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    <title>ifib Weblog</title>
    <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/index/</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>cimander@ifib.de</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2012</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-21T09:28:25+00:00</dc:date>
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<title>ifib blog</title>
<link>http://www.ifib.de</link>
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    <item>
      <title>Bürgerbeteiligung zur Klimastadt Bremerhaven &#45; Das Ergebnis!</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/buergerbeteiligung_zur_klimastadt_bremerhaven_das_ergebnis</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/buergerbeteiligung_zur_klimastadt_bremerhaven_das_ergebnis#When:09:28:25Z</guid>
      <description>Am 18.01.2012 wurde im Rahmen einer Auftaktveranstaltung die Internetseite zur B&amp;uuml;rger&#45;Online&#45;Befragung zur Klimastadt unter Bremerhaven.de freigeschaltet. Bis zum 17.04.2012 konnten die Einwohner Bremerhavens ihre Ideen zur Klimastadt in einem Online&#45;Forum kundtun und die hierzu gesammelten Anregungen bewerten.

	In den sechs Wochen der Ideenfindung gingen 264 Vorschl&amp;auml;ge ein, die insgesamt 202 mal kommentiert wurden. Das Umweltschutzamt Bremerhaven b&amp;uuml;ndelte Vorschl&amp;auml;ge und Kommentare und formulierte daraus bewertbare Aussagen zu Erwartungen, die an eine Klimastadt gerichtet werden. Die Bewertungen wurden f&amp;uuml;r eine Pr&amp;auml;sentation der Ergebnisse der Online&#45;Umfrage aufbereitet und werden am
	&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 22.05.2012
	in der Hochschule Bremerhaven,
	Karlsburg, Haus T, Veranstaltungssaal
	um 18:00 bis 20:00 Uhr

	der &amp;Ouml;ffentlichkeit vorgestellt. Dieser, aus den Vorschl&amp;auml;gen und Schwerpunktsetzungen am Klimaschutz interessierter B&amp;uuml;rger/&#45;innen hervorgegangene Ma&amp;szlig;nahmenkatalog, wird die bereits verf&amp;uuml;gbaren Programme zur kommunalen Klimapolitik erg&amp;auml;nzen. Er soll den kommunalen Politikern als konkrete Entscheidungshilfe auf dem Weg zur Klimastadt dienen. Aus diesem Grund freuen wir uns, Ihnen die Teilnahme f&amp;uuml;r die Umsetzung des Klimaschutzes in Bremerhaven verantwortlicher Kommunalpolitiker ank&amp;uuml;ndigen zu k&amp;ouml;nnen, die an diesem Abend, moderiert von Herrn Heigenmooser in einen Diskurs mit Ihnen treten wollen.

	Programm:
	Anmoderation: Herr Heigenmooser
	Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung: Anke Krein, Umweltdezernentin Bremerhaven
	Sachstand des Projektes: Prof. Dr. Herbert Kubicek, ifib Bremen
	Vorstellung der Auswertung und des Ma&amp;szlig;nahmenkataloges: Till Scherzinger, Andreas Feddern, Umweltschutzamt
	Er&amp;ouml;rterung mit Kommunalpolitikern &#45; Moderation Herr Heigenmooser</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, Partizipation und Teilhabe, E&#45;Democracy,</dc:subject>
      <dc:date>2012-05-21T09:28:25+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Mit dem Rad zum ifib</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mit_dem_rad_zum_ifib</link>
      <dc:creator>Nicole Büsching</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mit_dem_rad_zum_ifib#When:13:19:34Z</guid>
      <description>Jedes Jahr im Sommer f&amp;uuml;hrt der ADFC gemeinsam mit der AOK den Wettbewerb &amp;bdquo;Mit dem Rad zur Arbeit&amp;ldquo; durch. &amp;bdquo;Das Ziel der Aktion ist es, durch mehr Bewegung im Alltag das Krankheitsrisiko zu minimieren und das Wohlbefinden aktiv zu st&amp;auml;rken.&amp;ldquo; (https://www.mit&#45;dem&#45;rad&#45;zur&#45;arbeit.de/bremen&#45;bremerhaven/aktion.php)

	Teilnehmen kann jeder, der in diesem Zeitraum an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit f&amp;auml;hrt. Im ifib /ifib&#45;consult haben sich dieses Jahr f&amp;uuml;nf Teams aus jeweils drei Leuten gebildet, das bedeutet fast die H&amp;auml;lfte aller Mitarbeiter/innen nimmt teil. Besonders vorbildlich: Die Gesch&amp;auml;ftsleitung schwingt sich geschlossen aufs Rad.

	Als kleinen Anreiz verlost die Initiative unter allen Teilnehmern attraktive Gewinne. Sehr praktisch ist auch der Co2&#45; und Kalorienrechner (https://www.mit&#45;dem&#45;rad&#45;zur&#45;arbeit.de/bremen&#45;bremerhaven/co2rechner.php), der uns gleich berechnet, wieviel CO2 wir einsparen und wie viele Kalorien wir verbrennen.

	Noch paar Zahlen der Aktion aus dem letzten Jahr:

	
		Im Jahr 2011 sind bundesweit rund 172.000 Radler dem Aufruf von AOK und ADFC gefolgt.
	
		5.950 Teilnehmer, 1.766 Teams, 520 beteiligte Unternehmen und 82 fahrradaktive Betriebe: im letzten Jahr war die Teilnahmequote in Bremen mehr als viermal so hoch als in ganz Deutschland!


	Also rauf aus Rad und losgestrampelt!</description>
      <dc:subject>Allgemein, Nachrichten,</dc:subject>
      <dc:date>2012-05-16T13:19:34+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Preisverleihung Mehr Demokratie durch IT</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/preisverleihung_mehr_demokratie_durch_it</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/preisverleihung_mehr_demokratie_durch_it#When:11:01:24Z</guid>
      <description>Mehr Demokratie durch IT&amp;nbsp; &#45; Herbert Kubicek und Martin Hagen erhalten Preis der Integrata Stiftung f&amp;uuml;r die&amp;nbsp; (Weiter)Entwicklung des Bremer IFG&#45;Registers

	Am vergangenen Freitag war es soweit:&amp;nbsp; Ich durfte in Berlin auf dem Integrata Kongress den schon im Februar von einer Jury vergebenen&amp;nbsp; Wolfgang&#45;Heilmann Preis vom&amp;nbsp; namensgebenden Stifter in Form einer Urkunde und eines Schecks entgegennehmen.

	Der seit 1999 j&amp;auml;hrlich von der Integrata Stiftung in T&amp;uuml;bingen vergebene Preis stand in diesem Jahr unter dem Motto &amp;bdquo;Mehr Demokratie durch IT&amp;ldquo;. In seiner Laudatio w&amp;uuml;rdigte der inzwischen 82&#45;j&amp;auml;hrige Wolfgang Heilmann das Bremer Informationsregister und meinen kontinuierlichen Einsatz f&amp;uuml;r die Steigerung der Transparenz der &amp;ouml;ffentlichen Verwaltung durch die Nutzung des Internets in Kooperation mit dem Referat f&amp;uuml;r zentrales IT&#45;Management und E&#45;Government&amp;nbsp; bei der Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen, das von Martin Hagen geleitet wird.&amp;nbsp; Der insgesamt mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde in diesem Jahr auf zwei Preistr&amp;auml;ger aufgeteilt. Der andere Preistr&amp;auml;ger ist Abgeordnetenwatch.de.&amp;gt; http://www.abgeordnetenwatch.de/&amp;lt; Zus&amp;auml;tzlich wurde ein Sonderpreis f&amp;uuml;r ein demokratief&amp;ouml;rderndes Produkt vergeben. Ihn erhielt die Firma eOpinio f&amp;uuml;r ihre Module f&amp;uuml;r kommunale B&amp;uuml;rgerbeteiligung (eRathaus) &amp;gt;http://www.eopinio.com/buergerbeteiligung&amp;lt;.

	Die Jury befand, dass das Register amtlicher Informationen des Landes Bremen den Beitrag der IT f&amp;uuml;r mehr Demokratie besonders gut verdeutlicht, weil es die in anderen Bundesl&amp;auml;ndern und auf Bundesebene bestehenden Zugangsprobleme deutlich verringert. Dort m&amp;uuml;ssen Antr&amp;auml;ge auf Zugang an die Beh&amp;ouml;rde gerichtet werden, die &amp;uuml;ber die begehrten Informationen verf&amp;uuml;gt. Die wenigsten B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger haben ein entsprechendes Vorwissen. Um das zu &amp;auml;ndern, hat das Bremische Informationsfreiheitsgesetz erstmals ein zentrales Informationsfreiheitsregister vorgeschrieben.&amp;nbsp; Ich konnte diese Idee 2003 in einen damals von Andreas Bovenschulte und Imke Sommer erarbeiteten Entwurf f&amp;uuml;r ein Bremisches Informationsfreiheitsgesetz einbringen.&amp;nbsp; Aufbauend auf einer Verschlagwortung der zu ver&amp;ouml;ffentlichenden Dokumente&amp;nbsp; kann dieses Register wie ein elektronischer Bibliothekskatalog das&amp;nbsp; Auffinden der nach wie vor bei den einzelnen Beh&amp;ouml;rden verbleibenden Dokumente erleichtern.&amp;nbsp; Es dauerte drei Jahre bis das Brem. IFG verabschiedet wurde und noch einmal fast zwei Jahre bis das Register aufgebaut und bei www.bremen.de in Betrieb gehen konnte.

	Zur Zeit sind dort etwas mehr als 4.000 Dokumente registriert. Das ist&amp;nbsp; schon ganz gut, bezogen auf die Menge der nach dem Gesetz zu ver&amp;ouml;ffentlichenden Informationen, aber doch nur ein geringer Anteil. Daher&amp;nbsp; m&amp;uuml;ssen die Bem&amp;uuml;hungen fortgesetzt werden. Zum einen gilt es, die einzelnen Dienststellen dazu zu bewegen, die Dokumente, die sie auf ihren eigenen Web&#45;Seiten bereitstellen, auch in das Register einzutragen und sicherzustellen, dass die nach anderen Gesetzen zu ver&amp;ouml;ffentlichenden Dokumente ebenfalls eingetragen werden. Dazu m&amp;uuml;ssen einheitliche&amp;nbsp; Metadaten f&amp;uuml;r die nach verschiedenen Gesetzen zu ver&amp;ouml;ffentlichenden Dokumente festgelegt werden. Zum anderen m&amp;uuml;ssen die aktuellen Bem&amp;uuml;hungen um mehr Transparenz durch offene (Roh&#45;)Daten, wie sie mit dem Wettbewerb Apps4Bremen begonnen wurden,&amp;nbsp; mit einbezogen werden, so dass letztlich ein integriertes Register f&amp;uuml;r amtliche Informationen und Daten entsteht.&amp;nbsp; Daran wird in den n&amp;auml;chsten Monaten gemeinsam gearbeitet.

	Ich habe bei der Darstellung der bisherigen Entwicklung und der geplanten n&amp;auml;chsten Schritte ausdr&amp;uuml;cklich darauf hingewiesen, dass dies nicht das Ergebnis der Arbeiten von Martin Hagen und mir ist, sondern dass im Lauf der Zeit, eine ganze Reihe von Personen, zu diesem Erfolg beigetragen haben. Vor dem zu 95% aus M&amp;auml;nnern bestehenden Publikum&amp;nbsp; konnte ich es mir nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass beim konkreten Aufbau des Registers auf der Seite der Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen vier Frauen t&amp;auml;tig waren.

	

	Das Preisgeld von 5.000 Euro wird in die Finanzierung der skizzierten n&amp;auml;chsten Schritte einflie&amp;szlig;en.

	&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Veranstaltungen, Partizipation und Teilhabe, E&#45;Government,</dc:subject>
      <dc:date>2012-05-14T11:01:24+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Offene Daten und Bildungsmonitoring &#45; Konkurrenz oder Koexistenz?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/offene_daten_und_bildungsmonitoring_konkurrenz_oder_koexistenz</link>
      <dc:creator>Andreas Breiter</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/offene_daten_und_bildungsmonitoring_konkurrenz_oder_koexistenz#When:11:06:03Z</guid>
      <description>Auf der 7. L&amp;auml;ndertagung Bildungsberichterstattung in Hamburg beim Institut f&amp;uuml;r Bildungsmonitoring und Qualit&amp;auml;tsentwicklung (IfBQ) habe ich die versammelten L&amp;auml;ndervertreter/innen mit meinem Vortrag zu Open Government Data und die Zukunft der Bildungsberichte zumindest kurzzeitig in Aufregung gebracht. Nicht nur die gesetzlichen Regelungen der Informationsfreiheitsgesetze in einigen Bundesl&amp;auml;ndern, sondern insbesondere die gesellschaftliche Entwicklung hin zu mehr Transparenz auch in Bezug auf Verwaltung und Ministerien machen einen Wandel beim Bildungsmonitoring unumg&amp;auml;nglich. 360 Seiten deskriptive Daten auf Papier zu allen Bildungsbereichen (oftmals entlang der Struktur des Bundesbildungsberichts) sind zwar interessant f&amp;uuml;r sehr ausgew&amp;auml;hlte Zielgruppen, aber kaum verst&amp;auml;ndlich f&amp;uuml;r ein breites Publikum. Alle Bildungsberichte werden als PDFs online gestellt, zum Teil mit aufw&amp;auml;ndigen Tabellenb&amp;auml;nden als Begleitmaterial. Im Sinne der Open&#45;Government&#45;Data Idee ist das aber nicht. Es fehlen Rohdaten, eine angemessene Erschlie&amp;szlig;ung oder auch die zeitnahe Bereitstellung. Der Tenor der Diskussion war: &quot;wir m&amp;uuml;ssen da ran, wissen aber nicht wie und haben Angst, Daten zu ver&amp;ouml;ffentlichen, die missbr&amp;auml;uchlich genutzt werden k&amp;ouml;nnten&quot;.
	Wir vom ifib bleiben an dem Thema ganz im Sinne der angewandten Forschung dran.</description>
      <dc:subject>Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger, Partizipation und Teilhabe, E&#45;Government, Informationsfreiheit, Neue Medien und Schulentwicklung, Wissensmanagement,</dc:subject>
      <dc:date>2012-05-11T11:06:03+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Workshop zur LfM&#45;Studie Medienkompetenz in Grundschulen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/workshop_zur_lfm_studie_medienkompetenz_in_grundschulen</link>
      <dc:creator>Ines Averbeck</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/workshop_zur_lfm_studie_medienkompetenz_in_grundschulen#When:09:34:50Z</guid>
      <description>Am 02. Mai 2012 fand in D&amp;uuml;sseldorf ein Workshop zur Diskussion der ersten Ergebnisse der Studie &amp;bdquo;Medienkompetenz in der Grundschule&amp;ldquo; statt, die das ifib im Auftrag der Landesanstalt f&amp;uuml;r Medien NRW durchf&amp;uuml;hrt.&amp;nbsp; Zusammen mit unseren Projektpartnern der Universit&amp;auml;t Mainz (Prof. Aufenanger) wurden zun&amp;auml;chst die Ergebnisse der quantitativen Lehrerbefragung und der qualitativen Fallstudien vorgestellt. Im Anschluss diskutierten die Workshop&#45;Teilnehmer, bestehend aus Fachleuten aus Schulen, Medienzentren, Ministerien und Wissenschaft, die gewonnenen Informationen und entwickelten gemeinsam Handlungsempfehlungen, die in den weiteren Forschungsprozess einflie&amp;szlig;en werden.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2012-05-07T09:34:50+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Klimaschutz &#45; Bürgerpanel in Bremen abgeschlossen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/klimaschutz_buergerpanel_in_bremen_abgeschlossen</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/klimaschutz_buergerpanel_in_bremen_abgeschlossen#When:13:18:57Z</guid>
      <description>Am 26. April wurde die Abschlussveranstaltung f&amp;uuml;r die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Bremen kann mehr Klimaschutz! begangen. In der Botanika Bremen pr&amp;auml;sentierte das ifib die vorl&amp;auml;ufigen Ergebnisse dieses zweij&amp;auml;hrigen B&amp;uuml;rgerpanels. Eingerahmt wurde die Veranstaltung von den &#39;Klimak&amp;uuml;nstern&#39; des &#39;Theater Impulsiv&#39;, der Klimaschutzagentur Energiekonsens und der Botanika selbst, die ihre j&amp;uuml;ngsten Anstrengungen in Sachen klimafreundlicher Erweiterung und Wissensvermittlung pr&amp;auml;sentierte und zum Rundgang durch die farbenpr&amp;auml;chtige Azaleenschau sowie zur Karpfenf&amp;uuml;tterung einlud.

	Bremen kann mehr Klimaschutz! ist ein Aktivit&amp;auml;t des international vergleichenden Forschungsprojekts http://www.e2democracy.eu. In diesem von der European Science Foundation unterst&amp;uuml;tzten und der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projeks wird die Bedeutung von B&amp;uuml;rgerbeteiligung auf den Klimaschutz untersucht.

	In Bremen wurde hierzu in Kooperation mit der Klimaschutzagentur ein B&amp;uuml;rgerpanel installiert und zwei Jahre lang begleitet. Teilnehmer/&#45;innen haben regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig &amp;uuml;ber ihre verbrauchsbezogenen Daten aus dem t&amp;auml;glichen Leben berichtet. Z.B. &amp;uuml;ber ihren Strom&#45; Heizenergie&#45; und Wasserverbrauch, aber auch &amp;uuml;ber ihre Ern&amp;auml;hrungs&#45; und Konsumgewohnheiten sowie &amp;uuml;ber ihre zur&amp;uuml;ckgelegten Kilometer in &amp;ouml;ffentlichen wie privaten Verkehrsmitteln. Aus diesen Angaben wurde zweimonatlich eine Klimabilanz erstellt und den Beteiligten zur&amp;uuml;ckgespiegelt. Dar&amp;uuml;ber hinaus wurden Newsletter, Informations&#45; und Diskussionsveranstaltungen, Expertengespr&amp;auml;che und andere Aktivit&amp;auml;ten zum Austausch angeboten. Die Form des B&amp;uuml;rgerpanels &#45; das die zuvor genannten Angebote integrierte &#45; wurde gew&amp;auml;hlt, weil es am geeignetsten erschien, die B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger in einen kontinuierlichen Informations&#45; und Erfahrungsaustausch einzubinden.

	(Foto: J. Schulze, Energiekonsens mit freundlicher Genehmigung von Boris Radivoj)

	Nach zwei Jahren Klimaschutzinitiative waren am Ende noch 59 Teilnehmer/&#45;innen im Panel aktiv. Davon haben 48 die volle Laufzeit mitgemacht und neben der Teilnahme an Veranstaltungen 13 Datenerhebungen (alle zwei Monate) abgeliefert und an drei wissenschaftlich begleitenden Umfragen teilgenommen. Aus klimapolitischer Sicht war es f&amp;uuml;r die Teilnehmer/&#45;innen das Ziel, den eigenen Energieverbrauch und die selbst verursachten CO2&#45;Emissionen um mindestens 2% CO2 pro Jahr zu reduzieren. Die exakte Berechnung der Emissionen stellte sich im Laufe des Verfahrens aber als nicht so trivial heraus. Dies liegt insb. daran, dass keine sog. Witterungsbereinigung der Energieverbrauchsangaben stattfinden konnte, die den Einfluss des Wetters &amp;uuml;ber l&amp;auml;nger Zeitr&amp;auml;ume hinweg mit ber&amp;uuml;cksichtigt. Dar&amp;uuml;ber hinaus verursachte die Komplexit&amp;auml;t der Datenerfassung und &#45;eingabe bei einigen Teilnehmer/&#45;innen Verst&amp;auml;ndnis&#45; und Nutzungsprobleme, die letztendlich die Korrektheit ihrer Daten beintr&amp;auml;chtigen. Ohnehin beruht die Berechnung der Klimabilanzen auf Selbsteingaben die &#45; je nach Teilnehmer/&#45;in unterschiedlich &#45; mal mehr mal weniger genau erhoben wurden. Trotz dieser Einschr&amp;auml;nkungen konnten dennoch f&amp;uuml;r die Teilnehmer/&#45;innen plausible und g&amp;uuml;ltige Klimabilanzen erstellt werden und mehr als die H&amp;auml;lte haben auch ihr pers&amp;ouml;nliches Einsparziel erreicht.

	Der eigentliche Erfolg des B&amp;uuml;rgerpanels liegt aber nicht in der mathematischen Fixierung bestimmter Verbrauchswerte und ihrer Ver&amp;auml;nderung &amp;uuml;ber die Zeit sondern in der Aktivierung von Bewusstsein bildendem Verhalten. So gibt die Mehrheit an, dass ihr das Thema Klimaschutz im Vergleich zu anderen Zielen im Leben (wie mobil sein oder reisen) wichtiger geworden ist. Vier F&amp;uuml;nftel gaben an, auch zuk&amp;uuml;nftig ihren Verbrauch &amp;uuml;ber Z&amp;auml;hlerstandsablesung regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig zu notieren. Aber auch bzgl. der Einstellung zu Politik hat sich was getan. Bei drei Viertel der Beteiligten hat die Mitarbeit im B&amp;uuml;rgerpanel das Interesse f&amp;uuml;r Umwelt&#45; und Klimaschutzpolitik gest&amp;auml;rkt. Auch wenn die ein oder andere technische und organisatorische Schw&amp;auml;che noch ausgeb&amp;uuml;gelt werden muss, so gibt es gute Gr&amp;uuml;nde, auch zuk&amp;uuml;nftig B&amp;uuml;rgerpanels f&amp;uuml;r derartige Aktivit&amp;auml;ten einzusetzen. Die Pr&amp;auml;sentation &amp;uuml;ber die vorl&amp;auml;ufigen Ergebnisse des Klimaschutz.&#45; B&amp;uuml;rgerpanels in Bremen finden Sie unter http://www.ifib.de/Publications.html?suche=go&amp;amp;id_pub=1104.

	&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, Partizipation und Teilhabe, E&#45;Democracy,</dc:subject>
      <dc:date>2012-04-27T13:18:57+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Girls&#8217;Day am ifib</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/girlsday_am_ifib</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/girlsday_am_ifib#When:14:14:08Z</guid>
      <description>Am heutigen Girls&#39;Day hat sich meine Tochter Inga im ifib &amp;uuml;ber unsere Arbeit informiert. Inga geht in die 5. Klasse des Gymnasiums in Bremen Horn.

	Um mehr &amp;uuml;ber uns zu erfahren, hat Inga unter fachkundiger Anleitung eine kleine Umfrage durchgef&amp;uuml;hrt. Jetzt wissen wir, dass das Durchschnittsalter am ifib 37 Jahre betr&amp;auml;gt und die Menschen im Institut zwischen 1,56 und 1,85 Meter gro&amp;szlig; sind. Zu den bevorzugten Hobbies z&amp;auml;hlen Freunde treffen, Fahrrad fahren und Lesen. Die Lieblingsessen sind u.a. Pizza und Nudeln.

	 Fragebogenentwicklung mit professioneller Unterst&amp;uuml;tzung

	Zu ihren weiteren Stationen geh&amp;ouml;rten die Aktualisierung unserer Facebook&#45;Seite, das Erstellen von Visitenkarten, die Teilnahme an der Besprechung der Institutsverwaltung und allerlei Kleinkram aus der t&amp;auml;glichen B&amp;uuml;roarbeit. Au&amp;szlig;erdem hat sie sich zwei Stunden lang am Nachbarinstitut, dem TZI, &amp;uuml;ber die aktuellen Forschungs&#45; und Entwicklungsarbeiten der Kolleginnen und Kollegen aus der Informatik informiert.

	Inga und alle anderen hatten viel Spa&amp;szlig; an diesem Girls&#39;Day.</description>
      <dc:subject>Nachrichten,</dc:subject>
      <dc:date>2012-04-26T14:14:08+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Bremer Bildungsbericht veröffentlicht</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/bremer_bildungsbericht_veroeffentlicht</link>
      <dc:creator>A. Lange</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/bremer_bildungsbericht_veroeffentlicht#When:10:02:35Z</guid>
      <description>Die Senatorin f&amp;uuml;r Bildung, Wissenschaft und Gesundheit hat am Dienstag den ersten Bildungsberichtsband f&amp;uuml;r das Land Bremen und die beiden Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven ver&amp;ouml;ffentlicht. Er hat den Titel &amp;bdquo;Bildung &amp;ndash; Migration &amp;ndash; soziale Lage&amp;ldquo; und tr&amp;auml;gt vielf&amp;auml;ltige Kennzahlen f&amp;uuml;r das Schuljahr 2009/10 zusammen. Wir vom ifib haben die Erstellung des Berichts hinsichtlich Fragen des Informationsmanagements und der Interoperabilit&amp;auml;t unterst&amp;uuml;tzt. Wir freuen uns &amp;uuml;ber das Ergebnis und danken den Autoren f&amp;uuml;r den interessanten Einblick in die Tiefen des Bremer Bildungssystems, der unter der folgenden Adresse auch Ihnen zur Verf&amp;uuml;gung steht:
	http://www.bildung.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen117.c.22800.de</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger, Interoperabilität,</dc:subject>
      <dc:date>2012-04-26T10:02:35+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>ifib Konzept und Tool erhalten Preis für Online&#45;Partizipation</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_konzept_und_tool_erhalten_preis_fuer_online_partizipation</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_konzept_und_tool_erhalten_preis_fuer_online_partizipation#When:09:50:52Z</guid>
      <description>Am 24. April 2012 wurde in Berlin auf dem Verwaltungskongress &quot;Effizienter Staat&quot; der Preis f&amp;uuml;r Online&#45;Partizipation vergeben. Bewerben konnten sich Projekte in Deutschland, &amp;Ouml;sterreich und der Schweiz, in denen Verwaltungen B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger an Planungen oder Ideensammlungen beteiligt haben und dies zumindest teilweise auch &amp;uuml;ber das Internet geschah.

	Den ersten Preis hat das Projekt &quot;Hohes Feld&quot; der Gemeinde Wennigsen am Deister erhalten, in dem ca. 550 Einwohner eines Ortsteils zun&amp;auml;chst an einer Ideensammlung und dann an einer Priorit&amp;auml;tenbildung f&amp;uuml;r Ma&amp;szlig;nahmen zur alters&#45; und familiengerechten Erneuerung der &amp;ouml;ffentlichen Fl&amp;auml;chen in ihrem Ortsteil beteiligt wurden, sowohl auf B&amp;uuml;rgerversammlungen als auch auf Internetseiten der Verwaltung. Die Fach&amp;auml;mter haben sich bereits mit den Vorschl&amp;auml;gen mit den h&amp;ouml;chsten Priorit&amp;auml;ten befasst. Aktuell ber&amp;auml;t der Gemeinderat &amp;uuml;ber die Umsetzung.

	Die Jury lobte nicht nur diese hohe Verbindlichkeit der Beteiligung, sondern auch die hohe Beteiligungsquote, insbesondere von den vielen Einwohnern &amp;uuml;ber 60 Jahre.
	Das in diesem Projekt angewendete mehrstufige Beteiligungskonzept und die technische Umsetzung der Ideensammlung und der anschlie&amp;szlig;enden Abstimmung wurde am ifib von mir zusammen mit Ralf Cimander, Diplom&#45;Raumplaner, und Rebecca Romppel, Technikerin, im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef&amp;ouml;rderten Projektes www.e2democracy.eu entwickelt. In Wennigsen wurde es einem von drei Praxistests unterzogen und durch eine begleitende Befragung evaluiert.

	Das Konzept sieht eine optimierte Abfolge und Verkn&amp;uuml;pfung von Pr&amp;auml;senzveranstaltungen und Internetangebot vor. Das Projekt in Wennigsen begann mit einer B&amp;uuml;rgerversammlung, zu der B&amp;uuml;rgermeister Christoph Meineke offiziell eingeladen hatte und zu der 150 der 550 Einwohner erschienen sind. Dort wurde mit der Ideensammlung begonnen, und zwar gleich mit dem Eintrag der dort ge&amp;auml;u&amp;szlig;erten Ideen in das bereitgestellte Online&#45;Tool, f&amp;uuml;r alle &amp;uuml;ber einen Beamer sichtbar. &amp;Uuml;ber mehrere Wochen konnten dann online &#45;&amp;nbsp; aber auch durch Vorsprache im B&amp;uuml;rgeramt und telefonisch sowie in drei auf der Auftaktveranstaltung gebildeten Arbeitsgruppen &#45; weitere Ideen eingetragen und von allen Beteiligten gelesen und kommentiert werden. Zur Begleitung des Verfahrens wurde eine von der Verwaltung unabh&amp;auml;ngige Moderatorin, die ehemalige B&amp;uuml;rgermeisterin Frau Karin Meyer gewonnen.

	Zum Abschluss dieser ersten Phase b&amp;uuml;ndelte die Verwaltung die eingegangenen Ideen zu einer &amp;uuml;berschaubaren Anzahl von Vorschl&amp;auml;gen, &amp;uuml;ber die in der zweiten Phase abgestimmt werden konnte.

	Zuvor wurden jedoch diese zur Abstimmung zu stellenden Ma&amp;szlig;nahmen auf einer B&amp;uuml;rgerversammlung vorgestellt und das Abstimmungsverfahren beraten. Den Anwesenden war es wichtig, dass nur Einwohner an der Abstimmung teilnehmen, andererseits wollten viele aber auch keine Registrierung mit E&#45;Mail&#45;Adresse oder noch st&amp;auml;rkerer Identifizierung. Der Kompromiss war die Vergabe eines Passwortes an die Einwohner, bezogen auf ihre Stra&amp;szlig;e. Stimmen konnten online oder &amp;uuml;ber einen Stimmzettel abgegeben werden, der im B&amp;uuml;rgeramt abzugeben war.&amp;nbsp;
	Die Ergebnisse der Abstimmung wurden dann auf der dritten B&amp;uuml;rgerversammlung von B&amp;uuml;rgermeister Meineke in Anwesenheit von Mitarbeitern der Fach&amp;auml;mter und Ratsmitgliedern vorgestellt und der weitere Ablauf besprochen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der vom ifib entwickelte Fragebogen zur Evaluation des Beteiligungsverfahrens verteilt und von den meisten Anwesenden ausgef&amp;uuml;llt. Er konnte aber auch noch einige Zeit online&#45;ausgef&amp;uuml;llt werden.

	

	Von den 44 B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rgern, die an der Befragung teilgenommen haben, haben sich 81,8 % zufrieden mit dem Ablauf des Verfahrens ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert. Im Hinblick auf einzelne Aspekte, wie Klarheit der Ziele, Transparenz des Verfahrens, fiel die Bewertung ebenfalls sehr positiv aus:

	

	Auch mit dem Ergebnis war die &amp;uuml;berwiegende Mehrheit zufrieden, selbst wenn die eigenen Vorschl&amp;auml;ge keine hohen Priorit&amp;auml;ten erhalten haben:

	

	Und f&amp;uuml;r die aktuelle Diskussion &amp;uuml;ber Politikverdrossenheit nicht ganz unwichtig: 56,6 % sehen die Politik in Wennigsen aufgrund dieses Beteiligungsverfahrens nun positiver als zuvor und 81 % w&amp;uuml;rden an einem weiteren Verfahren in Wennigsen teilnehmen.

	Wir haben uns &amp;uuml;ber diese positiven Urteile der B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger sehr gefreut. Auch der B&amp;uuml;rgermeister und seine Mitarbeiter waren mit dem Verfahren zufrieden.
	Der nun an die Gemeinde Wennigsen verliehene erste Preis unter 12 Einsendungen erg&amp;auml;nzt diesen Erfolg durch die Anerkennung durch die Fachleute in der f&amp;uuml;nfk&amp;ouml;pfigen Jury.

	Dazu noch ein Kommentar:

	Wer auf der Seite http://www.effizienterstaat.eu/Preis&#45;fuer&#45;Online&#45;Partizipation/ nachliest, wird feststellen, dass ich selbst auch zu dieser Jury geh&amp;ouml;rt habe. Daher noch ein paar Worte zum Bewertungs&#45; und Auswahlverfahren: Die Redaktion des Beh&amp;ouml;rdenspiegels, der zusammen mit der init&#45;AG den Preis ausgelobt hat, hat den Jurymitgliedern eine Kriterienliste zur Verf&amp;uuml;gung gestellt, nach der jedes der eingereichten 12 Projekte bewertet werden sollte. Selbstverst&amp;auml;ndlich habe ich f&amp;uuml;r das Projekt Hohes Feld keine Bewertung abgegeben. Vielmehr wurden die Voten der anderen Jurymitglieder um einen entsprechenden Faktor h&amp;ouml;her gewichtet, um die Gleichnamigkeit mit den anderen Projekten mit einer gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Anzahl von Voten herzustellen. Dabei hat das Projekt in Wennigsen die h&amp;ouml;chste Punktzahl erreicht. In einer Diskussion der verschiedenen Kriterien in einer Telefonkonferenz wurde dieser quantitative Spitzenplatz dann auch durch die gute Beschreibung der Einzelheiten in der Bewerbung best&amp;auml;tigt.

	Die Dokumentation des Projekts Hohes Feld findet man unter http://www.stateboard.de/wennigsen

	Aktuell wird dasselbe Grundkonzept mit einem inhaltlich und Layout&#45;m&amp;auml;&amp;szlig;ig angepassten Tool in einem Umwelt&#45;Dialog in Bremerhaven eingesetzt. (http://www.stateboard.de/bremerhaven)

	Das beiden Beispielen zugrundeliegende Tool sowie das begleitendende Evaluierungsinstrument kann auch von anderen Kommunen als Online&#45;Begleitung von lokalen Beteiligungsprozessen eingesetzt werden. Anfragen bitte an Kubicek@ifib.de

	Herbert Kubicek</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2012-04-26T09:50:52+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Prof. Breiter bei i2b&#45;Podiumsdiskussion zu Cyber&#45;Physical Systems</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/prof._breiter_bei_i2b_podiumsdiskussion_zu_cyber_physical_systems</link>
      <dc:creator>Andreas Breiter</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/prof._breiter_bei_i2b_podiumsdiskussion_zu_cyber_physical_systems#When:21:15:16Z</guid>
      <description>Auf der Gemeinschaftsveranstaltung von i2b und der Gesellschaft der Freunde der Universit&amp;auml;t Bremen und der Jacobs University Bremen (&amp;bdquo;unifreunde&amp;ldquo;) stand das Thema &amp;bdquo;Die Welt von Morgen &amp;ndash; Cyber&#45;Physical Systems&amp;ldquo; am 17.04.2012 auf der Agenda (http://www.i2b.de/i2b&#45;veranstaltungen/meet&#45;up&#45;details/?tx_seminars_pi1[showUid]=127).

	Nach einem Einstiegsreferat von Prof. Dr. Drechsler vom DFKI Bremen zu den Grundlagen und Anwendungsfeldern von von Cyber&#45;Physical Systems (CPS) wurde mit Vertretern von Wirtschaft (Daimler AG, BLG AG) und der Universit&amp;auml;t Bremen diskutiert. Der Fokus lag auf den Bereichen Automotive, Logistik und Produktion, wobei in der Diskussion auch weitere Zukunftsfelder wie Gesundheit und Mobilit&amp;auml;t adressiert wurden.

	Dabei richteten sich die Beitr&amp;auml;ge v.a. auf die technologisch&#45;motivierte Zukunft von Cyber&#45;Physical Systems aus Sicht der Unternehmen und der Wissenschaft.&amp;nbsp; Prof. Breiter vom ifib hob deren gesellschaftspolitische Bedeutung im Kontext des Prozesses der fortschreitende Mediatisierung aller gesellschaftlicher Teilbereiche hervor. In einer Welt voller scheinbar &quot;intelligenter&quot; Maschinen, an die Kontroll&#45; und Steuerungsfunktionen zunehmend delegiert werden, stellen sich grundlegende Fragen der Handlungsautonomie des Menschen und der Regeln zum Umgang mit der Technik. Welche Grenzen sollen gesetzt werden, wie ver&amp;auml;ndert sich unsere Vorstellung zur Privatsph&amp;auml;re, wenn &quot;smart Objekts&quot; untereinander kommunizieren und damit eine Verkettung von unseren pers&amp;ouml;nlichen Daten zu einem Bewegungsprofil erm&amp;ouml;glichen? Chancen und Risiken der Technik sind bislang noch nicht abgesch&amp;auml;tzt und die Diskussion bewegt sich erst langsam aus einem Fachdiskurs in eine breitere &amp;Ouml;ffentlichkeit. Insofern pl&amp;auml;diert Prof. Breiter f&amp;uuml;r eine integrierte Technikbewertung derartiger gro&amp;szlig;technischer Systeme unter der Ber&amp;uuml;cksichtigung von Fragen des Datenschutzes, der Sicherheit, sowie der menschengerechten Gestaltung in Bezug auf Benutzbarkeit und Barrierefreiheit der Mensch&#45;Maschine&#45;Interaktion.

	Diese zahlreichen offenen Fragen erfordern eine interdisziplin&amp;auml;re Zusammenarbeit und eine Beteiligung m&amp;ouml;glichst vieler gesellschaftlicher Gruppen. Das ifib wird sich in Zukunft in der Forschung mit diesen Fragen besch&amp;auml;ftigen.</description>
      <dc:subject>Veranstaltungen, Partizipation und Teilhabe, Interoperabilität,</dc:subject>
      <dc:date>2012-04-18T21:15:16+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>ifib führt erfolgreiche Klausurtagung durch</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_fuehrt_erfolgreiche_klausurtagung_durch</link>
      <dc:creator>A. H. Schulz</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_fuehrt_erfolgreiche_klausurtagung_durch#When:08:27:47Z</guid>
      <description>Am vergangenen Wochenende trafen sich alle Mitarbeiter/innen des ifib und der im vergangenen Jahr neu gegr&amp;uuml;ndeten ifib&#45;consult zu einer zweit&amp;auml;gigen Klausurtagung. Der Veranstaltungsort war das Schloss Etelsen, welches heute als Tagungsst&amp;auml;tte genutzt wird.

	
	Die beiden Tage wurden intensiv genutzt, um die besonderen St&amp;auml;rken der beiden Gesellschaften herauszuarbeiten, neue Themenfelder zu identifizieren und bestehende zu fokussieren. Gleichzeitig wurde daran gearbeitet, dass sich ifib und ifib&#45;consult in Zukunft besser erg&amp;auml;nzen und gemeinsame Ankn&amp;uuml;pfungspunkte wurden identifiziert. Neben gemeinsamen Diskussionen mit allen Teilnehmern erfolgte ein gro&amp;szlig;er Teil der Erarbeitung in Kleingruppen.

	
	Im vergangenen Jahr haben sich sowohl das ifib als auch die ifib&#45;consult personell ver&amp;auml;ndert, insbesondere durch die Einstellung neuer Kollegen/innen. W&amp;auml;hrend der Klausurtagung bestand deshalb die M&amp;ouml;glichkeit, sich intensiver mit anderen Mitarbeiter/innen auszutauschen, unter Umst&amp;auml;nden auch mit welchen man im Arbeitsalltag weniger zusammenarbeitet.

	Die durch und durch erfolgreiche Veranstaltung wurde durch einen gemeinsamen Abend im Schlosskeller mit netten Gespr&amp;auml;chen und der einen oder anderen Partie Billard abgerundet.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen,</dc:subject>
      <dc:date>2012-04-18T08:27:47+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Norddeutscher Erfahrungsaustausch zum Behördenruf 115</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/norddeutscher_erfahrungsaustausch_zum_behoerdenruf_115</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/norddeutscher_erfahrungsaustausch_zum_behoerdenruf_115#When:06:32:03Z</guid>
      <description>Am 17. April fand in Oldenburg ein norddeutscher Erfahrungsaustausch zum Betrieb der einheitlichen Beh&amp;ouml;rdenrufnummer 115 statt. Oldenburg hat bereits 2008 ein Call Center &#45; hier &quot;ServiceCenter&quot; genannt &#45; in Betrieb genommen und erwartet noch im April den Anruf Nr. 1.000.000. Die Veranstaltung wurde mit einer Podiumsdiskussion abgeschlossen, die ich moderiert habe. Zuvor gab es Erfahrungsberichte zur Entwicklung und zum Betrieb des 115&#45;Verbunds.

	

	Den Auftakt machte Henning L&amp;uuml;hr, Staatsrat bei der Bremer Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen und Vertreter Bremens im IT&#45;Planungsrat. Er sieht eine wesentliche Herausforderung von 115 im wechselseitigen Lernen und im kulturellen Wandel. &quot;Management by Eichh&amp;ouml;rnchen&quot; &#45; Wissen sammeln und so verstecken, dass es niemand anders findet &#45; m&amp;uuml;sse der Vergangenheit angeh&amp;ouml;ren.

	Schon 2001, also deutlich vor dem Start der bundesweiten Initiative 115, startete in Dortmund die &quot;doline&quot;. Simone Dorka berichtete, dass mit 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern j&amp;auml;hrlich rund 870.000 Anrufe bearbeitet werden. Die Erstl&amp;ouml;sungsquote liegt bei 70%. Die doline ber&amp;auml;t nicht nur zu st&amp;auml;dtischen Dienstleistungen, sondern auch in Angelegenheiten, die Bund, Land oder die st&amp;auml;dtischen Betriebe betreffen.

	Anschlie&amp;szlig;end beleuchtete Thomas Wolf&#45;Hegerbekermeier (&quot;Ich habe den l&amp;auml;ngsten Namen, aber nicht den l&amp;auml;ngsten Vortrag.&quot;) vom Kreis Lippe den Betrieb eines ServiceCenters durch einen Landkreis. Auch er sah im Wissensmanagement die zentrale Herausforderung. Obwohl sich im Kreis Lippe inzwischen einige Gemeinden dem Verbund angeschlossen haben, sah er es als eher unwahrscheinlich an, innerhalb eines Kreises eine Abdeckung von 100% zu erreichen.

	Ingo Tulodetzki, Leiter des Oldenburger ServiceCenters, pr&amp;auml;sentierte alternative Varianten, wie sich eine Kommune in den 115&#45;Verbund integrieren kann. In Oldenburg sind von der ersten Planung bis zum Start zwei Jahre vergangen. Inzwischen erbringt das ServiceCenter auch Leistungen f&amp;uuml;r die Gemeinde Ganderkesee und f&amp;uuml;r die Samtgemeinde Artland. Kommunen, die sich einem bereits existierenden ServiceCenter anschlie&amp;szlig;en, k&amp;ouml;nnen nach drei bis vier Monaten startklar sein. Ingo Tulodetzki wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Betrieb eines eigenen ServiceCenters nach vorliegenden Berechnungen erst ab etwa 120.000 Einwohnern wirtschaftlich darstellbar sei.

	Kirsten Nax vom Nieders&amp;auml;chsischen Ministerium f&amp;uuml;r Inneres und Sport informierte &amp;uuml;ber den Entwicklungsstand des B&amp;uuml;rger&#45; und Unternehmensservice Niedersachsen (BUS) und dem zugeh&amp;ouml;rigen Modul &quot;ps::Servicecenter&quot;, das u.a. Konnektoren f&amp;uuml;r die Integration von Wissensmanagement&#45;Systemen sowie Funktionalit&amp;auml;ten zur Ticketannahme und Vorgangsbearbeitung bietet.

	Vor der Podiumsdiskussion unterstrich Dr. Georg Thiel vom Bundesinnenministerium seine &amp;Uuml;berzeugung, dass Verbundl&amp;ouml;sungen und Shared Services wesentliche Elemente darstellen, um auch in Zukunft &amp;uuml;ber eine leistungsf&amp;auml;hige und international konkurrenzf&amp;auml;hige Verwaltung zu verf&amp;uuml;gen. Gerade die anstehenden demografischen Ver&amp;auml;nderungen w&amp;uuml;rden in den n&amp;auml;chsten Jahren f&amp;uuml;r zunehmenden Ver&amp;auml;nderungsdruck sorgen, dem am besten gemeinsam begegnet werden k&amp;ouml;nne.

	An der von mir moderierten Podiumsdiskussion nahmen neben Dr. Georg Thiel vom BMI und Henning L&amp;uuml;hr aus Bremen die Oldenburger Amtsleiterin f&amp;uuml;r Personal&#45; und Verwaltungsmanagement, Frau Inge von Danckelman, sowie die Vertreter der kommunalen Spitzenverb&amp;auml;nde in Niedersachsen teil: Thorsten Bullerdiek f&amp;uuml;r den St&amp;auml;dte&#45; und Gemeindebund, Manfred Malzahn f&amp;uuml;r den Landkreistag und Ulrich Mahner f&amp;uuml;r den St&amp;auml;dtetag. In der Diskussion wurde betont, dass Verb&amp;uuml;nde wie 115 keinesfalls zu Identit&amp;auml;tsverlusten auf kommunaler Ebene f&amp;uuml;hren, sondern &#45; im Gegenteil &#45; erst die Freir&amp;auml;ume schaffen, um auf kommunaler Ebene gestaltungsf&amp;auml;hig zu bleiben. Bedauert wurde, dass das Land Niedersachsen dem Verbund noch nicht beigetreten ist. Zum Schluss bat ich die Podiumsteilnehmer um eine Sch&amp;auml;tzung, wie viele deutsche Kommunen in zehn Jahren wohl &amp;uuml;ber die 115 erreichbar sind &#45; das Spektrum reichte von deutlich unter 50% bis zu 70%.

	Ich habe mich sehr gefreut, einen Beitrag zum Gelingen dieser interessanten Veranstaltung leisten zu d&amp;uuml;rfen. Und ich habe gelernt, dass der Verbund nicht mehr &quot;D&#45;115&quot;, sondern nur noch &quot;115&quot; hei&amp;szlig;t. Ich gelobe Besserung.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Geschäftsprozesse, Regionale Kooperationen, Wissensmanagement,</dc:subject>
      <dc:date>2012-04-18T06:32:03+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Engagement für die Socialbar Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/engagement_fuer_die_socialbar_bremen</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/engagement_fuer_die_socialbar_bremen#When:12:23:19Z</guid>
      <description>Schon seit einigen Jahren findet in Bremen die ma&amp;szlig;geblich von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ifib organisaierte und vom Institut unterst&amp;uuml;tzte Socialbar statt. Wer schon immer wissen wollte, was das eigentlich ist, erf&amp;auml;hrt dies in einem aktuellen Kurzbeitrag im Delmenhorster Kreisblatt. Und wer bei einem der n&amp;auml;chsten Male vorbei schauen m&amp;ouml;chte, findet auf der Webseite der Bremer Socialbar alle weiteren Informationen.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2012-04-16T12:23:19+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Medienbildung und Informatik&#45;Bildung: Konkurrenz zweier bildungspolitischer Ziele!</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/medienbildung_und_informatik_bildung_konkurrenz_zweier_bildungspolitischer</link>
      <dc:creator>Andreas Breiter</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/medienbildung_und_informatik_bildung_konkurrenz_zweier_bildungspolitischer#When:12:00:44Z</guid>
      <description>Auf der Tag der Informatiklehrerinnen und Informatiklehrer in Bremen und Niedersachsen (TILL) stand die Frage nach der Abgrenzung oder Verschmelzung von Medien&#45; und Informatikbildung im Fokus meines Vortrages:

	Nahezu alle Bundesl&amp;auml;ndern haben in den letzten Jahren Initiativen zur F&amp;ouml;rderung von Medienkompetenz in der Schule gestartet. Die Vorstellungen sind oftmals auf die instrumentelle Bedienkompetenz und die Nutzung des Internet beschr&amp;auml;nkt. Medienbildung im Sinne einer umfassenden auch informellen Bildung mit und &amp;uuml;ber Medien sowie die Medienintegration zur Verbesserung der Unterrichtsqualit&amp;auml;t werden nur am Rande gestreift. Auf der anderen Seite spielt die Informatische Bildung als zentrale Kompetenz in einer auf Datenverarbeitung und Informationsmanagement basierenden Wirtschafts&#45; und zunehmend auch Sozialordnung in diesen Diskussionen eine untergeordnete Rolle. Daraus ergibt sich das zentrale Thema des Vortrags: sind sie unvereinbar oder wie passen sie zusammen?

	Pr&amp;auml;sentation</description>
      <dc:subject>Veranstaltungen, Schulen und Schulträger, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2012-03-23T12:00:44+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Mehr Demokratie durch IT – Integrata Stiftung  zeichnet Bremer Informationsregister aus</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mehr_demokratie_durch_it_integrata_stiftung_zeichnet_bremer_informationsreg</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mehr_demokratie_durch_it_integrata_stiftung_zeichnet_bremer_informationsreg#When:15:57:50Z</guid>
      <description>Seit 1999&amp;nbsp; vergibt die Integrata Stiftung in T&amp;uuml;bingen jedes Jahr den Wolfgang Heilmann Preis f&amp;uuml;r humane Nutzung der Informationstechnologie.&amp;nbsp;2012&amp;nbsp; stand die Ausschreibung unter dem Motto &amp;bdquo;Mehr Demokratie durch IT&amp;ldquo;.&amp;nbsp; Ich habe mich darauf gemeinsam mit Martin Hagen, Leiter des Referats&amp;nbsp;IT und E&#45;Government bei der Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen der Freien Hansestadt Bremen, mit dem Online&#45;Register amtlicher Informationen beworben und zu meiner gro&amp;szlig;en Freude auch neben Abgeordnetenwatch.de den Preis gewonnen.
	Die Jury befand, dass das Register amtlicher Informationen des Landes Bremen den Beitrag der IT f&amp;uuml;r mehr Demokratie besonders gut verdeutlicht. Viele Bundesl&amp;auml;nder und der Bund haben ein Informationsfreiheitsgesetz, das den B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rgern einen Rechtsanspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen (Planungen, Vertr&amp;auml;gen, Berichten, Gutachten, Protokollen u. &amp;auml;.) gew&amp;auml;hrt. Ein solcher Zugang zu Informationen ist eine grundlegende Voraussetzung f&amp;uuml;r eine demokratische Kontrolle von und Beteiligung an Entscheidungen von Politik und Verwaltung. Allerdings ist dieser Rechtsanspruch in der Praxis nicht einfach wahrzunehmen. Mit der Ausnahme des Bremischen Informationsfreiheitsgesetzes muss man jeweils einen Antrag auf Zugang zu einer bestimmten Information bei der Beh&amp;ouml;rde stellen, die &amp;uuml;ber diese Information verf&amp;uuml;gt. Die wenigsten B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger verf&amp;uuml;gen jedoch &amp;uuml;ber ein entsprechendes Vorwissen.
	Ich hatte bei den ersten Beratungen &amp;uuml;ber ein Bremisches Informationsfreiheitsgesetz schon vor mehr als zehn Jahren nicht nur die Idee einer proaktiven Ver&amp;ouml;ffentlichung von Informationen eingebracht, wie sie in den USA mit dem Aufkommen des Internet Gesetz wurde, sondern mich dar&amp;uuml;ber hinaus daf&amp;uuml;r eingesetzt, dass die Bereitstellung &amp;uuml;ber ein zentrales Register, &amp;auml;hnlich wie ein elektronischer Bibliothekskatalog, erfolgt.&amp;nbsp; 2004 ist dazu auch ein Beitrag in englischer Sprache ver&amp;ouml;ffentlicht worden.*) W&amp;auml;hrend der Zeit der gro&amp;szlig;en Koalition konnte sich die SPD&#45;Fraktion mit diesem Vorschlag lange Zeit nicht gegen die CDU Fraktion durchsetzen. Erst als auf Bundesebene die Gro&amp;szlig;e Koalition ein Informationsfreiheitsgesetz verabschiedete, gab die Bremer CDU nach. In dem 2006 verabschiedeten Bremer Gesetz ist ein solches elektronisches Register als Mittel zur einfachen Auffindbarkeit dann auch &amp;ndash; zun&amp;auml;chst probeweise &amp;ndash; vorgeschrieben worden. Das Institut f&amp;uuml;r Informationsmanagement Bremen hat das technische Konzept entwickelt und das zust&amp;auml;ndige Referat bei der Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen hat es 2008 umgesetzt. Dabei hat sich Isabella Schicktanz sehr verdient gemacht &amp;ndash; was nicht verschwiegen werden darf. Heute sind in dem in&amp;nbsp;www.bremen.de eingebundenen Register Amtlicher Informationen &amp;uuml;ber 4.000 Dokumente der bremischen Verwaltung suchbar und herunterladbar. Ohne IT w&amp;auml;re das nicht m&amp;ouml;glich. Wir selbst sind weder mit der Suchfunktion noch mit der Anzahl der Dokumente wirklich zufrieden und arbeiten auch weiter an Verbesserungen.
	Wir freuen uns jedoch, dass die Jury und die Integrata Stiftung diesen Ansatz f&amp;uuml;r eine neue Generation von Informationsfreiheits&#45; oder Zugangsgesetzen und deren technische Umsetzung mit dieser Auszeichnung anderen Bundesl&amp;auml;ndern als Vorbild empfehlen, und dar&amp;uuml;ber hinaus die Bem&amp;uuml;hungen um einen weiteren Ausbau in Bremen unterst&amp;uuml;tzen. Denn inzwischen geht es&amp;nbsp; bei der Herstellung von mehr Transparenz von Verwaltung und Politik nicht mehr nur um den Zugang zu Dokumenten. Unter den Begriff &amp;bdquo;Open Government Data&amp;ldquo; sollen auch die Rohdaten aller Beh&amp;ouml;rden zur Weiterverbreitung und &#45;nutzung durch Wirtschaft und Nicht&#45;Regierungsorganisationen gef&amp;ouml;rdert werden. Dies erfordert rechtliche, organisatorische und technische Erweiterungen des zentralen Informationsregisters. Bremen ist auch da auf einem guten Weg, und das Institut f&amp;uuml;r Informationsmanagement hat in einer Machbarkeitsstudie einige Vorschl&amp;auml;ge f&amp;uuml;r zukunftsweisende L&amp;ouml;sungen gemacht. Mit diesem Preis im Hintergrund&amp;nbsp;wird es vielleicht etwas leichter, einiges davon umzusetzen. Denn nicht in allen Beh&amp;ouml;rden ist die Einsicht gewachsen, dass mehr Transparenz nicht nur eine Last, sondern eine Investition ist. Da trifft es sich gut, dass die Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen vor kurzem im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs Apps4Deutschland einen der drei Preise f&amp;uuml;r die Bereitstellung der Bremischen Haushaltsdaten als offenen Daten gewonnen hat. Dieser Preis besteht in einer Urkunde und einer kleinen Statue.
	Der Wolfgang Heilmann Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Unser Anteil von 5.000 Euro wird uns im Mai auf dem Integrata Kongress in Berlin in Form eines Schecks &amp;uuml;berreicht. Das Geld soll f&amp;uuml;r den weiteren Ausbau von Open Data in Bremen verwendet werden. Wie genau das haushaltstechnisch gehen kann, m&amp;uuml;ssen wir noch kl&amp;auml;ren.

	
	Herbert Kubicek
	&amp;nbsp;

	*) Kubicek, Herbert (2004): Third&#45;generation Freedom of Information in the Context of E&#45;Government: The Case of Bremen, Germany. in: Georg Aichholzer, Herbert Burkert, Public Sector Information in the Digital Age. Between Markets, Public Management and Citizens&#39; Rights, Northampton, Mass.: Edward Elgar Publishing, S. 275&#45;286 sowie Kubicek, Herbert (2006): Informationsfreiheitsgesetze vor einem weiteren Paradigmenwechsel. in: Klumpp, Kubicek, Ro&amp;szlig;nagel, Schulz,(Hrsg.),Medien, Ordnung und Innovation, Berlin, Heidelberg, New York: Springer, S. 331&#45;341.

	Das Register Amtlicher Informationen finden Sie unter

	http://www.bremen.de/buergerservice/amtliche_informationen

	Die aktuellen Ma&amp;szlig;nahmen zur Open Government Data, u.a. mit dem Wettbewerb Apps4 Bremen unter
	http://daten.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen02.c.730.de</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2012-03-20T15:57:50+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>IT&#45;Service Management für den IT&#45;Betrieb in Krankenhäusern</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_service_management_fuer_den_it_betrieb_in_krankenhaeusern</link>
      <dc:creator>Andreas Breiter</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_service_management_fuer_den_it_betrieb_in_krankenhaeusern#When:08:12:07Z</guid>
      <description>Auf dem Workshop des GMDS/GI Arbeitskreis &quot;Methoden und Werkzeuge f&amp;uuml;r das Management von Krankenhausinformationssystemen&quot; habe ich die Potenziale eines prozessorientierten IT&#45;Service Managements nach ITIL f&amp;uuml;r die klinische IT&#45;Versorgung dargestellt. Ausgehend von der durch individuelle Leistungen Einzelner und nur teil&#45;strukturierten Prozessen gepr&amp;auml;gten IT&#45;Aufbauorganisation, wurden die Elemente der IT Infrastructure Library kurz erl&amp;auml;utert und dann diskutiert. Dabei stand die Frage nach dem Zusammenspiel zwischen Informationsmanagement, Krankenhaus&#45;Informationssystemen und IT&#45;Service Management im Vordergrund.

	Insgesamt ist deutlich geworden, dass die Krankenhaus&#45;IT auch spezifische Anforderungen hat, die sich in Form eines branchenbezogenen ITIL&#45;Rahmenwerks sehr gut umsetzen lie&amp;szlig;en. Hieran soll auf der n&amp;auml;chsten GMDS/GI&#45;Tagung im September in Braunschweig weiter gearbeitet werden.

	Zur Pr&amp;auml;sentation</description>
      <dc:subject>Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, IT&#45;Management,</dc:subject>
      <dc:date>2012-03-19T08:12:07+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Call for Paper 3. Workshop &#8220;Lerninfrastruktur in Schulen&#8221; für die DeLFI 2012 der Fernuni Hagen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/call_for_paper_3._workshop_lerninfrastruktur_in_schulen_fuer_die_delfi_2012</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/call_for_paper_3._workshop_lerninfrastruktur_in_schulen_fuer_die_delfi_2012#When:14:27:18Z</guid>
      <description>Auch in diesem Jahr hat die DeLFI beschlossen, den Workshop Lerninfrastrukturen anzubieten, den das ifib wie schon im letzten Jahr wieder mitgestalten wird. Neben Beitr&amp;auml;gen, die als Artikel auch im Tagungsband erscheinen sollen, haben wir in diesem Jahr auch Praxisberichte von Lehrkr&amp;auml;ften vorgesehen. Wir w&amp;uuml;nschen uns zahlreiche Einreichungen zu dem beigef&amp;uuml;gten Call, w&amp;uuml;rden uns freuen, wenn Sie den Call weiter verbreiten und hoffen auf eine rege Beteiligung an dem Workshop in Hagen.

	&amp;nbsp;

	DeLFI 2012, Fernuni Hagen, 24.9.2012
	
	Programmkomitee
	
	Breiter, A., D&amp;ouml;beli Honegger, B., Heinen, R., Herber, E., Kerres, M., Moser, S., Schiefner&#45;Rohs, M., Schulz&#45;Zander, R., Stolpmann, B.E., Vaupel, W., Wedekind, J., Welling, S.
	
	Abstract: Kinder und Jugendliche verf&amp;uuml;gen in zunehmendem Ma&amp;szlig;e &amp;uuml;ber pers&amp;ouml;nliche mobile Ger&amp;auml;te, die jedoch aktuell noch kaum in schulischen Kontexten genutzt werden. Gleichzeitig wird der Einsatz von Tablets dort in zunehmendem Ma&amp;szlig;e erprobt. Der Workshop bietet ein Forum, um Chancen, Perspektiven, Herausforderungen und Grenzen der Arbeit mit pers&amp;ouml;nlichen, mobilen Ger&amp;auml;ten in der Schule zu diskutieren. Im Zentrum der Diskussion sollen p&amp;auml;dagogische, didaktische, organisatorische und rechtliche Aspekte stehen.
	
	1 Hintergrund und Ziele des Workshops
	
	Wirft man einen Blick in die Schule und auf die Ger&amp;auml;teausstattung von Sch&amp;uuml;lerinnen und Sch&amp;uuml;lern, so sind zwei Tendenzen sichtbar: Zum einen besitzen immer mehr Jugendliche inzwischen Smartphones (vgl. auch JIM&#45;Studie 2011). Mit dem Mobiltelefon im klassischen Sinn haben diese Ger&amp;auml;te nur noch insofern eine Gemeinsamkeit, dass man damit auch telefonieren kann. Ansonsten handelt es sich um mobile Kleinstcomputer, die sich prinzipiell auch in Lern&#45; und Lehrkontexten einsetzen lassen. In der Schule fallen solche Ger&amp;auml;te aber zumeist noch unter das oft vorherrschende &amp;bdquo;Handyverbot&amp;ldquo;. Zum anderen erfreuen sich auch Tablets zunehmender Beliebtheit in schulischen Bildungskontexten. So gibt es beispielsweise immer mehr &amp;ldquo;iPad&#45;Klassen&amp;rdquo;, die aber meist in Form von schulisch organisierten Einzelprojekten durchgef&amp;uuml;hrt werden. Es stellt sich die Frage, warum Smartphones, Notebooks, Netbooks, Tablets, Handhelds und andere Ger&amp;auml;te, die die Sch&amp;uuml;lerinnen und Sch&amp;uuml;ler schon heute besitzen, nicht systematisch im Unterricht Verwendung finden. Diese Entwicklung wird inzwischen unter dem Titel &amp;bdquo;Bring your own device&amp;ldquo; (BYOD) diskutiert und gewinnt kontinuierlich an Aufmerksamkeit.
	
	Aber auch auf der Seite der Anbieter von schulischen Bildungsangeboten kommt es zu Ver&amp;auml;nderungen: Mit der zunehmenden Verf&amp;uuml;gbarkeit von webbasiertem Content, Bildungs&#45;Apps und k&amp;uuml;nftig wohl auch digitalen Schulb&amp;uuml;chern &amp;uuml;ber die Online&#45;Marktpl&amp;auml;tze der marktf&amp;uuml;hrenden Plattformanbieter kommt m&amp;ouml;glicherweise auch Bewegung in den Schulbuchmarkt mit entsprechend neuen Angeboten, Nutzungs&#45; und Distributionsmodellen. Entwickeln sich Apps, von unterschiedlichen Ger&amp;auml;ten und Ger&amp;auml;tetypen nutzbar, zum kleinsten gemeinsamen Nenner heterogener Lerninfrastrukturen? Die verst&amp;auml;rkte Nutzung dieser Medien f&amp;uuml;hrt damit auch zu einer neuen Betrachtung der Frage, wie Daten in der Schule zuk&amp;uuml;nftig gespeichert und weiterverarbeitet werden sollen. Verschwinden z.B. serverbasierte dezentrale Infrastrukturen aus den Schulen k&amp;uuml;nftig alle in der so genannten Cloud und welche Rolle spielen klassische Lern&#45;Management&#45;Systeme in diesem Kontext?
	
	Der Workshop bietet ein Forum, um sich fachlich fundiert auf der Basis vorhandener (Praxis&#45;)Erfahrungen &amp;uuml;ber die Perspektiven, Chancen und Grenzen des schulischen Lernens mit privaten, mobilen Ger&amp;auml;ten auszutauschen und erste Einsch&amp;auml;tzungen zu wagen, welche p&amp;auml;dagogischen, technischen, organisatorischen, didaktischen und rechtlichen Konsequenzen diese Entwicklungen f&amp;uuml;r das Lehren und Lernen mit digitalen Medien in der Schule haben.
	
	Wir w&amp;uuml;nschen uns daher neben wissenschaftlich fundierten Beitr&amp;auml;gen auch Beitr&amp;auml;ge, die auf der Basis praktischer und praxisnaher Erfahrungen &amp;uuml;ber absehbare und m&amp;ouml;gliche Konsequenzen der skizzierten Entwicklungen berichten.
	
	2 Themenschwerpunkte
	
	2.1 Medienausstattung und &#45;nutzung Jugendlicher
	
	Kinder und Jugendliche sind insgesamt gut bis sehr gut mit digitalen Endger&amp;auml;ten ausgestattet. Zu fragen ist aber, ob diese gute Ausstattung auch alle sozialen Gruppen betrifft oder ob es etwa schicht&#45; oder bildungsabh&amp;auml;ngige Unterschiede gibt. Auch kann hier der Frage nachgegangen werden, in wie weit Jugendliche bereit und / oder in der Lage sind, die privat vorhandene Ausstattung auch in formalen Bildungskontexten der Schule zu nutzen.
	
	2.2 Chancen und Herausforderungen heterogener Umgebungen
	
	Die Nutzung privater Hardware in Schule wirft eine Reihe von Fragen auf, die im Workshop diskutiert werden k&amp;ouml;nnen: Wie k&amp;ouml;nnen verschiedene, private Endger&amp;auml;te sicher in eine schulische Infrastruktur eingebunden werden? Welche Konsequenzen haben unterschiedliche Ger&amp;auml;te, Betriebssysteme und Programme f&amp;uuml;r die Gestaltung eines medienbasierten Unterrichts? Wie kann in heterogenen Umgebungen Support geleistet werden, bzw. wie kann Schule davon entlastet werden? Welche rechtlichen Implikationen sind mit der Nutzung privater Hardware verbunden?
	
	2.3 Private Hardware in der Schule &#45; Konsequenzen f&amp;uuml;r digitale Schulb&amp;uuml;cher und Bildungs&#45;Apps
	
	In heterogenen Umgebungen m&amp;uuml;ssen auch inhaltliche Angebote so gestaltet sein, dass sie unabh&amp;auml;ngig von Ger&amp;auml;ten und Betriebsystemen genutzt werden k&amp;ouml;nnen. Welche Mindeststandards sind daher f&amp;uuml;r digitale Schulb&amp;uuml;cher und Bildungs&#45;Apps erforderlich? Welche Konsequenzen hat dies auch f&amp;uuml;r die didaktische Konzeption der Angebote?
	
	2.4 &amp;Uuml;berall verf&amp;uuml;gbar &#45; Die Cloud in der Schule
	
	M&amp;uuml;ssen Schulen oder Schultr&amp;auml;ger in Zukunft noch umfangreiche Serverl&amp;ouml;sungen f&amp;uuml;r den schulischen IT&#45;Betrieb betreiben oder sind diese zuk&amp;uuml;nftig zu Gunsten so genannter Cloud&#45;L&amp;ouml;sungen verzichtbar? Welche Vor&#45; und Nachteile gehen damit einher und wie m&amp;uuml;ssen Cloud&#45;L&amp;ouml;sungen gestaltet sein, damit sie an Schulen einsetzbar sind?
	
	3 Einreichung von Beitr&amp;auml;gen
	
	Beitr&amp;auml;ge k&amp;ouml;nnen in Form von Aufs&amp;auml;tzen (ca. 8 Seiten ) eingereicht werden. Ausgew&amp;auml;hlte Beitr&amp;auml;ge werden im Workshop&#45;Band der Tagung ver&amp;ouml;ffentlicht. Beitr&amp;auml;ge im LNI&#45;Format sind bis zum 18.06.2012 einzureichen bei richard.heinen@uni&#45;due.de.
	
	Praxisberichte k&amp;ouml;nnen in Form von einseitigen Abstracts eingereicht werden. Sie werden als Kurzreferate in den Workshop eingebracht. Abstracts sind bis zum 18.06.2012 einzureichen bei richard.heinen@uni&#45;due.de.

	Die Auswahl der Beitr&amp;auml;ge erfolgt bis zum 10.07.2012.

	Die Endfassung der Beitr&amp;auml;ge muss f&amp;uuml;r die Ver&amp;ouml;ffentlichung im Online&#45;Tagungsband mit ISSN&#45;Nummer bis zum 15.07.2012 vorliegen

	&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2012-03-15T14:27:18+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>ITIL&#45;Zertifikate für ifib&#45;Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/itil_zertifikate_fuer_ifib_mitarbeiterinnen_und_mitarbeiter</link>
      <dc:creator>Emese Stauke</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/itil_zertifikate_fuer_ifib_mitarbeiterinnen_und_mitarbeiter#When:10:34:16Z</guid>
      <description>Vor zwei Wochen nahmen acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ifib an einer&amp;nbsp; hausinternen ITIL&#45;Vorbereitung teil. Ziel war die Zertifikatspr&amp;uuml;fung ITIL v3 Foundation abzulegen. Einen ganzen Tag lang wurden ITIL&#45;Prozesse, Begriffe und Zusammenh&amp;auml;nge erkl&amp;auml;rt und aufgefrischt.&amp;nbsp; Dem Lernen im Team folgten eine individuelle Vorbereitungsphase und schlie&amp;szlig;lich die Pr&amp;uuml;fung am 5.3.2012 abgenommen von der ITSM Consulting AG. Die Zeit des Wartens auf die Ergebnisse war gestern nun vorbei, und wir k&amp;ouml;nnen vermelden, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die H&amp;uuml;rden des Multiple&#45;Choice&#45;Tests mit Bravour genommen haben. Herzlichen Gl&amp;uuml;ckwunsch und viele ITIL&#45;konforme Prozesse f&amp;uuml;r die zuk&amp;uuml;nftigen Projekte w&amp;uuml;nschen wir den nunmehr zertifizierten Kolleginnen und Kollegen.</description>
      <dc:subject>Allgemein, Nachrichten, IT&#45;Management,</dc:subject>
      <dc:date>2012-03-15T10:34:16+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Das „Prinzip der maximalen Öffentlichkeit“ in der Stadt Göttingen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/das_prinzip_der_maximalen_oeffentlichkeit_in_der_stadt_goettingen</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/das_prinzip_der_maximalen_oeffentlichkeit_in_der_stadt_goettingen#When:10:30:26Z</guid>
      <description>Im Anschluss an meinen diesj&amp;auml;hrigen CeBIT&#45;Besuch bin ich gestern nach G&amp;ouml;ttingen gefahren, um dort auf Einladung der Gr&amp;uuml;nen &amp;uuml;ber Open Government und die Bremer Aktivit&amp;auml;ten und Erfahrungen auf diesem Gebiet zu berichten. Der Anlass: Die Stadt G&amp;ouml;ttingen hat auf Initiative der gr&amp;uuml;nen Stadtratsfraktion im September 2011 eine Informationsfreiheitssatzung beschlossen und darin u.a. das &amp;bdquo;Prinzip der maximalen &amp;Ouml;ffentlichkeit&amp;ldquo; festgeschrieben. Dazu hei&amp;szlig;t es in &amp;sect; 16 der Satzung:

	&amp;bdquo;Das Prinzip der maximalen &amp;Ouml;ffentlichkeit soll Anwendung finden. Alle rechtlichen Ermessenspielr&amp;auml;ume werden ausgesch&amp;ouml;pft, um eine fr&amp;uuml;hestm&amp;ouml;gliche elektronische Ver&amp;ouml;ffentlichung aller den Entscheidungsprozessen des Rates zugrunde liegenden Informationen zu erm&amp;ouml;glichen. Das N&amp;auml;here regelt die Hauptsatzung.&amp;ldquo;

	Auch wenn ein Informationsfreiheitsgesetz im Land Niedersachsen nicht in Sicht zu sein scheint: In fortschrittlichen Kommunen ist Open Data l&amp;auml;ngst angekommen &amp;ndash; und das &amp;bdquo;Prinzip der maximalen &amp;Ouml;ffentlichkeit&amp;ldquo; in Bezug auf politische Diskussionen und Entscheidungen ist ein wichtiger, erster Schritt auf dem Weg zum transparenteren Rathaus. Und zur &amp;bdquo;Stadt, die Wissen schafft&amp;ldquo;, so der Slogan der Stadt, passt diese Transparenz nat&amp;uuml;rlich in ganz besonderem Ma&amp;szlig;e. Inzwischen hat der zust&amp;auml;ndige Ausschuss auch die Gesch&amp;auml;ftsordnung des Rates im Sinne des Prinzips der maximalen &amp;Ouml;ffentlichkeit &amp;uuml;berarbeitet, die Verabschiedung des Entwurfs durch den Rat der Stadt steht kurz bevor.
	
	Die Informationsfreiheitssatzung ist einer von mehreren Bausteinen, mit denen sich Politik und Verwaltung in G&amp;ouml;ttingen um mehr b&amp;uuml;rgerschaftliche Teilhabe bem&amp;uuml;hen. Besondere Bedeutung hat zurzeit der B&amp;uuml;rgerdialog zur Er&amp;ouml;rterung von Einnahme&#45; und Einsparvorschl&amp;auml;gen f&amp;uuml;r einen &amp;bdquo;Zukunftsvertrag&amp;ldquo;, der mit dem Land Niedersachsen zur Entschuldung der Kommune abgeschlossen werden soll.

	In der Diskussion wurde u.a. deutlich, dass neben dem Zugang zu Daten vor allem die Kenntnis der Abl&amp;auml;ufe von politischen Verfahren sowie die transparente Gestaltung von Entscheidungsprozessen von gro&amp;szlig;er Bedeutung sind. So gesehen ist der Zugriff auf Daten und Informationen zweifellos ein wichtiger Baustein f&amp;uuml;r informierte Partizipation. Um dauerhaft eine neue Qualit&amp;auml;t in der Mitwirkung der B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger zu erreichen, sind zahlreiche weitere Umbauten in Politik und Verwaltung erforderlich. Auch vor diesem Hintergrund ist es interessant zu verfolgen, welche Erfahrungen mit dem aktuellen B&amp;uuml;rgerdialog zur Entschuldung G&amp;ouml;ttingens gesammelt werden und wie die Entscheidungstr&amp;auml;ger in der Verwaltung und die Mitglieder des Stadtrates mit den Vorschl&amp;auml;gen der B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger verfahren werden.

	Zum Schluss gab es als Dankesch&amp;ouml;n f&amp;uuml;rs Kommen von Uli Holefleisch, der f&amp;uuml;r die G&amp;ouml;ttinger Gr&amp;uuml;nen die Veranstaltung organisiert hatte, einen Pin mit dem G&amp;auml;nseliesel (dem G&amp;ouml;ttinger Wahrzeichen) f&amp;uuml;rs Jackett. Zum Gl&amp;uuml;ck hatte ich noch einen Pin mit den Bremer Stadtinformanten dabei, um mich angemessen zu revanchieren...</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Partizipation und Teilhabe, E&#45;Democracy, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2012-03-07T10:30:26+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Erste Online&#45;Betriebsratswahlen im ifib</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/erste_online_betriebsratswahlen_im_ifib</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/erste_online_betriebsratswahlen_im_ifib#When:11:57:52Z</guid>
      <description>Innert 24 Stunden war klar wer es wird. In einem innovativen Online&#45;Wahlverfahren wurde am 2. März der gemeinsame Betriebsrat von ifib, ifib&#45;consult und der Arbeitsgruppe Informationsmanagement gewählt.
	Nach einigen Jahren ohne Mitarbeitervertretung hat sich zum 2. M&amp;auml;rz ein neuer Betriebrat formiert. Dieser wurde in einem sicheren und anonymen Verfahren mit einen eigens konzipierten Online&#45;Tool gew&amp;auml;hlt. Alle Wahlberechtigten konnten &amp;uuml;ber eine verschl&amp;uuml;sselte Eingabeseite mit pers&amp;ouml;nlichem Passwort jeweils drei Stimmen auf die Kandidat/&#45;innen verteilen. Der Betriebsrat vertritt in Zukunft die gemeinsamen Interessen der Mitarbeiter/&#45;innen von ifib, ifib&#45;consult und der AG Informationsmanagement. Mit einer Beteiligungsquote von &amp;uuml;ber 85% wurden Jan Broer, Louisa Karbautzki und Sandra Neumann gew&amp;auml;hlt. Als Ersatzfrau wurde Marion Br&amp;uuml;ggemann bestimmt. Wir begl&amp;uuml;ckw&amp;uuml;nschen die gew&amp;auml;hlten Vertreter/&#45;innen und w&amp;uuml;nschen ihnen eine fruchtbare und erfolgreiche Zusammenarbeit.

	F&amp;uuml;r den Wahlvorstand: Emese Stauke, Lars Niemieczek und Ralf Cimander</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2012-03-02T11:57:52+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Apps4Bremen geht in die Zielgerade: Preisverleihung am Montag, den 5. März 2012</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/apps4bremen_geht_in_die_zielgerade_preisverleihung_am_montag_den_5._maerz_2</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/apps4bremen_geht_in_die_zielgerade_preisverleihung_am_montag_den_5._maerz_2#When:08:08:19Z</guid>
      <description>Das ifib hat die Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen bei der Vorbereitung und Durchf&amp;uuml;hrung des in der Koalitionsvereinbarung des rot&#45;gr&amp;uuml;nen Senats angek&amp;uuml;ndigten Wettbewerbs&amp;nbsp; Apps4Bremen unterst&amp;uuml;tzt. In Gespr&amp;auml;chen mit einer Reihe von Ressorts konnte die Bereitstellung von insgesamt 33 Datens&amp;auml;tzen &amp;nbsp;erreicht werden. Dazu geh&amp;ouml;ren u.a. Daten des Statistischen Landesamtes, Daten zu Schulen, Bibliotheken und Kindertagesst&amp;auml;tten, Daten zur Wasserqualit&amp;auml;t oder barrierefreien Geb&amp;auml;uden. Auf der Auftaktveranstaltung am 11.11.2011 wurden diese der &amp;Ouml;ffentlichkeit in kurzen Pr&amp;auml;sentationen der datenhaltenden Stellen vorgestellt.

	Neben einem Ideenwettbewerb der Bremer Wirtschaftsf&amp;ouml;rderung wurden drei Preise in H&amp;ouml;he von 1000 und zweimal 500 Euro f&amp;uuml;r Prototypen von Apps ausgelobt, die Bremer Daten verwenden. Insgesamt wurden bis zum 31.1. 17 Beitr&amp;auml;ge angemeldet. Davon erf&amp;uuml;llten drei die Bedingungen f&amp;uuml;r eine Pr&amp;auml;mierung nicht, weil sie keinen funktionsf&amp;auml;higen Prototyp beinhalten oder keine Bremer Daten verwenden.

	Eine Jury bestehend aus einem Vertreter der Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen, der Wirtschaftsf&amp;ouml;rderung und des ifib hat sich einstimmig auf drei Kandidaten f&amp;uuml;r die Preise verst&amp;auml;ndigt. Nominiert wurden in alphabetischer Reihenfolge&amp;nbsp; die drei folgenden Apps:

	
		Bibliotheken in Bremen: Diese von Frank Luttmann f&amp;uuml;r Windows 7 Smartphones entwickelte App erm&amp;ouml;glicht es dem Nutzer, sich jederzeit den k&amp;uuml;rzesten Weg zu den gerade ge&amp;ouml;ffneten Bibliotheken in Bremen anzeigen zu lassen.
	
		Nette&#45;Toilette&#45;Navigator: Diese f&amp;uuml;r Android entwickelte App von Andreas Bruns zeigt dem Nutzer die jeweils n&amp;auml;chsten &amp;ouml;ffentlich zug&amp;auml;nglichen Toiletten in Bremen, von denen sich die meisten in Gastst&amp;auml;tten befinden, mit denen die Stadt entsprechende Vereinbarungen getroffen hat
	
		Spielplatz&#45;App: Bernd Burhoff aus M&amp;uuml;nster&amp;nbsp; hat f&amp;uuml;r Mac IOS eine App entwickelt, die nicht nur amtliche Daten &amp;uuml;ber &amp;ouml;ffentliche Spielpl&amp;auml;tze in Bremen&amp;nbsp; anzeigt. Sondern und es Eltern zus&amp;auml;tzlich erlaubt, Informationen &amp;uuml;ber die Spielpl&amp;auml;tze hinzuzuf&amp;uuml;gen. Sie kann bereits unentgeltlich aus dem Apple App&#45;Store heruntergeladen werden.


	Die Preis&amp;uuml;bergabe erfolgt durch die Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen, Karoline Linnert am kommenden Montag, dem 5. M&amp;auml;rz, um 16 Uhr im Haus des Reichs, Raum 208.

	Die Veranstaltung ist &amp;ouml;ffentlich. Es wird um Anmeldung gebeten.

	Der Bremer Preis ist auch als Spezialpreis in den Wettbewerb Apps4Deutschland eingebunden. Dessen Preistr&amp;auml;ger werden am kommenden Dienstag auf der CeBIT von Bundesinnenminister Friedrich bekanntgegeben und ausgezeichnet. Die Bremer Preistr&amp;auml;ger werden in diesem Rahmen auch noch einmal vorgestellt. Die se Veranstaltung findet um 10:30 Uhr in Halle&amp;nbsp; 7, Standnummer A 50 statt.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2012-03-02T08:08:19+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>IRIS 2012 in Salzburg: Prozessmanagement, Facebook und vieles mehr</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/iris_2012_in_salzburg_prozessmanagement_facebook_und_vieles_mehr</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/iris_2012_in_salzburg_prozessmanagement_facebook_und_vieles_mehr#When:08:01:06Z</guid>
      <description>In den bemerkenswert sch&amp;ouml;nen R&amp;auml;umlichkeiten der Universit&amp;auml;t Salzburg fand vom 22. bis zum 25. Februar 2012 das 15. Internationale Rechtsinformatik Symposion &amp;ndash; kurz: IRIS &amp;ndash; statt. Es geh&amp;ouml;rt zur Tradition dieser stark von juristischen Themen gepr&amp;auml;gten Veranstaltung, dass dort auch zu verwandten Themenkomplexen wie E&#45;Government oder E&#45;Democracy referiert und diskutiert wird.

	 Detail einer Fassade in der Salzburger Altstadt (Foto: Wind)

	Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal an der IRIS teilgenommen. Nach meiner Ankunft am Donnerstag bin ich mit den Vortr&amp;auml;gen zum E&#45;Voting in der Session &amp;bdquo;E&#45;Democracy III&amp;ldquo; eingestiegen. Da ich mich gemeinsam mit Herbert Kubicek vor gut zehn Jahren eingehend mit diesem Thema befasst habe, gab es einige Deja&#45;vu&#45;Erlebnisse. &amp;Uuml;berhaupt finde ich es &amp;uuml;berraschend, dass &amp;uuml;ber Online&#45;Wahlen gegenw&amp;auml;rtig wieder nachgedacht und diskutiert wird. Die Argumente pro und contra sind nicht neu &amp;ndash; immerhin scheint es inzwischen unstrittig zu sein, dass Online&#45;Wahlen kein probates Instrument zur Erh&amp;ouml;hung der Wahlbeteiligung sind. Hier kommt es auf Themen und pers&amp;ouml;nliche Betroffenheit an &amp;ndash; die letzten Landtagswahlen in Baden&#45;W&amp;uuml;rttemberg (Stuttgart 21!) und die Abwahl des Duisburger Oberb&amp;uuml;rgermeisters (Love Parade!) haben uns dies deutlich vor Augen gef&amp;uuml;hrt.

	Anschlie&amp;szlig;end stand der &amp;bdquo;Themenabend Facebook&amp;ldquo; auf dem Programm. Dieser wurde durch die lebendige und &amp;uuml;beraus fachkundige Pr&amp;auml;sentation des Wiener Studenten Max Schrems gepr&amp;auml;gt, der das Unternehmen in Irland, seinem europ&amp;auml;ischen Sitz, wegen Verst&amp;ouml;&amp;szlig;en gegen europ&amp;auml;ische Datenschutzbestimmungen verklagt hat. Der Vortrag beeindruckte nicht nur durch Engagement und detailliertes Fachwissen, sondern auch durch die sympathische Einstellung von Schrems. Nach eigenen Worten geht es ihm nicht darum, Facebook zu verteufeln, auch h&amp;auml;tte er selbst gro&amp;szlig;es Gefallen an sozialen Netzwerken gefunden. Wichtig sei ihm aber, dass mit den Nutzerdaten verantwortungsvoll und rechtskonform umgegangen werde. Auf apokalyptische Szenarien wurde ebenso verzichtet wie auf spa&amp;szlig;freie Verzichtsappelle &amp;ndash; insofern war der Vortrag eine Erholung im Vergleich zu vielen anderen bierernsten&amp;nbsp; Beitr&amp;auml;gen, die nicht selten auch durch ein gewisses Unverst&amp;auml;ndnis gegen&amp;uuml;ber den Mechanismen sozialer Netzwerke gekennzeichnet sind.

	Am n&amp;auml;chsten Tag habe ich die beiden Sessions im etwas sperrig bezeichneten Veranstaltungsblock &amp;bdquo;Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken&amp;ldquo; besucht und dort unsere norddeutsche Kooperation zum Thema Gesch&amp;auml;ftsprozessmanagement vorgestellt. Morgens standen st&amp;auml;rker grundlagenbezogene&amp;nbsp; Vortr&amp;auml;ge zur Rechtsmodellierung, zum Business Rule Management und zum Anforderungs&#45;Assessment auf dem Programm, die allesamt sehr interessant und inspirierend f&amp;uuml;r die Weiterarbeit waren. Nach der Mittagspause ging es mit Beispielen aus der Praxis weiter: Als erstes pr&amp;auml;sentierte Dagmar L&amp;uuml;ck&#45;Schneider, Professorin an der Hochschule f&amp;uuml;r Wirtschaft und Recht in Berlin und Organisatorin dieses IRIS&#45;Tracks zum Prozessmanagement, die Prozessbibliothek des Landes Berlin. Zu meiner gro&amp;szlig;en Erleichterung zeigte ihr Vortrag, dass ich mit meiner Zur&amp;uuml;ckhaltung gegen&amp;uuml;ber bundesweiten, gro&amp;szlig; angelegten Prozessbibliotheken nicht allein stehe. Auch bei den Fragen zur organisations&amp;uuml;bergreifenden Verwendung von Notationen und Tools herrschte Einigkeit, so dass mein Bericht &amp;uuml;ber unsere nordwestdeutschen Aktivit&amp;auml;ten nahtlos an die Berliner Pr&amp;auml;sentation ankn&amp;uuml;pfen konnte. Den Abschluss der Session bildete die Vorstellung der Ergebnisse einer vom BMI beauftragten &amp;bdquo;Status quo&#45;Analyse&amp;ldquo; zur prozessorientierten Verwaltung.

	Es war eine gelungene Veranstaltung, zumal sich Salzburg zumindest am Freitag mit Sonnenschein und blauem Himmel von seiner sch&amp;ouml;nsten Seite zeigte. Sollte es sich anbieten, komme ich im n&amp;auml;chsten Jahr gerne wieder.

	&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, Geschäftsprozesse,</dc:subject>
      <dc:date>2012-03-01T08:01:06+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Tablet statt Tafel?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/tablet_statt_tafel1</link>
      <dc:creator>Andreas Breiter</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/tablet_statt_tafel1#When:09:39:03Z</guid>
      <description>Interview mit Prof. Breiter vom ifib in der Reportage des WDR5: Neue
	Medien f&amp;uuml;r die Schule (Autor: Christopher Unger) am 22.02.2012.

	
	Trotz aller aufkeimenden Euphorie &amp;uuml;ber die neue Wunderwelt der iPads
	bleiben die p&amp;auml;dagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen im
	Deutschen Schulsystem nach wie vor ein Hemmschuh. Die Ver&amp;auml;nderung der
	Unterrichtskultur wird nicht durch die Technologie getrieben, sondern ist
	ein langfristiger Ver&amp;auml;nderungsprozess der Schule, so Breiter. Kommunale
	Schultr&amp;auml;ger spielen dabei eine ebenso gro&amp;szlig;e Rolle f&amp;uuml;r die Bereitstellung
	und den Betrieb der IT&#45;Infrastruktur wie die Lehrerausbildung an den
	Universit&amp;auml;ten und die Referendarsausbildung. Breiter verweist auf die
	Ergebnisse der Studie &quot;Medienkompetenz in Schule&quot; f&amp;uuml;r die Landesanstalt
	f&amp;uuml;r Medien NRW, die er zusammen mit den ifib&#45;Kollegen Stefan Welling und
	Bj&amp;ouml;rn Eric Stolpmann erstellt hat (zur Projektseite).</description>
      <dc:subject>Veröffentlichungen, Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2012-02-27T09:39:03+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>DiKOM Nord &#45; gelungener Messeauftritt mit Hindernissen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/dikom_nord_gelungener_messeauftritt_mit_hindernissen</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
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      <description>Am 7. und 8. Februar fand in Hannover zum zweiten Mal die DiKOM Nord statt. Die Veranstalter bezeichnen die DiKOM als &quot;Fachmesse f&amp;uuml;r digitale Kommunen&quot;, womit das K&amp;uuml;rzel auch schon erkl&amp;auml;rt w&amp;auml;re. Im vergangenen Jahr hatte die DiKOM erstmals die Nachfolge der KOMCOM angetreten &#45; einer bis dato gut besuchten und weithin bekannten Messe, die aufgrund irgendwelcher internen Querelen nicht fortgesetzt werden konnte.

	 Verlosung am Stand von ifib und ifib consult

	Auf der diesj&amp;auml;hrigen DiKOM waren ifib und ifib consult mit einem eigenen kleinen Messestand vertreten &#45; zum ersten Mal seit dem KGSt Forum 2008 in Bremen. Zum Auftritt geh&amp;ouml;rten auch zwei Fachvortr&amp;auml;ge: Am Dienstag referierte Emese Stauke zum Thema &quot;iPads, Smartphones, Clouds f&amp;uuml;r die Schul&#45;IT &#45; Wer soll das eigentlich alles noch managen?&quot;, am Mittwoch folgte mein Vortrag &quot;Maschinen, Methoden, Menschen &#45; wie sich IT und Prozessmanagement (wieder) rechnen&quot;.

	Abgerundet wurde unser Engagement auf der DiKOM durch ein kleines Gewinnspiel, bei dem es drei USB&#45;Sticks f&amp;uuml;r den Schl&amp;uuml;sselbund zu gewinnen gab. Den Gewinnern sind ihre Preise inzwischen zugeschickt worden. Um an der Verlosung teilzunehmen, wurde Zustimmung oder Ablehnung zu einigen Statements aus den Themenfeldern &quot;Gesch&amp;auml;ftsprozesse&quot;, &quot;Neue Medien und Schulentwicklung&quot; und &quot;B&amp;uuml;rgerbeteiligung/&#45;kommunikation&quot; erbeten:

	
		Die Bedeutung von Gesch&amp;auml;ftsprozessen f&amp;uuml;r die weitere Arbeitsf&amp;auml;higkeit von Verwaltungen scheint demnach (zumindest bei Besuchern einer solchen Messe) unstrittig zu sein. Dabei sind die M&amp;ouml;glichkeiten, die sich aus dem Einsatz der Informationstechnik ergeben, offenkundig noch nicht ausgesch&amp;ouml;pft. Ein etwas differenzierteres Meinungsbild ergab das Statement zum Fachwissen in Sachen Gesch&amp;auml;ftsprozessmanagement: Auch wenn knapp 70% die Beh&amp;ouml;rden nicht ausreichend vorbereitet sehen, f&amp;uuml;hlten sich doch immerhin 13% auf diesem Gebiet gut ger&amp;uuml;stet.


	

	Blau: Zustimmung; Rot: Ablehnung; Gr&amp;uuml;n: Enthaltung; alle Angaben in %

	&amp;nbsp;

	
		Zu Neuen Medien und Schulentwicklung ergab sich ein einheitliches Bild: So unstrittig die steigende Bedeutung mobiler Endger&amp;auml;te ist, so deutlich mangelt es an Einf&amp;uuml;hrungskonzepten und Ma&amp;szlig;nahmen zur Integration digitaler Medien in den Unterricht.
	
		Im Bereich B&amp;uuml;rgerbeteiligung/&#45;kommunikation gab es gro&amp;szlig;e Zustimmung zur Ansicht,&amp;nbsp;wonach das Internet herk&amp;ouml;mmliche Formen der Beteiligung nicht vollst&amp;auml;ndig ersetzen kann &#45; hier haben die zahlreichen Forschungsarbeiten am ifib zum &quot;Medienmix&quot; in der B&amp;uuml;rgerbeteiligung ja gezeigt, wie sich IT&#45;Unterst&amp;uuml;tzung und Offline&#45;Verfahrenselemente sinnvoll miteinander kombinieren lassen.


	

	&amp;nbsp;

	Insgesamt war es ein Messeauftritt mit interessanten Kontakten &#45; allerdings auch mit einigen M&amp;uuml;hen und Hindernissen. Auch wen die Fotos auf den Webseiten des Veranstalters einen anderen Eindruck erwecken, so blieb die Besucherzahl doch deutlich hinter den Erwartungen zur&amp;uuml;ck. Lag es an weiterhin bestehenden Unklarheiten nach dem &amp;Uuml;bergang von der KOMCOM zur DiKOM oder an der zeitlichen N&amp;auml;he zur CeBIT oder an fehlenden Reiseetats der Kommunen &#45; oder fehlt gegenw&amp;auml;rtig einfach ein zugkr&amp;auml;ftiges Thema, zu dem sich potentielle Besucherinnen und Besucher Antworten von einem Messebesuch erhoffen?

	&amp;Auml;rgerlich aus unserer Sicht zudem: Nachdem unsere Messevorbereitung ohnehin schon unter krankheitsbedingten Ausf&amp;auml;llen zu leiden hatte, machten sich in der Nacht auf den Dienstag auch noch Diebe an unserem Leihwagen zu schaffen. Vor der Fahrt von Bremen nach Hannover mussten am fr&amp;uuml;hen Morgen erst einmal Polizei und Autovermietung aufgesucht werden. Zum Gl&amp;uuml;ck hielt sich der materielle Schaden in Grenzen &#45; und am Ende hat ja doch noch alles zur Zufriedenheit geklappt.

	 Verz&amp;ouml;gerungen bei der Fahrt zum ersten Messetag...</description>
      <dc:subject>Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, Geschäftsprozesse, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2012-02-17T12:51:08+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Beteiligung am Dialog der Kanzlerin über die Zukunft der Bürgerbeteiligung</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/beteiligung_am_dialog_der_kanzlerin_ueber_die_zukunft_der_buergerbeteiligun</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/beteiligung_am_dialog_der_kanzlerin_ueber_die_zukunft_der_buergerbeteiligun#When:08:43:36Z</guid>
      <description>Am 1. Februar hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im Internet einen B&amp;uuml;rgerdialog begonnen. Auf www.dialog&#45;ueber&#45;deutschland.de l&amp;auml;dt sie ein, Vorschl&amp;auml;ge zu drei Fragenkomplexen zu machen:

	
		Wie wollen wir zusammenleben?
	
		Wovon wollen wir leben?
	
		Wie wollen wir lernen?


	Dem nun er&amp;ouml;ffneten B&amp;uuml;rgerdialog war bereits ein Expertendialog vorgeschaltet. Zu jedem der drei Themenbereiche wurden mehrere Expertengruppen eingeladen, Vorschl&amp;auml;ge zu erarbeiten.

	Ich selbst war eingeladen, in der Arbeitsgruppe &quot;Chancen und Grenzen der B&amp;uuml;rgerbeteiligung&quot; mitzuarbeiten, die von dem Politikwissenschaftler Oscar Gabriel geleitet wird. Mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Disziplinen und Praktikern der B&amp;uuml;rgerbeteiligung wurden zun&amp;auml;chst rund ein Dutzend Vorschl&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Ma&amp;szlig;nahmen und Projekte auf Bundesebene formuliert, schriftlich ausgearbeitet, zur gegenseitigen Kommentierung weitergegeben und schlie&amp;szlig;lich mit Priorit&amp;auml;ten versehen. (Zu den Expertinnen und Experten dieser AG &#45;&amp;gt; http://dialog&#45;ueber&#45;deutschland.de/DE/10&#45;Dialog/10&#45;Wie&#45;Leben/wielebennode.html).

	Ich habe in diese Gruppe f&amp;uuml;nf Vorschl&amp;auml;ge eingebracht.

	
		Mehr Transparenz im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren
	
		Modernisierung des Informationsfreiheitsgesetzes des Bundes durch pro&#45;aktive Ver&amp;ouml;ffentlichungspflichten und ein gemeinsames Register
	
		Transparenz der Verwendung &amp;ouml;ffentlicher Mittel
	
		Bund&#45;L&amp;auml;nder&#45;Plattform zu laufenden Verfahren der &amp;Ouml;ffentlichkeitsbeteiligung
	
		Plattform f&amp;uuml;r &amp;ouml;ffentliche Eingaben an die Bundesregierung: Vorschl&amp;auml;ge und Beschwerden


	Bei der Priorisierung haben die Vorschl&amp;auml;ge 1 und 2 das h&amp;ouml;chste Ranking bekommen. 3 wurde in 2 als Unterfall der Informationsbereitstellung integriert, 4 wurde mit dem Vorschlag eines Kollegen zur Zusammenfassung unterschiedlicher Vorschriften zur B&amp;uuml;rgerbeteiligung zusammengefasst, und Vorschlag 5 ist auf der Reserveliste gelandet.

	Einige dieser Vorschl&amp;auml;ge haben ifib und zebralog schon fr&amp;uuml;her in einer Auftragsstudie des Bundesministeriums des Innern zur E&#45;Partizipation 2008 gemacht (http://www.ifib.de/publikationsdateien/ifib&#45;zebralog&#45;e&#45;partizipation&#45;lang.pdf). Damals ist bis auf eine kleine Konsultation zu einem Gesetzentwurf keiner der Vorschl&amp;auml;ge aufgegriffen worden. Insbesondere Projekte, die mehrere Bundesministerien betreffen und eine Koordination erfordern, haben es schwer. Auf einen entsprechenden Vorbehalt erkl&amp;auml;rten die Betreuer aus dem Kanzleramt, dass die Koordination ihre gemeinsame Aufgabe sei und dies auch umso besser gelinge, je wichtiger der Kanzlerin ein Projekt ist. Vielleicht geh&amp;ouml;rt die Verbesserung von Transparenz unter dem Eindruck der Erfolge der Piraten zu den Themen, die sie als wichtig einsch&amp;auml;tzt.

	Im Mai wird eine konsolidierte Liste der Handlungsvorschl&amp;auml;ge erstellt. Dann sieht man schon etwas mehr und ich werde im Sinne von mehr Transparenz berichten.

	Ich bin aber auch sehr an Kommentaren zu den Vorschl&amp;auml;gen hier im ifib&#45;Blog interessiert.

	Herbert Kubicek</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2012-02-03T08:43:36+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>DeLFI 2011 &amp;amp; LOG IN: Organisationslücken bei der Implementierung von E&#45;Learning in Schulen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/organisationsluecken_bei_der_implementierung_von_e_learning_in_schulen</link>
      <dc:creator>L. Karbautzki</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/organisationsluecken_bei_der_implementierung_von_e_learning_in_schulen#When:15:47:13Z</guid>
      <description>Auf der&amp;nbsp; 9. e&#45;Learning Fachtagung Informatik (DeLFI 2011) in Dresden wurde der Beitrag &amp;uuml;ber &amp;bdquo;Organisationsl&amp;uuml;cken bei der Implementierung von E&#45;Learning in Schulen&amp;ldquo; von Louisa Karbautzki und Andreas Breiter mit dem 2. Platz des Best Paper Award ausgezeichnet.

	Es beschreibt eine empirische Studie, in der zentrale Faktoren f&amp;uuml;r den Erfolg oder Misserfolg f&amp;uuml;r die Implementierung von Lernplattformen in Schulen identifiziert wurden. Bei einer Fallstudie wurden Schulleitungen, Lehrkr&amp;auml;fte und IT&#45;Beauftragte, die an einem Pilotvorhaben in einer Bildungsregion zur Einf&amp;uuml;hrung von Lernplattformen beteiligt waren, befragt. Die Analyse der erhobenen quantitativen und qualitativen Daten beschreibt die Rahmenbedingungen an den beteiligten Schulen und identifiziert konkrete Handlungsfelder f&amp;uuml;r den erfolgreichen Einsatz von Lernplattformen im Unterricht.

	Die LOG IN hat die Auszeichnung und damit einhergehende Empfehlung zur Ver&amp;ouml;ffentlichung zum Anlass genommen, ihre neue Rubrik &amp;bdquo;Aus Wissenschaft &amp;amp; Praxis&amp;ldquo; mit einer &amp;uuml;berarbeiteten Fassung des DeLFI&#45;Beitrags zu er&amp;ouml;ffnen. Artikel, die in dieser Rubrik Platz finden, zeichnen sich dadurch aus, dass sie &amp;bdquo;wissenschaftliche Erkenntnisse &amp;uuml;ber die Schulpraxis aufzeigen und zugleich eine eindeutige schul&#45; und unterrichtspraktische Relevanz besitzen.&amp;ldquo; (LOG IN&amp;nbsp; Nr. 169/170 (2011), S. 72).</description>
      <dc:subject>Studien, Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Schulen und Schulträger, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2012-01-25T15:47:13+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>ifib consult an Dataport&#45;Rahmenvertrag für E&#45;Government im Norden beteiligt</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_consult_an_dataport_rahmenvertrag_fuer_e_government_im_norden_beteilig</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_consult_an_dataport_rahmenvertrag_fuer_e_government_im_norden_beteilig#When:16:47:03Z</guid>
      <description>Die Anfang 2011 geggr&amp;uuml;ndete Tochtergesellschaft des Instituts f&amp;uuml;r Informationsmanagement Bremen, die ifib consult GmbH, ist als Subunternehmer am Rahmenvertrag f&amp;uuml;r E&#45;Government&#45;Dienstleistungen f&amp;uuml;r Dataport und seine Tr&amp;auml;gerl&amp;auml;nder beteiligt. &amp;nbsp;

	Dataport, der gemeinsame IT&#45;Dienstleister der L&amp;auml;nder Hamburg, Schleswig&#45;Holstein und Bremen, hatte im Februar 2011 den Rahmenvertrag f&amp;uuml;r die Erbringung von E&#45;Government&#45;Dienstleistungen neu ausgeschrieben. Der Vertrag l&amp;auml;uft vom 1.10.2011 bis zum 30.9.2014 und beinhaltet eine Verl&amp;auml;ngerungsoption um ein weiteres Jahr. Mit einem Volumen von bis zu 24.000 abrufbaren Personentagen d&amp;uuml;rfte es sich um einen der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Rahmenvertr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Dienstleistungen dieser Art in Deutschland handeln.

	Aus einem zweistufigen Verfahren ging die CSC Deutschland Solutions GmbH als Sieger hervor. Die ifib consult GmbH ist nun als Subunternehmer in die Bearbeitung des Auftrags eingebunden. Damit k&amp;ouml;nnen die bisherigen Projektaktivit&amp;auml;ten zu E&#45;Government in Bremen und zur Schul&#45;IT in Bremen und Hamburg k&amp;uuml;nftig mit neuer Ausrichtung und in neuer Organisation &amp;uuml;ber den Dataport&#45;Rahmenvertrag fortgesetzt werden.

	Weitere Informationen &amp;uuml;ber die Leistungen von CSC, ifib consult und den weiteren Subunternehmern sind auf einem eigens hierzu eingerichteten Informmationsportal des &quot;CSC&#45;Plus&#45;Teams&quot; zu finden.</description>
      <dc:subject>Allgemein, Nachrichten, Projekte, Themenfelder, E&#45;Government, Adressaten, Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger,</dc:subject>
      <dc:date>2012-01-16T16:47:03+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>e2democracy&#45;Projekt auf internationaler Konferenz „Nachhaltiger Konsum“</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/e2democracy_projekt_auf_internationaler_konferenz_nachhaltiger_konsum</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/e2democracy_projekt_auf_internationaler_konferenz_nachhaltiger_konsum#When:12:52:45Z</guid>
      <description>Die internationale Wissenschaftskonferenz zum Nachhaltigen Konsum fand jetzt in Hamburg statt. Forscher aus der sozial&#45;&amp;ouml;kologischen Forschung pr&amp;auml;sentierten und diskutierten &amp;uuml;ber drei Tage ihre Methoden, Instrumente und Erkenntnisse mit dem internationalen Publikum. Das e2democracy&#45;Projekt des ifib war ebenfalls eingeladen, das Forschungsdesign und die vorl&amp;auml;ufigen Ergebnisse auf der vom Bundesministerium f&amp;uuml;r Bildung und Wissenschaft veranstalteten Konferenz vorzustellen und mit Teilnehmer/&#45;innen zu diskutieren. e2democracy erforscht u.a., ob und welchem Ausma&amp;szlig; die Beteiligung von B&amp;uuml;rger/&#45;innen einen Effekt auf das pers&amp;ouml;nliche Klimaschutzverhalten aus&amp;uuml;ben kann.

	Wie viele Initiativen, die sich mit Lebensstil&amp;auml;nderungen befassen, steht auch e2democracy vor dem Ph&amp;auml;nomen oder ungel&amp;ouml;sten Problem der sog. Attitude&#45;Behaviour&#45;Gap. Also der L&amp;uuml;cke (gap) zwischen der individuellen Einstellung von Menschen gegen&amp;uuml;ber einem Thema wie dem Klimaschutz (attitude) und dem individuellen Verhalten f&amp;uuml;r den Klimaschutz (behaviour). Trotz einem sehr hohen Grad an Klimawissen in der Bev&amp;ouml;lkerung und der Erkenntnis, dass Klimaschutz sehr wichtig ist (in internationalen Ranglisten liegt Deutschland diesbez&amp;uuml;glich auf den vorderen Pl&amp;auml;tzen) ist der Gro&amp;szlig;teil nicht bereit oder f&amp;auml;hig, der eigenen Erkenntnis Folge zu leisten und sein Verhalten entsprechend zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen und anzupassen.

	Dies hat vielschichtige Ursachen, f&amp;uuml;r deren &amp;Uuml;berwindung es kein Patentrezept gibt. Ein gro&amp;szlig;es Hindernis ist beispielsweise die fehlende direkte Betroffenheit des Einzelnen. Obwohl wir in Europa f&amp;uuml;r einen Gro&amp;szlig;teil der gef&amp;auml;hrlichen CO2&#45;Emissionen verantwortlich sind, kann der daraus resultierende Klimawandel hierzulande kaum wahrgenommen werden. Leidtragende sind erst mal die Bewohner in anderen Erdteilen, die allerdings kaum oder gar nicht zum Treibhauseffekt beitragen. Zudem sind die Auswirkungen des Klimawandels stark zeitverz&amp;ouml;gert. Die pers&amp;ouml;nliche Risikobewertung f&amp;auml;llt somit niedriger aus, genauso wie der wahrgenommene Schweregrad einer potenziellen Gesundheitsgef&amp;auml;hrdung. Handlungen m&amp;uuml;ssen somit auch &amp;uuml;ber andere Anreizsysteme stimuliert werden. Gegenseitige Unterst&amp;uuml;tzung und Gemeinschaftsgef&amp;uuml;hl k&amp;ouml;nnen eine M&amp;ouml;glichkeit sein, denn in der Gruppe ist man mutiger und l&amp;auml;sst sich leichter inspirieren. Aber es ben&amp;ouml;tigt auch Vorbilder, die voraus gehen. Auch wenn dies bedeutet, unbequeme Wege beschreiten zu m&amp;uuml;ssen.

	Ausf&amp;uuml;hrliche Informationen zur Konferenz erhalten Sie hier: http://www.sustainableconsumption2011.org

	Die Posterpr&amp;auml;sentation hier: http://www.ifib.de/publikationen.html?suche=go&amp;amp;id_pub=1041</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Vorträge, E&#45;Democracy,</dc:subject>
      <dc:date>2012-01-13T12:52:45+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>IT&#45;Innovationen bewegen Schulträger</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_innovationen_bewegen_schultraeger</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_innovationen_bewegen_schultraeger#When:12:58:08Z</guid>
      <description>Am 29. November 2011 fand die vom ifib in Zusammenarbeit mit dem Landesmedienzentrum Baden&#45;Württemberg (LMZ) organisierte bundesweite Tagung IT&#45;Innovationswerkstatt für Schulträger in Karlsruhe statt. An der Veranstaltung haben ca. 140 Entscheidungsträger aus dem öffentlichen Bereich, vor allem aus den Schulverwaltungen, teilgenommen. 

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf Zukunftsthemen, die in den nächsten Jahren auf Schulträger zukommen und die IT&#45;Systemlandschaft sowie die dazugehörigen IT&#45;Services verändern werden. So befassten sich die Referentinnen und Referenten mit Themen zur Integration von Smartphones und Tablets in die IT&#45;Infrastrukturen der Schulen, mit Cloudlösungen oder dem Mehrwert der IT für Lehrkräfte. 

Wie viel IT&#45;Infrastruktur braucht eine Schule überhaupt und welche Herausforderung stellt der Medienwandel für Betrieb und Support? Das waren zentrale Fragen, für die Antworten und Lösungsansätze aufgezeigt wurden. 

Im Verlauf der Veranstaltung hatten  die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem die Gelegenheit, sich mit anderen Schulträgern, Landesinitiativen und Anbietern auszutauschen. 

Die Beiträge der Referentinnen und Referenten bietet das LMZ zum Download an:

http://www.support&#45;netz.de/newsletter&#45;artikel/it&#45;innovationswerkstatt.html</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung, Wissensmanagement,</dc:subject>
      <dc:date>2011-12-18T12:58:08+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Apps4Bremen &#45; der nächste Schritt zu Open Data in Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/der_naechste_schritt_zu_open_data_in_bremen_jetzt_geht_es_an_die_umsetzung</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/der_naechste_schritt_zu_open_data_in_bremen_jetzt_geht_es_an_die_umsetzung#When:14:41:52Z</guid>
      <description>Der Ort hatte Symbolcharakter: Hoch &amp;uuml;ber Bremen und mit fantastischem Ausblick &amp;uuml;ber die Stadt wurde am 11. November im Weser Tower der Wettbewerb Apps4Bremen gestartet. In ihrer Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung wies Karoline Linnert, Bremens Finanzsenatorin, darauf hin, dass der Weitblick, der sich vom obersten Stockwerk des h&amp;ouml;chsten B&amp;uuml;rohauses der Stadt bot, gut zur Transparenz passt, die mit Open Data in die deutschen Verwaltungen einziehen soll. Eingebettet in die Initiative Apps4Deutschland will Bremen mit Sonderpreisen f&amp;uuml;r Entwicklungen von Anwendungen auf der Basis Bremer Daten sowie mit einem Ideenwettbewerb der Bremer Wirtschafts&amp;ouml;rderung f&amp;uuml;r noch mehr Schwung in Sachen Open Data sorgen. Damit setzt Bremen die mit dem fortschrittlichen Informationsfreiheitsgesetz und dem darauf basierenden Informationsregister  begonnene Tradition f&amp;uuml;r mehr Offenheit ider Verwaltung fort. Zuletzt hatte die Anfang des Jahres formulierte Bremer Empfehlung zu Open Government Data, an der auch das ifib ma&amp;szlig;geblich beteiligt war, f&amp;uuml;r bundesweite Aufmerksamkeit gesorgt.

	
	(Blick aus dem Weser Tower; Foto: Martin Wind)

	Nach der Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung durch Karoline Linnert gab Anke Domscheit&#45;Berg einen &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber die Prinzipien von Open Data, &amp;uuml;ber gelungene Beispiele und &amp;uuml;ber die aktuellen Aktivit&amp;auml;ten in Berlin. Anschlie&amp;szlig;end zeigte Dr. Walter Marahrens vom Verein SpielLandschaftStadt anhand des Bremer Familienstadtplans wie bereits heute private Initiativen mit &amp;ouml;ffentlichen Daten f&amp;uuml;r attraktive und hilfreiche Angebote im Netz sorgen. Die &amp;ouml;konomische Seite der App&#45;Entwicklung wurde dann von Dr. Volker Redder, gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrender Gesellschafter der i2dm GmbH, beleuchtet. Unter anderem wies er darauf hin, dass attraktive Apps &amp;ldquo;nicht mal eben am Sonntagnachmittag&amp;rdquo; entstehen, sondern mit erheblichem Entwicklungsaufwand verbunden sind &#45; &amp;ldquo;sonst w&amp;auml;ren sie n&amp;auml;mlich billiger&amp;rdquo;.

	Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden Einzelheiten zum bundesweiten Wettbewerb Apps4Deutschland, zum Ideenwettbewerb und zu den Sonderpreisen Bremens pr&amp;auml;sentiert. Unter der Moderation von Prof. Dr. Herbert Kubicek (ifib) stellten anschlie&amp;szlig;end Vertreterinnen und Vertreter der zust&amp;auml;ndigen Verwaltungen die dazu bereit gestellten Datenbest&amp;auml;nden vor. Die Vortr&amp;auml;ge wurden abgerundet durch den Beitrag &amp;ldquo;Open Data zwischen Informationsfreiheit und Datenschutz&amp;rdquo; von Dr. Imke Sommer, der Landesbeauftragten f&amp;uuml;r Datenschutz und Informationsfreiheit Bremen. Beendet wurde die Veranstaltung durch eine Diskussionsrunde mit Mitgliedern der Bremischen B&amp;uuml;rgerschaft, die sich unter der Leitung von Dr. Martin Hagen, IT&#45;Referatsleiter bei der Bremer Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen, mit der Frage &amp;ldquo;Was erwartet die Politik von der Verwaltung?&amp;rdquo; auseinandersetzten.

	Der Auftakt zu Apps4Bremen markiert sicherlich einen weiteren Meilenstein in den Bem&amp;uuml;hungen, die Datenbest&amp;auml;nde der Verwaltung zu &amp;ouml;ffnen &#45; in Bremen und weit dar&amp;uuml;ber hinaus. Vor allem wurde deutlich, dass sich die Phase der programmatischen Erkl&amp;auml;rungen mehr und mehr ihrem Ende entgegen neigt,&amp;nbsp; Einzelfragen zur Ausgestaltung von Open Data in den Vordergrund r&amp;uuml;cken und es nun an die die praktische Umsetzung geht. Interessante Nachfragen und Diskussionen gab es z.B. zu Details der Lizenzbedingungen, zur Frage der Ver&amp;auml;nderbarkeit von bereit gestellten Datenbest&amp;auml;nden und vor allem zur Zul&amp;auml;ssigkeit von Geb&amp;uuml;hren, die f&amp;uuml;r Verwaltungsdaten erhoben werden k&amp;ouml;nnten.

	Und so hatte auch der Abschluss der Veranstaltung etwas Symbolisches: Mit dem gl&amp;auml;sernen Fahrstuhl ging es in rasantem Tempo aus dem 21. Stock zur&amp;uuml;ck auf den Boden der Tatsachen. Nun sind die Entwickler gefragt. Auf der CeBIT im M&amp;auml;rz 2012 werden wir sehen, welche Ideen umgesetzt worden sind.

	
	Nachtrag: Die Folien der Veranstaltung stehen bei daten.bremen zum Download bereit.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-11T14:41:52+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Mehr Transparenz durch offene Daten auch in Bremen &#45; Ein Hackday zeigt, wie es geht</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mehr_transparenz_durch_offene_daten_auch_in_bremen_ein_hackday_zeigt_wie_es</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mehr_transparenz_durch_offene_daten_auch_in_bremen_ein_hackday_zeigt_wie_es#When:14:52:00Z</guid>
      <description>Die Verwaltung hat viele Daten. Manche veröffentlicht sie von sich aus, andere auf Nachfrage, wieder andere gar nicht, weil sie nicht will oder keine Zeit dafür hat  und immer nur in der Form, wie es die Verwaltung sinnvoll findet oder nicht anders kann. Das soll mit den aus den USA kommenden Initiativen für &#8220;offene Verwaltungsdaten Daten&#8221;&amp;nbsp; (Open Government Data) anders werden. 

Die Verwaltung soll alle ihre Datenbestände unmittelbar zugänglich machen, ohne Aufbereitung, als Rohdaten. Aus diesem Rohmaterial sollen dann Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen oder auch einzelne Bürgerinnen und Bürger Anwendungen machen, in denen sie diese Daten aus ihrer Sicht verständlich aufbereiten, mit anderen Daten verknüpfen u.a.m.&amp;nbsp; So könnten z.B. Haushaltsdaten  zwischen Bundesländern in einzelnen Positionen verglichen werden oder Abfragen für mobile Endgeräte (Apps) zur aktuellen Feinstaubbelastung entwickelt werden.

Am Dienstag, dem 8. November, hat Bundesinnenminister Friedrich im Rahmen der Open&#45;Government&#45;Strategie des Bundes den Wettbewerb Apps4Deutschland (Anwendungen für Deutschland) eröffnet, an dem sich auch die Freie Hansestadt Bremen mit der Bereitstellung von offenen Daten beteiligt.

Damit dieses Angebot auch konkret genutzt wird, laden das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) und die Open Knowledge Foundation, Berlin, für Samstag, den 19. November, zu einem so genannten Hackday ein. Erfahrene Apps&#45;Entwickler zeigen interessierten Mitstreitern, wie man aus den Bremer Daten interessante Anwendungen machen kann. &#8220;Damit wollen wir insbesondere Studierende der Informatik und der Digitalen Medien an den Bremer Hochschulen ansprechen und motivieren, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen&#8221;, begründet Prof. Herbert Kubicek vom ifib diese Initiative, die auch einen kleinen materiellen Anreiz bietet: Die  für die Beteiligung Bremens am bundesweiten Wettbewerb zuständige Senatorin für Finanzen hat das Unternehmen PDV als Sponsor gewinnen können und bemüht sich um weitere Sponsoren. Für Anwendungen in Form von Prototypen, die bremische Daten verwenden, werden ein erster Preis von 1000 Euro und zwei zweite Preise von jeweils 500 Euro ausgelobt. Einreichungsschluss ist der 1. Februar 2012. Die Wirtschaftsförderung Bremen begleitet die Initiative mit einem Ideenwettbewerb für Unternehmen.

Der Hackday findet statt am Samstag, den 19. November 2011 im Studierendenhaus auf dem Campus der Universität  (Bibliothekstrasse, Zugang über den Boulevard, gegenüber dem Eingang der Staats&#45; und Universitätsbibliothek). Nähere Informationen zum bundesweiten Wettbewerb und der Bremer Beteiligung im Internet unter http://www.daten.bremen.de sowie auf einer öffentlichen Veranstaltung der Senatorin für Finanzen und des ifib am Freitag, den 11. November 2011, im Weser&#45;Tower. Programm und Anmeldung unter http://www.bremen.de/apps4bremen.

Kontakt: 

Prof. Herbert Kubicek, Institut für Informationsmanagement Bremen,&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp; 
Tel. 0421 21856575/ E&#45;Mail: 

Daniel Dietrich, The Open Knowledge Foundation (http://www.okfn.org)
twitter.com/ddie
Tel. 0171 780 870 3 / E&#45;Mail: 

Zur Erläuterung: 

Das Hackday&#45;Konzept:

Mit dem Hackday will die Open Knowledge Foundation (OKF) Programmierer, Journalisten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und alle Interessierten zusammenbringen, um den Wert und den Nutzen offener Daten zu veranschaulichen.

Gemeinsam wollen wir Daten recherchieren, finden und nutzbar machen, Ideen für Anwendungen entwickeln die Probleme lösen oder einen konkreten Nutzen bringen und dann ordentlich in die Tasten hauen um innerhalb von 48 Stunden Anwendungen zu programmieren die es vorher noch nicht gab.

Open Data Hackday Rezept:

* Ein Wochenende + Hacker + Programmierer + Designer + Journalisten + andere Nerds
* Außerdem: Mehr oder weniger offene Daten aus Verwaltung und Politik
* Sowie: Ein Wochenende Zeit &amp;amp; unsere Innovation und Kreativität
* Ergebnis : Anwendungen, die zeigen, dass man in kurzer Zeit mit offenen Daten Webseiten, Mashups, Visualisierungen usw. programmieren kann, die einen echten Nutzen für Bürgerinnen und Bürger bieten.

Ähnliche Hackdays rund um die Weiternutzung von offenen Daten gab es bereits in mehreren Ländern, unter anderem in den Niederlanden, Frankreich, UK,&amp;nbsp; Australien, USA, etc. Den ersten Hackday in Deutschland gab es im April 2010, siehe 
opendata.hackday.net</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-11-08T14:52:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>IT&#45;Innovationswerkstatt für Schulträger</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_innovationswerkstatt_fuer_schultraeger</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_innovationswerkstatt_fuer_schultraeger#When:11:23:00Z</guid>
      <description>In den nächsten Jahren kommen auf Schulträger neue Entwicklungen für den Einsatz digitaler Medien in den Schulen zu, die die bestehende IT&#45;Systemlandschaft und die dazugehörigen IT&#45;Services nachhaltig verändern werden. Dazu gehören mit Smartphones und Tablets neue innovative Endgeräte, die in die IT&#45;Infrastrukturen der Schulen integriert werden müssen und damit auch neue Anforderungen an die internetbasierte Bereitstellung von Applikationen, Lernmanagementsystemen und Medienangeboten (z.B. in der Cloud) stellen. Ganztagsschulen brauchen intelligente Lösungen für Lehrerarbeitsplätze mit geregeltem Zugriff auf Anwendungen in der Schulverwaltung und das Thema Inklusion erfordert die Auseinandersetzung mit der Barrierefreiheit von IT&#45;Systemen und Anwendungen.

Das ifib lädt am 29. November 2011 in Zusammenarbeit mit dem Landesmedienzentrum Baden&#45;Württemberg Schulträger zu einer eintägigen Tagung in Karlsruhe ein, um sich mit anderen Schulträgern, Landesinitiativen und Anbietern über diese IT&#45;Innovationsthemen auszutauschen. Damit setzt das ifib eine Veranstaltungsreihe fort, die im letzten Herbst mit einer erfolgreichen Veranstaltung in Bremen begonnen wurde. 

Die Veranstaltung ist für Mitglieder der öffentlichen Verwaltung frei. Verwaltungsexterne zahlen einen Beitrag von 99 Euro.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort online unter

www.egovernment&#45;akademie.de/it&#45;innovationswerkstatt

möglich. Dort finden Sie auch das Programm zur Veranstaltung.

Wir würden uns freuen, sie am 29. November in Karlsruhe begrüßen zu können.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-10-12T11:23:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Urkundenübergabe an das e2democracy Projekt für seinen Beitrag zur Allianz &#8220;Nachhaltigkeit lernen&#8221;</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/urkundenuebergabe_an_das_e2democracy_projekt_fuer_seinen_beitrag_zur_allian</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/urkundenuebergabe_an_das_e2democracy_projekt_fuer_seinen_beitrag_zur_allian#When:07:51:00Z</guid>
      <description>Das international vergleichende Forschungsprojekt &#8220;e2democracy&#8221; (environmental electronic democracy) erhielt im Rahmen einer Feierstunde am 26. September in Kiel eine Auszeichnung für seinen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Jasson Jakovides überreicht Urkunde, Fahne und Stempel an Ralf Cimander; Foto: Janet Rosenthal, Arbeitsstelle UN&#45;Dekade

Die Vereinten Nationen haben für die Jahre 2005 &#45; 2014 die Weltdekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221; ausgerufen. Für die Beteiligung an dieser Dekade wurde das ifib bezogen auf das Forschungsprojekt &#8220;e2democracy&#8221; durch das Deutsche Nationalkomitee der UN&#45;Dekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221; ausgezeichnet (s. auch diesen Blog&#45;Beitrag). Das &#8220;e2democracy&#8221;&#45;Projekt wird damit als Beitrag zur Allianz &#8220;Nachhaltigkeit lernen&#8221; anerkannt. Es Projekt darf in den Jahren 2011/2012 den Titel Offlizielles Projekt der UN&#45;Weltdekade 2011/2012 Bildung für nachhaltige Entwicklung tragen. Die Vereinten Nationen haben die UNESCO weltweit mit der Umsetzung dieser Dekade betraut.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-09-28T07:51:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Studie &#8220;Die &#8216;neue Zentralität&#8217; im E&#45;Government&#8221; jetzt verfügbar</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/studie_die_neue_zentralitaet_im_e_government_jetzt_verfuegbar</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/studie_die_neue_zentralitaet_im_e_government_jetzt_verfuegbar#When:09:53:00Z</guid>
      <description>Im  Auftrag der Hans Böckler Stiftung hat das ifib eine Studie zu den veränderten Entscheidungsstrukturen beim Einsatz von IT in der öffentlichen Verwaltung Deutschlands vorgelegt (zum Download). 

Aufgrund des heutigen Stellenwerts der IT berühren diese Entscheidungen mittelbar auch die Art und Weise wie öffentliche Leistungen künftig im Dialog mit ihren Adressaten erbracht werden (können), was wiederum die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Sektor nicht unberührt lässt. Um solchen Zusammenhängen und Folgewirkungen weiter nachgehen zu können, wird im abschließenden Kapitel der Studie eine Revitalisierung des fachöffentlichen Diskurses über E&#45;Government angeregt. In den vorangehenden Kapiteln geht es um den Wandel der Begrifflichkeit &#8220;E&#45;Government&#8221; (Kapitel 2), die unterschiedlichen Phasen in der deutschen E&#45;Government&#45;Steuerung (Kapitel 3) und um E&#45;Government auf der Ebene politischer Programme (Kapitel 4).

Insbesondere zu den abschließenden Thesen und Handlungsempfehlungen sind Hinweise und Komentare gerne gesehen.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-09-15T09:53:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Neuerscheinung: Informationstechnik und ihre Organisationslücken</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/neuerscheinung_informationstechnik_und_ihre_organisationsluecken</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/neuerscheinung_informationstechnik_und_ihre_organisationsluecken#When:07:59:00Z</guid>
      <description>Der erfolgreiche Einsatz von Informationstechnik erfordert die angemessene Berücksichtigung jeweils spezifischer sozialer, politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen im Anwendungsfeld. Doch noch immer scheitern IT&#45;Projekte auch an einer Verkürzung auf technische Sachverhalte. Die Beiträge in vorliegendem Sammelband setzen sich mit unterschiedlichen Varianten solcher Organisationslücken  die Bezeichnung geht auf Arbeiten von Herbert Kubicek zurück  auseinander.

Aus Anlass des Wechsels in der Leitung des ifib haben Andreas Breiter und Martin Wind einen aktuellen Sammelband mit zahlreichen Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis zu den sozialen, politischen und rechtlichen Dimensionen des IT&#45;Einsatzes zusammengestellt.


Aus dem Inhalt:

Erscheinungsformen der Organisationslücke: Perspektiven auf die Einbettung der Informationstechnik
Martin Wind &amp;amp; Andreas Breiter

Teil I
Organisationen und ihre IT

Treffpunkt Kooperationsplattform
Ralf Armbruster &amp;amp; Reinhard Jonas

Von freien Informationen und transparenten Organisationen
Claas Hanken

Die Organisatorische Brücke  Ein Ansatz zur Bewältigung or&#45;ganisatorischer Lücken in IT&#45;Projekten am Beispiel des Elektronischen Gerichts&#45; und Verwaltungspostfachs
Stephan Klein &amp;amp; Jan Windheuser

Organisation der IT&#45;Unterstützung schulischer Bildungsprozesse  dargestellt am Beispiel eines großen Schulträgers
Horst Tahetl&#45;Matheis

Web 2.0&#45;Technologien und Organisationsarbeit: wird die Lücke größer?
Marianne Wulff


Teil II
Politische Initiativen und ihre Umsetzung

Anschluss oder Ausschluss?
Jutta Croll

Medien&#45; und IT&#45;Management in Schulen am Scheideweg
Rudolf Peschke

eLearning: Vision und Wirklichkeit.
Ulrich Schmid


Teil III
Die Rolle der Wissenschaft für die Praxis


Was hat die Wissenschaft für E&#45;Government getan?
Martin Hagen

Hypothesengeleitete Technikgestaltung als Grundlage einer kontextuellen Informatik
Reinhard Keil

Informationstechnik, Beratung und Innovation
Alfred Kieser

Learning Communities und Praktiksonden als Instrumente der Analyse und Entwicklung IndustrieweiterInformationsinfrastrukturen
Kai Reimers

Über das Bauen von Brücken und das Füllen von Lücken
Arno Rolf

Pilotierungsforschung
Gerhard Schwabe


Teil IV
Die Organisationslücke und der Datenschutz

Zukunftsfähiges Datenschutzrecht für Deutschland und Europa
Alexander Roßnagel

Informationstechnik und Privacy by Design: Eine Win&#45;Win&#45;Situation
Peter Schaar

Datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit  Anspruch und Wirklichkeit
Thilo Weigert

Verlagsinformationen und Bestellmöglichkeit</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veröffentlichungen, Öffentliche Verwaltung, Hochschulen, Schulen und Schulträger, Vereine und Verbände, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Geschäftsprozesse, Informationsfreiheit, Interoperabilität, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2011-09-05T07:59:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Übergabe des Staffelstabs in der ifib&#45;Institutsleitung</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/uebergabe_des_staffelstabs_in_der_ifib_institutsleitung</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/uebergabe_des_staffelstabs_in_der_ifib_institutsleitung#When:06:16:00Z</guid>
      <description>Unter dem maritimen Motto &#8220;Segel hissen&#8221; hat das ifib zusammen mit Freunden, Kunden und Partnern am vergangenen Freitag (26.8.) den Wechsel in der Institutsleitung vollzogen. 

Nach seiner Pensionierung als Hochschullehrer wird Prof. Dr. Herbert Kubicek das ifib künftig in der Rolle eines Senior Researchers begleiten und unterstützen. Prof. Dr. Andreas Breiter nimmt nun die Rolle des Wissenschaftlichen Direktors ein. Dr. Martin Wind übernimmt die kaufmännische Geschäftsführung und wird weiterhin für E&#45;Government&#45;Themen zuständig sein.


(Foto: Martin Wind)

Die Feier fand im Restaurant Weserhaus, direkt an der Weser gelegen, statt. Herbert Kubicek überreichte jeweils einen Staffelstab an Andreas Breiter und Martin Wind. Diese revanchierten sich mit einem Werder&#45;Schal sowie mit gleich zwei Sammelbänden: einem noch ungefüllten Buch für kommende Ideen und Projekte sowie mit dem eigens zu diesem Anlass von Breiter und Wind herausgegebenen Sammelband &#8220;Informationstechnik und ihre Organisationslücken&#8221;, der vom LIT Verlag publiziert wird. 

Zu den Rednern, die das Schaffen von Herbert Kubicek und den kollegialen Wechsel in der Institutsleitung würdigten, zählten Staatsrat Dr. Joachim Schuster  von der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit, der zugleich Vorsitzender des Gesellschafters der ifib GmbH ist, sowie Staatsrat Henning Lühr von der Senatorin für Finanzen in seiner Funktion als Vorsitzender des Institutsbeirats und Prof. Dr. Wilfried Müller, der Rektor der Universität Bremen. Für die Unterhaltung der rund 130 Gäste sorgte das Improvisationstheater Inflagranti, das u.a. einen Friseurbesuch im Serverraum gekonnt in Szene setzte.

Nachtrag: Eine kleine Auswahl der Fotos, die unser Kollege Norbert Hayduk auf der Feier gemacht hat, sind auf unserer Facebook&#45;Seite&amp;nbsp; zu finden.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen,</dc:subject>
      <dc:date>2011-08-29T06:16:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Interkommunales Geschäftsprozessmanagement im Nordwesten</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/interkommunales_geschaeftsprozessmanagement_im_nordwesten</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/interkommunales_geschaeftsprozessmanagement_im_nordwesten#When:13:30:00Z</guid>
      <description>Die EU&#45;Dienstleistungsrichtlinie hatte auch ihr Gutes: Sie hat vielerorts das Bewusstsein für die Gestaltung von Geschäftsprozessen geschärft. 

So auch bei vielen Mitgliedern der Virtuellen Region Nordwest. Bereits Ende 2009 wurde hier der Arbeitskreis &#8220;Interkommunale Prozessmodelle&#8221; ins Leben gerufen, in dem sich interessierte Kommunen und IT&#45;Dienstleister mit der Dokumentation, Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen beschäftigen. Das ifib gehörte zu den Mitinitiatoren dieses Arbeitskreises und begleitet mit fachlicher und methodischer Unterstützung die Diskussionen. Unter anderem wurden auf zwei vom ifib durchgeführten Workshops die Grundlagen von BPMN vermittelt. Weiterhin hat sich der Arbeitskreis intensiv mit den Planungen zur Deutschen Prozessbibliothek und mit der Prozessbibliothek der KGSt auseinander gesetzt. 

Nun ist der nächste Schritt gemacht worden: In den nächsten 18 Monaten werden die Landkreise Cuxhaven, Diepholz, Osterholz und Verden, die Gemeinde Ganderkesee, die Stadt Achim und der Senator für Inneres und Sport der Freien Hansestadt Bremen gemeinsam an der  Optimierung ausgewählter Prozesse arbeiten. Das Projekt wird von der ifib consult GmbH, der Anfang 2011 gegründeten Tochtergesellschaft des ifib, organisatorisch und fachlich betreut. 

Mit dieser interkommunalen Zusammenarbeit werden mehrere Ziele verfolgt: Natürlich steht die Verbesserung von ausgewählten Prozessabläufen im Vordergrund. Darüber hinaus wollen die mitwirkenden Kommunen gemeinsam das erforderliche methodische Know&#45;how aufbauen und sich in diesem Zuge auch über die Gestaltung von Prozessmodellen verständigen und Empfehlungen in einer Art &#8220;Styleguide&#8221; dokumentieren und für die Weiterarbeit verfügbar machen.

Für die Dokumentation der Geschäftsprozesse kommt das Modellierungswerkzeug ViFlow der Fa. ViCon aus Hannover zum Einsatz. ViFlow ist ein datenbankgestütztes Werkzeug, das auf MS Visio aufsetzt. Es bietet im Rahmen eines attraktiven Lizenzmodells vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung von Prozessmodellen und kann für unterschiedliche Notationen (Swimlanes, BPMN, FaMOS etc.) genutzt werden. Soeben wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einer eintägigen Schulung mit den Funktionalitäten der Software vertraut gemacht, so dass nun mit der Erstellung der ersten Prozessmodelle begonnen werden kann.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Öffentliche Verwaltung, Geschäftsprozesse, Regionale Kooperationen,</dc:subject>
      <dc:date>2011-08-25T13:30:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>e2democracy &#45; Forschungsprojekt des ifib erhält Auszeichnung der Deutschen UNESCO&#45;Kommission</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/e2democracy_forschungsprojekt_des_ifib_erhaelt_auszeichnung_der_deutschen_u</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/e2democracy_forschungsprojekt_des_ifib_erhaelt_auszeichnung_der_deutschen_u#When:11:27:00Z</guid>
      <description>Die Deutsche UNESCO&#45;Kommission hat das vom Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) geleitete Forschungsprojekt e2democracy als Projekt der UN&#45;Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. e2democracy hat die Klimaschutzinitiativen Bremen und Bremerhaven kann mehr Klimaschutz! sowie das Klimaversprechen von Wennigsen und dem Calenberger Land ins Leben gerufen. Die lokalen Initiativen werden zusammen mit den Klimaschutzagenturen vor Ort &#45; der Energiekonsens in Bremen und Bremerhaven und der Klimaschutzagentur der Region Hannover in Wennigsen / Calenberger Land &#45; durchgeführt und mit Mitteln der European Science Foundation sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft vom ifib wissenschaftlich begleitet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

Eine Jury aus Experten hat im August über die Auszeichnung der Bildungsprojekte entschieden. Voraussetzung ist die Ausrichtung der Arbeit an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So müssen Wissen und Kompetenzen aus den drei Nachhaltigkeits&#45;Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt vermittelt werden. Außerdem ist wichtig: Die Projekte haben einen innovativen Charakter, wirken in die Breite und bemühen sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten.
Das Votum der Jury würdigt das e2democracy &#45; Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln, so Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN&#45;Dekade in Deutschland. e2democracy zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann.
Im Zentrum von e2democracy steht die regelmäßige Kontrolle des individuellen Verbrauchs&#45; und Konsumverhaltens von Bürgerinnen und Bürgern im Hinblick auf die eigene Klimabilanz (CO2&#45;Bilanz). Die täglichen Aktivitäten stehen dabei im Vordergrund, also welche Wege werden mit welchen Verkehrsmitteln zurückgelegt, wie viel Strom wird verbraucht, welche Heizenergie wird eingesetzt, wird beim Kauf von Lebensmitteln darauf geachtet, dass sie aus der Region stammen und gerade Saison haben, etc. Aus diesen Angaben wird alle 2 Monate eine CO2&#45; und Energiebilanz für die Teilnehmenden erstellt und diesen zurückgespiegelt. Über die Kenntnis der eigenen Klimabilanz über den Zeitverlauf und im Vergleich ihrer Werte mit denen der anderen Teilnehmenden wird eine Sensibilisierung für die Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf das Klima erreicht. Newsletter mit wertvollen Tipps zur Verbesserung der eigenen Klimabilanz, Informationsveranstaltungen &#45; auch zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch &#45; sowie Beratungsangebote rund ums Thema Klimaschutz runden das Angebot für Teilnehmende ab.

UN&#45;Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005&#45;2014)
Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Wo kaufe ich Kleidung, ohne Ausbeutung in Asien oder Afrika zu unterstützen? Wie fördern wir wirtschaftlichen Fortschritt, ohne die Umwelt zu zerstören? Das sind nur zwei der Fragen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung beantwortet. Mit der UN&#45;Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005&#45;2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO&#45;Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN&#45;Dekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221;. Sie hat ein Nationalkomitee berufen und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Dekade&#45;Koordinierungsstelle eingerichtet.

Die Urkunde an das e2democracy &#45; Projekt wird im Rahmen der jährlich stattfindenden Aktionstage der UN&#45;Dekade am 26. September 2011 in Kiel an das ifib übergeben.

Weitere Informationen unter 
http://www.e2democracy.eu
http://www.bne&#45;portal.de/dekade&#45;projekte

Kontakt:
Ralf Cimander
Institut für Informationsmanagement Bremen
Tel.: 0421/218&#45;56 587
E&#45;Mail: info@e2democracy.eu</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-08-17T11:27:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>(Informations&#45;)freiheit in Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/interview_mir_prof_dr_herbert_kubicek_in_der_freitag</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/interview_mir_prof_dr_herbert_kubicek_in_der_freitag#When:11:51:00Z</guid>
      <description>Etwas pathetisch, aber nicht falsch, hat &#8220;Der Freitag&#8221; ein Interview zu Open Government Data betitelt. Durch die Überschrift wird nicht ganz klar, wer an Bremen denkt, wenn er an Freiheit denkt: der Interviewer oder der Interviewte. Richtig ist, dass der im ursprünglichen Sinne liberale Stadtstaat das fortschrittlichste Informationszugangsgesetz hat, das seinen Bürgerinnen und Bürgern einen freien, d.h. von Begründungen unabhängigen Zugang zu amtlichen Informationen und Dokumenten einräumt. Dieses Recht soll im Zuge der aktuellen Open&#45;Data&#45;Diskussion auch auf weiterverarbeitbare Daten ausgeweitet werden. Dies ist auch dem Bund zu empfehlen.

In dem Interview geht es aber auch noch um eine andere Freiheit, nämlich das informationelle Selbstbestimmungsrecht und einen grundsätzlichen Zielkonflikt  zwischen der Zweckbindung bei der Erhebung personenbezogener Daten und der Forderung nach beliebiger Weiterverarbeitung von Rohdaten, die häufiger personenbeziehbar sind als viele denken. In diesem Zusammenhang empfehle ich das Gutachten des ULD &#8220;Datenschutz und Geoinformationen&#8221;.

Zum Interview geht es hier.</description>
      <dc:subject>E&#45;Democracy,</dc:subject>
      <dc:date>2011-08-08T11:51:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Tab(let)s in der Schule &#45; The next Challenge?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/tablets_in_der_schule_the_next_challenge</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/tablets_in_der_schule_the_next_challenge#When:13:05:00Z</guid>
      <description>Der schulische Einsatz der digitalen Medien findet bisher zumindest an den weiterführenden Schulen in Deutschland vor allem an stationären Computern im Computerraum statt. Viele Lehrkräfte sehen diesen begrenzten Zugang als Einschränkung in Hinblick auf Flexibilität und Spontanität für den Medieneinsatz im Fachunterricht. Die Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten (1:1 Computing) könnte diese Probleme lösen. International (vor allem in den USA und in Großbritannien) lassen sich gute Beispiele für eine flächendeckende  Ausstattung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte mit mobilen Endgeräten (z.B. Laptops, Tablet?PCs, Netbooks) finden. In Deutschland bleiben entsprechende Lösungen meist auf Modellversuche mit so genannten Laptop?Klassen beschränkt, deren Anteil noch weit hinter stationären Lösungen zurück bleibt. Die Ausstattung ganzer Schulen geschweige denn aller Schulen einer Kommune scheiterte bislang u.a. an der Frage der Finanzierung. Gerade für Laptops gilt zudem, dass sie häufig zu schwer und zu sperrig sind, um sie in der Schule immer dabei zu haben. Außerdem wirkt sich offensichtlich auch die hohe Relevanz der materiellen Anteile der Handlungspraxis (Lehrkräfte, aber auch die Schülerinnen und Schüler lieben Papier) einschränkend auf die Aneignung mobiler Endgeräte durch Lernende und Lehrende aus. Medienbrüche tun ein weiteres, um deren unterrichtliche Nutzung einzuschränken.

Aktuell boomt jedoch mit den sogenannten Tab(let)s eine neue Geräteklasse, die sich auch in der Schule zunehmender Beliebtheit erfreut. Diese unterscheiden sich von herkömmlichen mobilen Endgeräten dadurch, dass sie ausschließlich über ein berührungssensitives Display verfügen und keine physische Tastatur mehr besitzen. In der Regel sind sie mit stromeffizienten Prozessoren aus dem Smartphone?Bereich ausgerüstet und werden mit einem entsprechend schlanken Betriebssystem (z.B. Googles Android oder Apples iOS) betrieben. Grundlegende Eigenschaften dieser Medien wie vergleichsweise geringes Gewicht und Größe, relativ günstige Anschaffungskosten, lange Akkulaufzeiten und natürlichere Eingabemöglichkeiten per Multitouch&#45;Fingerzeit sowie der Verfügbarkeit einer Vielzahl kostengünstiger Softwareprodukte (sogenannte Apps) und verschiedener internetbasierter Dienste scheinen sie für den unterrichtlichen Einsatz zu empfehlen. 

Verschiedene Indikatoren deuten also darauf hin, dass jetzt die nächste Technikwelle auf die Schulen zurollt, die geplant, implementiert sowie gesteuert und evaluiert werden muss, um die damit einhergehenden Versprechungen für die Verbesserung von Lern? und Lehrprozessen auch nur ansatzweise zu realisieren. Dafür sind zum einen verschiedene technisch&#45;organisatorische Herausforderungen zu bewältigen: Geräte, die eigentlich für die private Multimedianutzung konzipiert wurden, müssen in die IT?Infrastrukturen der Schulen integriert werden. Das betrifft u.a. Lösungen für die Installation und Aktualisierung der Apps genauso wie das Zusammenspiel mit Interaktiven Whiteboards (IWBs), Lernmanagementsystemen (LMS) und Systemen für die Mediendistribution. Hier birgt vor allem die eingeschränkte Schnittstellenausstattung der Tablets Probleme. Dies führt zwangsläufig zu einer Verlagerung bzw. den Austausch von (Schüler?)Daten im bzw. über das Internet. Eine rechtliche Bewertung in Hinblick auf den Datenschutz hierzu steht noch aus. Dazu kommen zum anderen die (berufs?)biografischen Orientierungen der Lehrkräfte in Verbindung mit ihren Kompetenzen, die zentralen Anteil daran haben, wie Medien in der Schule eingesetzt werden. Die dabei auftretenden Schwierigkeiten sind nur eingeschränkt an technische Voraussetzungen gebunden. 

Letztlich stellt sich auch die Frage der Finanzierung: Eine vollständige 1:1&#45;Ausstattung über die Kommunen scheint auch in diesem Fall illusorisch. Auf der anderen Seite wächst die private Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit solchen Geräten kontinuierlich und es stellt sich die Frage, ob die Geräte bei einem weiteren Preisverfall irgendwann so selbstverständlich werden, wie der Taschenrechner oder das Handy. In diesem Szenario entfällt für die Schulträger dann zwar die Investition in die Gerätehardware. Sie sind auf der anderen Seite aber gefordert, die notwendigen  Infrastrukturen und Schnittstellen für die Integration der Tablets in die Medienwelt der Schulen bereitzustellen bzw. die vorhandenen auszubauen und zu betreiben.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Schulen und Schulträger, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2011-07-21T13:05:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Netz&#45;Demokratie? Das Internet alleine bringt es nicht!</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/netz_demokratie_das_internet_alleine_bringt_es_nicht</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/netz_demokratie_das_internet_alleine_bringt_es_nicht#When:15:48:00Z</guid>
      <description>&#8220;Netz&#8221;&#45;Demokratie? Wie bei vielen aus zwei Substantiven zusammengesetzten Ausdrücken sind bei der Kombination &#8220;Netz&#8221;&#45;Demokratie zwei Interpretationen möglich. Zum einen kann es um die Demokratie im &#8220;Netz&#8221; gehen, zum anderen um die Demokratie durch das &#8220;Netz&#8221;. Kaum missverständlich dürfte sein, dass mit &#8220;Netz&#8221; das Internet gemeint ist, was daran aber genau, ist keineswegs eindeutig, und bei den beiden genannten Interpretationen tendenziell unterschiedlich.

Betrachten wir kurz den Aspekt der Demokratie im Netz. Anders als Rundfunk&#45; und Fernsehsender oder Verlage und Druckereien gehört das Internet nicht einem Eigentümer und wurde auch nicht aufgrund eines Gesetzes errichtet. Im Kern ist es eine Menge technischer Standards für die Datenübertragung zwischen Computern unterschiedlicher Hersteller (vor allem TCP/IP, das Internet&#45;Transportprotokoll), und eine Systematik für die Zuweisung von Adressen der beteiligten Rechner (IP&#45;Adressen). Hinzugekommen ist die weltweite Vergabe und Verwaltung von Domain&#45;Namen. Wie andere Standardisierungsgremien erfolgt die Organisation dieser Standardisierungsaufgaben in internationalen Gremien (Ausschüssen, Arbeitsgruppen), die teilweise staatlich anerkannt werden wie z.B. ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) oder das W3&#45;Konsortium, das technische Standards für das World Wide Web definiert, öffentlich zur Diskussion stellt und letztlich verabschiedet. Diese Organisation des Mediums Internet kann man demokratisch nennen, allerdings mit einem starken Anteil an Expertokratie.

Davon zu unterscheiden ist die Produktion und Auswahl der Inhalte. Es gibt keinen Verleger oder Chefredakteur. Grundsätzlich kann jeder zugleich Autor und Rezipient bzw. Sender und Empfänger sein. Selbstverständlich finden etablierte Institutionen eine größere Aufmerksamkeit als einzelne Individuen. Aber die Chancen werden immer wieder neu gemischt. Blogger zum Beispiel erreichen teilweise höhere Nutzungszahlen und damit Reichweiten als Online&#45;Angebote von Tageszeitungen. Auch dies kann man Demokratie im Netz nennen, allerdings mit einem gewissen Anteil Anarchie.

Auf diesen Aspekt der Demokratie im Netz möchte ich im Folgenden nur noch indirekt eingehen. Im Vordergrund soll vielmehr die Frage stehen, ob und wie sich politische Beteiligung durch das Internet gewandelt hat. Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort, weil der Bereich der politischen Beteiligung insgesamt sehr vielfältig ist und weil dort, wo ein Wandel zu beobachten ist, dieser nicht einzig und allein auf die Nutzung des Internet zurückzuführen ist.

Im Beitrag &#8220;Zum Wandel politischer Beteiligung durch das Internet&#8221; werden acht Formen politische Beteiligung vorgestellt und kommentiert.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy,</dc:subject>
      <dc:date>2011-06-20T15:48:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Ernst &amp;amp; Young macht Reise in die E&#45;Government&#45;Vergangenheit</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ernst_young_macht_reise_in_die_e_government_vergangenheit</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
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      <description>Um die Jahrtausendwende herum, kurz vorm Platzen der Internetblase, jagte eine Untersuchung zum kommunalen E&#45;Government die andere. Häufig wurden sie von großen Beratungshäusern erstellt, die im kommunalen Umfeld damals einen lukrativen Markt vermuteten. Dies erwies sich  aus mehreren Gründen  als Fehleinschätzung und so verschwanden mit der Zeit auch diese auf Hochglanz getrimmten Publikationen.

Doch Totgesagte leben länger: Soeben hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst &amp;amp; Young ihre Untersuchung E&#45;Government 2011. Grad der Umsetzung durch die Kommunen veröffentlicht. Nun wird Ernst &amp;amp; Young sich hierbei schon etwas gedacht haben. Für den fachkundigen Leser bleibt das Engagement gleichwohl ein wenig rätselhaft, hatten die großen Beratungsunternehmen vor vielen Jahren doch gute Gründe dafür, sich aus dem kleinteiligen und komplizierten kommunalen E&#45;Government&#45;Markt weitgehend zurückzuziehen. 

Die Studie selbst hinterlässt ein zwiespältiges Bild: Auf der einen Seite wird völlig zu Recht auf einzelne Mängel im kommunalen Serviceangebot hingewiesen, die zwar nicht neu, deswegen aber nicht minder ärgerlich sind. Unzureichende Angebote im Payment gehören ebenso dazu wie lahme und/oder schlechte Antworten auf E&#45;Mail&#45;Anfragen. Auf der anderen Seite macht die Studie den Eindruck, nicht so ganz auf der Höhe der Zeit zu sein. 

Das beginnt schon beim Vorwort, an dessen Beginn zu lesen ist: Informations&#45; und Kommunikationstechnologien gewinnen auch für die deutschen Kommunen immer mehr an Bedeutung. Diese Plattitüde ist schon vor über zehn Jahren hundertfach zum Besten gegeben worden  und schon damals war sie inhaltsleer. Weiter geht es mit den Ausführungen zur Bereitstellung von Online&#45;Diensten, also dem Kernthema der Studie. Weder werden hier rechtliche Rahmenbedingungen erörtert noch wird darauf eingegangen, dass der Zuspruch von Bürgern und Unternehmen zu Online&#45;Diensten seit Jahren in vielen Bereichen unvermindert niedrig ist  so dass manche Kommune ihr Engagement inzwischen auf den Ausbau des Angebots im Bürgerbüro oder den Aufbau eines Call Centers (ob mit oder ohne D115) verlagert hat. Die Servicequalität für Unternehmen wird sodann am Beispiel der elektronischen Auftragsvergabe untersucht. Damit wurde ausgerechnet jener E&#45;Government&#45;Dienst ausgewählt, dem einst die höchsten Einsparpotenziale zugeschrieben worden sind, deren Realisierung aber bis heute an fehlender Akzeptanz auf Unternehmensseite gescheitert ist. Auch hierzu findet sich im Text kein Wort.

Last not least stellt sich die Frage, was wir heute vom schnellen Blick aufs digitale Front Office eigentlich noch lernen können. Selbst die EU&#45;Kommission hat gelernt, dass der IT&#45;Einsatz im Back Office für die Qualität öffentlicher Dienste mindestens ebenso wichtig ist. Eine zeitgemäße Erhebung müsste zudem das Verhältnis zwischen Online&#45;Diensten auf der einen sowie den Angeboten von Call Center und Bürgerbüro auf der anderen Seite nachgehen. Und in Zeiten von Open Government sollte die Beziehung zwischen Bürgern und Kommune nicht länger auf die Erbringung von Dienstleistungen der Verwaltung reduziert werden.

Um nicht falsch verstanden werden: Ich gratuliere gerne den Kommunen, die sich unter den Top 10  platziert haben. Und ich schätze die Leistungen der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, deren Dienste auch wir in Anspruch nehmen. Aber ebenso wenig wie wir uns in deren Belange einmischen, so gilt auch hier: Schuster bleib bei Deinen Leisten.

Nachtrag: In der Computerwoche vom 1.8.2011 (Nr. 31&#45;32/2011) war zu lesen, dass nach den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage in der Fertigungsindustrie rund ein Drittel der befragten Unternehmen für ihre Beschaffungen auf die herkömmlichen Kommunikationsmittel Brief, Fax und E&#45;Mail setzen, also keinen Gebrauch von elektronischen Beschaffungsplattformen machen. Der Anteil der Unternehmen, die nach eigenen Angaben alle operativen Beschaffungsprozesse mit einer Internet&#45;Plattform unterstützten, lag bei etwas mehr als zehn Prozent. Der öffentliche Sektor scheint mit seiner Zurückhaltung hinsichtlich elektronischer Beschaffungs&#45; bzw. Vergabeplattformenm also nicht ganz allein zu sein&#8230;&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government,</dc:subject>
      <dc:date>2011-06-09T18:47:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Eindrücke vom Process Solution Day 2011</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/eindruecke_vom_process_solution_day_2011</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
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      <description>Eifrige Referenten erklären Funktionen und Vorteile ihrer auf den ersten Blick etwas undurchsichtigen Tools, auf den Bildschirmen der Ausstellern flimmern Swimlanes in den unterschiedlichsten Varianten, kurz: Willkommen beim Process Solution Day (PSD). 
 
Zum inzwischen sechsten Mal hatte die Gesellschaft für Organisation (gfo) zu Messe und Anbietervorträgen rund um den reichlich unüberschaubaren Markt der Software&#45;Werkzeuge für das Geschäftsprozessmanagement eingeladen. In vier Tracks wurden Lösungen für Prozessmodellierung, BPM&#45;Suiten/Human Workflows/SOA, Prozessorientierte Solutions und Enterprise Architecture Management (EAM) vorgestellt. 

Mein erster Weg führte mich zu zwei Sessions über prozessorientierte Solutions in Track C. Den Auftakt machte die intellior ag aus Stuttgart. Mit AENEIS bietet das Unternehmen eine leistungsfähige Portallösung für umfassendes BPM an. Mögen anfangs auch Prozesse im Mittelpunkt stehen, letztlich bieten Produkte wie AENEIS die Basis für ein neues Integrationsniveau im gesamten Management einer Organisation. Besonders plastisch wurde mir dies am Beispiel der Verwaltung von Kontaktdaten, die über ein solches Portal zentral gepflegt und dann auch  quasi nebenbei  für viele weitere Zwecke im BPM und darüber hinaus genutzt werden können. Nicht nur öffentliche Einrichtungen haben mit dem Management solcher elementar wichtigen Datenbestände nach wie vor große Probleme  BPM bietet mit den zugehörigen Softwaresuiten auch hierfür Lösungsansätze.

Weiter ging es mit der inubit AG aus Berlin. Ein Merkmal der mächtigen inubit Suite (iS) ist es, dass in einer von mehreren Sichten explizit die Dokumente in Geschäftsprozessen in den Mittelpunkt gerückt werden. Auf diese Weise will inubit der zweifellos hohen Bedeutung von Dokumenten im Kontext der Prozessgestaltung stärker Rechnung tragen als es im Wettbewerb üblich sei. Als weitere Merkmale wurden die Integration der verschiedenen Sichten, die Verwendung von Templates beim Modellieren und die Funktionalitäten zur Herstellung von Beziehungen zwischen Prozessen und Daten hervorgehoben.&amp;nbsp; 

Event&#45;driven BPM ist die Domäne des Produkts M3O der Firma Vitria mit Hauptsitz in den USA. Es erlaubt den Datenzugriff auf verschiedene Datenquellen, die ausgewertet und in Echtzeit über ein Dashboard visualisiert werden. Die Steuerung der Prozesse selbst erfolgt nicht mit Vitria, sondern weiterhin mit den Produktivsystemen, auf deren Datenbestände auswertend zugegriffen wird. 

Den umgekehrten Weg verfolgt die BPM Suite Xpert.ivy der Schweizer Firma Soreco. Aus Sicht der IT&#45;Architektur ist Xpoert.ivy über einem ERP&#45;System angesiedelt, d.h. es werden nicht nur die Datenbestände des ERP&#45;Systems genutzt, es wird über die BPM Suite auch zur Steuerung der Prozesse angesprochen. Dazu kann es von Fall zu Fall sogar erforderlich sein, manche Logiken aus ERP&#45;Systemen nachzubilden, etwa wenn dort bestimmte Validierungen nicht vorgenommen werden, die Verlässlichkeit der Daten also nicht gewährleistet ist. Xpert.ivy hat den Anspruch, Lösungen für umfassende, komplizierte Prozesse zu bieten. Im gleichen Atemzug wurde darauf hingewiesen, dass anfangs vermeintlich einfach aussehende Prozesse bei näherem Hinsehen schnell an Komplexität gewinnen können. Als ein Beispiel wurde der kreditorische Workflow, also die Bearbeitung von Eingangsrechnungen, genannt. Dass es sich hierbei nur vordergründig um einen einfachen Prozess handelt, kann ich aus eigener Erfahrung voll und ganz unterstreichen.

Nach der Mittagspause ging es für mich in Track A zur Prozessmodellierung weiter. Dort hatte Dr. Jürgen Pitschke von BCS  die undankbare Aufgabe, das Interesse der gesättigten Teilnehmer wieder auf BPM  und zwar auf die Visual Paradigm Suite  zu lenken. Dies gelang ihm mit seinem lebendigen und interessanten Vortrag ohne Probleme. Über die Vorstellung des Produkts hinaus diskutierte er auch einige Merkmale guter Prozessmodelle: Beispielsweise solle man die Darstellung des Geschäftsprozesses von der Geschäftslogik trennen, also keine Entscheidungsbäume in die Prozessdarstellungen einbauen. Begründung: Regeln ändern sich schnell  Prozesse in der Regel nicht. Für die Weiterentwicklung von BPMN seien Decision Tasks vorgeschlagen worden, mit denen künftig die Verbindung zwischen Aufgaben und Entscheidungsregeln hergestellt werden könnte. Interessant auch: Mit einem von BCS entwickelten Plug&#45;In soll die Qualitätssicherung von Modellen erleichtert werden, indem Modelle auf bestimmte, hinterlegte Kriterien überprüft werden (z.B. die Anzahl von Aktivitäten pro Modell, die Relation zwischen Sequenzflüssen und Aktivitäten usw.). Allein durch die Beachtung der formalen Regeln entstehen eben noch keine guten Modelle, so Pitschke.

Im zweiten Vortrag dieser Session wurde von der in Potsdam ansässigen Semtation GmbH das auf MS Visio aufsetzende Tool Semtalk vorgestellt.&amp;nbsp; Semtalk unterstützt verschiedene Notationen (ePK, BPMN etc.) und bietet als Clou u.a. das Umschalten zwischen einer Analystensicht (für den Fachmodellierer) und einer Technikersicht (für die Systementwickler).

Den Abschluss bildete für mich die hochinteressante Präsentation von Christian Reiter, CEO der HRW Consulting Factory AG mit Hauptsitz in Saarbrücken. HRW hat sich auf die Dokumentation bzw. vor allem auf die Nachdokumentation von SAP&#45;Prozessen spezialisiert. Reiter berichtete, dass schätzungsweise 90% der in SAP&#45;Systemen hinterlegten Prozesse nicht dokumentiert seien. Dies bereite u.a. bei Releasewechseln und Audits für große Probleme, zudem würden die Möglichkeiten von SAP gar nicht ausgeschöpft und Potenziale für Prozessverbesserungen nicht erkannt. Mit der von HRW angebotenen Nachdokumentation wird den SAP&#45;Anwenderorganisationen ein attraktiver Ausgangspunkt für die Dokumentation und das bessere Management der Geschäftsprozesse angeboten. HRW nutzt hierzu insb. die Suite der Firma Metastorm.

In den Vorträgen und Pausengesprächen waren übrigens weiterhin unterschiedliche Positionen zu BPMN zu vernehmen: Manche Anbieter vertrauen, gerade wenn es um die schnelle Ausführbarkeit der modellierten Prozesse geht, weiterhin auf toolspezifische Notationen. Interessant fand ich den subjektorientierten Ansatz der Fa. Metasonic (Pfaffenhofen a.d. Ilm), der mit nur fünf Symbolen auskommen will. Den anderen Weg hat die Saperion AG aus Berlin eingeschlagen: Das Unternehmen kommt aus dem Bereich Dokumentenmanagement und hat sich wie viele andere Anbieter aus diesem Marktsegment in Richtung Prozessmanagement weiterentwickelt. Bei der Prozessmodellierung wird auf BPMN, konkret: auf den Signavio Process Editor aus Potsdam, gesetzt. Unbestreitbarer Vorteil: Prozessmodellierung bzw. &#45;dokumentation und die Umsetzung im Dokumentenmanagementsystem erfolgen mit einem einzigen Werkzeug, die vielfach üblichen Doppelarbeiten  und vor allem die daraus resultierenden Fehler und Missverständnisse  können vermieden werden.

Doch so beeindruckend die Leistungsfähigkeit gerade der BPM&#45;Suiten auch ist: Wie mir wird sicher auch manchem anderen Besucher des PSD die offensichtliche Diskrepanz zu den alltäglichen Problemen in BPM&#45;Projekten durch den Kopf gegangen sein. Viele Organisationen werden noch lange an ihrer Entwicklung arbeiten müssen, bis sie solche Werkzeuge produktiv nutzen können. So wies Moderator Dr. Kai Krings zum Abschluss der Vormittagspräsentationen in Track C zurecht darauf hin, dass die Einführung einer BPM Suite selbst schon als größeres Organisationsprojekt zu verstehen sei. Und in Track A beendete Moderator Sven Schnägelberger die Vorträge am Nachmittag mit dem Hinweis, man möge BPM keinesfalls als gescheitert ansehen, es dauere nur eben noch etwas länger, bis die Zeit zum Durchbruch gekommen sei.

Ob am Ende womöglich ganz andere technische Ansätze dafür erforderlich sein könnten?

Nachtrag: 
Im Blog &#8220;Kurze Prozesse&#8221; von Thomas Allweyer wird ebenfalls über den Process Solution Day berichtet &#45; und zwar genau über die Veranstaltungsteile, die ich leider nicht besuchen konnte. Achtung: Der Beitrag hat zwei Teile, der Link zur Fortsetzung findet sich etwas versteckt am Ende des ersten Beitrags unter &#8220;Nächster Beitrag&#8221;.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Nachrichten, Geschäftsprozesse, IT&#45;Management, Wissensmanagement,</dc:subject>
      <dc:date>2011-05-17T18:35:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Das sich wiederholende Elend unbekannter Websites</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/das_sich_wiederholende_elend_unbekannter_websites</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
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      <description>Der aktuellen Ausgabe des Magazins der Handelskammer Bremen habe ich den Hinweis auf die neue Website http://www.museeninbremen.de entnommen. Mit diesem attraktiv und modern gestalteten Internetangebot informieren elf Museen aus Bremen über Ausstellungen und aktuelle Veranstaltungstermine.So weit, so gut &#45; und so hilfreich für den interessierten Museumsbesucher.

Wie schon bei vergleichbaren Initiativen aus der Vergangenheit stellt sich allerdings auch hier die Frage, wie die neue Website eigentlich gefunden werden soll. Wieder einmal ist viel Arbeit in die Gestaltung eines Internetauftritts gesteckt worden, die mühevolle Erschließung hingegen wurde einmal mehr vernachlässigt. Dabei sollte sich doch inzwischen herumgesprochen haben, dass Angebote, die im Netz nicht einfach und schnell zu finden sind, auch nicht genutzt werden. Im Stadtinformationssystem bremen.de finden sich unter &#8220;Museen in Bremen&#8221; in der Rubrik &#8220;Kultur + Freizeit&#8221; die altbekannten Links zu den Webangeboten der einzelnen Mussen &#45; vom neuen Service der elf Museen keine Spur. Gleiches gilt für die Website der Bremer Touristik&#45;Zentrale (BTZ), wohl aber findet sich in umgekehrter Richtung ein Link von  http://www.museeninbremen.de auf das Angebot der BTZ. Immerhin liefert die Eingabe der Suchbegriffe &#8220;Museen&#8221; und &#8220;Bremen&#8221; bei Google einen Hinweis auf das neue Angebot, wenn auch erst an 15. Stelle. 

Erst vor kurzem haben wir bei der Neugestaltung der Rubrik &#8220;Bürgerservice&#8221; im Bremer Stadtinformationssystem anhand der Zugriffszahlen wieder gemerkt: Ohne Erschließung ist alles nichts. (Von diesem Projekt wird in Kürze in diesem Blog noch einmal die Rede sein.) Die schönste Website ist nichts wert, wenn an den Mitteln für die Auffindbarkeit im weltweiten Netz gespart wird. Es mag sein, dass der Nutzen der dafür investierten Mittel nicht so schön plakativ daher kommt wie eine neu gestaltete Website. Doch deren Glanz vergeht, wenn die Zugriffszahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben, das Engagement der Beteiligten nachlässt und letztlich eine virtuelle Leiche mehr auf irgendeinem Server liegt. Wer nachhaltige Wirkung erzielen will, ist jedenfalls gut beraten, der Erschließung seines Angebots ebenso viel Aufmerksamkeit zu widmen wie der inhaltlichen Gestaltung.&amp;nbsp; 

Auch im hier beschrieben Fall wäre es schade, wenn das neue Angebot der elf Museen im Web unbemerkt bliebe. Insofern seien die interessierten Leserinnen und Leser dieses Beitrags herzlich eingeladen, einen Blick auf http://www.museeninbremen.de zu werfen.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government,</dc:subject>
      <dc:date>2011-05-10T06:42:01+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Punkteauskunft in Flensburg als nPA&#45;Killerapplikation?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/punkteauskunft_in_flensburg_als_npa_killerapplikation</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/punkteauskunft_in_flensburg_als_npa_killerapplikation#When:12:40:00Z</guid>
      <description>Aus Anlass der Freischaltung des Onlinedienstes &#8220;Antrag Punkteauskunft aus dem Verkehrszentralregister mit dem neuen Personalausweis&#8221; durch das Kraftfahrt&#45;Bundesamt ein kleines Update zum nPA&#45;Beitrag vom 4.2.2011.

Nach Angabe der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate (VfB) haben Anfang Mai 2011 bereits mehr als 50 Diensteanbieter ein Berechtigungszertifikat zum Auslesen bestimmter nPA&#45;Daten erhalten.

Anfang Mai 2011 existieren mittlerweile 19 Online&#45;Angebote mit nPA&#45;Diensten, die auf vier Lösungen aufbauen.

(1) Governikus&#45;eID.de (bremen online services): Virtuelle Poststelle der Deutschen Emissionshandelsstelle: Virtuelle Poststelle, eBürgersafe Beta (personalisiert / anonym), Anmeldung Kundenportal bremen online services, Bürgerservice Stadt Hagen

(2) eid&#45;service.de (Bundesdruckerei): Anmeldung Allianz Maklerportal, Anmeldung Online&#45;Service Cosmos Lebensversicherung, Deutsche Rentenversicherung eSERVICE/Rentenkonto, Anmeldung easy Login Maklerportal, Anmeldung GDV Maklerportal, Gothaer KFZ&#45;Versicherung online, Anmeldung HUK24 Online&#45;Service, Anmeldung LVM Online&#45;Service, SCHUFA Selbstauskunft, Auskunft aus dem Verkehrszentralregister (KBA)

(3) eid.services.ageto.net : allyve Online&#45;Service mein&#45;cockpit.de, REINER Kartengeräte Webshop

(4) init&#45;ag.de/epa : Online&#45;Dienste der Bundesagentur für Arbeit zum Kindergeld (für bereits offline angemeldete Nutzer), Download von Dokumenten der Fraunhofer&#45;Gesellschaft, Anmeldung Online&#45;Service service bw

Vorangekündigt sind: Anmeldung Allianz Online&#45;Service (&#8220;demnächst verfügbar&#8221;), Fujitsu Technology Solutions Online&#45;Service / Fujitsu DataLocker, Verifizierung MeinVZ Nutzerkonto (&#8220;kommt bald&#8221;) und DATEV Identity&#45; und Accessmanagement (Pilotierung 2011). Es dürfte noch den einen oder anderen (etwa unternehmensintern genutzten) Dienst geben, der bei einer reinen Web&#45;Recherche nicht erkennbar war.

Leider sind weiterhin kaum Online&#45;Dienste zu finden, die sich an ein breites Publikum wenden oder auch nur in Spezialfällen Zusatznutzen bringen, der sich nicht auch auf anderem Wege &#45; vielfach schon durch Einsatz von Signaturkarten &#45; erreichen ließe. Die nPA&#45;KBA&#45;Punkteauskunft ist meiner Ansicht nach zwar eine interessante Veranschaulichung technischer Möglichkeiten für jedermann, aber nicht die Anwendung, die dem Personalausweis online zu Durchbruch verhilft.


Foto: ifib/Norbert Hayduk</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Geschäftsprozesse,</dc:subject>
      <dc:date>2011-05-02T12:40:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>CIO 2.0</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/cio_20</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/cio_20#When:19:30:00Z</guid>
      <description>In der Ausgabe der Computerwoche vom 18.4.2011 findet sich ein interessantes Interview mit Prof. Walter Brenner vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Uni St. Gallen. Befragt nach der künftigen Rolle der IT angesichts der steigenden Zahl von Digital Natives in der Arbeitswelt und der steigenden Bedeutung von Social Media antwortet er: 

&#8220;Ich bin sicher, dass eine ganze Reihe von CIOs &#45; ob es ein Viertel oder sogar ein Drittel sind, kann ich nicht quantifizieren &#45; ihre Position demnächst verlieren wird. (...) Weder sind sie bereit, selbst zu lernen, noch ihren Mitarbeitern eine geeignete Lernumgebung zu geben. Mit dem Argument der Standardisierung verhindern sie, dass sich zarte Pflänzchen entwickeln können, die dem Unternehmen zu mehr Innovation verhelfen könnten.&#8221;


Das ist zunächst einmal eine steile These. Doch selbst wenn es nicht so kommen sollte wie von Brenner prognostiziert: Seine Überlegungen verdeutlichen, dass die IT&#45;Verantwortlichen nicht zwangsläufig die Spitze der Bewegung sind, wenn es künftig darum geht, Social Media für die Organisationszwecke nutzbar zu machen und sich auch auf die Gewohnheiten der Generation einzustellen, der das Internet quasi in die Wiege gelegt worden ist. Aber wer dann? Zumal im öffentlichen Bereich, wo in den letzten Jahren nahezu jede Organisationsveränderung ihren Ursprung in der IT hatte.

Wir haben kürzlich eine Karte mit twitternden Kommunen  veröffentlicht. Diese Beispiele zeigen: So langsam kommt Social Media im öfentlichen Bereich an. Aber noch sind dies Ausnahmen, die zudem vielfach von den Redakteuren des Webauftritts betrieben werden und sich darauf beschränken, Nachrichten der Pressestelle oder Veranstaltungshinweise auf weiteren Kanälen zu verbreiten.Mit neuen Formen der Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern hat das alles noch nicht allzu viel zu tun. Dennoch, der Anfang ist gemacht. Und wenn CIOs und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Höhe der Zeit bleiben wollen, beginnt für sie nun eine neue Phase des Lernens. Oder wie Brenner es ausdrückt:

&#8220;Es geht jetzt darum, dazuzulernen, Dinge auszuprobieren, neue Prozesse einzurichten und neue Wege zu gehen. Wer jetzt versucht, zu standardisieren oder zu verbieten, stellt sich gegen eine riesige Flutwelle und läuft Gefahr, weggespült zu werden.&#8221;


Nun trifft diese Entwicklung den öffentlichen Sektor in einer Zeit, in der es gerade erst mühsam gelungen ist, CIOs überhaupt einzusetzen und sich jenen Standardisierungsfragen zu stellen, die in den meisten Unternehmen schon seit Jahren auf der Tagesordnung stehen. Die Notwendigkeit, historisch gewachsene IT&#45;Infrastrukturen hier weiter zu standardisieren, lässt sich nicht von der Hand weisen. Nur muss dies jetzt mit neuen Entwicklungen rund um Social Media und Open Government sowie mit den Ansprüchen der auf dem Arbeitsmarkt heiß umworbenen Digital Natives in Einklang gebracht werden. Wie dies gelingen kann, ist noch nicht erkennbar. Sicherlich hat Prof. Brenner aber Recht mit seiner Vermutung, dass dieser Herausforderung nicht jeder CIO gewachsen sein wird.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Geschäftsprozesse, Interoperabilität,</dc:subject>
      <dc:date>2011-04-22T19:30:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Twitternde Kommunen auf der Karte</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/twitternde_kommunen_auf_der_karte</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/twitternde_kommunen_auf_der_karte#When:21:59:00Z</guid>
      <description>Wenn es um die offene und freie Bereitstellung von Daten der öffentlichen Verwaltung geht, wird zumeist recht schnell die Frage danach gestellt, wer &#45; außer der Verwaltung selbst, Medienkonzernen und ein paar IT&#45;Experten &#45; denn wohl in der Lage sei, aus Rohdaten anschauliche Darstellungen zu machen. Gerade der Visualisierung von Daten mit Geobezug wird nicht selten nachgesagt, sie sei kosten&#45; und zeitaufwendig und setze Spezialsoftware voraus.

Das wollten wir genauer wissen. Als Beispiel haben wir eine aktuelle Liste der Twitter&#45;Accounts von Städten, Gemeinden und Landkreisen in Deutschland herangezogen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Die Daten lagen zunächst in einer Textdatei vor (reiner Text, lediglich durch Kommata getrennt, z.B. &#8220;@bremen_de,http://www.bremen.de,53.07,8.81&#8221; &#45; wobei die letzten zwei Werte eine Kartenzuordnung nach dem geodätischen Referenzsystem WGS84 ermöglichen).
Sofern Geodaten zu Orten oder Adressen nicht vorliegen, lassen sich diese durch kostenlose Webtools (wie das Wiki&#45;Tool Get Coordinate von Michael Caviglia) ermitteln.

Mit etwas Beispielcode, einem Texteditor und etwas Einkleben und Ersetzen war die Erstellung einer KML&#45;Datei aus den Daten kein Problem. Dateien in KML (Keyhole Markup Language) werden von Google Maps (dort Pfad ins Suchfeld eintragen) und Google Earth verarbeitet.

Geht es nicht noch etwa freier und offener als Google? Ja es geht. Für OpenStreetMap gibt es eine JavaScript&#45;Anwendung, die es ermöglicht, Kartenausschnitte mit frei definierbaren Objekt&#45;Markern anzuzeigen. Auch hier ist die Übernahme der Daten kein Hexenwerk.
Das Ergebnis ist unter http://www.ifib.de/kommunaltwitter.html zu bewundern.
Schon einmal ganz nett. Im Osten Deutschlands lassen sich Verwaltungen offenbar kaum für Kurznachrichtendienste begeistern.

Mein Kollege Arne Hendrik Schulz hat die Daten schließlich zusätzlich in die Open&#45;Source Statistiksoftware R (http://www.r&#45;project.org) eingelesen. Mittels des Erweiterungs&#45;Pakets twitteR konnte die Anzahl der Tweets und Follower per API von twitter.com extrahiert und mit den vorhanden Daten kombiniert werden. Die Landesgrenzen stammen aus der &#8220;GADM database of Global Administrative Areas&#8221;, welche über das Erweiterungs&#45;Paket raster direkt in R einlesbar sind. Beide Datensätze wurden mittels ggplot2 grafisch dargestellt.


Abbildung: ifib, Lizenz CC BY

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Daten mit Geobezug heute mit wenig Aufwand und ohne kostenpflichtige Spezialsoftware schnell zu anschaulichen Kartendarstellungen machen lassen. Die Bereitstellung von Verwaltungsdaten mit Ortsbezug als OpenData kann helfen, viele räumliche Zusammenhänge sichtbar zu machen. (Sinnvollere Anwendungsfälle als eine Twitter&#45;Übersicht sind sicherlich leicht zu finden.)</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, E&#45;Government, Informationsfreiheit, Interoperabilität,</dc:subject>
      <dc:date>2011-04-14T21:59:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Weiter geht&#8217;s: Open Data in Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/weiter_gehts_open_data_in_bremen</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/weiter_gehts_open_data_in_bremen#When:06:24:01Z</guid>
      <description>Gestern hatte ich das Vergnügen, mit einer kurzen Präsentation einen Beitrag zur Veranstaltung &#8220;Demokratie und Regieren in digitalen Zeiten. Was verändert sich, was wollen wir verändern?&#8221; beisteuern zu dürfen. Eingeladen hatten Anja Stahmann und Dr. Hermann Kuhn von der Bürgerschaftsfraktion der Bremer Grünen. Den Hauptvortrag hielt Anke Domscheit&#45;Berg, die u.a. als Mitbegründerin des &#8220;Government 2.0 Netzwerks Deutschland&#8221; bekannt ist und aus Berlin angereist war.

Anke Domscheit&#45;Berg hat in ihrer Präsentation den mit Web 2.0 einhergehenden Wandel in der gesellschaftlichen Kommunikation verdeutlicht. Veränderte Erwartungen an Mitwirkungsmöglichkeiten in politischen Entscheidungsprozessen und an die Transparenz öffentlicher Institutionen erfordern aus ihrer Sicht einen grundlegenden Wandel sowohl in der Arbeit der Politik als auch innerhalb der Verwaltung. Eine Schlüsselrolle komme der freien Verfügbarkeit von Verwaltungsdaten zu. Dies sei eine wesentliche Voraussetzung, damit sich Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligen können. Zudem könnten interessierte und technikkompetente Bürgerinnen und Bürger die Daten nutzen, um neue, innovative Anwendungen zu entwickeln. Gerade dieser letzte Gedanke wurde anschließend von ihr mit zahlreichen interessanten Beispielen aus aller Welt verdeutlicht. Im Anschluss an diesen Vortrag habe ich dann einen kurzen Überblick über die Bremer Empfehlung zu Open Government Data gegeben und auf den engen Zusammenhang zwischen Open Data und den gesetzlichen Regelungen zur Informationsfreiheit hingewiesen (s. hierzu auch den aktuellen Beitrag von Herbert Kubicek in unserem ifiblog). 

In der nachfolgenden Diskussion unterstrichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung ihre Ansprüche an Partizipation, Bürgerservice und transparentes Verwaltungshandeln. Breite Einigkeit bestand auch in der Einschätzung, dass in den Verwaltungen ein grundlegender Kulturwandel erforderlich sei, der nicht von heute auf morgen zu haben ist. Um so wichtiger sind &#8220;Quick Wins&#8221;, also die Erzielung schneller Erfolge. Hier ist für Bremen festzustellen, dass bereits zahlreichen Daten und Dokumente öffentlich vorliegen, sie zum Teil aber schlecht erschlossen und daher kaum auffindbar sind. Dies hatte sich auch schon in einem kürzlich abgeschlossenen Projekt zur Weiterentwicklung der Online&#45;Bürgerdienste in Bremen gezeigt: Im weiten Kosmos der Internetangebote Bremer Behörden gibt es an vielen Stellen interessante Informationen, Daten und Anwendungen, die geradezu darauf warten, besser zugänglich gemacht zu werden. Daneben ist kurzfristig insbesondere die Erweiterung des Bremer Informationsregisters um Umwelt&#45;, Geo&#45; und Statistikdaten wünschenswert.

Eigentlich gut gerüstet für die anstehenden Herausforderungen ist das Stadtinformationssystem bremen.de, das seit jeher darauf ausgerichtet ist, Informationen über die gesamte Breite des städtischen Lebens zu liefern, was das Engagement in bürgerschaftlichen Initiativen, in Vereinen und Verbänden usw. einschließt. Deutlich wurde aber auch, dass sich die Idee der Stadtinformation in den letzten Jahren weiter entwickelt hat und neue Impulse durch die aktive Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die Erstellung von Inhalten entstanden sind. Anke Domscheit&#45;Berg hat dazu in ihrem Vortrag viele eindrucksvolle Beispiele geliefert (eine ältere Version ihres Vortrags ist übrigens bei slideshare verfügbar). Und so konnte die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Vorsatz beendet werden: In absehbarer Zeit soll ein offener Workshop organisiert werden, um gemeinsam mit allen Interessierten diese Weiterentwicklung der Stadtinformation und ihre Umsetzung im Bremer Stadtinformationssystem vertiefend zu diskutieren und neue Ideen zu sammeln.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Nachrichten, Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-03-30T06:24:01+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Ein modernes IFG als notwendige Komponente von Open&#45;Data&#45;Initiativen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ein_modernes_ifg_als_notwendige_komponente_von_open_data_initiativen</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
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      <description>Warum ein modernes Informationsfreiheitsgesetz eine notwendige Komponente von Open&#45;Data&#45;Initiativen sein muss

Mit Open Government Data wird die proaktive Veröffentlichung von Daten der öffentlichen Verwaltung in weiterverarbeitbaren Formaten gefordert. Damit sollen politische Transparenz und Beteiligung gefördert werden und Potenziale zur Erzeugung von zusätzlichem Wissen in Form der Weiterverarbeitung dieser Daten durch Wirtschaft und Zivilgesellschaft aktiviert werden. Im Vordergrund konkreter Angebote stehen Geodaten, statistische Daten und Umweltdaten.
Dies sind wichtige Bereiche. Aber genügt dieses Verständnis für die Erreichung insbesondere der politischen Ziele? Wenn es bisher im Kern um Daten geht, die proaktiv in einem weiterverarbeitbaren Format veröffentlicht werden, stellt sich die Frage, was mit den Daten geschehen soll, die nicht proaktiv veröffentlicht werden und mit denen, die nicht weiterverarbeitbar sind.
Mit einer einfachen Vier&#45;Felder&#45;Matrix kann man zeigen, dass sich die Open&#45;Government&#45;Data&#45;Diskussion zu eng auf einen Quadranten bezieht, zwei andere aber nicht weniger wichtig sind und moderne Informationsfreiheitsgesetze &#45; wie das gerade in Bremen novellierte BremIFG &#45; erst einen umfassenden Rahmen für die Erreichung der genannten Ziele bilden.



Im Uhrzeiger&#45;Sinn stehen in Quadrant I die proaktiv veröffentlichten Daten im weiterverarbeitbaren Format. Aber nicht alle Daten werden proaktiv veröffentlicht. Nicht nur wegen Datenschutz, sondern wegen technischem Aufwand, begrenzten Ressourcen, politischen Widerständen u.a.m. Es ist ja lobenswert, wenn in München das Referat für Gesundheit und Umwelt Daten bereitstellt. Aber wie kommt ein externer Interessent an Schulvergleichsdaten für die Münchner Schulen? Und wie kommt man selbst an vergleichbare Daten von Straubing oder Fürstenfeldbruck? Die Antwort heißt: gar nicht. In Bremen und anderen Bundesländern ginge dies über einen Auskunftsanspruch nach dem jeweiligen Landes&#45;IFG, in Bayern hingegen nicht, weil Bayern auch fünf Jahre nach dem Bundes&#45;IFG noch keine entsprechende gesetzliche Regelung für die Landes&#45; und Kommunalverwaltung hat.
Der zweite zu hinterfragende Punkt ist die Konzentration auf die weiterverarbeitbaren Formate. Für das Ziel der Produktion von zusätzlichem Wissen durch Verknüpfung von Datenbeständen ist dies eine notwendige Voraussetzung, für die Verbesserung von Transparenz und Partizipation jedoch irreführend. Nach dem novellierten BremIFG müssen zukünftig Protokolle von Gremiensitzungen, Gutachten, Senatsvorlagen und Senatsbeschlüsse veröffentlicht werden. Diese liegen überwiegend als einfache PDF&#45;Dokumente vor und sind somit nicht weiterverarbeitbar. Sie dürfen es als authentische Dokumente auch nicht sein. Für die Förderung von politischer Transparenz sind sie jedoch wichtiger als Geodaten.
Bleibt schließlich eine Menge von Daten und Texten, die nicht weiterverarbeitbar sind und nicht veröffentlicht werden, weil sie personenbezogene Daten oder Betriebsgeheimnisse beinhalten. Die IFGs bieten mit ihren Ausnahmeregeln hierzu bewährte Abwägungsgründe, um diese Menge so klein wie möglich zu halten.

Als Fazit ist festzuhalten, dass für die politischen Ziele der Open&#45;Government&#45;Data&#45;Initiativen eine Erweiterung des Gegenstandsbereichs auch auf bewusst nicht weiterverarbeitbare Dokumente und eine gesetzliche Zugangsverpflichtung notwendig sind und moderne Informationsfreiheitsgesetze dazu den geeigneten Rahmen bilden. 
Noch haben allerdings fünf Bundesländer gar kein IFG und die bestehenden regeln überwiegend noch einen individuellen Zugangsanspruch, aber beinhalten keine proaktive Veröffentlichungspflicht, wie sie bei der Novellierung des BremIFG gerade ausgeweitet wurde. Ich wünsche mir, dass die politische Aufmerksamkeit, die Open Government Data zur Zeit erfährt, auch darauf gelenkt wird, dass die Länder, die schon ein IFG haben, es im Hinblick auf proaktive Veröffentlichungspflichten novellieren und die, die noch keines haben, gleich auf diesem Niveau beginnen. Baden&#45;Württemberg lässt in dieser Hinsicht hoffen.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-03-28T15:15:00+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Wandel ohne Verlierer?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/wandel_ohne_verlierer</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/wandel_ohne_verlierer#When:06:10:00Z</guid>
      <description>Kürzlich haben wir im Arbeitskreis &#8220;Interkommunale Prozessmodelle&#8221; der Virtuellen Region Nordwest über das Vorgehen bei der Verbesserung von Geschäftsprozessen in Verwaltungen diskutiert. Viele der dabei auftretenden Verunsicherungen sind aus meiner Sicht darauf zurückzuführen, dass es in Behörden keine Kultur des ständigen Wandels der Organisation gibt. Überhaupt fällt auf, dass gegenwärtig viel über Notationen und Tools für die Dokumentation von Abläufen, aber wenig über Veränderungsmanagement zu hören und zu lesen ist. Dabei ist das &#8220;Malen&#8221; von Prozessen doch nun wirklich der geringste Teil der Aufgabe, auch wenn dies natürlich nach methodisch und fachlich solider Arbeit verlangt.

Zurück zum Change Management: Für Irritationen sorgte meine Bemerkung, die fehlende Veränderungskultur mache sich auch darin bemerkbar, dass vollkommen unklar sei, wie mit den Verlierern des Wandels umgegangen werden soll. 

Verlierer? Darf es so etwas überhaupt geben? 

In der nachfolgenden Diskussion wurde unter anderem betont, dass von verbesserten Prozessen alle etwas hätten und es doch durchaus vorstellbar sei, dass solche Veränderungen nur Gewinner produziere. Das mag im Einzelfall sein &#45; aber ist es auch die Regel? Oder zugespitzt: Lassen sich Prozesse überhaupt effektiver und effizienter gestalten, ohne dass es Verlierer gibt? Denken wir doch nur an Beschäftigte, die es sich in ihrer &#8220;Nische&#8221; bequem gemacht haben, oder an Führungskräfte, die besser gute Fachleute geblieben wären. Natürlich sollten Prozessverbesserungen im Idealfall für Aufbruch sorgen und neue Motivation auch bei jenen erzeugen, die frustriert von einengenden Strukturen und bevormundenden Vorgesetzten kurz vor der &#8220;inneren Kündigung&#8221; standen. Aber was ist mit denen, die sich dem Wandel entziehen wollen und den Erfolg eines Veränderungsprojekts gefährden? 

Die Verweigerung von Veränderung durch einzelne Beschäftigte oder durch Vorgesetzte wird gerade im öffentlichen Bereich gerne tabuisiert. In Projekten wird allenfalls hinter vorgehaltener Hand darüber geredet. Doch wer Veränderung wirklich will, wird sich mit der Frage auseinanderzusetzen haben, wie Blockaden beseitigt werden können. Andernfalls werden erst recht Verlierer produziert: nämlich die Mehrheit der Beschäftigten, die der Modernisierung von Abläufen aufgeschlossen gegenüber steht, mit Hilfe von IT veraltete und aufwändige Routinen überwinden will und vom öffentlichen Arbeitgeber zurecht eine Sinn stiftende, motivierende und die eigenen Qualifikationen nutzende Tätigkeit erwartet. 

Letztlich führt uns das zur längst überfälligen Auseinandersetzung mit einem wenig zeitgemäß erscheinenden Dienstrecht. Denn jene Strukturen, die es verschiedentlich so schwierig machen, gegen Blockaden in Veränderungsprozessen vorzugehen, haben die dahinter stehende Frustration und Demotivation ja häufig erst erzeugt. Will der öffentliche Sektor für qualifizierte Beschäftigte attraktiv bleiben, stehen uns hier interessante Diskussionen bevor.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, Geschäftsprozesse, IT&#45;Management, Regionale Kooperationen,</dc:subject>
      <dc:date>2011-03-28T06:10:00+00:00</dc:date>
    </item>

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