Im Rahmen der 15. EMSE-Fachtagung haben Prof. Andreas Breiter und ich das Fortbildungskonzept "DATA USE" aus dem gleichnamigen EU-Projekt vorgestellt.
In dem Projekt wurde ein Curriculum zur Etablierung von schulischen Datenteams entwickelt, die fünf Phasen mit insgesamt elf Modulen durchlaufen: Vorbereitung (Wie organisieren wir die Datennutzung?), Voruntersuchung (Was ist das Thema oder Problem?), Diagnose (Was ist die Ursache?), Handeln (Was unternehmen wir?) und schließlich die Evaluation (Welche Ergebnisse haben wir erzielt?). Ziel des Kurses ist es, das Wissen über die Schule zu verbessern, das dann genutzt werden kann, um spezielle Unterstützungs- oder Interventionsbedarfe zu identifizieren, anzugehen und schließlich die Nutzung von Daten zur Verbesserung von Schul- und Schülerleistungen in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Im Anschluss an die Präsentation der Ergebnisse der Ist-Analyse in den fünf Partnerländern und der Praxiserfahrungen mit den beiden deutschen Pilotschulen wurden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der EMSE-Fachtagung Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für die Verbreitung des DATA USE Konzepts in Deutschland diskutiert.
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