Am Freitag ist die neue Ausgabe der Schulpädagogik-heute zum Thema „Digitale Medien und Schule“ erschienen. Enthalten sind auch zwei Beiträge vom ifib. Marion Brüggemann behandelt das Medienhandeln von erfahrenen Lehrkräften und entwirft vor dem Hintergrund der berufsbezogenen Orientierungen eine Typologie des medienbezogenen Handelns. Stefan Welling und ich thematisieren den aktuellen Stand, Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven der erfolgreichen Integration digitaler Medien in den Schulalltag aus einer organisationskulturellen Perspektive. Unsere sowie weitere Beiträge aus schulpraktischer und theoretischer Perspektive können hier aufgerufen werden.
Gesendet von Ines Averbeck
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Am Freitag, 30.11.2012 hat das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen ein englischsprachiges Symposium zum Thema "Communicative Figurations" organisiert, an dem ich auch als Vertreter des ifib beteiligt war. Unsere internationalen Gäste präsentierten aktuelle theoretische und empirische Arbeiten rings um das Themengebiet Mediatisierung :
Thema meines Vortrags gemeinsam mit Stefanie Averbeck-Lietz vom ZeMKI war der Untersuchungsbereich "Feld", bei dem wir die geplanten Projekte und deren theoretischen Rahmen in der Weiterentwicklung von Bourdieus Feldtheorie zu Medienwandel und Kommunikationswandel in den Feldern Religion, Politik, Recht, Bildung vorgestellt haben. Stefanie Averbeck-Lietz präsentierte darüber hinaus ihren komparativen Ansatz zur Untersuchung von Kommunikationsethiken in Wirtschaft, Medizin und Wissenschaft.
Insgesamt hat uns das Symposium darin bestärkt, das Themenfeld in dieser interdisziplinären Breite weiter zu entwickeln und darüber einen theoretischen Ansatz zum Verständnis von gesellschaftlichen Transformationsprozessen zu gewinnen, die in engem Zusammenhang mit der Mediatisierung stehen.
Gesendet von Andreas Breiter
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Von der Online-Vergabe von Studienplätzen über die Abwicklung des Mensabetriebs und die Zuweisung von Schulen und Schülern bis zur Nutzung von Computern für die Durchführung von Prüfungsverfahren: die Durchdringung der Bildungsinstitutionen mit Informations- und Kommunikationstechnologien ist bereits weit fortgeschritten.
Vom 5.8. bis 8.8. treffen sich im Haus der Wissenschaft in Bremen internationale Forscherinnen und Forscher sowie Expertinnen und Experten aus Bildungsverwaltungen um über aktuelle Ergebnisse und zukünftige Herausforderungen der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien im Bildungswesen zu diskutieren. Die Beiträge reichen von Schulmanagementsystemen bis zur Hochschulverwaltung und beschäftigen sich mit der Frage, welche Bedeutung der Prozess der Mediatisierung für die Planung und Steuerung von Bildungsinstitutionen haben wird. Hierbei kommen Themen wie Datenschutz und Informationssicherheit ebenso zur Sprache wie Architekturmodelle für die Informationssysteme sowie länderbezogene Unterschiede im Management von Bildungsorganisationen.
Die Expertinnen und Experten kommen aus den USA, den Niederlanden, aus Polen, Australien, Norwegen, der Türkei und Deutschland. Veranstalter ist die Arbeitsgruppe "IT in Educational Management" der "International Federation of Information Processing (IFIP)", einer Unterorganisation der UNESCO, die sich der Verbreitung von Erkenntnissen aus Forschung und Praxis über die Informatik widmet. Lokaler Organisator ist die Arbeitsgruppe Informationsmanagement im Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Bremen zusammen mit dem Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib).
Weitere Informationen zur ITEM 2012 finden Sie hier.
Gesendet von Andreas Breiter
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Der erfolgreiche Einsatz von Informationstechnik erfordert die angemessene Berücksichtigung jeweils spezifischer sozialer, politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen im Anwendungsfeld. Doch noch immer scheitern IT-Projekte auch an einer Verkürzung auf technische Sachverhalte. Die Beiträge in vorliegendem Sammelband setzen sich mit unterschiedlichen Varianten solcher Organisationslücken die Bezeichnung geht auf Arbeiten von Herbert Kubicek zurück auseinander.
Aus Anlass des Wechsels in der Leitung des ifib haben Andreas Breiter und Martin Wind einen aktuellen Sammelband mit zahlreichen Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis zu den sozialen, politischen und rechtlichen Dimensionen des IT-Einsatzes zusammengestellt.
Aus dem Inhalt:
Erscheinungsformen der Organisationslücke: Perspektiven auf die Einbettung der Informationstechnik
Martin Wind & Andreas Breiter
Teil I
Organisationen und ihre IT
Treffpunkt Kooperationsplattform
Ralf Armbruster & Reinhard Jonas
Von freien Informationen und transparenten Organisationen
Claas Hanken
Die Organisatorische Brücke Ein Ansatz zur Bewältigung or-ganisatorischer Lücken in IT-Projekten am Beispiel des Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfachs
Stephan Klein & Jan Windheuser
Organisation der IT-Unterstützung schulischer Bildungsprozesse dargestellt am Beispiel eines großen Schulträgers
Horst Tahetl-Matheis
Web 2.0-Technologien und Organisationsarbeit: wird die Lücke größer?
Marianne Wulff
Teil II
Politische Initiativen und ihre Umsetzung
Anschluss oder Ausschluss?
Jutta Croll
Medien- und IT-Management in Schulen am Scheideweg
Rudolf Peschke
eLearning: Vision und Wirklichkeit.
Ulrich Schmid
Teil III
Die Rolle der Wissenschaft für die Praxis
Was hat die Wissenschaft für E-Government getan?
Martin Hagen
Hypothesengeleitete Technikgestaltung als Grundlage einer kontextuellen Informatik
Reinhard Keil
Informationstechnik, Beratung und Innovation
Alfred Kieser
Learning Communities und Praktiksonden als Instrumente der Analyse und Entwicklung IndustrieweiterInformationsinfrastrukturen
Kai Reimers
Über das Bauen von Brücken und das Füllen von Lücken
Arno Rolf
Pilotierungsforschung
Gerhard Schwabe
Teil IV
Die Organisationslücke und der Datenschutz
Zukunftsfähiges Datenschutzrecht für Deutschland und Europa
Alexander Roßnagel
Informationstechnik und Privacy by Design: Eine Win-Win-Situation
Peter Schaar
Datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit Anspruch und Wirklichkeit
Thilo Weigert
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Gesendet von Martin Wind
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Mit Beginn des neuen Jahres nimmt die ifib consult GmbH ihre Tätigkeit auf. Die neu gegründete Gesellschaft ist eine 100%-Tochter des Instituts für Informationsmanagement Bremen (ifib). Mit Dr. Martin Wind und Prof. Dr. Andreas Breiter wurden zwei Mitglieder aus der Institutsleitung der Muttergesellschaft als Geschäftsführer bestellt.
Die ifib consult GmbH unterstützt Verwaltungen, Bildungs und Forschungseinrichtungen sowie Vereine und Verbände beim Einsatz von Informationstechnik und der darauf aufbauenden Optimierung von Geschäftsprozessen. Flankiert wird dieses Angebot durch Beratungsangebote zum Projektmanagement und zur Organisationsentwicklung.
Mit der neuen Gesellschaft können wir das Know-how aus unserer Anwendungsforschung noch besser für qualitativ hochwertige Beratungsangebote nutzen, so Geschäftsführer Dr. Wind. Künftig könnten die Beratungsleistungen zudem offensiver kommuniziert und weiter ausgebaut werden als dies einem Forschungsinstitut möglich sei, so Wind weiter.
Auf der anderen Seite kann sich unser Institut dann wieder stärker neuen Forschungsfragen zuwenden, ergänzt Prof. Breiter. Dabei fühlen wir uns sowohl im ifib als auch in der ifib consult GmbH weiterhin der engen Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis verpflichtet. Die Kunden unserer neuen Tochtergesellschaft können sicher sein, stets am aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik teilhaben zu können.
Gesendet von Martin Wind
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