von Prof. Dr. Andreas Breiter entwickelt worden, um fremdsprachlichen Patienten die Kommunikation mit Ärzten zu erleichtern, indem sie mit Hilfe des Multitouch-Tischs bereits im Wartezimmer lernen können, ihre Schmerzen in einer Fremdsprache zu beschreiben.

Staatsrat Hans-Henning Lühr (rechts) und IT-Direktor Dr. Martin Hagen (links) aus dem Finanzressort der Freien Hansestadt Bremen lassen sich unseren Messestand zeigen
Kurzerhand hatten wir den Multitouch-Tisch für die Messe umprogrammiert, um dort in sechs interaktiven Themenbereichen Ergebnisse aus unseren Projekten im Bildungsbereich zu präsentieren. Der Tisch wurde damit zum Anziehungspunkt unseres Messestandes und schnell zeigten sich viele neue Anwendungsmöglichkeiten. Als dann die Messe mit einem DJ auf der Bühne seinen lockeren Ausklang fand, entwickelte sich auch unserer Tisch mit einem darauf laufenden interaktiven Spiel erneut zum Anziehungspunkt.
Insgesamt war es ein erfolgreicher Messeauftritt mit vielen interessanten alten und neuen Kontakten.
Gesendet von B. E. Stolpmann
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Wir sind dieses Jahr auf der Dataport Hausmesse mit einem eigenen Stand (Standnummer: F19) zu unserem Schwerpunktthema „IT, Medien und Bildung“ vertreten. Wir präsentieren dort unsere Leistungen und Lösungen zur IT-Strategieentwicklung und Medienentwicklungsplanung für Bildungsträger, unsere Beratungsaktivitäten zu Technologieinnovationen im Bildungsbereich und unsere Forschungsprojekte zur Medienkompetenz.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche!
Die Dataport Hausmesse findet am 23. April 2013 in der Messehalle Schnelsen Nord in Hamburg statt. Einlass ist ab 9.00 Uhr, um 10.00 Uhr ist die Eröffnung. Anmelden kann man sich bei Dataport über ein Webformular.
Wir unterstützen als Mitglied des Verbunds „CSC_Plus“ die weitere Umsetzung von E-Government bei Dataport und seinen Trägerländern Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Grundlage hierfür ist ein bis Ende 2014 reichender Rahmenvertrag, der es Dataport, den drei Ländern sowie Kommunen in Schleswig-Holstein ermöglicht, einfach und unkompliziert die von ihnen benötigten Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen zu können.
Neben unseren Bildungsthemen sind wir gegenwärtig in den Dataport Trägerländern auch in die flächendeckende Standardisierung der IT-Arbeitsplätze im Projekt BASIS.bremen, den Rollout des Dokumentenmanagementsystems VISkompakt in der Bremer Verwaltung sowie die Umsetzung des Bremer Wegs zu Open Data eingebunden.
Gesendet von B. E. Stolpmann
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Erst mit einiger Verspätung haben wir mitbekommen, dass sich Prof. Christoph Bieber von der NRW School of Governance in Duisburg in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung (19.2.2013) freundlich über unser gemeinsames Wirken mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Bremer Verwaltung geäußert hat.
Befragt zur politischen Linie Bremens zu Open Data antwortet Christoph Bieber: "Bremen ist ein interessantes Beispiel. Hier wrd deutlich, dass die Öffnung auf eine lokale Initiative zurückgeht. Die digitale Modernisierung der Verwaltung wurde seit den Neunzigerjahren vorangetrieben. Das Institut für Informationsmanagement Bremen um Informatikprofessor Herbert Kubicek ist maßgeblicher Wegbereiter, daraus entstand ein Dialog zwischen Hochschule udn Politik, der nun zu einem sehr modernen E-Government-Ansatz geführt hat."
Es freut uns, dass unsere Arbeit in Bremen überregional wahrgenommen und positiv beurteilt wird. Das Zusammenspiel zwischen Erprobung neuer Ansätze in unserer Region und dem nachfolgenden überregionalen Transfer der daraus hervorgegangenen Lösungen und Erkenntnisse ist und bleibt ein wesentliches Merkmal unserer Forschungs- und Beratungsarbeit.
Insofern: vielen Dank für die Blumen.
Gesendet von Martin Wind
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Die Aktivitäten von ifib und ifib consult zur Beratung und Unterstützung von Kommunen beim Geschäftsprozessmanagement gehen in die nächste Runde:
Auch bei unserem Projekt zum Rollout des Dokumentenmanagementsystems in der Bremer Verwaltung spielen Prozesse eine wichtige Rolle. Alles in allem wird deutlich: Auch wenn die Entwicklungen manchmal langsamer vorangehen als gedacht oder erhofftt, so ist das "Denken in Prozessen" und das Bewusssein für Optimierungsnotwendigkeiten inzwischen doch weit fortgeschritten.
Gesendet von Martin Wind
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