Im Rahmen der BMBF-Förderinitiative „Kompetenzmodellierung und -erfassung im Hochschulsektor“ hat das ifib zusammen mit unseren Partnern von den Universitäten Paderborn und Bochum sowie vom DIPF in Frankfurt ein Teilprojekt zur Messung und Modellierung von medienpädagogischer Kompetenz (M3K) gestartet.
Auf dem Auftaktworkshop am 5. und 6.7. in Mainz konnte ich die Gelegenheit nutzen, den inhaltlichen Austausch im eigenen Projekt, vor allem aber mit den anderen geförderten 22 Projekten zu pflegen. Dabei wurde einerseits deutlich, dass Unterschiede im Verständnis von Kompetenzen, in der Vorstrukturierung des Fachgebietes und bei den methodologischen Ansätzen bestehen. Andererseits erfreuten wir uns in der Diskussion an zahlreichen Gemeinsamkeiten. So wurde deutlich, dass es eine erfreulich friedliche Koexistenz von qualitativen und quantiativen Methoden gibt und auch die Messung in Bezug auf Validität und Reliabilität ambivalent bewertet wird.
Ein weiteres heißes Thema war die Bedeutung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) für die Projekte der Förderinitiative. Hier stellte Prof. Anand Pant vom IQB sehr deutlich heraus, dass es nicht nur einen begrifflichen Unterschied zwischen Qualifikation und Kompetenz gibt und verdeutlicht diese Diskrepanzen an den Bildungsstandards. Ich bin aber sicher, dass uns dies hochschulpolitisch noch häufiger begegnen wird - angedacht ist die Festlegung der Niveaus auch in den Hochschulzertifikaten, um später eine gegenseitige Anerkennung zu ermöglichen. Warten wir's ab!
Gesendet von Andreas Breiter Zuordungen:
(0) Kommentare • Permalink
Nächster Eintrag: Wohin entwickelt sich die Schul-IT?© 2008 XHTML . CSS .
Powered by ExpressionEngine