Prof. Dr. Andreas Breiter hat auf der Tagung Campus Innovation in Hamburg (http://www.mmkh.de) zum Thema “IT Service Management in Hochschulen im Spannungsfeld zwischen Zentrale und Dezentrale” aktuelle Forschungsergebnisse aus verschiedenen Fallstudien an Universitäten in Deutschland und dem Ausland vorgetragen. Dabei stand die Frage im Vordergrund, wie die IT-Dienstleister in den Hochschulen mit den aktuellen technologischen Herausforderungen und organisatorischen Veränderungen umgehen. Wie kann eine hohe Dienstleistungsqualität und der damit verbundene Kundennutzen bei einer heterogenen Landschaft zwischen dezentraler forschungsnaher IT-Versorgung und zentraler Basisversorgung für Lehre und Verwaltung realisiert werden? Welche Steuerungsinstrumente stehen den IT-Dienstleistern zur Abstimmung zwischen Kunden und Endnutzer/innen zur Verfügung? Der Vortrag beleuchtete intensiv die Möglichkeiten, die in der Nutzung von Servicevereinbarungen für die Abstimmung zwischen erwarteten und zu erbringenden Leistungen liegen. Dabei wurde deutlich herausgestellt, dass der Weg zu fest vereinbarten, sogenannten Service Level Agreements nur über die schrittweise Identifikation von Services in einem Servicekatalog, ihre Definition und der damit verbundenen Leistungsbreite und -tiefe führen kann. An Fallbeispielen wurde abschließend illustriert, welche Ausprägungen von IT-Dienstleistern an Hochschulen zu finden sind.
Gesendet von Norbert Hayduk Zuordungen: Hochschulen • IT-Management •
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