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    <title>ifib Weblog</title>
    <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/index/</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>karbautzki@ifib.de</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2010</dc:rights>
    <dc:date>2010-07-28T13:09:00+01:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Beteiligung an der Weiterentwicklung des Deutschen Bildungsservers</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/beteiligung_an_der_weiterentwicklung_des_deutschen_bildungsservers/</link>
      <dc:creator>L. Karbautzki</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/beteiligung_an_der_weiterentwicklung_des_deutschen_bildungsservers/#When:12:09:00Z</guid>
      <description>Das ifib sucht Interviewpartner für die Evaluierung des Deutschen Bildungsservers.
Das ifib evaluiert derzeit im Auftrag des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) den Deutschen Bildungsserver (DBS) hinsichtlich seiner Nutzungs&#45; und Entwicklungspotentiale. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei natürlich die Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer des DBS. Das ifib sucht daher Interessierte, die in kurzen Telefoninterviews über ihre Erfahrungen und Eindrücke mit den verschiedenen Informationsangeboten und Suchmöglichkeiten innerhalb des DBS Auskunft geben möchten. Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Über eine rege Beteiligung würden wir uns sehr freuen! Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Björn Eric Stolpmann vom ifib: , ++49 421 218 4564.


Weitere Informationen zum Auftrag finden Sie auf der Projektseite.</description>
      <dc:subject>Projekte, Dokumentenmanagement, Neue Medien und Schulentwicklung, Wissensmanagement</dc:subject>
      <dc:date>2010-07-28T12:09:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Veranstaltungsankündigung: IT Service Management für Schulträger</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/veranstaltungsankuendigung_it_service_management_fuer_schultraeger/</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/veranstaltungsankuendigung_it_service_management_fuer_schultraeger/#When:14:48:00Z</guid>
      <description>Das ifib veranstaltet gemeinsam mit dem IT Service Management Forum Deutschland e.V. (itSMF) im Rahmen des Forum für ITSM in der öffentlichen Verwaltung (FIT&#45;ÖV) am 


23. September 2010


im


Haus der Wissenschaft in Bremen


eine eintägige Fachveranstaltung zum Thema „IT Service Management für Schulträger und Bildungsorganisationen aus dem öffentlichen Bereich“.


In verschiedenen Fachvorträgen wird Ihnen sowohl aus Sicht von Praxis und Forschung durch 

• die Landeshauptstadt München, 

• die Senatorin für Bildung und Wissenschaft Bremen, 

• die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin und 

• die Universität Bremen (ifib),


als auch aus Sicht von Expert/innen von verschiedenen Hersteller&#45;, Beratungs&#45; und Serviceorganisationen wie

• dem Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), 

• dem Landesmedienzentrum Baden&#45;Württemberg,

• der Univention GmbH und

• der ITSM Consulting GmbH,


der Stellenwert und die Herausforderungen des IT Service Managements für Schulträger und Bildungsorganisationen dargestellt und diese Ansätze mit Ihnen diskutiert. Erfolgversprechende Lösungsansätze von Herstellern können Sie neben den Fachvorträgen auch in Gesprächen an den Ständen der begleitenden Fachausstellung vertiefen. Darüber hinaus bietet das Format genügend Raum, um mit Vertreter/innen von anderen Schulträgern und Bildungsorganisationen ins Gespräch zu kommen.


Die Veranstaltung ist für Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Öffentlichen Verwaltung kostenfrei.


Details zur Veranstaltung, zum Programm und Anmeldung finden Sie unter http://www.fit&#45;oev.de/bremen.html.


Wir würden uns freuen, Sie am 23.09.2010 in Bremen begrüßen zu können.</description>
      <dc:subject>Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung, Regionale Kooperationen</dc:subject>
      <dc:date>2010-07-22T14:48:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Gute Noten für das Bremische Informationsfreiheitsgesetz</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/gute_noten_fuer_das_bremische_informationsfreiheitsgesetz/</link>
      <dc:creator>B. Lippa</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/gute_noten_fuer_das_bremische_informationsfreiheitsgesetz/#When:12:39:01Z</guid>
      <description>Herbert Kubicek und Barbara Lippa haben am 5. Juli auf der Tagung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg&#45;Vorpommern „Informationsfreiheit – die nächste Generation“ im Schweriner Schloss die Ergebnisse ihrer Evaluation des Bremischen Informationsfreiheitsgesetzes vor mehr als 100 Fachleuten, darunter der Bundesbeauftragte für Informationsfreiheit sowie viele Landesbeauftragte, präsentiert. 

Das ifib hat die im zunächst befristeten BremIFG vorgesehene Evaluation von Oktober 2009 bis Februar 2010 im Auftrag der Senatorin für Finanzen und in enger Abstimmung mit der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit durchgeführt. Dazu wurden sowohl die betroffenen Behörden befragt als auch Bürgerinnen und Bürger in einer repräsentativen telefonischen Bevölkerungsumfrage sowie die Nutzer des IFG&#45;Portals und des zentralen Informationsregisters.

Die Bewertung ist überwiegend positiv ausgefallen. Es wird eine unbefristete Fortführung mit einigen Verbesserungen empfohlen. Bemerkenswert ist als Ergebnis der Bevölkerungsumfrage, dass mehr Menschen das zentrale Informationsregister kennen als das ihm zugrunde liegende Informationsfreiheitsgesetz, und dass sehr viel mehr Menschen bereits das Register zum Herunterladen von Informationen nutzen als einen Antrag nach dem IFG gestellt haben. Daher wird empfohlen, die proaktive Veröffentlichungspflicht auszuweiten und so die Transparenz der Verwaltung gezielt zu fördern und zu fordern, indem die Behörden halbjährlich bestimmte Veröffentlichungsschwerpunkte festlegen und die entsprechenden Dokumente öffentlich machen. Denn bisher gibt es noch einige Vollzugsdefizite bei der Erfüllung der gegenwärtigen Veröffentlichungspflichten. Der Vorschlag für eine Verpflichtung zur Planung von Veröffentlichungsschwerpunkten beruht auf der Annahme, dass Transparenz der Verwaltung sich nicht darauf beschränken darf zu warten, bis jemand kommt, der etwas wissen will, sondern eine Bringschuld der Verwaltung ist. Da die zu veröffentlichenden Dokumente auf etwaige Kollisionen mit Rechten von Betroffenen geprüft und ggf. bearbeitet werden müssen, bietet sich ein schrittweises themenbezogenes Vorgehen an.

Die Senatorin für Finanzen hat den Evaluationsbericht des ifib mit einer eigenen Stellungnahme inzwischen an die Bremische Bürgerschaft weitergeleitet. Dort wird nach der Sommerpause auf dieser Grundlage eine eigene Evaluation vorgenommen, und dann soll bis Ende des Jahres, auf jeden Fall noch in dieser Legislaturperiode, die Novellierung erfolgen.

Noch nicht in der schriftlichen Evaluation angesprochen, aber in den bevorstehenden Beratungen zu klären ist, ob die Forderung der Open&#45;Data&#45;Bewegung (so z.B. das Open Data Network e.V.) nach Lieferung von Informationen in weiter verarbeitbaren Formaten einer besonderen gesetzlichen Erwähnung bedarf oder durch die bestehenden Formulierungen abgedeckt ist und eventuell in der Verordnung zur Veröffentlichungspflicht zu konkretisieren ist. Vielfach entsteht der gesellschaftliche Nutzen von Informationen erst durch Aufbereitung und Verknüpfung, die die Verwaltung selbst nicht leisten kann, andere Organisationen jedoch sehr wohl. Eine weitere in diesem Zusammenhang noch zu klärende Frage betrifft das Verhältnis zwischen dem BremIFG und dem Informationsweiterverwendungsgesetz des Bundes.</description>
      <dc:subject>Studien, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, Informationsfreiheit</dc:subject>
      <dc:date>2010-07-13T12:39:01+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Bremens befreite Behördendaten</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/bremens_befreite_behoerdendaten/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/bremens_befreite_behoerdendaten/#When:20:19:00Z</guid>
      <description>Als ich vor einigen Tagen über Bemühungen des Open Data Network e.V. zur Befreiung deutscher Behördendaten berichtete, habe ich es versäumt, einige Worte zum Stand der Dinge in Bremen anzufügen. Das möchte ich kurz nachholen.


Die Freie Hansestadt Bremen ist dank des zentralen Informationsregisters für Bremen und Bremerhaven (http://www.informationsregister.bremen.de) anderen Verwaltungen in Sachen Informationsfreiheit einen großen Schritt voraus. In diesem Register werden amtliche Dokumente bereitgestellt, die nach dem Bremer Informationsfreiheitsgesetz (BremIFG) freigegeben sind. Mir wurde durch die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit und bremen.online bestätigt, dass sich der urheberrechtliche Schutz an den IFG&#45;Dokumenten auf ein Änderungsverbot und die Pflicht zur Namensnennung der Behörde beschränkt (wohl Behandlung als &#8220;amtliche Werke, die im amtlichen Interesse zur allgemeinen Kenntnisnahme veröffentlicht worden sind&#8221; gemäß § 5 UrhG).

Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften, auf die im Informationsregister verwiesen wird, stehen leider nur unter restriktiveren Bedingungen im Gesetzesportal bereit, da die konsolidierten Fassungen durch den Verlag C.H. Beck erstellt werden.

Unter den Dokumenten im Register sind mehr als 1.000 PDFs aus Senat, Deputation und Ausschüssen. Die Veröffentlichung von elektronischen Dokumenten im Informationsregister ist in Bremen heute nichts Ungewöhnliches mehr (der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, die Senatorin für Finanzen und die SAFGJS &#45; sind bisher die größten Inhaltslieferanten).

Dreißig im Register aufgeführte Geschäftsverteilungs&#45;, Organisations&#45; und Aktenpläne liegen nur in Papierform vor und lassen sich in der entsprechenden Behörde vor Ort einsehen.

Das Informationsregister ist eine großartige Quellensammlung für Journalisten, Wissenschaftler und Personen, die sich für detaillierte Verwaltungsinformationen zu einem bestimmten Thema interessieren.


Das Informationsfreiheitsgesetz könnte in einem nächsten Schritt als Katalysator für die offene Bereitstellung von Verwaltungsdaten wirken.

Bisher werden im IFG&#45;Register überwiegend zum Lesen aufbereitete PDFs veröffentlicht, deren Inhalte teilweise nicht ohne Texterkennungs&#45;Einsatz für Rechner auslesbar sind (es wurden zahlreiche Scans in Faxqualität eingestellt).

In Dokumenten enthaltene Daten sind derzeit nicht mit Zusatzinformationen zum maschinellen Auslesen und Verlinkungen versehen. Daher ist eine strukturierte Zusammenstellung enthaltener Daten &#45; etwa zur Darstellung in einem neuen Kontext &#45; und eine Weiterverwendung in Datenbanken wie CKAN (Comprehensive Knowledge Archive Network) unmöglich.

Die offene Bereitstellung von Daten mit Geobezug ist für verknüpfende Anwendungen besonders spannend und sollte vorangetrieben werden. (Als positives Beispiel kann ein Dokument mit Gauss&#45;Krüger&#45;Koordinaten für Fluglärmschutzzonen im Informationsregister genannt werden.)

Zudem sollte geprüft werden, wie die Datenbanken des Statistischen Landesamts Bremen sich mit den IFG&#45;Informationen zusammenbringen lassen.


Vielleicht kann ja der eine oder andere dieser Gedanken noch im Rahmen der aktuellen Evaluierung des BremIFG eine Rolle spielen. A propos: Aktuelle Informationen zur IFG&#45;Evaluierung gibt es am 5.7. in Schwerin, Anmeldungen beim Veranstalter sind noch bis zum 24.6.2010 möglich.




Foto: C. Hanken unter CC by&#45;3.0&#45;de &#45; &#8220;Transparenz&#8221;</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2010-06-20T20:19:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Keine guten Aussichten für den neuen Personalausweis</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/keine_guten_aussichten_fuer_den_neuen_personalausweis/</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/keine_guten_aussichten_fuer_den_neuen_personalausweis/#When:07:14:00Z</guid>
      <description>Ergebnisse eines internationalen Vergleichs: Sicherheit und Datenschutz werden nicht honoriert


Im November 2010 wird erstmals der neue, nun elektronische Personalausweis ausgegeben. Wie der Reisepaß enthält auch er einen RFID Chip, der jedoch nicht nur bei Grenz&#45; und Polizeikontrollen eingesetzt wird. Auf ihm kann – auf Antrag &#45; zusätzlich ein elektronischer Identitätsnachweis freigeschaltet werden, mit dem man sich im Internet gegenüber berechtigten Stellen identifizieren kann. Das Verfahrens entspricht hohen technischen Sicherheitsanforderungen, bietet ein Maximum an Datenschutz und   als einziges in Europa eine wechselseitiges Authentifizierung, weil die Stelle, die auf die Identitätsdaten zugreifen will, sich zunächst selbst authentifizieren und die entsprechende Berechtigung nachweisen muß. Von dieser eID Funktion wird eine Verbesserung der Internetsicherheit, insbesondere in Bezug auf Identitätsdiebstahl und damit auch eine stärkere Nutzung von E&#45;Government und E&#45;Commerce&#45;Anwendungen erwartet. 

Andere Länder haben bereits früher solche eID Verfahren eingeführt. In einem von der Volkswagen Stiftung geförderten Projekt wurden zusammen mit jeweiligen nationalen Partnern acht Länderfallstudien nach einem gemeinsamen Konzept erstellt. Zunächst wurden die den deutschen Planungen ähnlichen eID Systeme in Belgien, Österreich und Spanien verglichen,  und anschließend die mehr oder weniger abweichenden Systeme in Dänemark, Estland. Finnland und Schweden.


In keinem der untersuchten Länder hat die Einführung der eID zu einer nachweisbaren Steigerung der Online&#45;Nutzung im E&#45;Government und/oder E&#45;Commerce geführt. Die höchsten Nutzungsraten bei der elektronischen Steuererklärung erreichen die Länder, die mit Software&#45;Zertifikaten arbeiten, keine Datenschutzbedenken gegen die Verwendung des einheitlichen Personenkennzeichens haben, das Alter und Geschlecht offenbart und die das eID&#45;Management mit den Banken abstimmen und teilweise an diese in Lizenz vergeben haben.


Die acht Länderstudien und die vergleichenden Beiträge sind in der Zeitschrift Identity in the Information Society erschienen.


Die Darstellung der Methode und des theoretischen Ansatzes sowie die beiden vergleichenden Analysen können auch hier nach dem Open Access Prinzip heruntergeladen werden:


Herbert Kubicek

Introduction: conceptual framework and research design for a comparative analysis of national eID Management Systems in selected European countries

DOI: 10.1007/s12394&#45;010&#45;0052&#45;0


Herbert Kubicek und Torsten Noack

The path dependency of national electronic identities

A comparison of innovation processes in four European countries

DOI: 10.1007/s12394&#45;010&#45;0050&#45;2


Herbert Kubicek und Torsten Noack

Different countries &#45; different paths. 

Extended comparison of the introduction of eIDs in eight European countries.

DOI: 10.1007/s12394&#45;010&#45;0063&#45;x




Bildquelle: Bundesministerium des Innern</description>
      <dc:subject>E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2010-06-17T07:14:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>E&#45;Learning in hessischen Schulen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/e_learning_in_hessischen_schulen/</link>
      <dc:creator>L. Karbautzki</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/e_learning_in_hessischen_schulen/#When:08:15:00Z</guid>
      <description>Das Institut für Informationsmanagement Bremen evaluiert das Pilotprojekt &#8220;hessen.eEducation&#8221;
In den Bundesländern wird seit einigen Jahren an Konzepten zur Förderung von E&#45;Learning im Schulbereich gearbeitet. Darunter wird im engeren Sinne der zeit&#45; und ortsunabhängige Zugriff auf und das Arbeiten mit Lern&#45; und Lehrmaterialien durch Schüler/innen und Lehrkräfte verstanden, sowie die Möglichkeit in &#8220;virtuellen Klassenräumen&#8221; oder &#8220;virtuellen Lehrerzimmern&#8221; zu kommunizieren und zu kooperieren. Als informationstechnische Basis dient dafür ein sogenanntes Lernmanagementsystem &#40;LMS&#41; bzw. eine Lernplattform, die in der Regel über das Internet zur Verfügung gestellt wird. Ein zweiter Kernbereich ist die Bereitstellung von digitalen Materialien (Content) für Lern&#45; und Lehrprozesse über geeignete Mediendistributionsverfahren.


Im Sommer 2009 startete das Land Hessen gemeinsam T&#45;Systems das Pilotprojekt hessen.eEducation als Public&#45;Private&#45;Partnership, um die Lernplattform Edunex zu erproben. Insgesamt 100 Schulen wurden in das Projekt aufgenommen &#45; darunter eine Vielzahl von Schulformen und Klassenstufen: Grundschulen, Förderschulen, Haupt&#45; und Realschulen, Gymnasien, Gesamt&#45; und Berufsschulen, Abendschulen uvm.


Das Institut für Informationsmanagement Bremen hat vom Hessischen Kultusministerium den Auftrag erhalten, das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Lehrerbildung wissenschaftlich zu evaluieren mit dem Ziel, den Entwicklungsstand der 100 teilnehmenden Schulen mit E&#45;Learning und Lernplattformen mit Abschluss des Pilotprojektes kennen zu lernen und Orientierungshilfen und Entscheidungskriterien für Land und Schulträger zu gewinnen. Dazu wird auf verschiedene quantitative wie auch qualitative Methoden zurückgegriffen. Nach Gesprächen mit Projektinitiatoren und &#45;koordinatoren wird derzeit eine Onlinebefragung der Lehrkräfte, Administrator/innen und Schulleitungen durchgeführt. Im kommenden Herbst werden Fallstudien an mehreren Projektschulen stattfinden.</description>
      <dc:subject>Projekte, Neue Medien und Schulentwicklung</dc:subject>
      <dc:date>2010-06-10T08:15:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Lerninfrastrukturen an Schulen &#45; Call for Papers</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/lerninfrastrukturen_an_schulen_call_for_papers/</link>
      <dc:creator>S. Welling</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/lerninfrastrukturen_an_schulen_call_for_papers/#When:06:00:00Z</guid>
      <description>Zusammen mit dem Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement an der Universität Duisburg  und dem Institut für Schulforschung an der Universität Dortmundveranstaltet das ifib im Rahmen der 8. e&#45;Learning Fachtagung Informatik &#45; DeLFI 2010 am 15.10.2010 einen gemeinsamen Workshop und lädt alle Interessierten bis zum 15.06.2010 zur Einreichung von Beiträgen ein. 


Schulen stehen aktuell vor der Herausforderung für die ubiquitäre Nutzung digitaler Medien, wie sie in anderen Lebensbereichen mehr und mehr stattfindet, Infrastrukturkonzepte zu entwickeln und zu implementieren. Hierbei müssen aber nicht nur Fragen der Hardwareausstattung und Raumgestaltung geklärt werden, wichtiger noch sind Konzepte zur curricularen Einbettung der Medienarbeit, zur Schul&#45; und Personalentwicklung sowie Supportkonzepte für Schulen und Lehrkräfte. Im Workshop werden aktuelle Konzepte und Erfahrungen mit der Umsetzung solcher Infrastruktur&#45;Ansätze an Schulen dargestellt und diskutiert. Der Workshop will Wissenschaftler/innen mit Lehrenden und Verantwortlichen aus dem Schulbereich zusammenbringen.


Alle weiteren Informationen zum Workshop finden sie hier</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2010-04-29T06:00:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>OpenData Hackday</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/opendata_hackday/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/opendata_hackday/#When:13:36:00Z</guid>
      <description>Am Wochenende konnte ich am ersten OpenData Hackday in Berlin teilnehmen. Das vom Open Data Network e.V. organisierte barcampartige Event am Veranstaltungsort der re:publica und re:campaign (Kalkscheune in Berlin) sollte Akteure zusammenführen, die daran interessiert sind, den Zugang zu offenen und gemeinfreien Verwaltungsinformationen zu verbessern. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Programmierer, die sich damit beschäftigen, Verwaltungsdaten durch eigene Anwendungen und Visualisierungen für Bürger zu erschließen und in Form von Mashups neue Nutzungsmöglichkeiten auszuloten.


Da es in der Regel keinen direkten Zugang auf die bei Behörden gespeicherten Rohdaten gibt, müssen sich Anwendungen derzeit häufig mit dem Auslesen von Inhalten aus Webseiten behelfen (screen scraping auf Präsentationsebene). Ein solches Vorgehen kann jedoch in Konflikt mit dem Urheber&#45; und Datenbankrecht stehen (Hören, Skriptum Internetrecht, Februar 2010, S. 124 ff.; Schulzki&#45;Haddouti, KoopTech, 2008, Abschnitt 3.1.3.3) und ist &#45; verglichen mit der Datenübergabe über vereinbarte Schnittstellen &#45; fehleranfällig.


Die Arbeit mit Verwaltungsinformationen wäre deutlich einfacher, wenn mehr Behörden einige der folgenden Anregungen für die Veröffentlichung von Informationen aufgreifen würden (ähnlich auch Eaves, 2009):

&#45; Gemeinfreie Inhalte der Öffentlichkeit bereitstellen,

&#45; bei der Auftragsvergabe Veröffentlichung unter freien Lizenzen einfordern,

&#45; bei der Veröffentlichung Probleme mit Rechten Dritter ausräumen,

&#45; Rohdaten frei bereitstellen,

&#45; strukturierte Datenformate nutzen und

&#45; freie APIs zu Verfügung stellen.


Mittelfristig wünschenswert wäre sicherlich ein offizielles Datenportal der öffentlichen Verwaltungen in Deutschland auf Bundes&#45;, Landes&#45; und kommunaler Ebene. Planungen für ein solches Portal dürften in den Aufgabenbereich des IT&#45;Planungsrats fallen.


Auf dem Hackday wurden bereits viele spannende Projekte vorgestellt und weiterentwickelt:

&#45; Offene Daten (http://offenedaten.de &#45; offene Daten der öffentlichen Verwaltung), 

&#45; Deutschland API (http://deutschland&#45;api.de &#45; Daten strukturiert und maschinenlesbar zur Verfügung stellen),

&#45; Frankfurt gestalten (http://frankfurt&#45;gestalten.de &#45; lokale Partizipation in FFM), 

&#45; Mapnificent (http://mapnificent.de &#45; Datenvisualisierung auf der Berliner Stadtkarte), 

&#45; Bundestagger (http://bundestagger.de &#45; Dokumente des Deutschen Bundestags mit Zusatzinformationen anreichern) &#45; und

&#45; SteuernSteuern (http://steuernsteuern.org &#45; interaktiver Bundeshaushalt),

um nur Beispiele herauszugreifen.


Auf den Weg gebracht wurde darüber hinaus der erste deutsche Apps4Democracy&#45;Wettbewerb, der den Wettstreit um bürgerfreundliche Anwendungen vorantreiben soll. Der Wettbewerb der Ideen soll im Mai eröffnet werden.


Nebenbei nehmen meine Planungen für einen Sammelband zum Thema &#8220;Offene und freie Verwaltungs&#45;Inhalte in Deutschland&#8221; konkrete Formen an. Weitere Anregungen nehme ich gern auf.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Veranstaltungen, E&#45;Democracy, E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2010-04-19T13:36:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Von Draufhaberinnen und Durchblickern &#45; Videoplattform 2.0 startet in Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/von_draufhaberinnen_und_durchblickern_videoplattform_20_startet_in_bremen/</link>
      <dc:creator>L. Karbautzki</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/von_draufhaberinnen_und_durchblickern_videoplattform_20_startet_in_bremen/#When:11:57:00Z</guid>
      <description>Die Universität Bremen, das ifib und construktiv geben den Startschuss zur Entwicklung einer neuen Video&#45;Communityplattform im Web 2.0



Serap Arslan ist begeistert – auf der Onlineplattform draufhaber.tv ist ihr selbst gedrehtes Video zu sehen, wie sie fachgerecht ein T&#45;Shirt mit einem eigenen Muster bedruckt. Andere Benutzer haben Videokommentare geschrieben, in denen sie zeigen, wie sie mit Hilfe von Seraps Anleitung ein eigenes Siebdruck&#45;Karussell nachgebaut haben. &#8220;Serap, tausend Dank für Deinen Checkerfilm. Ich hab jetzt auch damit angefangen, meine eigenen T&#45;Shirts zu bedrucken. Alle fragen mich, woher ich die habe! Das macht voll Spaß!&#8221; lässt Malte, ein weiterer Benutzer, per Videobotschaft wissen.


Diese Szene könnte in Zukunft wahr werden.


Der Koordinator des für drei Jahre geplanten Projektes, Prof. Dr. Karsten D. Wolf vom Bremer Institut für Bildungsforschung erläutert: „Auf der Online&#45;Plattform draufhaber.tv sollen zukünftig Jugendliche und junge Erwachsene ihre eigenen handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten per Video dokumentieren und anderen erklären.“ Die Universität Bremen untersucht verschiedene Fragestellungen, z.B. was die Jugendlichen bei der Erstellung der Videos und durch deren Austausch lernen, ob sich sogenannte Lerngemeinschaften sowie Berufsbilder entwickeln oder ob es gegebenenfalls Probleme mit der gegenseitigen Kritik gibt. „Außerdem werden sich die Jugendlichen mit diesen Videos bei Betrieben um einen Ausbildungsplatz bewerben können“, ergänzt Prof. Dr. Michael Gessler vom Institut für Technik und Bildung.


Das Projekt mit der Gesamtsumme von 1,6 Mio. € wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Beteiligt sind Forscherinnen und Forscher an der Universität Bremen, vom Institut für Informationsmanagement Bremen sowie Bremens Web 2.0 Vorzeigeagentur construktiv, die u.a. erfolgreiche Dienste wie Mister Wong betreiben. Deren Geschäftsführer Tobias Ihde weist auf die strategische Bedeutung des Projektes für seine Firma hin: &#8220;Video ist mittlerweile das zentrale Thema im Internet. Die Beteiligung an diesem Projekt sichert uns technische Kompetenz in diesem wichtigen Wachstumsmarkt.&#8221; Auch Prof. Dr. Andreas Breiter vom ifib ist sich sicher: &#8220;Dieses Projekt positioniert Bremen deutlich sichtbar auf der Web 2.0 Landkarte. Wir werden insbesondere dafür sorgen, dass das draufhaber.tv Portal dabei strengen Anforderungen an den Datenschutz und das Urheberrecht entspricht. Gerade Jugendliche veröffentlichen heutzutage viele persönliche Daten auf Online&#45;Plattformen, ohne sich über die Konsequenzen bewusst zu sein.&#8221;


Für die Jugendlichen soll die Plattform neben einer Menge Spaß vor allem die Chance auf einen Arbeitsplatz verbessern – trotzt schlechter Noten oder fehlendem Schulabschluss. Draufhaber.tv wird in der zweiten Hälfte des Jahres online gehen und verspricht eine echte Bereicherung für die Bremer Onlinelandschaft zu werden.</description>
      <dc:subject>Projekte, Neue Medien und Schulentwicklung</dc:subject>
      <dc:date>2010-03-22T11:57:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>ifib begleitet PC&#45;Standardisierung in der bremischen Verwaltung</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/standard_pc_fuer_die_bremische_verwaltung/</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/standard_pc_fuer_die_bremische_verwaltung/#When:13:57:00Z</guid>
      <description>Auf Basis eines Senatsbeschlusses aus dem Jahr 2009 sollen die Büroarbeitsplätze der bremischen Verwaltung mit einem standardisierten Verwaltungs&#45;PC ausgestattet werden.


Am 12. März 2010 wurde zur Umsetzung dieses Vorhabens ein Pilotprojekt mit drei senatorischen Behörden, dem IT&#45;Dienstleister Dataport und dem ifib gestartet. Zunächst sollen mit drei Pilotbehörden die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Umstellung auf den Verwaltungs&#45;PC festgestellt und Migrationskonzepte erarbeitet werden. Auf Grundlage dieser Konzepte will die Freie Hansestadt Bremen eine Entscheidung über die Umsetzung der Migration in den Pilotbehörden sowie die Übertragbarkeit auf die mehr als 8.000 Verwaltungsarbeitsplätze der bremischen Verwaltung treffen.


Das Institut für Informationsmanagement Bremen war an der vorausgehenden Untersuchung und Konzeptualisierung beteiligt. In der Hauptuntersuchungsphase unterstützt das ifib in erster Linie das Referat &#8221;Zentrales IT&#45;Management und E&#45;Government&#8221; bei der Senatorin für Finanzen und begleitet das Projekt wissenschaftlich. Zu den ifib&#45;Arbeitsbereichen zählen hierbei insbesondere Wirtschaftlichkeit, nachhaltige IT&#45;Personalentwicklung und IT&#45;Management.


An der Auftakt&#45;Sitzung des Projektes (&quot;Kickoff&quot;) nahmen u. a. die Staatsräte Henning Lühr und Wolfgang Golasowski, die IT&#45;Direktorin Gisela Schwellach, die Dataport&#45;Vorstände Matthias Kammer und Andreas Reichel sowie die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Dr. Imke Sommer teil.


In ihren Vorträgen wurde deutlich, dass die Einsparpotenziale der IT am Arbeitsplatz noch nicht komplett erschlossen sind und durch eine länderübergreifende Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen IT&#45;Dienstleister Synergien geschaffen werden können. Ebenso deutlich wurde herausgestellt, dass die Auslagerung von IT&#45;Aufgaben auf einen zentralen Dienstleister umfangreiche Personalentwicklungskonzepte für die IT&#45;Mitarbeiter der bremischen Verwaltung erfordern.


Der standardisierte Verwaltungs&#45;PC Bremen soll auf dem BASIS&#45;Standard (BASIS: Büroarbeitsplatz Standard Infrastruktur Service) der Freien und Hansestadt Hamburg aufbauen. Durch diesen Standard wird eine gemeinsame Ausgangsplattform für die bremische Verwaltung ermöglicht.




Quelle: Bild ifib (ch) / Wappen bremen.de


Mehr zur wissenschaftlichen Begleitung und Unterstützung der Realisierung effizienter E&#45;Government&#45;Dienste in der Freien Hansestadt Bremen durch das ifib:

&#45; Wirtschaftlichkeitsanalyse zu Office&#45;Anwendungen

&#45; Kundenzufriedenheit mit der IT in der Bremer Verwaltung

&#45; E&#45;Rechnung in der Freien Hansestadt Bremen</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, IT&#45;Management</dc:subject>
      <dc:date>2010-03-19T13:57:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Startschuss für Bürgerbeteiligungsprojekt zum Klimaschutz in Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/startschuss_fuer_buergerbeteiligungsprojekt_zum_klimaschutz_in_bremen/</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/startschuss_fuer_buergerbeteiligungsprojekt_zum_klimaschutz_in_bremen/#When:08:15:01Z</guid>
      <description>Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz von der Bremer Klimaschutzagentur Energie&#45;Konsens, dem  Bremer Umweltsenator Dr. Reinhard Loske und dem ifib wurde am 3. Februar der offizielle Startschuss für ein zweijähriges Beteiligungsverfahren für Bremerinnen und Bremer gegeben, in dem neue Wege zur Motivation und Erfolgskontrolle des individuellen Klimaschutzverhaltens erprobt werden. Im Mittelpunkt steht ein Panel für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Stadt, in dem sich diese gemeinschaftlich verpflichten, eine bestimmte Menge an CO2 bzw. Energie in 2010 und 2011 einzusparen, und dies auch auf transparente Weise überprüfen lassen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung, welchen Einfluss die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern generell auf die Erreichung von Klimaschutz&#45;bezogenen Zielen hat und ob es einen Unterschied hinsichtlich Qualität und Wirkungen von elektronisch gestützter Partizipation und tradtionell durchgeführten Beteiligungsmaßnahmen gibt. 


Bremerinnen und Bremer können sich ab sofort unter http://www.e2democracy.eu/ichmachemit für die Teilnahme anmelden. Sie erhalten dann automatisch eine Einladung zur Auftaktveranstaltung am 3. März und weitere Informationen zum Verfahren.


In der Pressekonferenz wurden die Eckpunkte des zweijährigen Forschungsprojekts zum Klimaschutz präsentiert und ausgewählte Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 800 Bremerinnen und Bremern zu deren Klimaschutz&#45;bezogenem Verhalten berichtet, die zur Vorbereitung des Beteiligungsverfahrens durch die Forschungsgruppe Wahlen im Rahmen des Projekts durchgeführt wurde. Wir berichteten am 4.12.2009.


„Die Studie zeigt, dass die Bremerinnen und Bremer die Zeichen der Zeit erkannt haben und bereit sind, selber für den Klimaschutz aktiv zu werden“, freute sich Umweltsenator Dr. Reinhard Loske bei der Vorstellung der Ergebnisse. Bereits jetzt handeln viele Bremer klimafreundlich – dies legen jedenfalls die Ergebnisse nahe: So achten rund 88 Prozent nach eigenen Angaben auf den Energieverbrauch, 79 Prozent verzichten auf Stand&#45;By und 73 Prozent bevorzugen im Nahverkehr umweltfreundliche Verkehrsmittel. Jeder fünfte gibt an, Bio&#45;Lebensmittel zu kaufen. Laut Umfrage sind auch neun von zehn Bremerinnen und Bremer der Meinung, dass neben Politik und Wirtschaft vor allem die Verbraucher gefordert sind, um die Klimaziele bis zum Jahr 2020 zu erreichen.&amp;nbsp; „Die Ergebnisse zeigen, dass die Bremer in vielen Bereichen schon sehr sensibilisiert sind“, so Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der Bremer Energie&#45;Konsens. „Sie zeigen aber auch die Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln. So halten knapp 80 Prozent öffentliche Verkehrsmittel für eine wichtige Maßnahme zur Bekämpfung des Klimawandels, doch nur knapp 50 Prozent lassen das Auto stehen und nutzen die Bahn für Fernreisen. Deutlich werde durch die Studie auch, so Rasmussen, dass klimafreundliches Handeln oft mit anderen positiven Effekten einhergeht oder dadurch angeschoben wird: „Rund die Hälfte der Befragten sagt, dass sie ihren Fleischkonsum verringert haben  &#45; der Grund ist jedoch nur selten der Klimaschutz, sondern vor allem Gesundheitsbewusstsein.“ 

Rund drei Viertel aller Befragten gaben an, dass sie bereit sind, weiter CO2 einzusparen. Jetzt soll erforscht werden, ob ein mehr an Information auch zu einem mehr an Handlungen führt und welche Informationswege dabei besonders gut funktionieren. Über zwei Jahre wird daher das ifib unter der Leitung von Prof. Dr. Herbert Kubicek in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt Bremerinnen und Bremer begleiten, die ihre CO2&#45;Bilanz verbessern wollen. Gesucht werden dazu jetzt mindestens 400 Bremerinnen und Bremer. Sie werden durch regelmäßige Informationen und Veranstaltungen von der Bremer Energie&#45;Konsens mit praktischen Tipps zur Verkleinerung des CO2&#45;Rucksacks versorgt. Die Hälfte erhält die Informationen dabei nur via Internet, die andere Hälfte „klassisch“ über Papier und Veranstaltungen. 


Gut die Hälfte der Befragten fühlt sich beim Thema Klimaschutz sehr gut oder gut informiert – die andere Hälfte nicht. „Aber nur etwa acht Prozent kennen das Bremer CO2&#45;Einsparziel von 40 Prozent bis 2020 – die allermeisten setzen es sehr viel niedriger an und glauben auch nicht, dass 40 Prozent zu erreichen sind“, so Kubicek. „Dies zeigt uns einmal mehr, dass wir uns ein ebenso notwendiges wie ambitioniertes Ziel gesetzt haben“, so Senator Loske. Es sei noch viel Informationsarbeit zu leisten. Vor diesem Hintergrund begrüßt Loske das kommende Forschungsprojekt: „Mit den Ergebnissen werden wir hoffentlich die Bremerinnen und Bremer noch besser zum Thema Klimaschutz ansprechen und überzeugen können.“ 


In den kommenden Tagen werden 4.000 Bremerinnen und Bremer angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. Aber auch wer keine Post erhält kann mitmachen und sich im Internet unter http://www.e2democracy.eu/ichmachemit oder unter Tel.: 0421/218 7375 (ifib) anmelden.


Die am 3. Februar vorgestellten Ergebnisse finden Sie auf dieser Website unter den Aktuellen Publikationen. Weitere Dokumente und Informationen zum Forschungsprojekt können Sie auf der Internetseite e2democracy.eu abrufen und die Videobeiträge des Weser&#45;Kurier vom 4. Februar von Dr. Cornelis Rasmussen sowie von Prof. Dr. Herbert Kubicek können Sie hier und hier anschauen. Den Beitrag des Weser&#45;Kurier vom 4. Februar finden Sie hier und den Beitrag von Radio Bremen hier. Hierunter ein Foto der Vortragenden in den Räumen der Bremer Klimaschutzagentur Energie&#45;Konsens.




Umweltsenator Dr. Reinhard Loske, Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der Bremer Energie&#45;Konsens und Prof. Dr. Herbert Kubicek, Geschäftsführer des ifib.

Foto: Ralf Cimander, ifib</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, E&#45;Democracy, E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2010-02-04T08:15:01+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Internationaler Erfahrungsaustausch zur Einführung von ITIL&#45;Prozessen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/internationaler_erfahrungsaustausch_zur_einfuehrung_von_itil_prozessen/</link>
      <dc:creator>A. Fischer</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/internationaler_erfahrungsaustausch_zur_einfuehrung_von_itil_prozessen/#When:12:11:00Z</guid>
      <description>Bei der Implementation von ITIL&#45;Prozessen liegt in der Praxis die Tücke oft im Detail. Unerlässlicher Erfolgsfaktor ist der Austausch und die Diskussion einzelner Aspekte über die Grenzen der eigenen Organisation hinweg, um von Anderen aus der Praxis zu lernen.

Vor diesem Hintergrund hat das ifib gemeinsam mit der itsm consulting einen Erfahrungsaustausch zwischen dem „Gemeenschappelijk Dienstencentrum ICT (GDI)“ als IT&#45;Dienstleister des niederländischen Justizministeriums  und dem „Zentralen IT&#45;Betrieb des niedersächsischen Justizministeriums (ZIB“) sowie Vertretern des niedersächsichen Justizministeriums organisiert. Im Dezember fand ein zweitägiger Besuch des GDI in Zoetermeer, Holland, statt. Ermöglicht wurde dies im Rahmen des Projektes „Erfolgreiche Implementierung von ITIL&#45;Prozessen in der öffentlichen Verwaltung am konkreten Beispiel des Zentralen IT&#45;Betriebs der Niedersächsischen Justiz“.

Am ersten Tag wurden zunächst Vorgehen und Stand der Implementation der einzelnen ITIL&#45;Prozesse beim GDI detailliert besprochen. Die Fallstudie des GDI soll Teil des in Arbeit befindlichen internationalen Vergleichs  werden. Anschließend konnten im Rahmen eines Workshops Erfahrungen zur Implementation von ITIL&#45;Prozessen zwischen den niederländischen und deutschen Kollegen ausgetauscht werden. Dabei wurden Aspekte zu Erfolgsfaktoren und Hindernissen aus der eigenen Organisation diskutiert und organisatorische Besonderheiten und Gemeinsamkeiten heraus gearbeitet. Am zweiten Tag konnten die einzelnen Abteilungen des GDI vor Ort besichtigt werden. Hierbei bot sich die Möglichkeit zur intensiven Diskussion spezifischer Themen zwischen den Fachteams.

Der Besuch bot für beide Seiten hilfreiche Themen für die eigene Weiterarbeit. Es soll daher eine Fortsetzung des Erfahrungsaustausches erfolgen. Ein Besuch der holländischen Kollegen beim ZIB ist für das Frühjahr 2010 geplant.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, Geschäftsprozesse, IT&#45;Management</dc:subject>
      <dc:date>2010-01-04T12:11:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>„Vitako Aktuell“ interviewt den Geschäftsführer des ifib Prof. Dr. Herbert Kubicek</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/vitako_aktuell_interviewt_den_geschaeftsfuehrer_des_ifib_prof_dr_herbert_ku/</link>
      <dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/vitako_aktuell_interviewt_den_geschaeftsfuehrer_des_ifib_prof_dr_herbert_ku/#When:12:27:00Z</guid>
      <description>Interviewtext
In der aktuellen Ausgabe 4/2009 der Zeitschrift „Vitako Aktuell“ ist ein Interview mit Prof. Dr. Herbert Kubicek erschienen.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2009-12-22T12:27:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Umfrage zum Klimaschutz in Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/umfrage_zum_klimaschutz_in_bremen/</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/umfrage_zum_klimaschutz_in_bremen/#When:07:59:00Z</guid>
      <description>In der ersten und zweiten Dezemberwoche findet eine repräsentative telefonische Umfrage unter Bremer Bürgerinnen und Bürgern zu ihren Einstellungen und Verhaltensweisen zum Thema Klimaschutz statt. Die Befragungsergebnisse fließen in ein Forschungsprojekt ein, das die Effizienz von Bürgerbeteiligung im Klimaschutz untersucht. Die Umfrage wird im Auftrag des ifib und der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Bremer Energie&#45;Konsens durchgeführt und vom Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa unterstützt.

Das Telefonteam der Forschungsgruppe Wahlen ruft dazu aktuell  800 zufällig ausgewählte Haushalte in Bremen an. Bremens Umweltsenator Dr. Reinhard Loske bittet die Angerufen sich kurz Zeit zu nehmen die 25 Fragen zu beantworten. „Mit nur ein paar Minuten Zeit können Bremerinnen und Bremer weiterhelfen, Klimaschutzmaßnahmen künftig effektiver zu gestalten.“ Alle Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt des ifib finden Sie unter e2democracy.eu.



Logo: e2democracy.eu</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, E&#45;Democracy</dc:subject>
      <dc:date>2009-12-04T07:59:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Service Level Management in der Öffentlichen Verwaltung</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/service_level_management_in_der_oeffentlichen_verwaltung/</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/service_level_management_in_der_oeffentlichen_verwaltung/#When:20:34:00Z</guid>
      <description>Es tut sich viel in der Öffentlichen Verwaltung: Auf allen Ebenen laufen Projekte, um die meist technologiezentrierte IT&#45;Organisation zunehmend kundenorientiert auszurichten. Ein Erfolgsfaktor ist dabei der Prozess Service Level Management (SLM), der für die systematische Gestaltung und Steuerung von IT&#45;Services verantwortlich ist. Service Level Management erfolgreich einzuführen, erweist sich oft als schwierig und anspruchsvoll. Es gilt, die Anforderungen der Kunden (Bund, Länder, Kommunen) in Dienstleistungsprodukte der IT&#45;Organisation umzusetzen, die Services zu planen, verbindlich zu vereinbaren und laufend zu überwachen. 


Der itSMF e.V. hat unter Mitwirkung des ifib das Buch &#8220;Service Level Management in der Öffentlichen Verwaltung. Diagnose, Planung, Umsetzung&#8221; mit dem Ziel herausgegeben, IT&#45;Verantwortlichen in der ÖV die Ideen des SLM&#45;Konzepts zu vermitteln und nützliche Hinweise für ein funktionierendes Service Level Management zu liefern. Überdies bieten ausführliche Checklisten die Möglichkeit, den individuellen Ist&#45;Zustand im Bereich SLM selbst zu ermitteln. 84 gezielte Fragen schärfen dabei das Verständnis für SLM und geben Impulse für die Umsetzung oder Optimierung.




Quelle: Symposion


Weitere Informationen und eine Bestellmöglichkeit finden Sie auf den Webseiten des Symposion Verlags.</description>
      <dc:subject>Veröffentlichungen, Öffentliche Verwaltung, Geschäftsprozesse, IT&#45;Management</dc:subject>
      <dc:date>2009-12-03T20:34:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Prof. Breiter zum Thema IT Dienstleistungen in Hochschulen.</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/prof_breiter_zum_thema_it_dienstleistungen_in_hochschulen/</link>
      <dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/prof_breiter_zum_thema_it_dienstleistungen_in_hochschulen/#When:11:04:00Z</guid>
      <description>Prof. Dr. Andreas Breiter hat auf der Tagung Campus Innovation in Hamburg (http://www.mmkh.de) zum Thema &#8220;IT Service Management in Hochschulen im Spannungsfeld zwischen Zentrale und Dezentrale&#8221; aktuelle Forschungsergebnisse aus verschiedenen Fallstudien an Universitäten in Deutschland und dem Ausland vorgetragen. Dabei stand die Frage im Vordergrund, wie die IT&#45;Dienstleister in den Hochschulen mit den aktuellen technologischen Herausforderungen und organisatorischen Veränderungen umgehen. Wie kann eine hohe Dienstleistungsqualität und der damit verbundene Kundennutzen bei einer heterogenen Landschaft zwischen dezentraler  forschungsnaher IT&#45;Versorgung und zentraler Basisversorgung für Lehre und Verwaltung realisiert werden? Welche Steuerungsinstrumente stehen den IT&#45;Dienstleistern zur Abstimmung zwischen Kunden und Endnutzer/innen zur Verfügung? Der Vortrag beleuchtete intensiv die Möglichkeiten, die in der Nutzung von Servicevereinbarungen für die Abstimmung zwischen erwarteten und zu erbringenden Leistungen liegen. Dabei wurde deutlich herausgestellt, dass der Weg zu fest vereinbarten, sogenannten Service Level Agreements nur über die schrittweise Identifikation von Services in einem Servicekatalog, ihre Definition und der damit verbundenen Leistungsbreite und &#45;tiefe führen kann. An Fallbeispielen wurde abschließend illustriert, welche Ausprägungen von IT&#45;Dienstleistern an Hochschulen zu finden sind.


Die Folien dazu.</description>
      <dc:subject>Hochschulen, IT&#45;Management</dc:subject>
      <dc:date>2009-11-29T11:04:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Prof. Kubicek zum Vorsitzenden des Ausschusses zur Sicherstellung der Unparteilichkeit gewählt</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/prof_kubicek_zum_vorsitzenden_des_ausschusses_zur_sicherstellung_der_unpart/</link>
      <dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/prof_kubicek_zum_vorsitzenden_des_ausschusses_zur_sicherstellung_der_unpart/#When:08:32:01Z</guid>
      <description>Prof. Dr. Herbert Kubicek, Geschäftsführer des ifib, wurde kürzlich zum Vorsitzenden des Ausschusses zur Sicherstellung der Unparteilichkeit der datenschutz cert GmbH gewählt. Die datenschutz cert GmbH in Bremerhaven bietet Konformitätsbewertungen auf dem Gebiet des Datenschutzes und der IT&#45;Sicherheit an. Diese schließen sowohl Prüfaktivitäten als auch Zertifizierungen ein. Bei den zu prüfenden und zu zertifizierenden IT&#45;Systemen und Produkten müssen Prüfung und Zertifizierung jedoch von zwei voneinander unabhängigen Stellen durchgeführt werden. Der Ausschuss hat die Aufgabe, diese Trennung bei den von datenschutz cert vergebenen Zertifikaten zu überwachen. Ihm gehören neben Prof. Kubicek Herr Sven Holst, Landesbeauftragter für den Datenschutz a. D., Herr Dr. Stephan Klein, bremen online services, sowie Herr Langer, Datagroup Bremen GmbH, an.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2009-10-26T08:32:01+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>&#8220;Kommunale Prozessintelligenz&#8221;: erfolgreicher Start</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/kommunale_prozessintelligenz_erfolgreicher_start/</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/kommunale_prozessintelligenz_erfolgreicher_start/#When:10:59:00Z</guid>
      <description>Kommunale Prozessintelligenz hat zwei Seiten: Erstens geht es darum, Geschäftsprozesse in den Kommunen intelligent zu gestalten, so dass sie den Anforderungen der Kunden ebenso wie Kriterien von Wirtschaftlichkeit und Qualität gerecht werden. Zweitens müssen diese Prozesse selbst mit Intelligenz ausgestattet werden, damit erforderliche Informationen schnell, bedarfsgerecht und aktuell zur Verfügung stehen.





Auf der Tagung &#8220;Kommunale Prozessintelligenz&#8221;, die am 29. September 2009 erstmals in Bremen stattfand, informierten sich rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Vorgehensweisen und Ergebnisse abgeschlossener oder laufender Projekte im Zusammenhang mit Geschäftsprozessmanagement in Kommunalverwaltungen. Das Themenspektrum reichte von Darstellungen zu kommunalen Masterplänen, mit denen der Bogen zwischen IT und Prozessen geschlagen wird, über die Optimierung der Rechnungseingangsbearbeitung und Digitales Schriftgutmanagement bis hin zur zwischenmenschlichen Kommunikation als Erfolgsfaktor. Die Vorträge sind online dokumentiert.


Organisiert wurde die Tagung von der  E&#45;Government&#45;Akademie des ifib in Kooperation mit dem Beratungshaus b.i.t.consult und der Fachzeitschrift &#8220;innovative VERWALTUNG&#8221; als Medienpartner. Erste Überlegungen, eine Veranstaltung mit ähnlichem thematischem Zuschnitt im kommenden Jahr zu wiederholen, wurden von den Besucherinnen und Besuchern unterstützt: Über 80% erklärten auf den Feedback&#45;Bögen nach Möglichkeit an einer Folgeveranstaltung teilnehmen zu wollen.&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Dokumentenmanagement, E&#45;Government, Geschäftsprozesse, Interoperabilität, IT&#45;Management, Regionale Kooperationen, Wissensmanagement</dc:subject>
      <dc:date>2009-10-01T10:59:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Barcamp? Socialbar? Offene Veranstaltungen zu Internet&#45;Themen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/barcamp_socialbar_offene_veranstaltungen_zu_internet_themen/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/barcamp_socialbar_offene_veranstaltungen_zu_internet_themen/#When:09:16:00Z</guid>
      <description>Seit einiger Zeit engagiert sich das eine oder andere Mitglied des ifib&#45;Teams bei Barcamps oder bei Veranstaltungen, die an dieses Format angelehnt sind (u.a. IdentityCampBremen 2008, E&#45;Government 2.0 Camp Berlin, SocialCamp, Socialbar Bremen). Was ist ein Barcamp? Ich möchte jetzt nicht auf die Herkunft des Namens eingehen (lässt sich bei Wikipedia nachlesen:&amp;nbsp; http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp). Wichtiger ist es, einige wesentliche Merkmale dieser Veranstaltungsform zu skizzieren. Typischerweise werden auf einem Barcamp Themen aus dem Bereich Social Software (landläufig auch Web 2.0) behandelt. Es lassen sich Analogien zur Entwicklung freier, quelloffener Software ziehen. Ein Barcamp lebt von der Partizipation möglichst vieler engagierter Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Trennung zwischen Publikum und Vortragenden soll &#45; soweit möglich &#45; aufgelöst werden. Die Initiatoren einer solchen offenen Veranstaltung setzen im Idealfall nur einen groben Rahmen und geben Anstöße für die Erledigung von organisatorischen Teilaufgaben durch andere Beteiligte. Es existiert kein Veranstaltungsprogramm, das monatelang vorher festgelegt wurde, vielmehr wird das Programm unter Beteiligung aller Teilnehmer im Netz vorbereitet (mit Hilfe eines Wikis) und ist selbst am Veranstaltungstag noch beweglich. Gemeinsam ist den Barcamps, dass Social&#45;Media&#45;Fachleute und &#45;Begeisterte mit Fachleuten aus einem bestimmten Bereich nutzenbringend zusammengebracht werden sollen.


Das unter anderem vom ifib unterstützte Government 2.0 Camp in Berlin am 28.08.2009 kann als ein erfolgreicher Versuch angesehen werden, die Barcamp&#45;Grundlagen auf eine Veranstaltung mit Vertretern aus Regierung und Behörden in Deutschland zu übertragen. Meiner Ansicht nach wurde ein guter Weg gefunden, partizipative Elemente in die Veranstaltungsorganisation einzubringen, ohne dabei die Gepflogenheiten im Umgang mit Verwaltungsvertretern völlig über Bord zu werfen. Dieser Kompromiss war notwendig, um nicht nur Social&#45;Media&#45;Fachleute und &#45;Begeisterte in Berlin zu versammeln, sondern etwa auch das BMI für die Veranstaltung zu gewinnen. Das ausgewogene Mischungsverhältnis zwischen IT&#45; bzw. Web&#45;2.0&#45;Spezialisten und Teilnehmern aus Behörden bildete eine gute Basis für Vernetzung und Austausch. Die spürbare Zutat Vertriebspersonal sehe ich als unvermeidbare Nebenerscheinung an, einen Ausverkauf des BarCamp&#45;Formats kann ich hierin nicht erkennen. Es ist bemerkenswert, dass der Anteil von Teilnehmern aus der öffentlichen Verwaltung in Berlin größer war, als beim Government BarCamp in Washington 2008 (http://gov20camp.eventbrite.com), bei dem Teilnehmer vom &#8220;Capitol Hill&#8221; eher die Ausnahme waren (siehe Dokumentation bei IBM).

Auch wenn die Teilnehmer aus der öffentlichen Verwaltung sich häufig deutlich kritisch geäußert haben (etwa: &#8220;das käme ja einer Revolution gleich&#8221; oder &#8220;wenn wir die bewährten Strukturen übergehen, können die Kontrollmechanismen nicht mehr greifen&quot;) sind doch Samen für eine neue Verwaltungskultur gestreut worden. Die meisten Teilnehmer waren sich darüber einig, dass die Einführung neuer technischer Hilfsmittel sinnlos ist, solange sich nicht das Selbstverständnis der Verwaltung ändert.


Aus der großen Zahl der spannenden Sessions möchte ich das Thema &#8220;Kommunalverwaltung 2.0, Bürgerbeteiligung und die Rolle von Nonprofit&#45;Organisationen auf kommunaler Ebene&#8221; herausgreifen (Folien bei Slideshare). Frau Dr. Brigitte Reiser, die sich seit längerem intensiv mit diesem Themenfeld befasst, hat deutlich gemacht, dass auch zivilgesellschaftliche Organisationen erheblich von den Beteiligungs&#45; und Vernetzungpotentialen neuer technikgestützter Partizipationsmodelle profitieren können. Tatsächlich ist es unausweichlich, dass NGOs und NPOs ihre Verbindung zur Mitgliedsbasis verbessern und themenbezogene Kooperationen mit anderen Organisationen suchen, um zukunftsfähig zu bleiben. Ich habe diese Session herausgegriffen, da sie nahtlos zum Socialcamp am 3. und 4. Oktober in Berlin (http://www.socialcamp&#45;berlin.de) überleitet. Hier sollen nicht Behörden, sondern gemeinnützige Organisationen im Mittelpunkt des Barcamps stehen.


Um den Austausch zwischen Internetexperten und Vertretern gemeinnütziger Organisationen lokal zu fördern, werden als Tochterveranstaltungen des Socialcamps so genannte Socialbars organisiert. Eine solche offene Veranstaltung im kleineren Rahmen bringt einen gewissen Stammtisch&#45;Charakter mit sich. Es wird nicht vom Podium aus doziert, sondern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können &#45; soweit möglich &#45; gleichberechtigt interessante Social Software, Projekte, Kampagnen oder Kooperationsvorhaben vorstellen. Die erste Socialbar Bremen &#45; http://www.socialbar&#45;bremen.de &#45; findet am 1. Oktober 2009 im Alten Fundamt, Auf der Kuhlen 1a, 28203 Bremen, statt. Vielleicht sind auch Sie dabei?




Logo: Socialbar Bremen unter CC 


Themenbezogene ifib Publikationen:


Lippa / Trénel: E&#45;Petitionen. Ein altes Recht im neuen Gewand

http://www.ifib.de/publikationsdateien/E&#45;Petitionen_gov2.0_BarCamp_Lippa_Trenel.pdf


Hanken: E&#45;Government 2.0, Freie Lizenzen und Informationsfreiheit

http://www.ifib.de/publikationsdateien/2009_09_Hanken_ifib.pdf</description>
      <dc:subject>Kommentare, Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Regionale Kooperationen</dc:subject>
      <dc:date>2009-09-23T09:16:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Tablet PCs in Schülerhand</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/tablet_pcs_in_schuelerhand/</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/tablet_pcs_in_schuelerhand/#When:08:36:00Z</guid>
      <description>Die Integration von digitalen Medien in den Unterricht verläuft schleppend. Zwar kommt es teilweise schon zu einer Veränderung der unterrichtlichen Lernkultur dahingehend, dass Schülerinnen und Schüler stärker eigenaktiv tätig sind, häufiger zusammenarbeiten und die Lehrkräfte verstärkt individuell beraten und unterstützen. Gleichwohl nutzt nur ein relativ geringer Teil der Lehrkräfte die digitalen Medien regelmäßig im Unterricht und dann vor allem, um etablierte Unterrichtsmethoden zu unterstützen. 


Neben vielen inhaltlichen und organisatorischen Problemen wie unterschiedliche unterrichtliche Überzeugungen der Lehrkräfte, unzureichende Aus&#45; und Fortbildungsangebote, fehlende didaktische Konzepte, eingeschränkter technischer und pädagogischer Support oder mangelndes Engagement der Schulleitung wird auch immer noch der unzureichende Zugang zu digitalen Medien in den Schulen als Ursache dafür genannt. Die individuelle Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten kann dabei Abhilfe schaffen. 


Untersuchungen von verschiedenen nationalen und internationalen Laptop&#45;Projekten zeigen, dass sich der Einsatz mobiler Endgeräte positiv auf die Motivation und die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler auswirkt. Die Ergebnisse hinsichtlich der Veränderung des Unterrichts sind in den verschiedenen Projekten jedoch uneinheitlich. Unabhängig davon gibt die zunehmende Verbreitung relativ kostengünstiger Netbooks der individuellen Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten neuen Auftrieb. Somit besteht nach wie vor erheblicher Forschungsbedarf hinsichtlich der Herausforderungen der Medienintegration im Allgemeinen und zum Einsatz mobiler Endgeräte im Unterricht im Besonderen. 


Das ifib hat eine  Studie  über einen Schulversuch zur Einführung von Tablet PCs an einer gymnasialen Oberstufe durchgeführt. Darin wurden die Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe in der 11. Klasse sowie drei ihrer Lehrkräfte, die die Gruppe in den Fächern Mathematik, Biologie und Geografie unterrichten, Anfang 2008 mit jeweils einem Tablet PC ausgestattet. Das Projekt wurde mit dem Ziel durchgeführt, u.a. mehr darüber zu lernen, wie solche Geräte im Unterricht eingesetzt werden, wie sie die Lern&#45; und Lehrpraxis verändern und welche Konsequenzen das für die Handlungspraxis der Lernenden und Lehrenden hat. 


Die Ergebnisse zeigen u.a., dass sich der unterrichtliche Einsatz der digitalen Medien in der Lerngruppe im Vergleich zur restlichen Schülerschaft erheblich intensiviert hat. Der Einsatz des Tablet PCs eröffnet den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten der Rationalisierung und Flexibilisierung ihrer Lernpraxen. Die Bedeutung einzelner Medienpraxen bemisst sich für die Schülerinnen und Schüler dabei primär anhand deren Nützlichkeit und den damit einhergehenden Rationalisierungseffekten, die in dem Versuch nur von einer kleinen Gruppe primär männlicher Schülerinnen und Schüler realisiert wurden. In dem Projekt wurden auch Widersprüche zwischen der Medienintegration und bestimmten Rahmenbedingungen bzw. Vorgaben des Unterrichts offenbar. Als einschränkend erweisen sich vor allem Beeinträchtigungen der Medienpraxis, die auf fortwährende Medienbrüche innerhalb der Schule zurückzuführen sind. Der konsequente Einsatz des Tablet PCs würde aus Sicht der meisten Schülerinnen und Schüler eine Reorganisation der Lehr&#45; und Lernpraxis erfordern, der Unterricht bietet aber kaum Experimentierräume dafür. Hoher Bewertungsdruck führt zudem an vielen Stellen zu einer konservativen Praxis der Schülerinnen und Schüler, die auf den etablierten Lernpraxen basiert. 


Insgesamt wird damit deutlich, dass die Medienintegration eine Gemeinschaftsaufgabe mit offenem Ausgang ist, an der Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte in gleichberechtigter Weise beteiligt werden müssen.


Sie können die Studie  als PDF herunterladen</description>
      <dc:subject>Schulen und Schulträger, Neue Medien und Schulentwicklung</dc:subject>
      <dc:date>2009-09-03T08:36:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Renaissance des Wissensmanagements</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/renaissance_des_wissensmanagements/</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/renaissance_des_wissensmanagements/#When:11:48:00Z</guid>
      <description>In seinem Blog verweist Hermann Hill von der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer auf den Beitrag, den Daniela Berger, IT&#45;Leiterin der Stadt Oldenburg, und ich kürzlich in Ausgabe 1/2009 der Schweizer Zeitschrift &#8220;eGov Präsenz&#8221; veröffentlicht haben. Darin haben wir unter anderem auf die Ergebnisse eines Workshops der Virtuellen Region Nordwest hingewiesen, bei dem sich gezeigt hat, dass Themen zum Wissensmanagement gegewärtig wieder steigende Bedeutung zugewiesen wird &#45; auch wenn dieser Begriff angesichts mancher Enttäuschungen aus der Vergangenheit heute vielleicht nicht mehr so gerne gewählt wird. Hermann Hill geht in seinem Beitrag davon aus, dass die Erfahrungen mit dem einheitlichen Behördenruf D115, neue Formen der Bürgerpartizipation und auch die Bewältigung des demografischen Wandels für weitere Impulse in diese Richtung sorgen werden.

Nun gehören die Oldenburger Kolleginnen und Kollegen ja zu den ersten Kommunen, die sich dem D115&#45;Verbund angeschlossen haben. Möglich war dies nur, weil sie bereits 2006 mit den Vorarbeiten für ihr Call Center, dort &#8220;ServiceCenter&#8221; genannt, begonnen haben. Seit Februar 2007 lief die Umsetzungsphase, im Sommer 2008 war das ServiceCenter schließlich einsatzbereit und konnte sich kurze Zeit später in den gerade startenden D115&#45;Verbund integrieren. Die Oldenburger Erfahrungen sind äußerst lehrreich und zeigen einmal mehr, dass der Aufbau eines zentralen Call Centers in der Verwaltung mit einem tief greifenden Kulturwandel einhergehen muss. Wohltuend realistisch hat vor einiger Zeit der Leiter des Oldenburger ServiceCenters, Ingo Tulodetzki, bei einer Präsentation für interessierte Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest darauf hingewiesen, dass nicht der Rummel um D115, sondern der  Wunsch nach besserem Service und nach Prozessoptimierung Auslöser für die Einrichtung eines solchen ServiceCenters sein sollte. Werden die damit verbundenen Herausforderungen bewältigt, könne sich eine Kommune auch an D115 beteiligen.

Diese Sichtweise kann gar nicht oft und deutlich genug betont werden. Denn in der Praxis ist nur allzu oft die Tendenz anzutreffen, sich an publicityträchtigen Großprojekten zu beteiligen und die mühsame Veränderungsarbeit vor Ort zu vernachlässigen. Das gilt auch und gerade für das Thema Wissensmanagement.&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Geschäftsprozesse, Wissensmanagement</dc:subject>
      <dc:date>2009-09-01T11:48:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Herbert Kubicek zum Thema Elektronischer Personalausweis aus Verbrauchersicht</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/herbert_kubicek_elektronischer_personalausweis_aus_verbrauchersicht/</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/herbert_kubicek_elektronischer_personalausweis_aus_verbrauchersicht/#When:08:55:00Z</guid>
      <description>Auf der Veranstaltung &#8221;Sicher, einfach, schnell und online? &#45; Der elektronische Personalausweis aus Verbrauchersicht&#8221;, veranstaltet von der Initiative &#8221;Deutschland sicher im Netz&#8221;, habe ich auf der Basis von früheren Erfahrungen mit digitalen Signaturen und mit elektronischen Ausweisen im Ausland die Erwartungen gedämpft. Ohne Zweifel bietet der elektronische Ausweis bei Online&#45;Transaktionen mehr Sicherheit, weil sich der Dienstleister erst selbst mit einem vom Bundesverwaltungsamt vergebenen Zertifikat gegenüber dem Ausweis identifizieren muss, bevor dieser den Benutzer fragt, ob er bestimmte Daten aus seinem Ausweis an den Diensteanbieter übermitteln soll, und der Benutzer dies durch Eingabe einer sechsstelligen PIN bestätigt.


Ich bezweifele jedoch, ob diese objektiv vorhandene höhere Sicherheit von den Bürgerinnen und Bürgern auch erkannt und anerkannt wird und zu einer Verhaltensänderung führt.


Bisher wurden kaum völlig neue Online&#45;Dienstleistungen genannt, die man vorher nicht, in Zukunft aber mit dem EPA erledigen kann. Alle für die im Herbst 2009 geplanten Tests ausgewählten Anwendungen (Flugabfertigung, Online&#45;Gewerbeanzeige, Online&#45;Banking, Emissionszertifikatehandel) kann man heute mit Benutzername/Passwort oder digitaler Signatur auch online machen. Mit dem EPA bestimmt sicherer als mit PIN, aber wer bisher kein Sicherheitsproblem mit dem Online&#45;Banking mit PIN und TAN hat, hat auch keinen Grund, diese gewohnte Praxis zu verändern. Mediennutzung, das lehren uns die Kommunikationswissenschaft und die Techniksoziologie gleichermaßen, ist nicht eine rationale Wahl zwischen verschiedenen technischen Hilfsmitteln, sondern zu Gewohnheit gewordene Praxis und daher nicht so leicht zu ändern, und wie weit der Weg von einer Einsicht bis zu einer Verhaltensänderung ist, können wir an unserem eigenen Ernährungsverhalten prüfen. 


Erfahrungen in einem vom ifib durchgeführten, international vergleichenden Projekt belegen dieses konservative Verhalten am Beispiel der elektronischen Steuererklärung in Belgien, Österreich und Spanien. Dort wurde die Identifizierung über den EPA oder eine ähnliche Bürgerkarte neben den bisherigen anderen Verfahren angeboten, aber von weniger als einem Prozent der Nutzer eingesetzt. Der objektive Sicherheitsgewinn trifft nicht auf ein subjektiv bisher nicht hinreichend befriedigtes Sicherheitsbedürfnis.


Deswegen habe ich die Absicht, den Sicherheitsgewinn in das Zentrum von Aufklärungskampagnen zu stellen, als besserwisserisch bezeichnet. (Der Weserkurier und die Schwäbische Zeitung zitierten!)


Vor allem die Gruppe, die zu Beginn der Ausgabe im Herbst 2010 einen neuen Personalausweis erhält, die dann 16&#45;Jährigen, wird sich nicht von solchen Argumenten bewegen lassen, ihr Verhalten im Internet zu ändern. Statt über Verbraucher und ihre Erwartungen in Expertenzirkeln zu diskutieren oder Anbieter zu fragen, die die Erwartungen ihrer Kunden auch nicht genau kennen, habe ich vorgeschlagen, auf explorative Weise mit Jugendlichen selbst zu klären, wo sie im Internet bisher etwas nicht machen konnten, was der EPA aber nun ermöglicht. Dies sollte durch Online&#45;Umfragen und einen Ideenwettbewerb in Zusammenarbeit mit &#8216;Deutschland sicher im Netz&#8217; und Jugendportalen geschehen, aber auch in physischen Zusammenkünften in Workshops, mit denen die Stiftung Digitale Chancen schon sehr gute Erfahrungen gemacht hat.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Nachrichten, Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2009-07-06T08:55:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Runder Tisch Digitale Kultur und Schule</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/runder_tisch_digitale_kultur_und_schule/</link>
      <dc:creator>S. Welling</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/runder_tisch_digitale_kultur_und_schule/#When:09:40:00Z</guid>
      <description>Der Runde Tisch Digitale Kultur und Schule vereint Akteure aus unterschiedlichen Gruppen und Institutionen, die sich primär mit der Frage befassen, wie insbesondere Schulen, Eltern und Freizeiteinrichtungen, sich vorbereiten, um dem Bildungsauftrag unter den veränderten Bedingungen gerecht werden und Medienkompetenz für Lebens&#45; und Arbeitswelt zu fördern. Ziel ist es, Vorschläge, Empfehlungen und Strategien zu erarbeiten, die den gegenwärtigen und zukünftigen Bildungserfordernissen und den beruflichen Anforderungen gerecht werden. Im Zuge seines Engagements im Bereich schulischer Medienbildung beteiligt sich das ifib auch am Runden Tisch Digitale Kultur und Schule. Mehr Informationen unter: http://dimeb.informatik.uni&#45;bremen.de/rundertisch&#45;digitale_kultur_und_schule/




Foto: David Spender bei flickr unter CC</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Schulen und Schulträger, Neue Medien und Schulentwicklung</dc:subject>
      <dc:date>2009-07-01T09:40:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Mikroblogging &#45; nicht nur die Vögel zwitschern</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mikroblogging_nicht_nur_die_voegel_zwitschern/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mikroblogging_nicht_nur_die_voegel_zwitschern/#When:10:25:00Z</guid>
      <description>Heute Morgen lese ich, dass der Bürgerservice 311 für City und County San Francisco zusätzlich über den Kanal Twitter erreichbar ist (@SF311). Twitter ist in letzter Zeit als Trendbegriff durch die Presse gegeistert: Mitglieder der Bundesversammlung schicken das Ergebnis der Wahl des Bundespräsidenten über Twitter verfrüht an die Öffentlichkeit (sueddeutsche.de) und kurz darauf wurde die Forderung nach einem Störsender für das Reichtstagsgebäude geäußert (ZEIT Online).

Barack Obama hat den Online&#45;Dienst intensiv zu Wahlkampfzwecken genutzt (@BarackObama); ebenso der Kieler Oberbürgermeister (@OBKiel2009).

Bei Twitter kann man als Abonnent (&quot;Follower&quot;) lesen, welches E&#45;Government&#45;Paper José M. Alonso vom W3C gelesen hat und wie er es bewertet (@josemalonso), welche Themen die &#8220;Generation C64&#8221; (SPIEGEL Online) dazu bringen, politisch aktiv zu werden (@netzpolitik) und wie man gemeinnützige Organisationen besser organisiert (@npo_vernetzt) und seine Meinung dazu äußern. Nicht zuletzt kann man hier auch technische Problemlösungen auf kurzem Wege vom Entwickler bekommen. Doch was ist Twitter?

Zunächst einmal löst der Online&#45;Dienst ein Problem. Wie erfahren meine Freunde &#45; und alle anderen, die es auch interessieren könnte &#45; schnell, dass der Zug verspätet eintreffen wird oder dass die Veranstaltung in Saal B verlegt wurde? Ich könnte natürlich eine Handvoll SMS oder mobile E&#45;Mails verschicken. Die schönere Lösung ist eine Kurznachricht an einen zentralen Dienst (http://www.twitter.com), der diese Nachricht im Web veröffentlicht. Die Frage &#8220;What are you doing?&#8221; soll mit maximal 140 Zeichen beantwortet werden. Wichtige Zusatzfunktionen sind das Versenden von Antworten (@), das Weiterverbreiten von Nachrichten (RT für &#8220;retweet&quot;) und die direkte Kommunikation (d für &#8220;direct message&quot;). Darüber hinaus hat sich die Verwendung von &#8220;hashtag&#8221; genannten Schlagworten etabliert, das sind Kürzel für Veranstaltungen oder Anliegen, die mit einer Raute (#) eingeleitet werden, z.B. &#8221;#gov20&#8221;. Eine Suche nach dieser Zeichenfolge trägt alle Nachrichten (&quot;tweets&quot;) zum Thema zusammen.

Wie es in der Natur eines Medium liegt, enthalten auch bei Twitter die übertragenen Nachrichten nicht automatisch nur weise Worte oder nur Nichtigkeiten. Die Qualität des angezeigten Nachrichtenstrom hängt davon ab, wessen Nachrichten man mitliest (wem man &#8220;folgt&quot;), selbstverständlich kann man ein Abonnement bei Nichtgefallen schnell beenden (&quot;remove&quot;).

Zusätzlich attraktiv wird Twitter durch zahlreiche Anwendungen für Mobilgeräte und eine gute Suchfunktion (nützlich ist etwa die ortsbezogene Suche oder die Suche nach Hashtags). Selbstverständlich sind alle Datenausgaben auch als RSS&#45;Feed verfügbar, womit sich alle Möglichkeiten des automatischen Filterns und Verknüpfens bieten (siehe Beitrag zu Mashups). Wer bei Twitter nicht aktiv ist, sollte den Dienst zumindest in sein Medien&#45;Monitoring einbeziehen.




(Design Benutzeroberfläche: Twitter)


Alles in allem ist Mikro&#45;Bloggen so spannend, dass auch ich nicht darum herum kam, mir (u.a. über Datenschutzbedenken hinweg) einen kostenlosen Account anzulegen (@egovzweinull). Vom Blogbeitrag zu SF311 habe ich übrigens bei Twitter erfahren (Danke @somed).</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Wissensmanagement</dc:subject>
      <dc:date>2009-06-03T10:25:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Neuerscheinung &#45; &#8220;Medienmix in der Bürgerbeteiligung&#8221;</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/neuerscheinung_medienmix_in_der_buergerbeteiligung/</link>
      <dc:creator>B. Lippa</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/neuerscheinung_medienmix_in_der_buergerbeteiligung/#When:14:49:00Z</guid>
      <description>Bürgerbeteiligung kann als ein (medial vermittelter) Kommunikationsprozess begriffen werden, mit dem vorgegebene Ziele erreicht werden sollen. Da in der Regel in einem Beteiligungsverfahren mehrere Kommunikationswege und &#45;mittel eingesetzt werden, kann von einem Medienmix gesprochen werden. Dieser Medienmix kann jedoch so unterschiedlich ausfallen, wie die Ziele der Beteiligung, die behandelten Themen und die einzubindenden Zielgruppen. Doch wie können neue Beteiligungsmöglichkeiten über das Internet wie beispielsweise Online&#45;Befragungen oder Online&#45;Foren mit den bisher üblichen Formen wie Bürgerversammlungen oder schriftlichen Eingaben kombiniert werden, um die Beteiligungsziele besser verwirklichen zu können? Welche Rolle spielen Thema, Adressaten und Beteiligungsziel, wenn es darum geht, den geeigneten Medienmix zu bestimmen?


Diesen und anderen Fragen ging unser von der Hans&#45;Böckler&#45;Stiftung gefördertes Projekt &#8221;Medienmix in der lokalen Demokratie &#45; Die Integration von Online&#45;Elementen in Verfahren der Bürgerbeteiligung&#8221; nach. In dem Forschungsprojekt sollte durch den Vergleich einer größeren Anzahl von Fallbeispielen versucht werden, systematische Einflussbeziehungen und Wirkungen des Medieneinsatzes zu entdecken. Dazu hat das ifib in Bremen und Umgebung fünf Beteiligungsprojekte aktiv begleitet und sechs weitere in&#45; und ausländische Projekte durch Interviews und Dokumentenanalyse aus zweiter Hand erfasst sowie den Einsatz der Medien und Kommunikationsformen analysiert.

 

Eine gekürzte und überarbeitete Fassung des Forschungsberichts ist kürzlich bei edition sigma  in der Reihe Modernisierung des öffentlichen Sektors erschienen. Der Band führt zunächst in die Themen E&#45;Partizipation und Medienkommunikation ein und erörtert dann anhand eines handlungsbezogenen Modells die Planung sowie Wirkungen des Medieneinsatzes in Beteiligungsverfahren auf kommunaler Ebene. Zur Veranschaulichung dienen zahlreiche Beispiele aus den untersuchten Projekten.


 


Kubicek, H., Lippa, B., &amp;amp; Westholm, H. (2009). Medienmix in der Bürgerbeteiligung. Die Integration von Online&#45;Elementen in Beteiligungsverfahren auf lokaler Ebene. Berlin: edition  sigma. Weitere Informationen (u.a. Inhaltsverzeichnis) beim Verlag.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veröffentlichungen, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, E&#45;Democracy, E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2009-05-27T14:49:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Internet&#45;Stadtinfos 100 Jahre ins Archiv?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ueberlegungen_zur_aufbewahrung_kommunaler_online_informationen/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ueberlegungen_zur_aufbewahrung_kommunaler_online_informationen/#When:13:32:00Z</guid>
      <description>Muss die Aktualisierungshistorie einer kommunalen Website archiviert werden? Sollten sich Kommunen mit Information Lifecyle Management (ILM) für ihre Internetpräsenz beschäftigen?

Es gibt unterschiedliche Motive für die dauerhafte Speicherung von Bearbeitungsständen.

Zunächst wäre an die Haftung der Verwaltung für fehlerhafte Informationen zu denken. Nehmen wir etwa an, dass es auf die Website der Kommune keinen (oder keinen rechtswirksamen) Haftungsausschluss gibt. Wird dann z.B. eine Umweltzone online fehlerhaft dargestellt, könnte dies erhebliche Folgen für einen Gewerbetreibenden haben, der sich nun am falschen Ort niederlassen will. Der Gewerbetreibende könnte daraufhin versuchen, seinen Schaden durch die Verwaltung ersetzen zu lassen. Die öffentliche Verwaltung hat – gegenüber einem privaten Anbieter – insbesondere wegen des ihr entgegengebrachten Vertrauens im Internet, erhöhte Sorgfaltspflichten bei der Bereitstellung von Internetinhalten (so etwa Paul, JurPC Web&#45;Dok. 144/2008, Abs. 60). Für den Amtshaftungsanspruch gilt die regelmäßige Verjährung von drei Jahren.

Als anderes Beispiel wäre etwa ein Streit darüber vorstellbar, ob vermietete Werbeflächen auf der Website zu bestimmten Zeitpunkt tatsächlich abrufbar waren.

Schließlich könnten Inhalte der Website als Teil der geschichtlichen Dokumentation angesehen werden. Sollten historisch relevante Daten tatsächlich ausschließlich im Internet publiziert worden sein, so ist eine Archivierungsstrategie zu entwickeln, die mehr als 100 Jahre (!) als Perspektive hat (vgl. Kampffmeyer, Ulrich &#8220;Dokumentenmanagement in der Verwaltung&#8221; in Wind, Martin / Kröger, Detlef &#8221;Handbuch IT in der Verwaltung&#8221;, Berlin/Heidelberg u.a. 2006, S. 455 ff., S. 455).

Von dieser Archivierung zu unterscheiden ist die Datensicherung für interne Zwecke – etwa für Wiederherstellungen nach Systemausfällen (Kampffmeyer, S. 459).

Praktisch werden einmal im Content Management System &#40;CMS&#41; einer Verwaltung gespeicherte Inhalte bisher zumeist im System gesammelt (Beispiel Hamburg: publizierte Inhalte werden nicht gelöscht und bleiben mindestens 10 Jahre gespeichert, twttr.com/hamburg_de/status/1541878880). 

Typische Fälle für Änderungen und Löschungen dürften bekannt gewordene Fehler, aber auch inhaltliche und technische Neuausrichtungen (Relaunch, Systemumstellung) sein. Es ist bisher eher unüblich, den Lebenszyklus aller Bestandteile der kommunalen Webpräsenz langfristig vorauszubestimmen und detailliert zu dokumentieren. 

Es ist allerdings fraglich, ob dem Aufwand für eine Archivierung ein entsprechender Nutzen gegenüberstehen würde. Man kann etwa von dem Szenario ausgehen, dass ein Kläger als Beweismittel einen Bildschirmausdruck vorlegt (etwa LG Köln vom 27.08.2008, 2 O 120/08, BeckRS 2008 19101), der vielleicht sogar noch im Beisein eines Dritten erstellt wurde. Diesem Beweis kann im Rahmen der freien richterlichen Beweiswürdigung ein ähnlicher Beweiswert zugemessen werden wie dem Eintrag im CMS der Verwaltung. Um den Beweiswert zu erhöhen, müssten bei der Verwaltung aufwändige technisch&#45;organisatorische Vorkehrungen getroffen werden. Selbst wenn man die gesamte CMS&#45;Historie archivieren würde, wäre damit noch nicht völlig unproblematisch der Nachweis führbar, was im Browser eines Nutzers zu einem bestimmten Zeitpunkt angezeigt worden wäre.

Es wäre möglich, durch eine unabhängig geprüfte Software Bildschirmfotos oder vergleichbare PDF/A&#45;Darstellungen (http://de.wikipedia.org/wiki/PDF/A) aufzeichnen zu lassen. Speicherung auf WORM (Write Once &#45; Read Many) Medien kann die Beweiskraft erhöhen. Wenn hohe Rechtsverbindlichkeit angestrebt wird, ist allerdings auf elektronische Signaturverfahren zurückzugreifen (zur Archivierung von Daten in Dokumentenmanagement&#45;Systemen eingehend Kampffmeyer a.a.O.).

Da diese Verfahren Kosten mit sich bringen, die wohl das allgemeine Risiko von Amtshaftungsansprüchen übersteigen, werden viele Verwaltungen heute wohl nicht viel mehr tun können, als eine Datensicherung für eigene Zwecke zu betreiben und darauf zu achten, dass veraltete Informationen zeitig aus dem Internetangebot entfernt werden. Für den Fall, dass ein Relaunch der Website geplant ist, sollte allerdings der Lebenszyklus der veröffentlichten Dokumente bei den Planungen eine Rolle spielen. Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass die Haftung für fehlerhafte Informationen auf der kommunalen Website durch einen juristisch geprüften Haftungsausschluss (&quot;Disclaimer&quot;) eingeschränkt wird.




(Foto: kennymatic bei flickr unter CC)</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, Dokumentenmanagement, E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2009-04-21T13:32:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Abschlusskonferenz des PROCURE Projekts</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/abschlusskonferenz_des_procure_projekts/</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/abschlusskonferenz_des_procure_projekts/#When:10:04:00Z</guid>
      <description>Im PROCURE Projekt wurde eine elektronische Beschaffungsplattform, ursprünglich entwickelt für die Bedürfnisse der Region Burgund (FR) und dort erfolgreich betrieben, in andere Europäische Regionen übertragen. Um diesen Good&#45;Practice&#45;Transfer erfolgreich umsetzen zu können, mussten die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen in den Transferregionen überprüft und die Funktionalitäten der elektronischen Plattform entsprechend angepasst werden. Über eine zentrale Ausschreibungsplattform bieten die Pilotregionen nun ihre Beschaffungsverfahren zur öffentlichen Teilnahme an. Zur Präsentation der Projektergebnisse findet am 17. März 2009 die Abschlusskonferenz von PROCURE im Gebäude des Ausschusses der Regionen in Brüssel statt . Die Konferenz ist öffentlich und die Teilnahme hieran kostenlos. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2009-02-02T10:04:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Online&#45;Beteiligung &#45; Herbert Kubicek im FR&#45;Interview</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/online_beteiligung_herbert_kubicek_im_fr_interview/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/online_beteiligung_herbert_kubicek_im_fr_interview/#When:13:53:01Z</guid>
      <description>Jürgen Schultheis von der Frankfurter Rundschau hat unseren Geschäftsführer zum Thema Online&#45;Bürgerbeteiligung befragt: Artikel bei FR&#45;online. Kubicek: &#8220;Man dachte lange Zeit, dass die so genannte elektronische Demokratie neue Dimensionen eröffnet. Aber die Erfahrungen belegen eindeutig: Demokratie ist eine Frage von politischen Verfahren und politischer Kultur. Das Medium kann immer nur eine Unterstützung für die eigentlichen politischen Prozesse sein.&#8221;</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy</dc:subject>
      <dc:date>2009-01-28T13:53:01+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Projekt &#8220;Medienkompetenz in der Schule&#8221;</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/projekt_medienkompetenz_in_der_schule/</link>
      <dc:creator>Andreas Breiter</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/projekt_medienkompetenz_in_der_schule/#When:22:13:01Z</guid>
      <description>Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat das Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH mit der Durchführung des Forschungsprojektes &#8220;Medienkompetenz in der Schule&#8221; beauftragt.


Ziel des Projektes ist es, den aktuellen Stand des Einsatzes digitaler Medien als Lehr&#45; und Lernmittel sowie der Medienbildung in weiterführenden Schulen in Nordrhein&#45;Westfalen zu erheben. Dabei werden sowohl eine repräsentative Befragung von Lehrkräften als auch qualitative Fallstudien in ausgewählten Schulen durchgeführt. Kernfrage des Projektes ist es, die fördernden und hindernden Faktoren für die Nutzung digitaler Medien in der Schule zu identifizieren. Die Ergebnisse sollen ermöglichen, die Medienkompetenzförderung in Schulen zu optimieren und besser an den Bedürfnissen der Schulen, Lehrkräfte und Schüler(innen) auszurichten.</description>
      <dc:subject>Projekte, Schulen und Schulträger</dc:subject>
      <dc:date>2009-01-26T22:13:01+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Überraschende Verschlüsselung durch IT&#45;Dienstleister</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ueberraschende_verschluesselung_durch_it_dienstleister/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ueberraschende_verschluesselung_durch_it_dienstleister/#When:20:36:00Z</guid>
      <description>Obwohl mittlerweile allgemein bekannt sein dürfte, dass eine unverschlüsselt über das offene Internet übertragene E&#45;Mail ungefähr den Vertraulichkeitsgrad einer Postkarte hat, sind Verschlüsselungsmechanismen noch weit davon entfernt, zu einem Massenphänomen zu werden.


Als ich meiner Versicherung eine E&#45;Mail schicke, da niemand telefonisch erreichbar ist, rechne ich noch nicht damit, kurz darauf vor eine technische Herausforderung gestellt zu werden.





Ich erhalte eine E&#45;Mail von meinem Versicherungsagenten in Bremen. Ohne weiteres lesbar sind lediglich die Absenderadresse und der Betreff. Der Inhalt der Mail ist in ein Binärpaket namens smime.p7m verpackt. Weder Mail.app noch Outlook unter Windows kommen mit dem Anhang zurecht. Da Krypto&#45;Anwendungen und elektronische Signaturen bei mir Hobby und Teil meiner Arbeit sind, macht mich das neugierig. Ich speichere den Anhang im Dateisystem und versuche mit verschiedenen Signaturanwendungen mein Glück. Tatsächlich komme ich mit einer Anwendung weiter, die mich auffordert, meine Signaturkarte einzulegen und die Entschlüsselungscode einzugeben (ich verrate jetzt nicht, ob das Governikus oder die Client&#45;Anwendung von OPENLiMiT war). Zur Verschlüsselung der E&#45;Mail wurde der öffentliche Schlüssel verwendet, der bei der Beantragung meiner qualifizierten Sparkassen&#45;Signaturkarte im S&#45;TRUST Zertifikatsverwaltungssystem abgelegt wurde. Ich bin überrascht.


Im nächsten Telefonat mit dem Versicherungsagenten stellt sich heraus, dass dieser &#45; soweit er weiß &#45; einfach nur eine E&#45;Mail an meine Adresse verschickt hat. Es wird also noch spannender.


Ein Anruf bei der Muttergesellschaft in Hannover führt mich zum zentralen IT&#45;Dienstleister. Dort wird mir mitgeteilt, dass bei ausgehender elektronischer Kommunikation standardmäßig für jede neue Adresse Anfragen an die Zertifikatsverzeichnisse der großen Trust Center gestellt werden. Sobald ein gültiges Verschlüsselungszertifikat gefunden wird, verschlüsselt der zentrale E&#45;Mail&#45;Service automatisch. Nun bin ich nachhaltig beeindruckt.


Wäre das nicht auch ein gangbarer Weg, ausgehende E&#45;Mail von Behörden wenigstens dann zu verschlüsseln, wenn der Empfänger einen öffentlichen Schlüssel bei einem der großen Zertifizierungsanbieter hinterlegt hat? 


Ja, ... aber: Absender und Empfänger müssten wissen, was da passiert. (Bei der Versicherung erfolgte die Information über den neuen Service über das regelmäßige interne Rundschreiben. Mein Sachbearbeiter hatte den Abschnitt im Rundschreiben wohl nicht wahrgenommen.) Zusätzlich wäre es sinnvoll, Bürgerinnen und Bürger, die verschlüsselte e&#45;Mail&#45;Anhänge öffnen sollen, eine entsprechende Client&#45;Anwendung anzubieten (etwa Governikus Signer). Nicht zuletzt stellt sich die Frage der Zugangseröffnung: Will jeder, der einen öffentlichen Schlüssel im Verzeichnis eines Trust Centers abgelegt hat, automatisch auch verschlüsselte E&#45;Mails von Behörden bekommen? Ich denke, hier sollte eine zusätzliche Einwilligung vorausgesetzt werden. Das Thema der Zugangseröffnung ist anbei ein entscheidender Streitpunkt beim &#8221;Bürgerportalgesetz&#8221; &#45; aber das würde den Rahmen dieses Blogbeitrags sprengen.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Geschäftsprozesse</dc:subject>
      <dc:date>2009-01-16T20:36:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Vergleichende Forschung zur Informationsfreiheit</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/vergleichende_forschung_zur_informationsfreiheit/</link>
      <dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/vergleichende_forschung_zur_informationsfreiheit/#When:09:31:01Z</guid>
      <description>Präsentation: Freedom Of Information
Auf Einladung der Information School der University of Washington, Seattle, USA hat Prof. Dr. Herbert Kubicek am 18 November  Vorschläge für eine vergleichende Forschung zum Stand von Gesetzen zur Informationsfreiheit und ihrer Umsetzung, insbesondere in den USA und Europa zur Diskussion gestellt. Bisher gibt es zwar rechtsvergleichende Studien, aber kaum Untersuchungen zur Umsetzung dieser gesetzlichen Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger auf Zugang zu Informationen der öffentlichen Verwaltung.&amp;nbsp; Solche Makroanalysen sind wichtig für die Länder, die noch keine Informationsfreiheitsgesetze haben. Bisher gibt es jedoch kaum wissenschaftliche Untersuchungen über die teilweise geringe Inanspruchnahme der gesetzlichen  Ansprüche. Aus vorliegenden offiziellen  Berichten  werden jedoch einige der Barrieren deutlich, die gesetzlichen Regelungen und vor allem ihre technische&#45;organisatorische Umsetzung aufbauen, sowie die teilweise erheblichen Verzögerungen auf der Seite der verpflichteten Behörden. werden Probleme deutlich, die sich ähnlich auch im E&#45;Government gezeigt haben und für die dort inzwischen Lösungsansätze entwickelt wurden (One Stop Portal, Wegweiser und Finder,  die die  Suche verbessern u.ä.) Derartige  Erleichterungen für die Bürgerinnen und Bürger hat  Bundesland Bremen bei der Umsetzung seines Informationsfreiheitsgesetzes bereits  realisiert.&amp;nbsp; In den USA hat sich die jüngste Reform  demgegenüber auf  eine externe Kontrolle der Behörden durch Tracking und Tracing  von Anträgen durch die Antragsteller, vorgeschriebene Antwortzeiten sowie  Berichtspflichten gegenüber Aufsichtsbehörden konzentriert. Kubicek vertritt die Auffassung, dass sich beide Strategien nicht widersprechen, sondern ergänzen können  und dass ihre Wirkungen in vergleichenden Untersuchungen genauer analysiert werden sollten.&amp;nbsp; Dabei sollte auch untersucht werden ob und in welcher Weise die in einigen Ländern entstehenden Portale von Nicht&#45;Regierungsorganisationen, die teilweise einmal herausgegebene Dokumente für zukünftige Anfragen bereithalten und/oder Anfragen, Bearbeitungszeiten und Ablehnungsgründe dokumentieren und damit  die Reaktionen der Behörden transparent und öffentlich machen, direkt oder indirekt zur Erreichung der Gesetzesziele beitragen können.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2008-12-08T09:31:01+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Electronic Participation of Citizens and the Business Community in eGovernment</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/electronic_participation_of_citizens_and_the_business_community_in_egov/</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/electronic_participation_of_citizens_and_the_business_community_in_egov/#When:07:59:00Z</guid>
      <description>Im Mai 2008 wurde die von ifib und zebralog für das Bundesministerium des Inneren erstellte eParticipation&#45;Studie Minister Wolfgang Schäuble vorgestellt. Dabei wurde entschieden, sie übersetzen zu lassen und in die  internationale Diskussion einzubringen. Rechtzeitig zum &#8221;Forum for the Future of Democracy&#8221; des Europarates vom 15. &#45; 17. Oktober in Madrid wurde die Übersetzung fertiggestellt. Auf diesem Forum habe ich die wichtigsten Ergebnisse vorgestellt und auf die Möglichkeit zum Download der Studie hingewiesen.


In 2007 the German Federal Ministry of the Interior has ordered a study &#8221;eParticipation &#45; Electronic Participation of Citizens and the Business Community in eGovernment&#8221;, which is to review the state of the art of eParticipation in Germany and submit recommendartions for future activities. The results of the study have been presented to Minister Wolfgang Schäuble in Mai 2008. Meanwhile the Study has been translated into English and the results also have been presented by Prof. Dr. Herbert Kubicek on the Forum for the Future of Democracy of the Council of Europe, October 15th &#45; 17th 2008 in Madrid. It can be downloaded here.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Studien, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2008-10-17T07:59:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Veranstaltung Web 2.0 und kommunale Webauftritte</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/veranstaltung_web_20_und_kommunale_webauftritte/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/veranstaltung_web_20_und_kommunale_webauftritte/#When:14:47:00Z</guid>
      <description>Da uns Social Software und all das, was unter dem Begriff Web 2.0 zusammengefasst wird, nun schon seit einigen Jahren begleitet, denke ich, dass es an der Zeit ist, die Anwendung dieser Dienste und Konzepte auf das kommunale E&#45;Government unter die Lupe zu nehmen. Veröffentlichungen und Veranstaltungsbeiträge dazu sind bisher nur dünn gesäht (was nicht heißt, dass es sie nicht gibt, aktuell z.B. Input von der Basis von A. Klees oder Die Verwaltung bloggt von R. Mitterhuber).

Für unsere E&#45;Government&#45;Akademie haben wir ein Seminar zum Thema Web 2.0 für Kommunalverwaltungen zusammengestellt, als Termin wurde der 11.11.2008 festgelegt. Zum Einstieg werde ich das untersuchte Feld eingrenzen und dann typische Anwendungsbeispiele und erste Ideen für E&#45;Government&#45;Dienste nennen. Meine Kollegin Barbara Lippa befasst sich mit neuen Möglichkeiten zur E&#45;Partizipation und stellt diese im zweiten Themenblock vor. Schließlich will Beate Schulte einige Antworten zum Thema Barrierefreiheit und Web 2.0 geben. Sie beschäftigt sich im Rahmen des BIENE&#45;Wettbewerbs mit der Thematik barrierefreies Webdesign. Schließlich wollen wir praktische Fragen klären und über die Anwendung in kommunalen Webauftritten und in Mitarbeiterportalen diskutieren.

Wir müssen zur Kostendeckung einen Teilnahmebeitrag erheben (94 Euro incl. MWSt.), für Mitglieder der virtuellen Region Nordwest ist der Beitrag um 10% ermäßigt. Anmeldeformular und Ablaufplan sind auf den Seiten der E&#45;Government&#45;Akademie zu finden.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Barrierefreiheit, E&#45;Democracy, E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2008-10-02T14:47:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Barrierefreiheit von Tagclouds</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/barrierefreiheit_von_tagclouds/</link>
      <dc:creator>R. Romppel</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/barrierefreiheit_von_tagclouds/#When:09:07:00Z</guid>
      <description>Da heute im Team die Frage aufkam, wie und ob man Tagclouds barrierefrei gestalten kann, hier ein paar Gedanken dazu.


Tagclouds sind in erster Linie eine optische Orientierungshilfe. Je nach Definition erkennt der Nutzer auf einen Blick, welche Begriffe oft nachgefragt werden (wertende Ausrichtung) oder zu welchen Bereichen zahlreiche Beiträge vorhanden sind (inhaltliche Ausrichtung).


Da es sich bei einer Tagcloud um eine Liste von Links handelt, ist es sinnvoll, für die Darstellung die HTML&#45;Listenform zu verwenden.


Wichtig ist, dass die Priorität eines Begriffes nicht nur optisch erkennbar ist (durch Farbe, Schriftgrad oder &#45;formatierung &#45; hier bitte auf ausreichende Kontraste und Skalierbarkeit der Schrift achten, sowie die Begriffe nicht nur allein durch Farbe unterscheiden), sondern auch im Title des Links auftaucht. Und das nicht in der Form &#8220;Priorität 1 ...&#8221;, &#8220;Priorität 2...&#8221; sondern z.B: Arbeitslosigkeit 25 Beiträge Priorität 2, Arbeitswelt 80 Beiträge Priorität 1, Berufliche Aus&#45; und Weiterbildung 5 Beiträge Priorität 3 usw..


Idealerweise besteht die Möglichkeit, die Tagcloud wahlweise alphabetisch oder nach Prioritäten zu sortieren.


Ferner sollte darauf geachtet werden, dass die Links einen ausreichenden Abstand zueinander haben und dass die Zeilenhöhe ausreichend ist.


Außerdem sollte dem Nutzer unbedingt die Möglichkeit gegeben werden, die Tagcloud zu überspringen, am besten durch Einsatz eines Ankers oder Accesskeys der zum Beginn des nächsten Seitenbereichs führt. 


Im Sinne der Barrierefreiheit sollte sich die Tagcloud natürlich auch nicht automatisch im Hintergrund aktualisieren und verändern, während man die Webseite betrachtet. Auch eine dynamische Neuordnung der Begriffe bzw. Vergrößerung der Schrift bei ähnlichen Themen o.ä., wenn man z.B. mit der Maus drüberfährt, wird eher verwirren statt helfen.


Wenn es sich um eine Tagcloud mit wenigen wichtigen Begriffen für den gesamten Webauftritt handelt statt für vereinzelte untergeordnete Bereiche, könnte man zusätzlich auf das Microformat rel=&quot;tag&quot; zurückgreifen, das seinen Platz im a&#45;Tag hat. (z.B. &amp;lt;a href=&quot;http://www.irgendwas.de/stiftung&quot; rel=&quot;tag&quot;&amp;gt;Stiftung Digitale Chancen&amp;lt;/a&amp;gt;). Achtung: Semantisch als Tag gekennzeichnet wird hierbei nicht der am Bildschirm angezeigte Verweis &#8220;Stiftung Digitale Chancen&#8221; sondern der letzte Abschnitt des Links, in diesem Fall &#8220;stiftung&#8221;.

Leer&#45; und Sonderzeichen des Tags in der URL sollten dabei URL&#45;encodiert sein.&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Kommentare, Barrierefreiheit</dc:subject>
      <dc:date>2008-09-26T09:07:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Braucht man einen Browser von Google?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/braucht_man_einen_browser_von_google/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/braucht_man_einen_browser_von_google/#When:08:39:00Z</guid>
      <description>Mit welchem Argument sollen Nutzer dazu motiviert werden, einen weiteren Webbrowser zu installieren? Lockt verbessertes Tabbed Browsing zum Umstieg auf Google Chrome? Oder etwa die detaillierte Speicherung des Nutzungsverlaufs bzw. lückenlose Erfassung von Nutzerdaten?
Ich habe heute in der Frühe schon einen kurzen Blick auf die Google Chrome Beta für Windows geworfen (Chrome Version 0.2.149.27, Build 1583, Mozilla/5.0, AppleWebKit/525.13). Die Beta&#45;Version kann unter http://www.google.com/chrome kostenlos für Windows XP heruntergeladen werden. Die Software fühlt sich für mich zunächst an, wie damals die Mozilla&#45;Vorversionen: flacher Designentwurf und schnelle Seitenaufrufe.

Der neue Browser bringt allerdings bisher keine brauchbare Komponente zur Darstellung von RSS/Atom&#45;Feeds mit sich.

Beim schnellen Durchprobieren lassen sich keine sensationellen Neuerungen ausmachen. Nun, die Verwendung von Tabulatoren (tabs) zur Sortierung der aufgerufenen Seiten wird jetzt auch jedem, der bisher nichts davon wissen wollte aufgedrängt. Zudem sollen diese Fenster jetzt soweit voneinander unabhängig sein, dass sich die Anwendung nicht gänzlich verabschiedet, wenn in einem tab ein Problem auftritt.

Als Standard für ein neues tab&#45;Fenster ist voreingestellt, dass immer eine Auswahl der Seiten angeboten wird, die bisher am häufigsten verwendet wurden. Damit offenbart man demjenigen, der nur man kurz auf den Bildschirm schaut sofort seine Surfgewohnheiten. Auch sonst ist Google ja eher dafür bekannt, möglichst viele Informationen mit Personenbezug zu sammeln als dafür aus Datenschutzgründen die Speicherung von Daten zu minimieren. Mit der Verbreitung des Google&#45;Browsers soll wohl auch die Nutzung der Google&#45;Online&#45;Dienste (etwa Mail, iGoogle, News, YouTube, Kalender, Text &amp;amp; Tabellen) gefördert werden. Ein angemeldeter Nutzer dieser Dienste macht sich zunehmend zum gläsernen Kunden. Kritisch zum Thema Datenschutz bei Google äußert sich etwa auch Robert Basic, der dazu interessante Abschnitte aus der englischsprachigen Privacy&#45;Erklärung hervorhebt.

Die Datenschutz&#45;Information zu Chrome unter http://www.google.com/chrome/intl//privacy.html war heute morgen noch nicht verfügbar (Fehler 404).

Zudem behält sich das Google Recht vor, über einen Service verfügbare Inhalte sowohl vollständig als auch teilweise im Vorfeld zu analysieren, zu überprüfen, zu kennzeichnen, zu filtern, abzuändern, abzulehnen oder zu entfernen.

Der Vollständigkeit halber sollte noch angemerkt werden, dass es für Chrome auch einen anonymen Nutzungsmodus gibt (Inkognito&#45;Fenster) und dass der Browserverlauf sich vollständig löschen lässt.

Mein Fazit des Schnelltests: So einen Browser brauche ich nicht. Wenn man schon einen weiteren Browser installieren will, dann bitte Mozilla Firefox.



(Design Benutzeroberfläche: Google)

Aktualisierung (12.15 Uhr): Die deutschsprachigen Anmerkungen zum Datenschutz sind jetzt unter http://www.google.de/chrome/intl/de/privacy.html zu finden. Jede Kopie des Browsers erhält ein eindeutige Anwendungsnummer, die zumindest bei Update&#45;Prüfungen und Ausfallberichten an Google übermittelt wird.</description>
      <dc:subject>Kommentare</dc:subject>
      <dc:date>2008-09-03T08:39:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Vorsicht bei der PIN&#45;Eingabe</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/vorsicht_bei_der_pin_eingabe/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/vorsicht_bei_der_pin_eingabe/#When:12:38:00Z</guid>
      <description>Was passiert eigentlich, wenn ein Standesbeamter zukünftig seine Signaturkarte verliert oder die Geheimzahl vergessen hat? Diese Frage stellte ein Standesamtsmitarbeiter im Hinblick auf die Ermöglichung der elektronischen Registerführung ab 2009 (Näheres hierzu bei Deutschland&#45;Online). Für das Personenstandswesen ist die Verwendung von Chipkarten zur Erzeugung qualifizierter Signaturen vorgesehen (siehe Personenstandsrechtsreformgesetz vom 19.02.2007, BGBl. I 2007, S. 122). Nach einer bestimmten Anzahl von Fehlbedienungen &#45; meist drei falsche PIN&#45;Eingaben &#45; wird eine solche Karte unwiderruflich gesperrt. Eine PUK, wie etwa bei Mobilfunk&#45;Karten üblich, gibt es nicht. Der akkreditierte Zertifizierungsdiensteanbieter (Trust Center) kann weder eine vergessene Geheimnummer mitteilen noch eine neue PIN generieren und übermitteln. Man benötigt also eine neue Karte. Bis diese geliefert wird, dauert es heute ein paar Tage, manchmal auch zwei bis drei Wochen. Ist der Standesbeamte bis dahin aus technischen Gründen zwangsbeurlaubt? Das kann nicht sein. Um das Problem zu umschiffen, könnte etwa eine nicht freigeschaltete Zweitkarte an einem sicheren Ort aufbewahrt werden &#45; was neue Risiken mit sich bringt. Rechtsanwälte, Notare und künftige Verwender des Heilberufeausweises (HBA) mit entsprechender Signaturkartenfunktion dürften vor ähnliche Herausforderungen gestellt werden. Man mag gar nicht an die große Menge der Verwaltungskunden und Verbraucher denken, die qualifizierte Signatur ja zukünftig auch verwenden sollen und im Netz wochenlang nichts unterschreiben können, falls sie ihre PIN mehrfach falsch eingeben. Wasser auf die Mühlen derjenigen, die an der Eignung der heutigen Signaturkarte für den Masseneinsatz zweifeln (in der Blogosphäre etwa Vertretbar Weblawg).




(Foto: C. Hanken, ifib)</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Geschäftsprozesse</dc:subject>
      <dc:date>2008-08-27T12:38:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Mashup deutscher E&#45;Government&#45;Blogs</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mashup_deutscher_e_government_blogs/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mashup_deutscher_e_government_blogs/#When:13:57:00Z</guid>
      <description>Als Tim O&#8217;Reilly 2005 seine Vorstellungen von einem Web 2.0 skizziert hat, ging es dabei unter anderem um Internetdienste, die aus unterschiedlichen Quellen zusammengefügt sind. Die Web&#45;2.0&#45;Marketingsprache verwendet dafür die Begriffe Mashup oder Remix von Datenquellen und Web&#45;Services.


Die britische Regierung (Power of Information Taskforce, Cabinet Office) springt mit Ihrem Wettbewerb Show us a better way auf den Mashup&#45;Zug auf. 20.000 Pfund winken demjenigen, der die beste Idee dazu hat, wie sich öffentliche Verwaltungsinformationen sinnvoll verknüpfen lassen. Auch Beispiele werden genannt: die Verknüpfung von Kartenmaterial mit Kriminalitätsraten, die Online&#45;Meldung von Straßenschäden über ein Kartentool oder die übersichtliche Darstellung von Agrarbeihilfen. Wir sind gespannt, welche Prototypen im Oktober ausgezeichnet werden.


In diesem Zusammenhang kann auf den seit mehr als einem Jahr verfügbaren kostenlosen Dienst Yahoo Pipes hingewiesen werden, der es jedem, der weiß was RSS ist ermöglicht, frei verfügbare Datenquellen selbst zu verknüpfen. Der Begriff pipe bezeichnet in der UNIX&#45;Welt einen Einweg&#45;Kommunikationskanal zwischen zwei Prozessen. Wer sich bei Yahoo! angemeldet hat, erhält die Möglichkeit, mit wenigen Mausklicks in einer grafischen Umgebung Datenquellen zusammenführen, zu filtern und verfeinern. Die Bedienung als einfach zu bezeichnen wäre sicherlich übertrieben. Selbst als Nutzer mit einer gewissen Technikaffinität ist man doch darauf angewiesen, sich das eine oder andere Beispiel anzuschauen, bevor man beginnt.


Als Beispiel kann etwa der &#8221;Travel guide&#8221; von Markus Aaltonen dienen. Hier gibt man sein Reiseziel an und erhält man Fotos von Flicks, Wikipedia&#45;Einträge, Wettervorhersagen und News zum Suchbegriff. Bemerkenswert ist auch schoenerbrausen von Oliver Schwarz, eine kombinierte Suche deutschsprachiger Einträge in technorati, Google Blogs und delicious. 


Ich habe testweise eine Pipe angelegt, die deutschsprachige Blogs kombiniert, die sich mit IT&#45;gestützter Verwaltungsmodernisierung befassen. &#8221;E&#45;Government D 2.0&#8221; ist unter http://feeds.feedburner.com/egovzweinull zu finden; Anregungen nehme ich gern entgegen.




(Foto: uberculture bei flickr unter CC)</description>
      <dc:subject>E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2008-08-15T13:57:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Beitrag von Prof. Breiter in HIS&#45;Publikation zu ITIL in Hochschulen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/beitrag_von_prof_breiter_in_his_publikation_zu_itil_in_hochschulen/</link>
      <dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/beitrag_von_prof_breiter_in_his_publikation_zu_itil_in_hochschulen/#When:11:41:00Z</guid>
      <description>Die Hochschul&#45;Informations&#45;System &#40;HIS&#41; GmbH hat die Publikation &#8220;ITIL goes University? Serviceorientiertes IT&#45;Management an Hochschulen&#8221; mit Beiträgen zu Konzepten und ersten Praxiserfahrungen aus diesem Bereich herausgebracht. Enthalten ist ein Beitrag von Prof. Dr. Andreas Breiter, welcher sich mit der Thematik &#8220;ITIL für Hochschulen &#45; Fluch oder Segen?&#8221; befasst. Die Publikation kann hier als PDF&#45;Dokument heruntergeladen werden.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2008-07-14T11:41:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Vortrag von Prof. Kubicek auf der PISTA 2008</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/vortrag_von_prof_kubicek_auf_der_pista_2008/</link>
      <dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/vortrag_von_prof_kubicek_auf_der_pista_2008/#When:12:15:00Z</guid>
      <description>Prof. Herbert Kubicek hat auf der 6. International Conference on Politics and Information Systems, Technologies and Applications (PISTA 2008) in Orlando, Florida  am 1. Juli 2008 einen Vortrag mit dem Titel &#8220;The Governance of Interoperability in Intergovernmental Services &#45; Towards an Empirical Taxonomy&#8221; gehalten. Darin wurden erste Ergebnisse der Auswertung von  Beispielen Guter Praxis für Interoperabilität vorgestellt, die im Rahmen von zwei früheren Studien des ifib für die Europäische Kommision gesammelt worden sind und deren Analyse und Klassifikation  zur Zeit im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts &#8220;Organisatorische Interoperabilität und die Organisation von Interoperabilität im E&#45;Government&#8221; durchgeführt wird. Die  Beschreibungen der einzelnen analysierten Fälle finden Sie hier.


Paper aus dem Tagungsband


Präsentation</description>
      <dc:subject>Vorträge</dc:subject>
      <dc:date>2008-07-07T12:15:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Lehren aus der Meldedaten&#45;Panne</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/lehren_aus_der_meldedaten_panne/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/lehren_aus_der_meldedaten_panne/#When:09:53:00Z</guid>
      <description>Welche Lehren kann die öffentliche Verwaltung aus dem Datenunfall ziehen, der gerade durch die Medien gegangen ist (siehe etwa SPIEGEL Online, netzpolitik.org und FTD)? Ende Juni wurde über die ARD&#45;Sendung &#8221;Report München&#8221; bekannt, dass die bei Behörden gespeicherten Daten tausender Bürger über das Internet abrufbar waren &#45; durch eine Verknüpfung ungünstiger Umstände und Nachlässigkeiten.


Teilweise war später vereinfachend lediglich vom Zugriff auf Meldedaten die Rede. Dass auch auf Passfotos zugegriffen werden konnte, ist allerdings ein bemerkenswertes Detail. Passbilder sind kein Bestandteil der Meldedaten und müssen aus Datenschutzgründen in der Behörde getrennt von diesen gespeichert sein. Der Online&#45;Abruf von Lichtbilddaten auf Pass&#45; und Personalausweisregister durch Polizei&#45; und Ordnungsbehörden ist nach § 22a PaßG und § 2c PersAuswG mittlerweile unter bestimmten Voraussetzungen zulässig (hierzu aufschlussreich eine Stellungnahme des  Bundeskriminalamts).

Für die Bereitstellung im Internet wird aber weder das Melderegister noch das Passregister genutzt, sondern eine dritte Datenbank, das Informationsregister. Polizeiliche Informationsregister, enthalten in der Regel Teildatenbestände aus Melderegistern und sollen &#45; insbesondere für polizeiliche Zwecke &#45; rund um die Uhr bereitstehen. (Diese sind nicht zu verwechseln mit den Informationsregistern nach Informationsfreiheitsgesetz, wie z.B. in Bremen). Die Einführung polizeilicher Informationsregister ist in Deutschland vielerorts geplant. Einige Bundesländer, darunter Rheinland&#45;Pfalz, Sachsen, Baden&#45;Württemberg, Bayern und Hessen haben solche Datenbanken mit Teilbeständen aus dem Melderegister sogar zentral auf Landesebene eingeführt.

In der Stadt Henningsdorf wurden (nach Auskunft des Softwareunternehmens HSH) sowohl Daten aus dem Melderegister als auch Lichtbilddaten aus dem Passregister in das online zugängliche Informationsregister eingestellt. Grundsätzlich war der Abruf der Lichtbilder nur für Fälle vorgesehen, in denen die Daten außerhalb der Dienstzeiten dringend benötigt werden, aber kein Verwaltungsmitarbeiter diese Daten bereitstellen kann. Hier stellt sich die Frage, ob in Brandenburg die gemeinsame Speicherung von personenbezogenen Daten aus zwei Registern zulässig ist oder ob die Kommune bewusst gegen Datenschutzrecht verstoßen hat. Wie viele deutsche Behörden stellen heute ähnliche Mischregister im Internet bereit?

Die Planungen für ein zentrales Bundesmelderegister nehmen inzwischen klare Formen an (siehe hierzu die Nachricht bei Philip Banse &#45; dort ist auch ein Gesetzesentwurf abrufbar). Die vorgeschlagene Datenbank hat starke Ähnlichkeit mit den Informationsregistern der Länder. Die Gesetzesentwurf sieht zunächst keine Speicherung von biometrischen Daten vor. Technisch ist eine Ergänzung oder Verknüpfung mit Lichtbildaten selbstverständlich nicht ausgeschlossen.




(Foto: schoschie bei flickr unter CC) 


Was kann die öffentliche Verwaltung also aus der Meldedaten&#45;Panne lernen? Zum einen sollte sich eine Kommunalverwaltung nicht darauf verlassen, dass ihre Datenbanken ein unattraktives Ziel für Computerkriminelle sind. Dort wo der Zugriff auf Bürgerdaten über das Internet erfolgt, muss auf sichere Datenübertragung nach dem Stand der Technik gesetzt werden. Der Einsatz von Transport Layer Security (Übertragung per https) und Passwörtern wie hier ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Schöner wäre der Einsatz eines Verfahrens, bei dem weitestgehend sichergestellt ist, dass nur ein berechtigter Empfänger Daten erhält (etwa OSCI&#45;Transport). Bei E&#45;Government&#45;Konzepten und in der Ausbildung sollte mehr auf Datenschutz und die Risikofaktoren Bequemlichkeit und Nachlässigkeit Rücksicht genommen werden. So könnte die Wahrscheinlichkeit für eine ähnliche Datenpanne in Zukunft gesenkt werden. Zum anderen sollte verhindert werden, dass durch die unkontrollierte Zusammenführung von personenbezogenen Bürgerdaten potentiell gefährliche Sammelregister entstehen, sei es nun auf kommunaler, auf Landes&#45; oder Bundesebene.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Nachrichten, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government</dc:subject>
      <dc:date>2008-07-03T09:53:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>ELENA kommt &#45; aber wie?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/elena_kommt_aber_wie/</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/elena_kommt_aber_wie/#When:05:42:00Z</guid>
      <description>Das Bundeskabinett hat am 25.6.2008 die Einführung des Elektronischen Entgeltnachweises (kurz: ELENA) beschlossen. Das Projekt, vormals auch unter dem Namen &#8220;JobCard&#8221; geläufig, war Gegenstand längerer Diskussionen zwischen den beteiligten Ressorts und wurde bis zuletzt auch in der Bundespolitik sowie unter Datenschützern kontrovers diskutiert. ELENA soll nun ab dem 1.1.2012 die bei der Beantragung von Sozialleistungen (Arbeitslosengeld I, Bundeserziehungsgeld oder Wohngeld) erforderlichen Entgeltbescheinigungen des Arbeitgebers ersetzen.

 

Zentrale Bedeutung beim ELENA&#45;Verfahren kommt der elektronischen Signatur zu: Die Arbeitgeber sollen künftig die Einkommensdaten einer zentralen Speicherstelle melden, von der sie aber nur mit Einwilligung der Betroffenen abgerufen werden können. Diese Einwilligung dokumentieren die Antragsteller mit ihrer persönlichen Signaturkarte &#45; die sie sich folglich zuvor besorgen müssen. In seiner Pressemitteilung zum ELENA&#45;Beschluss führt das Bundeswirtschaftsministerium dazu aus: &#8220;Die Kosten des qualifizierten Zertifikates liegen nach Aussage der Wirtschaft zukünftig bei rund 10,&#45;  € für 3 Jahre. Genutzt werden alle Karten, auf die eine qualifizierte Signatur aufgebracht (aufgeladen) werden können. Dies sind der digitale Personalausweis, die Bankkarte, aber auch die Gesundheitskarte. Auf Antrag werden den Bürgern die Kosten für das Zertifikat erstattet, so dass sichergestellt ist, dass jeder seinen Anspruch auf eine Sozialleistung verwirklichen kann.&#8221;




(Foto: C. Hanken, ifib)


Nun sei dahin gestellt, ob sich die Preise für Zertifikate tatsächlich so entwickeln werden wie angekündigt, bislang liegen sie jedenfalls deutlich höher. Selbst wenn die prognostizierte Entwicklung eintrifft, bleibt zu fragen, auf welcher Karten die Signaturzertifikate gespeichert werden sollen. Die Gesundheitskarte ist selbst ein Sorgenkind &#45; sollte sie dennoch  bis zum ELENA&#45;Start an alle Versicherten ausgegeben worden sein, wird es bei den der Bürgerinnen und Bürgern nachvollziehbare Vorbehalte geben, diese Karte außerhalb von Arztpraxen, Krankenhäusern und Apotheken aus der Hand zu geben. Bei der Bankkarte mögen solche Bedenken geringer sein &#45; ob ihr Einsatz aber gerade bei der Beantragung von Sozialleistungen hohen Zuspruch findet, darf ebenfalls bezweifelt werden.


Bleibt also der elektronische Personalausweis. Auch er ist derzeit Gegenstand politischer Diskussionen, wird aber sicherlich früher oder später eingeführt werden. Nach den bisher vorliegenden Informationen plant das zuständige Bundesinnenministerium die Verwendung kontaktlos auslesbarer Chips. Der Grund dafür dürfte insbesondere im Geschwindigkeitsvorteil beim Auslesen der Daten bei Kontrollen an Grenzen oder durch die Polizei liegen. Für die Verwendung im E&#45;Government bringt diese Lösung hingegen neue Probleme mit sich: Zunächst müssen die Trust Center ihre Infrastruktur modernisieren, um Zertifikate kontaktlos aufbringen zu können. Dies wird sich lösen lassen. Aber auch die Bürger, die den Ausweis zum Identitätsnachweis in der elektronischen Kommunikation einsetzen wollen, müssen sich passende Lesegeräte beschaffen. Gleiches gilt schließlich für die Ämter, die ELENA nutzen sollen. Sie werden sich sowohl auf die Nutzung herkömmlicher Chipkarten auf Bank&#45; und Gesundheitskarten als auch auf kontaktlos auslesbare Chips auf dem neuen Personalausweis einzustellen haben. Wie dies in der Praxis aussehen kann, muss nun geklärt werden. Es bleibt also spannend.


Weitere Quellen zu ELENA:

Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums vom 25.6.2008

Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums zum ELENA&#45;Verfahren

&#8220;Kritik und Lob für ELENA&#8221;, Meldung bei heise online vom 26.6.2008</description>
      <dc:subject>Kommentare, Nachrichten, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Interoperabilität</dc:subject>
      <dc:date>2008-07-01T05:42:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Was kostet ein PC&#45;Arbeitsplatz in der öffentlichen Verwaltung?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/was_kostet_ein_pc_arbeitsplatz_in_der_oeffentlichen_verwaltung/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/was_kostet_ein_pc_arbeitsplatz_in_der_oeffentlichen_verwaltung/#When:17:25:01Z</guid>
      <description>Auf dem KGSt&#45;Forum haben wir ein Spiel daraus gemacht: Standbesucher durften schätzen, was ein Rechnerarbeitsplatz in der öffentlichen Verwaltung monatlich kostet (und konnten dabei unter anderem einen iPod gewinnen). Die Spannbreite der Tipps reichte von 40 bis 10.501 Euro pro Verwaltungs&#45;PC im Monat. Zwei Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer schätzten die Kosten auf weniger als 1.000 Euro/Monat, ein Drittel der Schätzungen lag darüber.

Bedenkt man die Unterschiede, die hinsichtlich der Ausstattung von PC&#45;Arbeitsplätzen vorstellbar sind, kann es hier eine einzige, &#8220;richtige&#8221; Antwort selbstverständlich nicht geben. Wir haben diese Frage gestellt, um auf die Schwierigkeiten bei der Ermittlung solcher Kosten aufmerksam zu machen.

Untersuchungen aus verschiedenen Bereichen kommen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen: 

In einer Studie, die das ifib im Auftrag von Schulen ans Netz e.V. im Jahr 2006 zu den Kosten der pädagogisch genutzten IT&#45;Infrastruktur in Schulen bei vier deutschen Schulträgern durchgeführt hat, wurden für einen Schul&#45;PC monatliche Kosten zwischen 38 und 64 Euro ermittelt. Für die öffentliche Verwaltung gibt es ältere Zahlen, die die KGSt für die IT&#45;Unterstützung eines Büroarbeitsplatzes ermittelt hat und die sich auf 10.200 Euro pro Jahr belaufen (KGSt&#45;Bericht 7/1996). Auch Zahlen von Unternehmensberatungen aus den USA zu den Kosten für einen &#8220;Standard Business PC&#8221; variieren mit Werten von 6.400 bis hin zu 13.000 $ pro PC und Jahr deutlich in Abhängigkeit von getroffenen Annahmen und verwendeten Berechnungsmodellen.



(Foto: mwichary bei flickr unter CC)</description>
      <dc:subject>Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger, E&#45;Government, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung</dc:subject>
      <dc:date>2008-06-20T17:25:01+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>ifib belegt 4. Platz beim Fußballturnier der Bremer Informatiker</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/informatik_fussballturnier/</link>
      <dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/informatik_fussballturnier/#When:07:27:00Z</guid>
      <description>Wir gratulieren der ifib&#45;Mannschaft zum 4. Platz beim IV. Fußballturnier der Informatik! Der Wettkampf fand mit Beteiligung von insgesamt 20 Mannschaften am 13. Juni auf dem Kunstrasenplatz der Universität Bremen statt.




(Foto: ifib/Hayduk)</description>
      <dc:subject>Allgemein, Nachrichten</dc:subject>
      <dc:date>2008-06-16T07:27:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Datenschutzkontrolle in der Telekommunikation durch die Betroffenen selbst</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/datenschutzkontrolle_in_der_telekommunikation_durch_die_betroffenen_selbst/</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/datenschutzkontrolle_in_der_telekommunikation_durch_die_betroffenen_selbst/#When:08:03:00Z</guid>
      <description>Zur Verbesserung des Datenschutzes bei Telefon&#45; und Internetverbindungen sollte den Betroffenen selbst die Möglichkeit zur Kontrolle gegeben werden.
Wenn die Speicherung von Daten zur eigenen Person nicht vermieden werden kann und die Aufsichtsbehörden keine lückenlose Kontrolle gewährleisten können, sollten die Telekommunikationsunternehmen den Betroffenen selbst das Recht einräumen, online zu kontrollieren, wer wann auf ihre Verbindungsdaten zugegriffen hat.


Dies können zum Beispiel in Belgien die Bürgerinnen und Bürger im zentralen Melderegister. Unter https://mijndossier.rrn.fgov.be können sie nicht nur die zu ihrer Person gespeicherten Daten online einsehen, sondern auch die so genannten Logdateien, in denen automatisch die Zugriffe auf diese Daten protokolliert werden. (Vgl. auch die Schilderung von Frank Leyman in Klumpp/Kubicek/Roßnagel/Schulz: Informationelles Vertrauen für die Informationsgesellschaft).


Die Telekommunikationsunternehmen stellen ohnehin die monatlichen Abrechnungen online zum Abruf, also könnten sie den Kunden auch den Zugriff auf die zugrunde liegenden Verbindungsdaten sowie auf die Protokolldaten eröffnen. Werden solche Zugriffe angezeigt, können die Betroffenen durch die Aufsichtsbehörden überprüfen lassen, ob die Zugriffe zulässig waren.


Voraussetzung ist einer Zwangsprotokollierung solcher Zugriffe, die wie ein Fahrtenschreiber wirken muss und wie sie es bei internen Telekommunikationsanlagen bei einer Reihe von in Firmen bereits gibt, damit z.B. Betriebsräte unbefugtes Ausspionieren von Mitarbeitern feststellen können.


Da aufgrund des Gesetzes über die Vorratsdatenspeicherung, das am 1. Januar in Kraft trat, die Datenmengen und damit die Begehrlichkeiten gestiegen sind, ist eine solche vertrauensbildende Maßnahme auch unabhängig vom konkreten Telekom&#45;Skandal zu empfehlen. So kann eine maximale Transparenz erzeugt werden, die am ehesten geeignet ist, das Vertrauen in den gesetzeskonformen Umgang mit Kundendaten wiederherzustellen bzw. zu gewinnen.


Gegen den Vorschlag kann eingewendet werden, dass Zugriffe von Sicherheitsbehörden sicherlich nicht angezeigt würden. Dies ist zunächst richtig. Solche Zugriffe im Rahmen laufender Ermittlungen sollten zwar auch protokolliert werden, also keine Ausnahme von der Zwangsprotokollierung sein, ihre Anzeige kann aber so lange gesperrt werden, wie die Ermittlungen laufen. Nach Ende der Ermittlung muss dann, wie es die derzeitigen rechtlichen Regelungen vorsehen, der Betroffene unterrichtet werden und die Sperre der Anzeige aufgehoben werden.</description>
      <dc:subject>Allgemein, Kommentare, Themenfelder, Dokumentenmanagement, Adressaten, Öffentliche Verwaltung</dc:subject>
      <dc:date>2008-06-12T08:03:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Internetauftritt des ifib überarbeitet</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/internetauftritt_des_ifib_ueberarbeitet/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/internetauftritt_des_ifib_ueberarbeitet/#When:16:17:00Z</guid>
      <description>Der Internetauftritt des ifib unter http://www.ifib.de wurde seit der Institutsgründung vor fünf Jahren evolutionär weiterentwickelt. Nun war es an der Zeit für einen Entwicklungssprung. Zusammen mit der WebMen Internet GmbH und dem Atelier Grunwald haben wir ein Online&#45;Angebot zusammengestellt, das &#8212; so hoffen wir &#8212; besser strukturiert ist, attraktiver aussieht, mehr aktuelle Informationen bietet und mehr Interaktion mit den Besucherinnen und Besuchern zulässt. Die neuen Seiten sind seit heute online. Anregungen und Kommentare nehmen wir gern entgegen (gleich hier oder per E&#45;Mail an info@ifib.de).</description>
      <dc:subject>Allgemein, Nachrichten</dc:subject>
      <dc:date>2008-06-09T16:17:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Vorschläge zur elektronischen Bürgerbeteiligung an Innenminister Schäuble übergeben</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/vorschlaege_zur_elektronischen_buergerbeteiligung_an_innenminister_schaeubl/</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/vorschlaege_zur_elektronischen_buergerbeteiligung_an_innenminister_schaeubl/#When:08:59:00Z</guid>
      <description>Mehr Transparenz und Konsultationen der Bürgerinnen und Bürger empfohlen


Die Bundesregierung möchte mit dem Regierungsprogramm &#8220;E&#45;Government 2.0&#8221; auch mehr Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung übers Internet schaffen.&amp;nbsp; Das ifib hat im Auftrag des Bundesinnenministeriums gemeinsam mit Zebralog e.V. aus Berlin in einer Studie den Stand der Online&#45;Bürgerbeteiligung in Deutschland im internationalen Vergleich beschrieben und Handlungsempfehlungen formuliert. Die Ergebnisse hat Herbert Kubicek, Geschäftsführer des ifib, bei einem Termin am 3.6. an Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble übergeben und ihm dabei auch die darin enthaltenen Vorschläge näher erläutert.


&#8220;Angebote zur persönlichen Teilhabe und aktiven Beteiligung an den politischen Entscheidungsprozessen sind ein wertvolles Mittel, der zunehmenden Distanz der Bürgerinnen und Bürger zur Politik mit konkreten Maßnahmen zu begegnen&#8221;, betonte der Bundesinnenminister die Bedeutung der Studienergebnisse. Rund ein Viertel der Bevölkerung habe bereits politische Informations&#45; und Beteiligungsangebote im Internet genutzt. 10 Mio. Menschen können sich vorstellen, E&#45;Partizipationsangebote zu nutzen. Lokale Projekte zeigen das große Mobilisierungspotenzial der Mitmachangebote.


Die vom ifib abgegebenen Empfehlungen reichen von gezielten Online&#45;Konsultationen Betroffener und Experten im frühen Stadium von Gesetzgebungen bis hin zu einem Förderprogramm für Nichtregierungsorganisationen, die auf diesem Feld äußerst innovativ sind. Daneben schlagen Kubicek und seine Mitautoren auf Bundesebene die Schaffung eines zentralen Registers für Informationen nach dem Informationsfreiheitsgesetz vor, wie dies in Deutschland bislang nur in Bremen umgesetzt worden ist. 


Mit der Umsetzung eines Vorschlags wurden die Autoren der Studie sehr schnell beauftragt, nämlich die Ergebnisse von einem Fachpublikum über Internet beurteilen zu lassen. Auf der Website zur E&#45;Konsultation können auch nach Abschluss der einmonatigen Online&#45;Konsultation Kommentare nachvollzogen werden. Auch die Studie „E&#45;Partizipation – Elektronische Beteiligung von Bevölkerung und Wirtschaft am E&#45;Government“ kann dort heruntergeladen werden.




(Foto: BMI/Grünewald)</description>
      <dc:subject>Themenfelder, E&#45;Democracy, Adressaten, Öffentliche Verwaltung, Nachrichten, Projekte, Studien</dc:subject>
      <dc:date>2008-06-05T08:59:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>BIENE Wettbewerb 2008 gestartet</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/biene_wettbewerb_2008/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
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      <description>Der BIENE Wettbewerb (http://www.biene&#45;wettbewerb.de) wird 2008 zum fünften Mal durchgeführt, um die besten deutschsprachigen barrierefreien Webseiten zu prämieren. Wie auch in den vergangenen Jahren führt das ifib die Auswertung der Einreichungen durch.





Das mehrstufige Verfahren zur Evaluation ist insbesondere durch die Ergebnisse einer Grundlagenstudie zur Nutzung des Web 2.0 durch Menschen mit Behinderung erweitert worden. Die Studie wurde von der Stiftung Digitale Chancen und der Aktion Mensch initiiert und in Zusammenarbeit mit dem ifib umgesetzt.


Das Prüfverfahren im BIENE Wettbewerb besteht aus Experten&#45;Reviews und Praxis&#45;Tests mit Betroffenen. Von Juli bis November 2008 werden die eingegangenen Beiträge nach diesem Verfahren ausgewertet und anschließend dem fachlichen Beirat des Wettbewerbs und der Jury zur abschließenden Entscheidung vorgelegt.</description>
      <dc:subject>Themenfelder, Barrierefreiheit, Nachrichten</dc:subject>
      <dc:date>2008-06-02T15:09:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Erfolgreiches Messedebüt auf KGSt&#45;Forum</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/erfolgreiches_messedebuet_auf_kgst_forum/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/erfolgreiches_messedebuet_auf_kgst_forum/#When:14:58:00Z</guid>
      <description>Alle drei Jahre trifft sich die kommunale Gemeinschaft auf dem KGSt&#45;Forum,

das in diesem Jahr vom 28. bis 30. Mai in Bremen stattfand. Für das ifib war

dies der Anlass, sich zum ersten Mal seit Institutsgründung auf einer Messe

zu präsentieren. 




(Foto: ifib/B. Schulte)


Die Bilanz ist überaus positiv: Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, den Webauftritt ihrer Kommune einem &#8220;Schnelltest&#8221; in Sachen Barrierefreiheit zu unterziehen. Großen Zuspruch erfuhr auch unser Gewinnspiel mit einem iPod nano als Hauptpreis. Zu schätzen war, wie viel ein PC&#45;Arbeitsplatz in der öffentlichen Verwaltung pro Monat kostet. Die abgegebenen Tipps werden derzeit ausgewertet und die Ergebnisse allen

Mitspielern zugesandt. Die Preise gingen nach Ludwigslust, Isernhagen, Ludwigsburg, Bonn und Rabenau. Sofern die Gewinner nicht anwesend waren, wird Ihnen Ihr Gewinn in den nächsten Tagen zugeschickt.</description>
      <dc:subject>Allgemein, Nachrichten, Veranstaltungen</dc:subject>
      <dc:date>2008-06-02T14:58:00+01:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Keinen Appetit auf Cookies? Lieber ein Flash LSO?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/keinen_appetit_auf_cookies_lieber_ein_flash_lso/</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/keinen_appetit_auf_cookies_lieber_ein_flash_lso/#When:17:39:00Z</guid>
      <description>Jeder, der sich zumindest am Rande mit Datenschutz beschäftigt hat, weiß mittlerweile, dass Cookies kleine Dateien sind, die auf der lokalen Festplatte abgelegt werden. Ebenso ist allgemein bekannt, wie man Cookies anzeigt, löscht oder die Speicherung beschränkt.




(Foto: scubadive67 bei flickr unter CC)


Weithingehend unbekannt sind dahingegen Local Shared Objects (LSO). Diese lokalen Speicherdateien für Voreinstellungen und Nutzerdaten werden vom Adobe Flash Player ab Version 6 erstellt. Sie können von jeder Seite verwendet werden, die Animationen, Grafiken, Filme oder andere Mediendateien im Flash&#45;Format enthält.

Wenn sich mehrere Browser einen Flash&#45;Player teilen, kann es zu überraschenden Situationen kommen. Hat man etwa im Firefox&#45;Browser die Speicherung von Cookies deaktiviert aber nimmt in einer Flash&#45;Anwendung bestimmte persönliche Einstellungen für eine Website vor, gelten die Einstellungen auch, wenn man die Website später mit dem Windows Internet Explorer aufruft. Ein LSO kann auch die Aufgabe erfüllen, gelöschte Cookies immer wieder neu zu erstellen (gewissermaßen unsterbliche Cookies als Steigerung zu denjenigen mit unbegrenztem Verfallsdatum).


Nach den LSO&#45;Voreinstellungen sucht man in den Flash&#45;Player&#45;Einstellungen vergeblich. Um die Speicherung von Local Shared Objects zu verhindern, muss man eine bestimmte Internetseite bei Macromedia aufrufen.


Der SharedObject&#45;Speicherort hängt vom verwendeten Betriebssystem ab. Eine Suche nach Dateien mit der Endung .sol hilft hier weiter.


Unter den Verwendern von LSO sind jetzt schon viele bekannte Namen, etwa yahoo.com, youtube.com, amazon.com, flickr.com, twitter.com und googlesyndication.com (Google Werbung).&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Allgemein, Kommentare</dc:subject>
      <dc:date>2008-05-28T17:39:00+01:00</dc:date>
    </item>

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