Am 26.10.2010 soll in Berlin eine Expertenrunde zur Einführung und zukünftigen Entwicklung des neuen Personalausweises stattfinden. Veranstalter ist TELI e.V. (Journalistenvereinigung für technisch-wissenschaftliche Publizistik).
Nahezu jeder dürfte schon vom neuen Personalausweis (nPA) und seinen Grundfunktionalitäten erfahren haben. Zielsetzung der - als “folienfrei” beworbenen - Dialogveranstaltung ist die Klärung von Fragen, die tiefer in die Materie eindringen: Welche Technologien, etwa aus dem Bereich der Kryptografie, kommen zum Einsatz? Welchen Beitrag hat die deutsche Wissenschaft in dem Projekt geleistet? Welche (Sicherheits-)Pflichten kommen auf Anwenderinnen und Anwender der Authentisierungs- und Signaturdienste zu? Wie geht die Entwicklung weiter, woran wird schon heute geforscht und was kommt nach der Einführung des “nPA”?
Angekündigt sind die folgenden Experten:
- Andreas Reisen, Referatsleiter Pass- und Ausweiswesen, Bundesministerium des Innern (BMI), Berlin
- Martin Schallbruch, IT-Direktor, Bundesministerium des Innern (BMI), Berlin
- Henryk Plötz, Chaos Computer Club (CCC), Berlin
- Jens Fromm, Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), Berlin
- Michael Herfert, Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT), Darmstadt
- Prof. Dr. Walter Gora, Institute of Electronic Business (IEB), Berlin
- Prof. Dr. Herbert Kubicek, Institut für Informationsmanagement (ifib), Bremen
Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung (anmeldung-berlin[at]teli.de) unbedingt erforderlich.
Foto: ifib/Norbert Hayduk
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Im Rahmen des Projektes draufhaber.tv standen wir vor einigen Monaten vor der Frage, welche Videoportale mit Upload-Möglichkeit außer dem Platzhirschen YouTube als relevant anzusehen sind. Hierzu habe ich im Juni eine kleine Übersicht erstellt, die vielleicht auch heute noch für den einen oder die andere von Interesse ist. Als Relevanzkriterien habe ich mich für die Sichtbarkeit im Netz (Google PageRank, Alexa.com Traffic-Wert), die Zahl öffentlich abgelegter Bookmarks (bei delicious.com, misterwong.de) und zusätzlich einen verbreiteten Wert für Nutzervertrauen (Web of Trust, WOT) entschieden. Google-Rang und Alexa-Wert sind im Suchmaschinen-Optimierungs-Bereich (Search Engine Optimization - SEO) gebräuchliche Kennzahlen.
Ausgangsdaten waren die Top 100 Google- und Bing-Suchergebnisse zu den Begriffen “Video” und “Upload” zusammen mit populären Einträgen in öffentlichen Bookmarkverzeichnissen (delicious.com, misterwong.de). Die Gesamtmenge wurde bereinigt (Entfernung von Dublikaten, 404 - über W3C Link Check, Streichung von Adult Content Websites) und die verbliebenen Seiten - immerhin noch über 250 - nach Google Pagerank und Alexa-Wert sortiert. Für Angebote mit hohem Google Pagerank habe ich zusätzlich die Zahl der delicious- und misterwong.de-Bookmarks und den WOT-Vertrauenswert als Sortierkriterien herangezogen.
An der Spitze der auf diese Weise zusammengestellten Liste waren neben YouTube auch Facebook und Flickr zu finden. Von den drei Plattformen ist YouTube die einzige, die ausschließlich auf Bewegtbild-Inhalte festgelegt ist. Facebook dürfte als multifunktionales soziales Netzwerk als wichtige Verteilplattform für Video-Inhalte dienen. Das Hochladen von Clips ist hier keine Kernfunktionalität. Bei Flickr steht Fotografie im Mittelpunkt, Filme werden nur als “bewegte Fotos” angesehen (mit Zeitlimit von 90 Sekunden).
Kurz dahinter folgten die Video-Portale Vimeo und Yahoo Video, die in direkter Konkurrenz zu Youtube stehen.
Der danach in der Liste zu findende englischsprachige Dienst eHow hat sich auf Clips spezialisiert, in denen erklärt wird, wie man ein Problem löst (z.B. Rotweinflecken entfernen, Festplatte partitionieren, Schrank aufräumen).
Der “Community Video”-Bereich des “Internet Archive” enthält Filme, die unter Lizenzbestimmungen stehen, die eine freie Weiterverbreitung ermöglichen.
Auch MySpace, ein Social Network für Musik, bietet die Möglichkeit zum Hochladen eigener Inhalte.
Es gibt also eine Handvoll von Videoportalen mit Upload-Möglichkeit, die die Relevanzkriterien in hohem Maße erfüllen. Bei einigen ist das Hochladen von Videos nur eine Funktion unter vielen (Facebook, Flickr, Myspace), andere haben sich spezialisiert (eHow auf Erklär-Clips, Internet Archive auf freie Inhalte). YouTube, Vimeo und Yahoo Video sind im Internet prominent platziert und bieten Video-Upload für jedermann.

Abbildung: Videoportale 6/2010, C. Hanken unter CC
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Web 2.0, Breitband-Internet, elektronische Mediendistribution oder Cloud Computing: Die Ausstattung der Schulen mit Computern, Software und Internetanschlüssen hat mittlerweile einen Umfang erreicht, der großen Unternehmen ähnelt. Die Beschaffung, der Betrieb und die Wartung obliegen den Städten, Kreisen und Gemeinden als Schulträger, die durch die rasante technische Entwicklung vor großen Herausforderungen stehen.
Das ifib hat gemeinsam mit dem IT Service Management Forum Deutschland e.V. (itSMF e.V.) am 23. September 2010 im Haus der Wissenschaft in Bremen einen Fachtag zum Thema IT Service Management für Schulträger und Bildungsorganisationen aus dem öffentlichen Bereich veranstaltet. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forums für IT Service Management in der öffentlichen Verwaltung (FIT-ÖV) statt.
In verschiedenen Fachvorträgen aus Forschung, Anwendung und Praxis wurden mit den 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von rund 50 kommunalen Schulträgern sowie aus verschiedenen Serviceorganisationen aus ganz Deutschland der Stellenwert des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht und die daraus entstehenden Herausforderungen an das IT Service Management für Schulträger und öffentliche Bildungsorganisationen dargestellt und Lösungsansätze diskutiert.
Die Vorträge der Veranstaltung sind in Kürze im Internet unter der Adresse http://www.fit-oev.de/bremen.html abrufbar.
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Das ifib hat zusammen mit dem Duisburger Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement und dem Dortmunder Institut für Schulforschung den Workshop “Lerninfrastruktur an Schulen” im Rahmen der DeLFI 2010 durchgeführt. Auf der Grundlage mehrerer Vorträge wurde eine facettenreiches Bild vom aktuellen Stand des Aufbaus digitaler Lerninfrastrukturen an Schulen gezeichnet und Perspektiven für die Weiterentwicklung dieser Infrastrukturen diskutiert. Das ifib wird dieses Thema auch zukünftig weiter bearbeiten.
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Die IT-Dienstleister innerhalb der Forschungsverbünde für klinische Studien müssen heute Anforderungen erfüllen, die eine professionelle Planung, Bereitstellung und Kontrolle von Softwareanwendungen und IT-Infrastrukturen erforderlich machen. Kernaufgabe der IT-Dienstleister ist die Unterstützung der zentralen Geschäftsprozesse, d.h. die Forschungstätigkeit muss bestmöglich unterstützt werden. Somit liegt es nahe, aufgrund des Umfangs und der Komplexität der Forschungsvorhaben und der damit verbundenen IT Dienstleistungen, etablierte Rahmenwerke zu nutzen. Die IT Infrastructure Library stellt hierfür einen Rahmen guter Beispiele zur Verfügung, der auch branchenspezifisch ausgestaltet werden kann. Der Weg zu einer service-, prozess- und kundenorientierten Erbringung von IT Dienstleistungen stellt allerdings die bisherigen Verfahren und Akteure vor große Herausforderungen.
In einem Workshop der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF) im Rahmen der 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für medizinische Dokumentation und Statistik (GMDS) in Mannheim wurde der Frage nachgegangen, wie sich IT-Dienstleister für die klinische Forschung in Zukunft aufstellen können. Nach einem Einstiegsvortrag von Prof. Breiter zu den Grundlagen des IT Service Managements wurden aktuelle Fallbeispiele aus den Forschungsverbünden vorgestellt und über Sinn und Zweck einer Orientierung nach ITIL diskutiert. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass hier Handlungsbedarf besteht und weiterer Austausch im Netzwerk erwünscht ist.

Foto: Rennett Stowe unter CC auf flickr
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