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    <title>ifib Weblog</title>
    <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/index/</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>kubicek@ifib.de</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2012</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-03T08:43:24+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Beteiligung am Dialog der Kanzlerin über die Zukunft der Bürgerbeteiligung</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/beteiligung_am_dialog_der_kanzlerin_ueber_die_zukunft_der_buergerbeteiligun</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/beteiligung_am_dialog_der_kanzlerin_ueber_die_zukunft_der_buergerbeteiligun#When:08:43:24Z</guid>
      <description>Am 1. Februar hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im Internet einen B&amp;uuml;rgerdialog begonnen. Auf www.dialog&#45;ueber&#45;deutschland.de l&amp;auml;dt sie ein, Vorschl&amp;auml;ge zu drei Fragenkomplexen zu machen:

	
		Wie wollen wir zusammenleben?
	
		Wovon wollen wir leben?
	
		Wie wollen wir leben?


	Dem nun er&amp;ouml;ffneten B&amp;uuml;rgerdialog war bereits ein Expertendialog vorgeschaltet. Zu jedem der drei Themenbereiche wurden mehrere Expertengruppen eingeladen, Vorschl&amp;auml;ge zu erarbeiten.

	Ich selbst war eingeladen, in der Arbeitsgruppe &quot;Chancen und Grenzen der B&amp;uuml;rgerbeteiligung&quot; mitzuarbeiten, die von dem Politikwissenschaftler Oscar Gabriel geleitet wird. Mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Disziplinen und Praktikern der B&amp;uuml;rgerbeteiligung wurden zun&amp;auml;chst rund ein Dutzend Vorschl&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Ma&amp;szlig;nahmen und Projekte auf Bundesebene formuliert, schriftlich ausgearbeitet, zur gegenseitigen Kommentierung weitergegeben und schlie&amp;szlig;lich mit Priorit&amp;auml;ten versehen. (Zu den Expertinnen und Experten dieser AG &#45;&amp;gt; http://dialog&#45;ueber&#45;deutschland.de/DE/10&#45;Dialog/10&#45;Wie&#45;Leben/wielebennode.html).

	Ich habe in diese Gruppe f&amp;uuml;nf Vorschl&amp;auml;ge eingebracht.

	
		Mehr Transparenz im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren
	
		Modernisierung des Informationsfreiheitsgesetzes des Bundes durch pro&#45;aktive Ver&amp;ouml;ffentlichungspflichten und ein gemeinsames Register
	
		Transparenz der Verwendung &amp;ouml;ffentlicher Mittel
	
		Bund&#45;L&amp;auml;nder&#45;Plattform zu laufenden Verfahren der &amp;Ouml;ffentlichkeitsbeteiligung
	
		Plattform f&amp;uuml;r &amp;ouml;ffentliche Eingaben an die Bundesregierung: Vorschl&amp;auml;ge und Beschwerden


	Bei der Priorisierung haben die Vorschl&amp;auml;ge 1 und 2 das h&amp;ouml;chste Ranking bekommen. 3 wurde in 2 als Unterfall der Informationsbereitstellung integriert, 4 wurde mit dem Vorschlag eines Kollegen zur Zusammenfassung unterschiedlicher Vorschriften zur B&amp;uuml;rgerbeteiligung zusammengefasst, und Vorschlag 5 ist auf der Reserveliste gelandet.

	Einige dieser Vorschl&amp;auml;ge haben ifib und zebralog schon fr&amp;uuml;her in einer Auftragsstudie des Bundesministeriums des Innern zur E&#45;Partizipation 2008 gemacht (http://www.ifib.de/publikationsdateien/ifib&#45;zebralog&#45;e&#45;partizipation&#45;lang.pdf). Damals ist bis auf eine kleine Konsultation zu einem Gesetzentwurf keiner der Vorschl&amp;auml;ge aufgegriffen worden. Insbesondere Projekte, die mehrere Bundesministerien betreffen und eine Koordination erfordern, haben es schwer. Auf einen entsprechenden Vorbehalt erkl&amp;auml;rten die Betreuer aus dem Kanzleramt, dass die Koordination ihre gemeinsame Aufgabe sei und dies auch umso besser gelinge, je wichtiger der Kanzlerin ein Projekt ist. Vielleicht geh&amp;ouml;rt die Verbesserung von Transparenz unter dem Eindruck der Erfolge der Piraten zu den Themen, die sie als wichtig einsch&amp;auml;tzt.

	Im Mai wird eine konsolidierte Liste der Handlungsvorschl&amp;auml;ge erstellt. Dann sieht man schon etwas mehr und ich werde im Sinne von mehr Transparenz berichten.

	Ich bin aber auch sehr an Kommentaren zu den Vorschl&amp;auml;gen hier im ifib&#45;Blog interessiert.

	Herbert Kubicek</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2012-02-03T08:43:24+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>DeLFI 2011 &amp;amp; LOG IN: Organisationslücken bei der Implementierung von E&#45;Learning in Schulen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/organisationsluecken_bei_der_implementierung_von_e_learning_in_schulen</link>
      <dc:creator>L. Karbautzki</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/organisationsluecken_bei_der_implementierung_von_e_learning_in_schulen#When:15:47:13Z</guid>
      <description>Auf der&amp;nbsp; 9. e&#45;Learning Fachtagung Informatik (DeLFI 2011) in Dresden wurde der Beitrag &amp;uuml;ber &amp;bdquo;Organisationsl&amp;uuml;cken bei der Implementierung von E&#45;Learning in Schulen&amp;ldquo; von Louisa Karbautzki und Andreas Breiter mit dem 2. Platz des Best Paper Award ausgezeichnet.

	Es beschreibt eine empirische Studie, in der zentrale Faktoren f&amp;uuml;r den Erfolg oder Misserfolg f&amp;uuml;r die Implementierung von Lernplattformen in Schulen identifiziert wurden. Bei einer Fallstudie wurden Schulleitungen, Lehrkr&amp;auml;fte und IT&#45;Beauftragte, die an einem Pilotvorhaben in einer Bildungsregion zur Einf&amp;uuml;hrung von Lernplattformen beteiligt waren, befragt. Die Analyse der erhobenen quantitativen und qualitativen Daten beschreibt die Rahmenbedingungen an den beteiligten Schulen und identifiziert konkrete Handlungsfelder f&amp;uuml;r den erfolgreichen Einsatz von Lernplattformen im Unterricht.

	Die LOG IN hat die Auszeichnung und damit einhergehende Empfehlung zur Ver&amp;ouml;ffentlichung zum Anlass genommen, ihre neue Rubrik &amp;bdquo;Aus Wissenschaft &amp;amp; Praxis&amp;ldquo; mit einer &amp;uuml;berarbeiteten Fassung des DeLFI&#45;Beitrags zu er&amp;ouml;ffnen. Artikel, die in dieser Rubrik Platz finden, zeichnen sich dadurch aus, dass sie &amp;bdquo;wissenschaftliche Erkenntnisse &amp;uuml;ber die Schulpraxis aufzeigen und zugleich eine eindeutige schul&#45; und unterrichtspraktische Relevanz besitzen.&amp;ldquo; (LOG IN&amp;nbsp; Nr. 169/170 (2011), S. 72).</description>
      <dc:subject>Studien, Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Schulen und Schulträger, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2012-01-25T15:47:13+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>ifib consult an Dataport&#45;Rahmenvertrag für E&#45;Government im Norden beteiligt</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_consult_an_dataport_rahmenvertrag_fuer_e_government_im_norden_beteilig</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_consult_an_dataport_rahmenvertrag_fuer_e_government_im_norden_beteilig#When:16:47:03Z</guid>
      <description>Die Anfang 2011 geggr&amp;uuml;ndete Tochtergesellschaft des Instituts f&amp;uuml;r Informationsmanagement Bremen, die ifib consult GmbH, ist als Subunternehmer am Rahmenvertrag f&amp;uuml;r E&#45;Government&#45;Dienstleistungen f&amp;uuml;r Dataport und seine Tr&amp;auml;gerl&amp;auml;nder beteiligt. &amp;nbsp;

	Dataport, der gemeinsame IT&#45;Dienstleister der L&amp;auml;nder Hamburg, Schleswig&#45;Holstein und Bremen, hatte im Februar 2011 den Rahmenvertrag f&amp;uuml;r die Erbringung von E&#45;Government&#45;Dienstleistungen neu ausgeschrieben. Der Vertrag l&amp;auml;uft vom 1.10.2011 bis zum 30.9.2014 und beinhaltet eine Verl&amp;auml;ngerungsoption um ein weiteres Jahr. Mit einem Volumen von bis zu 24.000 abrufbaren Personentagen d&amp;uuml;rfte es sich um einen der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Rahmenvertr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Dienstleistungen dieser Art in Deutschland handeln.

	Aus einem zweistufigen Verfahren ging die CSC Deutschland Solutions GmbH als Sieger hervor. Die ifib consult GmbH ist nun als Subunternehmer in die Bearbeitung des Auftrags eingebunden. Damit k&amp;ouml;nnen die bisherigen Projektaktivit&amp;auml;ten zu E&#45;Government in Bremen und zur Schul&#45;IT in Bremen und Hamburg k&amp;uuml;nftig mit neuer Ausrichtung und in neuer Organisation &amp;uuml;ber den Dataport&#45;Rahmenvertrag fortgesetzt werden.

	Weitere Informationen &amp;uuml;ber die Leistungen von CSC, ifib consult und den weiteren Subunternehmern sind auf einem eigens hierzu eingerichteten Informmationsportal des &quot;CSC&#45;Plus&#45;Teams&quot; zu finden.</description>
      <dc:subject>Allgemein, Nachrichten, Projekte, Themenfelder, E&#45;Government, Adressaten, Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger,</dc:subject>
      <dc:date>2012-01-16T16:47:03+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>e2democracy&#45;Projekt auf internationaler Konferenz „Nachhaltiger Konsum“</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/e2democracy_projekt_auf_internationaler_konferenz_nachhaltiger_konsum</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/e2democracy_projekt_auf_internationaler_konferenz_nachhaltiger_konsum#When:12:52:45Z</guid>
      <description>Die internationale Wissenschaftskonferenz zum Nachhaltigen Konsum fand jetzt in Hamburg statt. Forscher aus der sozial&#45;&amp;ouml;kologischen Forschung pr&amp;auml;sentierten und diskutierten &amp;uuml;ber drei Tage ihre Methoden, Instrumente und Erkenntnisse mit dem internationalen Publikum. Das e2democracy&#45;Projekt des ifib war ebenfalls eingeladen, das Forschungsdesign und die vorl&amp;auml;ufigen Ergebnisse auf der vom Bundesministerium f&amp;uuml;r Bildung und Wissenschaft veranstalteten Konferenz vorzustellen und mit Teilnehmer/&#45;innen zu diskutieren. e2democracy erforscht u.a., ob und welchem Ausma&amp;szlig; die Beteiligung von B&amp;uuml;rger/&#45;innen einen Effekt auf das pers&amp;ouml;nliche Klimaschutzverhalten aus&amp;uuml;ben kann.

	Wie viele Initiativen, die sich mit Lebensstil&amp;auml;nderungen befassen, steht auch e2democracy vor dem Ph&amp;auml;nomen oder ungel&amp;ouml;sten Problem der sog. Attitude&#45;Behaviour&#45;Gap. Also der L&amp;uuml;cke (gap) zwischen der individuellen Einstellung von Menschen gegen&amp;uuml;ber einem Thema wie dem Klimaschutz (attitude) und dem individuellen Verhalten f&amp;uuml;r den Klimaschutz (behaviour). Trotz einem sehr hohen Grad an Klimawissen in der Bev&amp;ouml;lkerung und der Erkenntnis, dass Klimaschutz sehr wichtig ist (in internationalen Ranglisten liegt Deutschland diesbez&amp;uuml;glich auf den vorderen Pl&amp;auml;tzen) ist der Gro&amp;szlig;teil nicht bereit oder f&amp;auml;hig, der eigenen Erkenntnis Folge zu leisten und sein Verhalten entsprechend zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen und anzupassen.

	Dies hat vielschichtige Ursachen, f&amp;uuml;r deren &amp;Uuml;berwindung es kein Patentrezept gibt. Ein gro&amp;szlig;es Hindernis ist beispielsweise die fehlende direkte Betroffenheit des Einzelnen. Obwohl wir in Europa f&amp;uuml;r einen Gro&amp;szlig;teil der gef&amp;auml;hrlichen CO2&#45;Emissionen verantwortlich sind, kann der daraus resultierende Klimawandel hierzulande kaum wahrgenommen werden. Leidtragende sind erst mal die Bewohner in anderen Erdteilen, die allerdings kaum oder gar nicht zum Treibhauseffekt beitragen. Zudem sind die Auswirkungen des Klimawandels stark zeitverz&amp;ouml;gert. Die pers&amp;ouml;nliche Risikobewertung f&amp;auml;llt somit niedriger aus, genauso wie der wahrgenommene Schweregrad einer potenziellen Gesundheitsgef&amp;auml;hrdung. Handlungen m&amp;uuml;ssen somit auch &amp;uuml;ber andere Anreizsysteme stimuliert werden. Gegenseitige Unterst&amp;uuml;tzung und Gemeinschaftsgef&amp;uuml;hl k&amp;ouml;nnen eine M&amp;ouml;glichkeit sein, denn in der Gruppe ist man mutiger und l&amp;auml;sst sich leichter inspirieren. Aber es ben&amp;ouml;tigt auch Vorbilder, die voraus gehen. Auch wenn dies bedeutet, unbequeme Wege beschreiten zu m&amp;uuml;ssen.

	Ausf&amp;uuml;hrliche Informationen zur Konferenz erhalten Sie hier: http://www.sustainableconsumption2011.org

	Die Posterpr&amp;auml;sentation hier: http://www.ifib.de/publikationen.html?suche=go&amp;amp;id_pub=1041</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Vorträge, E&#45;Democracy,</dc:subject>
      <dc:date>2012-01-13T12:52:45+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>IT&#45;Innovationen bewegen Schulträger</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_innovationen_bewegen_schultraeger</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_innovationen_bewegen_schultraeger#When:12:58:08Z</guid>
      <description>Am 29. November 2011 fand die vom ifib in Zusammenarbeit mit dem Landesmedienzentrum Baden&#45;Württemberg (LMZ) organisierte bundesweite Tagung IT&#45;Innovationswerkstatt für Schulträger in Karlsruhe statt. An der Veranstaltung haben ca. 140 Entscheidungsträger aus dem öffentlichen Bereich, vor allem aus den Schulverwaltungen, teilgenommen. 

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf Zukunftsthemen, die in den nächsten Jahren auf Schulträger zukommen und die IT&#45;Systemlandschaft sowie die dazugehörigen IT&#45;Services verändern werden. So befassten sich die Referentinnen und Referenten mit Themen zur Integration von Smartphones und Tablets in die IT&#45;Infrastrukturen der Schulen, mit Cloudlösungen oder dem Mehrwert der IT für Lehrkräfte. 

Wie viel IT&#45;Infrastruktur braucht eine Schule überhaupt und welche Herausforderung stellt der Medienwandel für Betrieb und Support? Das waren zentrale Fragen, für die Antworten und Lösungsansätze aufgezeigt wurden. 

Im Verlauf der Veranstaltung hatten  die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem die Gelegenheit, sich mit anderen Schulträgern, Landesinitiativen und Anbietern auszutauschen. 

Die Beiträge der Referentinnen und Referenten bietet das LMZ zum Download an:

http://www.support&#45;netz.de/newsletter&#45;artikel/it&#45;innovationswerkstatt.html</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung, Wissensmanagement,</dc:subject>
      <dc:date>2011-12-18T12:58:08+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Apps4Bremen &#45; der nächste Schritt zu Open Data in Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/der_naechste_schritt_zu_open_data_in_bremen_jetzt_geht_es_an_die_umsetzung</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/der_naechste_schritt_zu_open_data_in_bremen_jetzt_geht_es_an_die_umsetzung#When:14:41:52Z</guid>
      <description>Der Ort hatte Symbolcharakter: Hoch &amp;uuml;ber Bremen und mit fantastischem Ausblick &amp;uuml;ber die Stadt wurde am 11. November im Weser Tower der Wettbewerb Apps4Bremen gestartet. In ihrer Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung wies Karoline Linnert, Bremens Finanzsenatorin, darauf hin, dass der Weitblick, der sich vom obersten Stockwerk des h&amp;ouml;chsten B&amp;uuml;rohauses der Stadt bot, gut zur Transparenz passt, die mit Open Data in die deutschen Verwaltungen einziehen soll. Eingebettet in die Initiative Apps4Deutschland will Bremen mit Sonderpreisen f&amp;uuml;r Entwicklungen von Anwendungen auf der Basis Bremer Daten sowie mit einem Ideenwettbewerb der Bremer Wirtschafts&amp;ouml;rderung f&amp;uuml;r noch mehr Schwung in Sachen Open Data sorgen. Damit setzt Bremen die mit dem fortschrittlichen Informationsfreiheitsgesetz und dem darauf basierenden Informationsregister  begonnene Tradition f&amp;uuml;r mehr Offenheit ider Verwaltung fort. Zuletzt hatte die Anfang des Jahres formulierte Bremer Empfehlung zu Open Government Data, an der auch das ifib ma&amp;szlig;geblich beteiligt war, f&amp;uuml;r bundesweite Aufmerksamkeit gesorgt.

	
	(Blick aus dem Weser Tower; Foto: Martin Wind)

	Nach der Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung durch Karoline Linnert gab Anke Domscheit&#45;Berg einen &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber die Prinzipien von Open Data, &amp;uuml;ber gelungene Beispiele und &amp;uuml;ber die aktuellen Aktivit&amp;auml;ten in Berlin. Anschlie&amp;szlig;end zeigte Dr. Walter Marahrens vom Verein SpielLandschaftStadt anhand des Bremer Familienstadtplans wie bereits heute private Initiativen mit &amp;ouml;ffentlichen Daten f&amp;uuml;r attraktive und hilfreiche Angebote im Netz sorgen. Die &amp;ouml;konomische Seite der App&#45;Entwicklung wurde dann von Dr. Volker Redder, gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrender Gesellschafter der i2dm GmbH, beleuchtet. Unter anderem wies er darauf hin, dass attraktive Apps &amp;ldquo;nicht mal eben am Sonntagnachmittag&amp;rdquo; entstehen, sondern mit erheblichem Entwicklungsaufwand verbunden sind &#45; &amp;ldquo;sonst w&amp;auml;ren sie n&amp;auml;mlich billiger&amp;rdquo;.

	Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden Einzelheiten zum bundesweiten Wettbewerb Apps4Deutschland, zum Ideenwettbewerb und zu den Sonderpreisen Bremens pr&amp;auml;sentiert. Unter der Moderation von Prof. Dr. Herbert Kubicek (ifib) stellten anschlie&amp;szlig;end Vertreterinnen und Vertreter der zust&amp;auml;ndigen Verwaltungen die dazu bereit gestellten Datenbest&amp;auml;nden vor. Die Vortr&amp;auml;ge wurden abgerundet durch den Beitrag &amp;ldquo;Open Data zwischen Informationsfreiheit und Datenschutz&amp;rdquo; von Dr. Imke Sommer, der Landesbeauftragten f&amp;uuml;r Datenschutz und Informationsfreiheit Bremen. Beendet wurde die Veranstaltung durch eine Diskussionsrunde mit Mitgliedern der Bremischen B&amp;uuml;rgerschaft, die sich unter der Leitung von Dr. Martin Hagen, IT&#45;Referatsleiter bei der Bremer Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen, mit der Frage &amp;ldquo;Was erwartet die Politik von der Verwaltung?&amp;rdquo; auseinandersetzten.

	Der Auftakt zu Apps4Bremen markiert sicherlich einen weiteren Meilenstein in den Bem&amp;uuml;hungen, die Datenbest&amp;auml;nde der Verwaltung zu &amp;ouml;ffnen &#45; in Bremen und weit dar&amp;uuml;ber hinaus. Vor allem wurde deutlich, dass sich die Phase der programmatischen Erkl&amp;auml;rungen mehr und mehr ihrem Ende entgegen neigt,&amp;nbsp; Einzelfragen zur Ausgestaltung von Open Data in den Vordergrund r&amp;uuml;cken und es nun an die die praktische Umsetzung geht. Interessante Nachfragen und Diskussionen gab es z.B. zu Details der Lizenzbedingungen, zur Frage der Ver&amp;auml;nderbarkeit von bereit gestellten Datenbest&amp;auml;nden und vor allem zur Zul&amp;auml;ssigkeit von Geb&amp;uuml;hren, die f&amp;uuml;r Verwaltungsdaten erhoben werden k&amp;ouml;nnten.

	Und so hatte auch der Abschluss der Veranstaltung etwas Symbolisches: Mit dem gl&amp;auml;sernen Fahrstuhl ging es in rasantem Tempo aus dem 21. Stock zur&amp;uuml;ck auf den Boden der Tatsachen. Nun sind die Entwickler gefragt. Auf der CeBIT im M&amp;auml;rz 2012 werden wir sehen, welche Ideen umgesetzt worden sind.

	
	Nachtrag: Die Folien der Veranstaltung stehen bei daten.bremen zum Download bereit.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-11T14:41:52+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Mehr Transparenz durch offene Daten auch in Bremen &#45; Ein Hackday zeigt, wie es geht</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mehr_transparenz_durch_offene_daten_auch_in_bremen_ein_hackday_zeigt_wie_es</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/mehr_transparenz_durch_offene_daten_auch_in_bremen_ein_hackday_zeigt_wie_es#When:14:52:00Z</guid>
      <description>Die Verwaltung hat viele Daten. Manche veröffentlicht sie von sich aus, andere auf Nachfrage, wieder andere gar nicht, weil sie nicht will oder keine Zeit dafür hat  und immer nur in der Form, wie es die Verwaltung sinnvoll findet oder nicht anders kann. Das soll mit den aus den USA kommenden Initiativen für &#8220;offene Verwaltungsdaten Daten&#8221;&amp;nbsp; (Open Government Data) anders werden. 

Die Verwaltung soll alle ihre Datenbestände unmittelbar zugänglich machen, ohne Aufbereitung, als Rohdaten. Aus diesem Rohmaterial sollen dann Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen oder auch einzelne Bürgerinnen und Bürger Anwendungen machen, in denen sie diese Daten aus ihrer Sicht verständlich aufbereiten, mit anderen Daten verknüpfen u.a.m.&amp;nbsp; So könnten z.B. Haushaltsdaten  zwischen Bundesländern in einzelnen Positionen verglichen werden oder Abfragen für mobile Endgeräte (Apps) zur aktuellen Feinstaubbelastung entwickelt werden.

Am Dienstag, dem 8. November, hat Bundesinnenminister Friedrich im Rahmen der Open&#45;Government&#45;Strategie des Bundes den Wettbewerb Apps4Deutschland (Anwendungen für Deutschland) eröffnet, an dem sich auch die Freie Hansestadt Bremen mit der Bereitstellung von offenen Daten beteiligt.

Damit dieses Angebot auch konkret genutzt wird, laden das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) und die Open Knowledge Foundation, Berlin, für Samstag, den 19. November, zu einem so genannten Hackday ein. Erfahrene Apps&#45;Entwickler zeigen interessierten Mitstreitern, wie man aus den Bremer Daten interessante Anwendungen machen kann. &#8220;Damit wollen wir insbesondere Studierende der Informatik und der Digitalen Medien an den Bremer Hochschulen ansprechen und motivieren, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen&#8221;, begründet Prof. Herbert Kubicek vom ifib diese Initiative, die auch einen kleinen materiellen Anreiz bietet: Die  für die Beteiligung Bremens am bundesweiten Wettbewerb zuständige Senatorin für Finanzen hat das Unternehmen PDV als Sponsor gewinnen können und bemüht sich um weitere Sponsoren. Für Anwendungen in Form von Prototypen, die bremische Daten verwenden, werden ein erster Preis von 1000 Euro und zwei zweite Preise von jeweils 500 Euro ausgelobt. Einreichungsschluss ist der 1. Februar 2012. Die Wirtschaftsförderung Bremen begleitet die Initiative mit einem Ideenwettbewerb für Unternehmen.

Der Hackday findet statt am Samstag, den 19. November 2011 im Studierendenhaus auf dem Campus der Universität  (Bibliothekstrasse, Zugang über den Boulevard, gegenüber dem Eingang der Staats&#45; und Universitätsbibliothek). Nähere Informationen zum bundesweiten Wettbewerb und der Bremer Beteiligung im Internet unter http://www.daten.bremen.de sowie auf einer öffentlichen Veranstaltung der Senatorin für Finanzen und des ifib am Freitag, den 11. November 2011, im Weser&#45;Tower. Programm und Anmeldung unter http://www.bremen.de/apps4bremen.

Kontakt: 

Prof. Herbert Kubicek, Institut für Informationsmanagement Bremen,&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp; 
Tel. 0421 21856575/ E&#45;Mail: 

Daniel Dietrich, The Open Knowledge Foundation (http://www.okfn.org)
twitter.com/ddie
Tel. 0171 780 870 3 / E&#45;Mail: 

Zur Erläuterung: 

Das Hackday&#45;Konzept:

Mit dem Hackday will die Open Knowledge Foundation (OKF) Programmierer, Journalisten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und alle Interessierten zusammenbringen, um den Wert und den Nutzen offener Daten zu veranschaulichen.

Gemeinsam wollen wir Daten recherchieren, finden und nutzbar machen, Ideen für Anwendungen entwickeln die Probleme lösen oder einen konkreten Nutzen bringen und dann ordentlich in die Tasten hauen um innerhalb von 48 Stunden Anwendungen zu programmieren die es vorher noch nicht gab.

Open Data Hackday Rezept:

* Ein Wochenende + Hacker + Programmierer + Designer + Journalisten + andere Nerds
* Außerdem: Mehr oder weniger offene Daten aus Verwaltung und Politik
* Sowie: Ein Wochenende Zeit &amp;amp; unsere Innovation und Kreativität
* Ergebnis : Anwendungen, die zeigen, dass man in kurzer Zeit mit offenen Daten Webseiten, Mashups, Visualisierungen usw. programmieren kann, die einen echten Nutzen für Bürgerinnen und Bürger bieten.

Ähnliche Hackdays rund um die Weiternutzung von offenen Daten gab es bereits in mehreren Ländern, unter anderem in den Niederlanden, Frankreich, UK,&amp;nbsp; Australien, USA, etc. Den ersten Hackday in Deutschland gab es im April 2010, siehe 
opendata.hackday.net</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-11-08T14:52:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>IT&#45;Innovationswerkstatt für Schulträger</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_innovationswerkstatt_fuer_schultraeger</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_innovationswerkstatt_fuer_schultraeger#When:11:23:00Z</guid>
      <description>In den nächsten Jahren kommen auf Schulträger neue Entwicklungen für den Einsatz digitaler Medien in den Schulen zu, die die bestehende IT&#45;Systemlandschaft und die dazugehörigen IT&#45;Services nachhaltig verändern werden. Dazu gehören mit Smartphones und Tablets neue innovative Endgeräte, die in die IT&#45;Infrastrukturen der Schulen integriert werden müssen und damit auch neue Anforderungen an die internetbasierte Bereitstellung von Applikationen, Lernmanagementsystemen und Medienangeboten (z.B. in der Cloud) stellen. Ganztagsschulen brauchen intelligente Lösungen für Lehrerarbeitsplätze mit geregeltem Zugriff auf Anwendungen in der Schulverwaltung und das Thema Inklusion erfordert die Auseinandersetzung mit der Barrierefreiheit von IT&#45;Systemen und Anwendungen.

Das ifib lädt am 29. November 2011 in Zusammenarbeit mit dem Landesmedienzentrum Baden&#45;Württemberg Schulträger zu einer eintägigen Tagung in Karlsruhe ein, um sich mit anderen Schulträgern, Landesinitiativen und Anbietern über diese IT&#45;Innovationsthemen auszutauschen. Damit setzt das ifib eine Veranstaltungsreihe fort, die im letzten Herbst mit einer erfolgreichen Veranstaltung in Bremen begonnen wurde. 

Die Veranstaltung ist für Mitglieder der öffentlichen Verwaltung frei. Verwaltungsexterne zahlen einen Beitrag von 99 Euro.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort online unter

www.egovernment&#45;akademie.de/it&#45;innovationswerkstatt

möglich. Dort finden Sie auch das Programm zur Veranstaltung.

Wir würden uns freuen, sie am 29. November in Karlsruhe begrüßen zu können.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-10-12T11:23:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Urkundenübergabe an das e2democracy Projekt für seinen Beitrag zur Allianz &#8220;Nachhaltigkeit lernen&#8221;</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/urkundenuebergabe_an_das_e2democracy_projekt_fuer_seinen_beitrag_zur_allian</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/urkundenuebergabe_an_das_e2democracy_projekt_fuer_seinen_beitrag_zur_allian#When:07:51:00Z</guid>
      <description>Das international vergleichende Forschungsprojekt &#8220;e2democracy&#8221; (environmental electronic democracy) erhielt im Rahmen einer Feierstunde am 26. September in Kiel eine Auszeichnung für seinen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Jasson Jakovides überreicht Urkunde, Fahne und Stempel an Ralf Cimander; Foto: Janet Rosenthal, Arbeitsstelle UN&#45;Dekade

Die Vereinten Nationen haben für die Jahre 2005 &#45; 2014 die Weltdekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221; ausgerufen. Für die Beteiligung an dieser Dekade wurde das ifib bezogen auf das Forschungsprojekt &#8220;e2democracy&#8221; durch das Deutsche Nationalkomitee der UN&#45;Dekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221; ausgezeichnet (s. auch diesen Blog&#45;Beitrag). Das &#8220;e2democracy&#8221;&#45;Projekt wird damit als Beitrag zur Allianz &#8220;Nachhaltigkeit lernen&#8221; anerkannt. Es Projekt darf in den Jahren 2011/2012 den Titel Offlizielles Projekt der UN&#45;Weltdekade 2011/2012 Bildung für nachhaltige Entwicklung tragen. Die Vereinten Nationen haben die UNESCO weltweit mit der Umsetzung dieser Dekade betraut.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-09-28T07:51:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Studie &#8220;Die &#8216;neue Zentralität&#8217; im E&#45;Government&#8221; jetzt verfügbar</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/studie_die_neue_zentralitaet_im_e_government_jetzt_verfuegbar</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
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      <description>Im  Auftrag der Hans Böckler Stiftung hat das ifib eine Studie zu den veränderten Entscheidungsstrukturen beim Einsatz von IT in der öffentlichen Verwaltung Deutschlands vorgelegt (zum Download). 

Aufgrund des heutigen Stellenwerts der IT berühren diese Entscheidungen mittelbar auch die Art und Weise wie öffentliche Leistungen künftig im Dialog mit ihren Adressaten erbracht werden (können), was wiederum die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Sektor nicht unberührt lässt. Um solchen Zusammenhängen und Folgewirkungen weiter nachgehen zu können, wird im abschließenden Kapitel der Studie eine Revitalisierung des fachöffentlichen Diskurses über E&#45;Government angeregt. In den vorangehenden Kapiteln geht es um den Wandel der Begrifflichkeit &#8220;E&#45;Government&#8221; (Kapitel 2), die unterschiedlichen Phasen in der deutschen E&#45;Government&#45;Steuerung (Kapitel 3) und um E&#45;Government auf der Ebene politischer Programme (Kapitel 4).

Insbesondere zu den abschließenden Thesen und Handlungsempfehlungen sind Hinweise und Komentare gerne gesehen.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-09-15T09:53:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Neuerscheinung: Informationstechnik und ihre Organisationslücken</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/neuerscheinung_informationstechnik_und_ihre_organisationsluecken</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/neuerscheinung_informationstechnik_und_ihre_organisationsluecken#When:07:59:00Z</guid>
      <description>Der erfolgreiche Einsatz von Informationstechnik erfordert die angemessene Berücksichtigung jeweils spezifischer sozialer, politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen im Anwendungsfeld. Doch noch immer scheitern IT&#45;Projekte auch an einer Verkürzung auf technische Sachverhalte. Die Beiträge in vorliegendem Sammelband setzen sich mit unterschiedlichen Varianten solcher Organisationslücken  die Bezeichnung geht auf Arbeiten von Herbert Kubicek zurück  auseinander.

Aus Anlass des Wechsels in der Leitung des ifib haben Andreas Breiter und Martin Wind einen aktuellen Sammelband mit zahlreichen Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis zu den sozialen, politischen und rechtlichen Dimensionen des IT&#45;Einsatzes zusammengestellt.


Aus dem Inhalt:

Erscheinungsformen der Organisationslücke: Perspektiven auf die Einbettung der Informationstechnik
Martin Wind &amp;amp; Andreas Breiter

Teil I
Organisationen und ihre IT

Treffpunkt Kooperationsplattform
Ralf Armbruster &amp;amp; Reinhard Jonas

Von freien Informationen und transparenten Organisationen
Claas Hanken

Die Organisatorische Brücke  Ein Ansatz zur Bewältigung or&#45;ganisatorischer Lücken in IT&#45;Projekten am Beispiel des Elektronischen Gerichts&#45; und Verwaltungspostfachs
Stephan Klein &amp;amp; Jan Windheuser

Organisation der IT&#45;Unterstützung schulischer Bildungsprozesse  dargestellt am Beispiel eines großen Schulträgers
Horst Tahetl&#45;Matheis

Web 2.0&#45;Technologien und Organisationsarbeit: wird die Lücke größer?
Marianne Wulff


Teil II
Politische Initiativen und ihre Umsetzung

Anschluss oder Ausschluss?
Jutta Croll

Medien&#45; und IT&#45;Management in Schulen am Scheideweg
Rudolf Peschke

eLearning: Vision und Wirklichkeit.
Ulrich Schmid


Teil III
Die Rolle der Wissenschaft für die Praxis


Was hat die Wissenschaft für E&#45;Government getan?
Martin Hagen

Hypothesengeleitete Technikgestaltung als Grundlage einer kontextuellen Informatik
Reinhard Keil

Informationstechnik, Beratung und Innovation
Alfred Kieser

Learning Communities und Praktiksonden als Instrumente der Analyse und Entwicklung IndustrieweiterInformationsinfrastrukturen
Kai Reimers

Über das Bauen von Brücken und das Füllen von Lücken
Arno Rolf

Pilotierungsforschung
Gerhard Schwabe


Teil IV
Die Organisationslücke und der Datenschutz

Zukunftsfähiges Datenschutzrecht für Deutschland und Europa
Alexander Roßnagel

Informationstechnik und Privacy by Design: Eine Win&#45;Win&#45;Situation
Peter Schaar

Datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit  Anspruch und Wirklichkeit
Thilo Weigert

Verlagsinformationen und Bestellmöglichkeit</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veröffentlichungen, Öffentliche Verwaltung, Hochschulen, Schulen und Schulträger, Vereine und Verbände, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Geschäftsprozesse, Informationsfreiheit, Interoperabilität, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2011-09-05T07:59:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Übergabe des Staffelstabs in der ifib&#45;Institutsleitung</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/uebergabe_des_staffelstabs_in_der_ifib_institutsleitung</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/uebergabe_des_staffelstabs_in_der_ifib_institutsleitung#When:06:16:00Z</guid>
      <description>Unter dem maritimen Motto &#8220;Segel hissen&#8221; hat das ifib zusammen mit Freunden, Kunden und Partnern am vergangenen Freitag (26.8.) den Wechsel in der Institutsleitung vollzogen. 

Nach seiner Pensionierung als Hochschullehrer wird Prof. Dr. Herbert Kubicek das ifib künftig in der Rolle eines Senior Researchers begleiten und unterstützen. Prof. Dr. Andreas Breiter nimmt nun die Rolle des Wissenschaftlichen Direktors ein. Dr. Martin Wind übernimmt die kaufmännische Geschäftsführung und wird weiterhin für E&#45;Government&#45;Themen zuständig sein.


(Foto: Martin Wind)

Die Feier fand im Restaurant Weserhaus, direkt an der Weser gelegen, statt. Herbert Kubicek überreichte jeweils einen Staffelstab an Andreas Breiter und Martin Wind. Diese revanchierten sich mit einem Werder&#45;Schal sowie mit gleich zwei Sammelbänden: einem noch ungefüllten Buch für kommende Ideen und Projekte sowie mit dem eigens zu diesem Anlass von Breiter und Wind herausgegebenen Sammelband &#8220;Informationstechnik und ihre Organisationslücken&#8221;, der vom LIT Verlag publiziert wird. 

Zu den Rednern, die das Schaffen von Herbert Kubicek und den kollegialen Wechsel in der Institutsleitung würdigten, zählten Staatsrat Dr. Joachim Schuster  von der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit, der zugleich Vorsitzender des Gesellschafters der ifib GmbH ist, sowie Staatsrat Henning Lühr von der Senatorin für Finanzen in seiner Funktion als Vorsitzender des Institutsbeirats und Prof. Dr. Wilfried Müller, der Rektor der Universität Bremen. Für die Unterhaltung der rund 130 Gäste sorgte das Improvisationstheater Inflagranti, das u.a. einen Friseurbesuch im Serverraum gekonnt in Szene setzte.

Nachtrag: Eine kleine Auswahl der Fotos, die unser Kollege Norbert Hayduk auf der Feier gemacht hat, sind auf unserer Facebook&#45;Seite&amp;nbsp; zu finden.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen,</dc:subject>
      <dc:date>2011-08-29T06:16:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Interkommunales Geschäftsprozessmanagement im Nordwesten</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/interkommunales_geschaeftsprozessmanagement_im_nordwesten</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/interkommunales_geschaeftsprozessmanagement_im_nordwesten#When:13:30:00Z</guid>
      <description>Die EU&#45;Dienstleistungsrichtlinie hatte auch ihr Gutes: Sie hat vielerorts das Bewusstsein für die Gestaltung von Geschäftsprozessen geschärft. 

So auch bei vielen Mitgliedern der Virtuellen Region Nordwest. Bereits Ende 2009 wurde hier der Arbeitskreis &#8220;Interkommunale Prozessmodelle&#8221; ins Leben gerufen, in dem sich interessierte Kommunen und IT&#45;Dienstleister mit der Dokumentation, Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen beschäftigen. Das ifib gehörte zu den Mitinitiatoren dieses Arbeitskreises und begleitet mit fachlicher und methodischer Unterstützung die Diskussionen. Unter anderem wurden auf zwei vom ifib durchgeführten Workshops die Grundlagen von BPMN vermittelt. Weiterhin hat sich der Arbeitskreis intensiv mit den Planungen zur Deutschen Prozessbibliothek und mit der Prozessbibliothek der KGSt auseinander gesetzt. 

Nun ist der nächste Schritt gemacht worden: In den nächsten 18 Monaten werden die Landkreise Cuxhaven, Diepholz, Osterholz und Verden, die Gemeinde Ganderkesee, die Stadt Achim und der Senator für Inneres und Sport der Freien Hansestadt Bremen gemeinsam an der  Optimierung ausgewählter Prozesse arbeiten. Das Projekt wird von der ifib consult GmbH, der Anfang 2011 gegründeten Tochtergesellschaft des ifib, organisatorisch und fachlich betreut. 

Mit dieser interkommunalen Zusammenarbeit werden mehrere Ziele verfolgt: Natürlich steht die Verbesserung von ausgewählten Prozessabläufen im Vordergrund. Darüber hinaus wollen die mitwirkenden Kommunen gemeinsam das erforderliche methodische Know&#45;how aufbauen und sich in diesem Zuge auch über die Gestaltung von Prozessmodellen verständigen und Empfehlungen in einer Art &#8220;Styleguide&#8221; dokumentieren und für die Weiterarbeit verfügbar machen.

Für die Dokumentation der Geschäftsprozesse kommt das Modellierungswerkzeug ViFlow der Fa. ViCon aus Hannover zum Einsatz. ViFlow ist ein datenbankgestütztes Werkzeug, das auf MS Visio aufsetzt. Es bietet im Rahmen eines attraktiven Lizenzmodells vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung von Prozessmodellen und kann für unterschiedliche Notationen (Swimlanes, BPMN, FaMOS etc.) genutzt werden. Soeben wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einer eintägigen Schulung mit den Funktionalitäten der Software vertraut gemacht, so dass nun mit der Erstellung der ersten Prozessmodelle begonnen werden kann.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Öffentliche Verwaltung, Geschäftsprozesse, Regionale Kooperationen,</dc:subject>
      <dc:date>2011-08-25T13:30:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>e2democracy &#45; Forschungsprojekt des ifib erhält Auszeichnung der Deutschen UNESCO&#45;Kommission</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/e2democracy_forschungsprojekt_des_ifib_erhaelt_auszeichnung_der_deutschen_u</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/e2democracy_forschungsprojekt_des_ifib_erhaelt_auszeichnung_der_deutschen_u#When:11:27:00Z</guid>
      <description>Die Deutsche UNESCO&#45;Kommission hat das vom Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) geleitete Forschungsprojekt e2democracy als Projekt der UN&#45;Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. e2democracy hat die Klimaschutzinitiativen Bremen und Bremerhaven kann mehr Klimaschutz! sowie das Klimaversprechen von Wennigsen und dem Calenberger Land ins Leben gerufen. Die lokalen Initiativen werden zusammen mit den Klimaschutzagenturen vor Ort &#45; der Energiekonsens in Bremen und Bremerhaven und der Klimaschutzagentur der Region Hannover in Wennigsen / Calenberger Land &#45; durchgeführt und mit Mitteln der European Science Foundation sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft vom ifib wissenschaftlich begleitet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

Eine Jury aus Experten hat im August über die Auszeichnung der Bildungsprojekte entschieden. Voraussetzung ist die Ausrichtung der Arbeit an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So müssen Wissen und Kompetenzen aus den drei Nachhaltigkeits&#45;Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt vermittelt werden. Außerdem ist wichtig: Die Projekte haben einen innovativen Charakter, wirken in die Breite und bemühen sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten.
Das Votum der Jury würdigt das e2democracy &#45; Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln, so Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN&#45;Dekade in Deutschland. e2democracy zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann.
Im Zentrum von e2democracy steht die regelmäßige Kontrolle des individuellen Verbrauchs&#45; und Konsumverhaltens von Bürgerinnen und Bürgern im Hinblick auf die eigene Klimabilanz (CO2&#45;Bilanz). Die täglichen Aktivitäten stehen dabei im Vordergrund, also welche Wege werden mit welchen Verkehrsmitteln zurückgelegt, wie viel Strom wird verbraucht, welche Heizenergie wird eingesetzt, wird beim Kauf von Lebensmitteln darauf geachtet, dass sie aus der Region stammen und gerade Saison haben, etc. Aus diesen Angaben wird alle 2 Monate eine CO2&#45; und Energiebilanz für die Teilnehmenden erstellt und diesen zurückgespiegelt. Über die Kenntnis der eigenen Klimabilanz über den Zeitverlauf und im Vergleich ihrer Werte mit denen der anderen Teilnehmenden wird eine Sensibilisierung für die Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf das Klima erreicht. Newsletter mit wertvollen Tipps zur Verbesserung der eigenen Klimabilanz, Informationsveranstaltungen &#45; auch zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch &#45; sowie Beratungsangebote rund ums Thema Klimaschutz runden das Angebot für Teilnehmende ab.

UN&#45;Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005&#45;2014)
Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Wo kaufe ich Kleidung, ohne Ausbeutung in Asien oder Afrika zu unterstützen? Wie fördern wir wirtschaftlichen Fortschritt, ohne die Umwelt zu zerstören? Das sind nur zwei der Fragen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung beantwortet. Mit der UN&#45;Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005&#45;2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO&#45;Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN&#45;Dekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221;. Sie hat ein Nationalkomitee berufen und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Dekade&#45;Koordinierungsstelle eingerichtet.

Die Urkunde an das e2democracy &#45; Projekt wird im Rahmen der jährlich stattfindenden Aktionstage der UN&#45;Dekade am 26. September 2011 in Kiel an das ifib übergeben.

Weitere Informationen unter 
http://www.e2democracy.eu
http://www.bne&#45;portal.de/dekade&#45;projekte

Kontakt:
Ralf Cimander
Institut für Informationsmanagement Bremen
Tel.: 0421/218&#45;56 587
E&#45;Mail: info@e2democracy.eu</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-08-17T11:27:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>(Informations&#45;)freiheit in Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/interview_mir_prof_dr_herbert_kubicek_in_der_freitag</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/interview_mir_prof_dr_herbert_kubicek_in_der_freitag#When:11:51:00Z</guid>
      <description>Etwas pathetisch, aber nicht falsch, hat &#8220;Der Freitag&#8221; ein Interview zu Open Government Data betitelt. Durch die Überschrift wird nicht ganz klar, wer an Bremen denkt, wenn er an Freiheit denkt: der Interviewer oder der Interviewte. Richtig ist, dass der im ursprünglichen Sinne liberale Stadtstaat das fortschrittlichste Informationszugangsgesetz hat, das seinen Bürgerinnen und Bürgern einen freien, d.h. von Begründungen unabhängigen Zugang zu amtlichen Informationen und Dokumenten einräumt. Dieses Recht soll im Zuge der aktuellen Open&#45;Data&#45;Diskussion auch auf weiterverarbeitbare Daten ausgeweitet werden. Dies ist auch dem Bund zu empfehlen.

In dem Interview geht es aber auch noch um eine andere Freiheit, nämlich das informationelle Selbstbestimmungsrecht und einen grundsätzlichen Zielkonflikt  zwischen der Zweckbindung bei der Erhebung personenbezogener Daten und der Forderung nach beliebiger Weiterverarbeitung von Rohdaten, die häufiger personenbeziehbar sind als viele denken. In diesem Zusammenhang empfehle ich das Gutachten des ULD &#8220;Datenschutz und Geoinformationen&#8221;.

Zum Interview geht es hier.</description>
      <dc:subject>E&#45;Democracy,</dc:subject>
      <dc:date>2011-08-08T11:51:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Tab(let)s in der Schule &#45; The next Challenge?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/tablets_in_der_schule_the_next_challenge</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/tablets_in_der_schule_the_next_challenge#When:13:05:00Z</guid>
      <description>Der schulische Einsatz der digitalen Medien findet bisher zumindest an den weiterführenden Schulen in Deutschland vor allem an stationären Computern im Computerraum statt. Viele Lehrkräfte sehen diesen begrenzten Zugang als Einschränkung in Hinblick auf Flexibilität und Spontanität für den Medieneinsatz im Fachunterricht. Die Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten (1:1 Computing) könnte diese Probleme lösen. International (vor allem in den USA und in Großbritannien) lassen sich gute Beispiele für eine flächendeckende  Ausstattung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte mit mobilen Endgeräten (z.B. Laptops, Tablet?PCs, Netbooks) finden. In Deutschland bleiben entsprechende Lösungen meist auf Modellversuche mit so genannten Laptop?Klassen beschränkt, deren Anteil noch weit hinter stationären Lösungen zurück bleibt. Die Ausstattung ganzer Schulen geschweige denn aller Schulen einer Kommune scheiterte bislang u.a. an der Frage der Finanzierung. Gerade für Laptops gilt zudem, dass sie häufig zu schwer und zu sperrig sind, um sie in der Schule immer dabei zu haben. Außerdem wirkt sich offensichtlich auch die hohe Relevanz der materiellen Anteile der Handlungspraxis (Lehrkräfte, aber auch die Schülerinnen und Schüler lieben Papier) einschränkend auf die Aneignung mobiler Endgeräte durch Lernende und Lehrende aus. Medienbrüche tun ein weiteres, um deren unterrichtliche Nutzung einzuschränken.

Aktuell boomt jedoch mit den sogenannten Tab(let)s eine neue Geräteklasse, die sich auch in der Schule zunehmender Beliebtheit erfreut. Diese unterscheiden sich von herkömmlichen mobilen Endgeräten dadurch, dass sie ausschließlich über ein berührungssensitives Display verfügen und keine physische Tastatur mehr besitzen. In der Regel sind sie mit stromeffizienten Prozessoren aus dem Smartphone?Bereich ausgerüstet und werden mit einem entsprechend schlanken Betriebssystem (z.B. Googles Android oder Apples iOS) betrieben. Grundlegende Eigenschaften dieser Medien wie vergleichsweise geringes Gewicht und Größe, relativ günstige Anschaffungskosten, lange Akkulaufzeiten und natürlichere Eingabemöglichkeiten per Multitouch&#45;Fingerzeit sowie der Verfügbarkeit einer Vielzahl kostengünstiger Softwareprodukte (sogenannte Apps) und verschiedener internetbasierter Dienste scheinen sie für den unterrichtlichen Einsatz zu empfehlen. 

Verschiedene Indikatoren deuten also darauf hin, dass jetzt die nächste Technikwelle auf die Schulen zurollt, die geplant, implementiert sowie gesteuert und evaluiert werden muss, um die damit einhergehenden Versprechungen für die Verbesserung von Lern? und Lehrprozessen auch nur ansatzweise zu realisieren. Dafür sind zum einen verschiedene technisch&#45;organisatorische Herausforderungen zu bewältigen: Geräte, die eigentlich für die private Multimedianutzung konzipiert wurden, müssen in die IT?Infrastrukturen der Schulen integriert werden. Das betrifft u.a. Lösungen für die Installation und Aktualisierung der Apps genauso wie das Zusammenspiel mit Interaktiven Whiteboards (IWBs), Lernmanagementsystemen (LMS) und Systemen für die Mediendistribution. Hier birgt vor allem die eingeschränkte Schnittstellenausstattung der Tablets Probleme. Dies führt zwangsläufig zu einer Verlagerung bzw. den Austausch von (Schüler?)Daten im bzw. über das Internet. Eine rechtliche Bewertung in Hinblick auf den Datenschutz hierzu steht noch aus. Dazu kommen zum anderen die (berufs?)biografischen Orientierungen der Lehrkräfte in Verbindung mit ihren Kompetenzen, die zentralen Anteil daran haben, wie Medien in der Schule eingesetzt werden. Die dabei auftretenden Schwierigkeiten sind nur eingeschränkt an technische Voraussetzungen gebunden. 

Letztlich stellt sich auch die Frage der Finanzierung: Eine vollständige 1:1&#45;Ausstattung über die Kommunen scheint auch in diesem Fall illusorisch. Auf der anderen Seite wächst die private Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit solchen Geräten kontinuierlich und es stellt sich die Frage, ob die Geräte bei einem weiteren Preisverfall irgendwann so selbstverständlich werden, wie der Taschenrechner oder das Handy. In diesem Szenario entfällt für die Schulträger dann zwar die Investition in die Gerätehardware. Sie sind auf der anderen Seite aber gefordert, die notwendigen  Infrastrukturen und Schnittstellen für die Integration der Tablets in die Medienwelt der Schulen bereitzustellen bzw. die vorhandenen auszubauen und zu betreiben.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Schulen und Schulträger, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2011-07-21T13:05:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Netz&#45;Demokratie? Das Internet alleine bringt es nicht!</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/netz_demokratie_das_internet_alleine_bringt_es_nicht</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/netz_demokratie_das_internet_alleine_bringt_es_nicht#When:15:48:00Z</guid>
      <description>&#8220;Netz&#8221;&#45;Demokratie? Wie bei vielen aus zwei Substantiven zusammengesetzten Ausdrücken sind bei der Kombination &#8220;Netz&#8221;&#45;Demokratie zwei Interpretationen möglich. Zum einen kann es um die Demokratie im &#8220;Netz&#8221; gehen, zum anderen um die Demokratie durch das &#8220;Netz&#8221;. Kaum missverständlich dürfte sein, dass mit &#8220;Netz&#8221; das Internet gemeint ist, was daran aber genau, ist keineswegs eindeutig, und bei den beiden genannten Interpretationen tendenziell unterschiedlich.

Betrachten wir kurz den Aspekt der Demokratie im Netz. Anders als Rundfunk&#45; und Fernsehsender oder Verlage und Druckereien gehört das Internet nicht einem Eigentümer und wurde auch nicht aufgrund eines Gesetzes errichtet. Im Kern ist es eine Menge technischer Standards für die Datenübertragung zwischen Computern unterschiedlicher Hersteller (vor allem TCP/IP, das Internet&#45;Transportprotokoll), und eine Systematik für die Zuweisung von Adressen der beteiligten Rechner (IP&#45;Adressen). Hinzugekommen ist die weltweite Vergabe und Verwaltung von Domain&#45;Namen. Wie andere Standardisierungsgremien erfolgt die Organisation dieser Standardisierungsaufgaben in internationalen Gremien (Ausschüssen, Arbeitsgruppen), die teilweise staatlich anerkannt werden wie z.B. ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) oder das W3&#45;Konsortium, das technische Standards für das World Wide Web definiert, öffentlich zur Diskussion stellt und letztlich verabschiedet. Diese Organisation des Mediums Internet kann man demokratisch nennen, allerdings mit einem starken Anteil an Expertokratie.

Davon zu unterscheiden ist die Produktion und Auswahl der Inhalte. Es gibt keinen Verleger oder Chefredakteur. Grundsätzlich kann jeder zugleich Autor und Rezipient bzw. Sender und Empfänger sein. Selbstverständlich finden etablierte Institutionen eine größere Aufmerksamkeit als einzelne Individuen. Aber die Chancen werden immer wieder neu gemischt. Blogger zum Beispiel erreichen teilweise höhere Nutzungszahlen und damit Reichweiten als Online&#45;Angebote von Tageszeitungen. Auch dies kann man Demokratie im Netz nennen, allerdings mit einem gewissen Anteil Anarchie.

Auf diesen Aspekt der Demokratie im Netz möchte ich im Folgenden nur noch indirekt eingehen. Im Vordergrund soll vielmehr die Frage stehen, ob und wie sich politische Beteiligung durch das Internet gewandelt hat. Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort, weil der Bereich der politischen Beteiligung insgesamt sehr vielfältig ist und weil dort, wo ein Wandel zu beobachten ist, dieser nicht einzig und allein auf die Nutzung des Internet zurückzuführen ist.

Im Beitrag &#8220;Zum Wandel politischer Beteiligung durch das Internet&#8221; werden acht Formen politische Beteiligung vorgestellt und kommentiert.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy,</dc:subject>
      <dc:date>2011-06-20T15:48:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Ernst &amp;amp; Young macht Reise in die E&#45;Government&#45;Vergangenheit</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ernst_young_macht_reise_in_die_e_government_vergangenheit</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ernst_young_macht_reise_in_die_e_government_vergangenheit#When:18:47:00Z</guid>
      <description>Um die Jahrtausendwende herum, kurz vorm Platzen der Internetblase, jagte eine Untersuchung zum kommunalen E&#45;Government die andere. Häufig wurden sie von großen Beratungshäusern erstellt, die im kommunalen Umfeld damals einen lukrativen Markt vermuteten. Dies erwies sich  aus mehreren Gründen  als Fehleinschätzung und so verschwanden mit der Zeit auch diese auf Hochglanz getrimmten Publikationen.

Doch Totgesagte leben länger: Soeben hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst &amp;amp; Young ihre Untersuchung E&#45;Government 2011. Grad der Umsetzung durch die Kommunen veröffentlicht. Nun wird Ernst &amp;amp; Young sich hierbei schon etwas gedacht haben. Für den fachkundigen Leser bleibt das Engagement gleichwohl ein wenig rätselhaft, hatten die großen Beratungsunternehmen vor vielen Jahren doch gute Gründe dafür, sich aus dem kleinteiligen und komplizierten kommunalen E&#45;Government&#45;Markt weitgehend zurückzuziehen. 

Die Studie selbst hinterlässt ein zwiespältiges Bild: Auf der einen Seite wird völlig zu Recht auf einzelne Mängel im kommunalen Serviceangebot hingewiesen, die zwar nicht neu, deswegen aber nicht minder ärgerlich sind. Unzureichende Angebote im Payment gehören ebenso dazu wie lahme und/oder schlechte Antworten auf E&#45;Mail&#45;Anfragen. Auf der anderen Seite macht die Studie den Eindruck, nicht so ganz auf der Höhe der Zeit zu sein. 

Das beginnt schon beim Vorwort, an dessen Beginn zu lesen ist: Informations&#45; und Kommunikationstechnologien gewinnen auch für die deutschen Kommunen immer mehr an Bedeutung. Diese Plattitüde ist schon vor über zehn Jahren hundertfach zum Besten gegeben worden  und schon damals war sie inhaltsleer. Weiter geht es mit den Ausführungen zur Bereitstellung von Online&#45;Diensten, also dem Kernthema der Studie. Weder werden hier rechtliche Rahmenbedingungen erörtert noch wird darauf eingegangen, dass der Zuspruch von Bürgern und Unternehmen zu Online&#45;Diensten seit Jahren in vielen Bereichen unvermindert niedrig ist  so dass manche Kommune ihr Engagement inzwischen auf den Ausbau des Angebots im Bürgerbüro oder den Aufbau eines Call Centers (ob mit oder ohne D115) verlagert hat. Die Servicequalität für Unternehmen wird sodann am Beispiel der elektronischen Auftragsvergabe untersucht. Damit wurde ausgerechnet jener E&#45;Government&#45;Dienst ausgewählt, dem einst die höchsten Einsparpotenziale zugeschrieben worden sind, deren Realisierung aber bis heute an fehlender Akzeptanz auf Unternehmensseite gescheitert ist. Auch hierzu findet sich im Text kein Wort.

Last not least stellt sich die Frage, was wir heute vom schnellen Blick aufs digitale Front Office eigentlich noch lernen können. Selbst die EU&#45;Kommission hat gelernt, dass der IT&#45;Einsatz im Back Office für die Qualität öffentlicher Dienste mindestens ebenso wichtig ist. Eine zeitgemäße Erhebung müsste zudem das Verhältnis zwischen Online&#45;Diensten auf der einen sowie den Angeboten von Call Center und Bürgerbüro auf der anderen Seite nachgehen. Und in Zeiten von Open Government sollte die Beziehung zwischen Bürgern und Kommune nicht länger auf die Erbringung von Dienstleistungen der Verwaltung reduziert werden.

Um nicht falsch verstanden werden: Ich gratuliere gerne den Kommunen, die sich unter den Top 10  platziert haben. Und ich schätze die Leistungen der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, deren Dienste auch wir in Anspruch nehmen. Aber ebenso wenig wie wir uns in deren Belange einmischen, so gilt auch hier: Schuster bleib bei Deinen Leisten.

Nachtrag: In der Computerwoche vom 1.8.2011 (Nr. 31&#45;32/2011) war zu lesen, dass nach den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage in der Fertigungsindustrie rund ein Drittel der befragten Unternehmen für ihre Beschaffungen auf die herkömmlichen Kommunikationsmittel Brief, Fax und E&#45;Mail setzen, also keinen Gebrauch von elektronischen Beschaffungsplattformen machen. Der Anteil der Unternehmen, die nach eigenen Angaben alle operativen Beschaffungsprozesse mit einer Internet&#45;Plattform unterstützten, lag bei etwas mehr als zehn Prozent. Der öffentliche Sektor scheint mit seiner Zurückhaltung hinsichtlich elektronischer Beschaffungs&#45; bzw. Vergabeplattformenm also nicht ganz allein zu sein&#8230;&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government,</dc:subject>
      <dc:date>2011-06-09T18:47:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Eindrücke vom Process Solution Day 2011</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/eindruecke_vom_process_solution_day_2011</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/eindruecke_vom_process_solution_day_2011#When:18:35:00Z</guid>
      <description>Eifrige Referenten erklären Funktionen und Vorteile ihrer auf den ersten Blick etwas undurchsichtigen Tools, auf den Bildschirmen der Ausstellern flimmern Swimlanes in den unterschiedlichsten Varianten, kurz: Willkommen beim Process Solution Day (PSD). 
 
Zum inzwischen sechsten Mal hatte die Gesellschaft für Organisation (gfo) zu Messe und Anbietervorträgen rund um den reichlich unüberschaubaren Markt der Software&#45;Werkzeuge für das Geschäftsprozessmanagement eingeladen. In vier Tracks wurden Lösungen für Prozessmodellierung, BPM&#45;Suiten/Human Workflows/SOA, Prozessorientierte Solutions und Enterprise Architecture Management (EAM) vorgestellt. 

Mein erster Weg führte mich zu zwei Sessions über prozessorientierte Solutions in Track C. Den Auftakt machte die intellior ag aus Stuttgart. Mit AENEIS bietet das Unternehmen eine leistungsfähige Portallösung für umfassendes BPM an. Mögen anfangs auch Prozesse im Mittelpunkt stehen, letztlich bieten Produkte wie AENEIS die Basis für ein neues Integrationsniveau im gesamten Management einer Organisation. Besonders plastisch wurde mir dies am Beispiel der Verwaltung von Kontaktdaten, die über ein solches Portal zentral gepflegt und dann auch  quasi nebenbei  für viele weitere Zwecke im BPM und darüber hinaus genutzt werden können. Nicht nur öffentliche Einrichtungen haben mit dem Management solcher elementar wichtigen Datenbestände nach wie vor große Probleme  BPM bietet mit den zugehörigen Softwaresuiten auch hierfür Lösungsansätze.

Weiter ging es mit der inubit AG aus Berlin. Ein Merkmal der mächtigen inubit Suite (iS) ist es, dass in einer von mehreren Sichten explizit die Dokumente in Geschäftsprozessen in den Mittelpunkt gerückt werden. Auf diese Weise will inubit der zweifellos hohen Bedeutung von Dokumenten im Kontext der Prozessgestaltung stärker Rechnung tragen als es im Wettbewerb üblich sei. Als weitere Merkmale wurden die Integration der verschiedenen Sichten, die Verwendung von Templates beim Modellieren und die Funktionalitäten zur Herstellung von Beziehungen zwischen Prozessen und Daten hervorgehoben.&amp;nbsp; 

Event&#45;driven BPM ist die Domäne des Produkts M3O der Firma Vitria mit Hauptsitz in den USA. Es erlaubt den Datenzugriff auf verschiedene Datenquellen, die ausgewertet und in Echtzeit über ein Dashboard visualisiert werden. Die Steuerung der Prozesse selbst erfolgt nicht mit Vitria, sondern weiterhin mit den Produktivsystemen, auf deren Datenbestände auswertend zugegriffen wird. 

Den umgekehrten Weg verfolgt die BPM Suite Xpert.ivy der Schweizer Firma Soreco. Aus Sicht der IT&#45;Architektur ist Xpoert.ivy über einem ERP&#45;System angesiedelt, d.h. es werden nicht nur die Datenbestände des ERP&#45;Systems genutzt, es wird über die BPM Suite auch zur Steuerung der Prozesse angesprochen. Dazu kann es von Fall zu Fall sogar erforderlich sein, manche Logiken aus ERP&#45;Systemen nachzubilden, etwa wenn dort bestimmte Validierungen nicht vorgenommen werden, die Verlässlichkeit der Daten also nicht gewährleistet ist. Xpert.ivy hat den Anspruch, Lösungen für umfassende, komplizierte Prozesse zu bieten. Im gleichen Atemzug wurde darauf hingewiesen, dass anfangs vermeintlich einfach aussehende Prozesse bei näherem Hinsehen schnell an Komplexität gewinnen können. Als ein Beispiel wurde der kreditorische Workflow, also die Bearbeitung von Eingangsrechnungen, genannt. Dass es sich hierbei nur vordergründig um einen einfachen Prozess handelt, kann ich aus eigener Erfahrung voll und ganz unterstreichen.

Nach der Mittagspause ging es für mich in Track A zur Prozessmodellierung weiter. Dort hatte Dr. Jürgen Pitschke von BCS  die undankbare Aufgabe, das Interesse der gesättigten Teilnehmer wieder auf BPM  und zwar auf die Visual Paradigm Suite  zu lenken. Dies gelang ihm mit seinem lebendigen und interessanten Vortrag ohne Probleme. Über die Vorstellung des Produkts hinaus diskutierte er auch einige Merkmale guter Prozessmodelle: Beispielsweise solle man die Darstellung des Geschäftsprozesses von der Geschäftslogik trennen, also keine Entscheidungsbäume in die Prozessdarstellungen einbauen. Begründung: Regeln ändern sich schnell  Prozesse in der Regel nicht. Für die Weiterentwicklung von BPMN seien Decision Tasks vorgeschlagen worden, mit denen künftig die Verbindung zwischen Aufgaben und Entscheidungsregeln hergestellt werden könnte. Interessant auch: Mit einem von BCS entwickelten Plug&#45;In soll die Qualitätssicherung von Modellen erleichtert werden, indem Modelle auf bestimmte, hinterlegte Kriterien überprüft werden (z.B. die Anzahl von Aktivitäten pro Modell, die Relation zwischen Sequenzflüssen und Aktivitäten usw.). Allein durch die Beachtung der formalen Regeln entstehen eben noch keine guten Modelle, so Pitschke.

Im zweiten Vortrag dieser Session wurde von der in Potsdam ansässigen Semtation GmbH das auf MS Visio aufsetzende Tool Semtalk vorgestellt.&amp;nbsp; Semtalk unterstützt verschiedene Notationen (ePK, BPMN etc.) und bietet als Clou u.a. das Umschalten zwischen einer Analystensicht (für den Fachmodellierer) und einer Technikersicht (für die Systementwickler).

Den Abschluss bildete für mich die hochinteressante Präsentation von Christian Reiter, CEO der HRW Consulting Factory AG mit Hauptsitz in Saarbrücken. HRW hat sich auf die Dokumentation bzw. vor allem auf die Nachdokumentation von SAP&#45;Prozessen spezialisiert. Reiter berichtete, dass schätzungsweise 90% der in SAP&#45;Systemen hinterlegten Prozesse nicht dokumentiert seien. Dies bereite u.a. bei Releasewechseln und Audits für große Probleme, zudem würden die Möglichkeiten von SAP gar nicht ausgeschöpft und Potenziale für Prozessverbesserungen nicht erkannt. Mit der von HRW angebotenen Nachdokumentation wird den SAP&#45;Anwenderorganisationen ein attraktiver Ausgangspunkt für die Dokumentation und das bessere Management der Geschäftsprozesse angeboten. HRW nutzt hierzu insb. die Suite der Firma Metastorm.

In den Vorträgen und Pausengesprächen waren übrigens weiterhin unterschiedliche Positionen zu BPMN zu vernehmen: Manche Anbieter vertrauen, gerade wenn es um die schnelle Ausführbarkeit der modellierten Prozesse geht, weiterhin auf toolspezifische Notationen. Interessant fand ich den subjektorientierten Ansatz der Fa. Metasonic (Pfaffenhofen a.d. Ilm), der mit nur fünf Symbolen auskommen will. Den anderen Weg hat die Saperion AG aus Berlin eingeschlagen: Das Unternehmen kommt aus dem Bereich Dokumentenmanagement und hat sich wie viele andere Anbieter aus diesem Marktsegment in Richtung Prozessmanagement weiterentwickelt. Bei der Prozessmodellierung wird auf BPMN, konkret: auf den Signavio Process Editor aus Potsdam, gesetzt. Unbestreitbarer Vorteil: Prozessmodellierung bzw. &#45;dokumentation und die Umsetzung im Dokumentenmanagementsystem erfolgen mit einem einzigen Werkzeug, die vielfach üblichen Doppelarbeiten  und vor allem die daraus resultierenden Fehler und Missverständnisse  können vermieden werden.

Doch so beeindruckend die Leistungsfähigkeit gerade der BPM&#45;Suiten auch ist: Wie mir wird sicher auch manchem anderen Besucher des PSD die offensichtliche Diskrepanz zu den alltäglichen Problemen in BPM&#45;Projekten durch den Kopf gegangen sein. Viele Organisationen werden noch lange an ihrer Entwicklung arbeiten müssen, bis sie solche Werkzeuge produktiv nutzen können. So wies Moderator Dr. Kai Krings zum Abschluss der Vormittagspräsentationen in Track C zurecht darauf hin, dass die Einführung einer BPM Suite selbst schon als größeres Organisationsprojekt zu verstehen sei. Und in Track A beendete Moderator Sven Schnägelberger die Vorträge am Nachmittag mit dem Hinweis, man möge BPM keinesfalls als gescheitert ansehen, es dauere nur eben noch etwas länger, bis die Zeit zum Durchbruch gekommen sei.

Ob am Ende womöglich ganz andere technische Ansätze dafür erforderlich sein könnten?

Nachtrag: 
Im Blog &#8220;Kurze Prozesse&#8221; von Thomas Allweyer wird ebenfalls über den Process Solution Day berichtet &#45; und zwar genau über die Veranstaltungsteile, die ich leider nicht besuchen konnte. Achtung: Der Beitrag hat zwei Teile, der Link zur Fortsetzung findet sich etwas versteckt am Ende des ersten Beitrags unter &#8220;Nächster Beitrag&#8221;.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Nachrichten, Geschäftsprozesse, IT&#45;Management, Wissensmanagement,</dc:subject>
      <dc:date>2011-05-17T18:35:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Das sich wiederholende Elend unbekannter Websites</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/das_sich_wiederholende_elend_unbekannter_websites</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
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      <description>Der aktuellen Ausgabe des Magazins der Handelskammer Bremen habe ich den Hinweis auf die neue Website http://www.museeninbremen.de entnommen. Mit diesem attraktiv und modern gestalteten Internetangebot informieren elf Museen aus Bremen über Ausstellungen und aktuelle Veranstaltungstermine.So weit, so gut &#45; und so hilfreich für den interessierten Museumsbesucher.

Wie schon bei vergleichbaren Initiativen aus der Vergangenheit stellt sich allerdings auch hier die Frage, wie die neue Website eigentlich gefunden werden soll. Wieder einmal ist viel Arbeit in die Gestaltung eines Internetauftritts gesteckt worden, die mühevolle Erschließung hingegen wurde einmal mehr vernachlässigt. Dabei sollte sich doch inzwischen herumgesprochen haben, dass Angebote, die im Netz nicht einfach und schnell zu finden sind, auch nicht genutzt werden. Im Stadtinformationssystem bremen.de finden sich unter &#8220;Museen in Bremen&#8221; in der Rubrik &#8220;Kultur + Freizeit&#8221; die altbekannten Links zu den Webangeboten der einzelnen Mussen &#45; vom neuen Service der elf Museen keine Spur. Gleiches gilt für die Website der Bremer Touristik&#45;Zentrale (BTZ), wohl aber findet sich in umgekehrter Richtung ein Link von  http://www.museeninbremen.de auf das Angebot der BTZ. Immerhin liefert die Eingabe der Suchbegriffe &#8220;Museen&#8221; und &#8220;Bremen&#8221; bei Google einen Hinweis auf das neue Angebot, wenn auch erst an 15. Stelle. 

Erst vor kurzem haben wir bei der Neugestaltung der Rubrik &#8220;Bürgerservice&#8221; im Bremer Stadtinformationssystem anhand der Zugriffszahlen wieder gemerkt: Ohne Erschließung ist alles nichts. (Von diesem Projekt wird in Kürze in diesem Blog noch einmal die Rede sein.) Die schönste Website ist nichts wert, wenn an den Mitteln für die Auffindbarkeit im weltweiten Netz gespart wird. Es mag sein, dass der Nutzen der dafür investierten Mittel nicht so schön plakativ daher kommt wie eine neu gestaltete Website. Doch deren Glanz vergeht, wenn die Zugriffszahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben, das Engagement der Beteiligten nachlässt und letztlich eine virtuelle Leiche mehr auf irgendeinem Server liegt. Wer nachhaltige Wirkung erzielen will, ist jedenfalls gut beraten, der Erschließung seines Angebots ebenso viel Aufmerksamkeit zu widmen wie der inhaltlichen Gestaltung.&amp;nbsp; 

Auch im hier beschrieben Fall wäre es schade, wenn das neue Angebot der elf Museen im Web unbemerkt bliebe. Insofern seien die interessierten Leserinnen und Leser dieses Beitrags herzlich eingeladen, einen Blick auf http://www.museeninbremen.de zu werfen.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government,</dc:subject>
      <dc:date>2011-05-10T06:42:01+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Punkteauskunft in Flensburg als nPA&#45;Killerapplikation?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/punkteauskunft_in_flensburg_als_npa_killerapplikation</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/punkteauskunft_in_flensburg_als_npa_killerapplikation#When:12:40:00Z</guid>
      <description>Aus Anlass der Freischaltung des Onlinedienstes &#8220;Antrag Punkteauskunft aus dem Verkehrszentralregister mit dem neuen Personalausweis&#8221; durch das Kraftfahrt&#45;Bundesamt ein kleines Update zum nPA&#45;Beitrag vom 4.2.2011.

Nach Angabe der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate (VfB) haben Anfang Mai 2011 bereits mehr als 50 Diensteanbieter ein Berechtigungszertifikat zum Auslesen bestimmter nPA&#45;Daten erhalten.

Anfang Mai 2011 existieren mittlerweile 19 Online&#45;Angebote mit nPA&#45;Diensten, die auf vier Lösungen aufbauen.

(1) Governikus&#45;eID.de (bremen online services): Virtuelle Poststelle der Deutschen Emissionshandelsstelle: Virtuelle Poststelle, eBürgersafe Beta (personalisiert / anonym), Anmeldung Kundenportal bremen online services, Bürgerservice Stadt Hagen

(2) eid&#45;service.de (Bundesdruckerei): Anmeldung Allianz Maklerportal, Anmeldung Online&#45;Service Cosmos Lebensversicherung, Deutsche Rentenversicherung eSERVICE/Rentenkonto, Anmeldung easy Login Maklerportal, Anmeldung GDV Maklerportal, Gothaer KFZ&#45;Versicherung online, Anmeldung HUK24 Online&#45;Service, Anmeldung LVM Online&#45;Service, SCHUFA Selbstauskunft, Auskunft aus dem Verkehrszentralregister (KBA)

(3) eid.services.ageto.net : allyve Online&#45;Service mein&#45;cockpit.de, REINER Kartengeräte Webshop

(4) init&#45;ag.de/epa : Online&#45;Dienste der Bundesagentur für Arbeit zum Kindergeld (für bereits offline angemeldete Nutzer), Download von Dokumenten der Fraunhofer&#45;Gesellschaft, Anmeldung Online&#45;Service service bw

Vorangekündigt sind: Anmeldung Allianz Online&#45;Service (&#8220;demnächst verfügbar&#8221;), Fujitsu Technology Solutions Online&#45;Service / Fujitsu DataLocker, Verifizierung MeinVZ Nutzerkonto (&#8220;kommt bald&#8221;) und DATEV Identity&#45; und Accessmanagement (Pilotierung 2011). Es dürfte noch den einen oder anderen (etwa unternehmensintern genutzten) Dienst geben, der bei einer reinen Web&#45;Recherche nicht erkennbar war.

Leider sind weiterhin kaum Online&#45;Dienste zu finden, die sich an ein breites Publikum wenden oder auch nur in Spezialfällen Zusatznutzen bringen, der sich nicht auch auf anderem Wege &#45; vielfach schon durch Einsatz von Signaturkarten &#45; erreichen ließe. Die nPA&#45;KBA&#45;Punkteauskunft ist meiner Ansicht nach zwar eine interessante Veranschaulichung technischer Möglichkeiten für jedermann, aber nicht die Anwendung, die dem Personalausweis online zu Durchbruch verhilft.


Foto: ifib/Norbert Hayduk</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Geschäftsprozesse,</dc:subject>
      <dc:date>2011-05-02T12:40:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>CIO 2.0</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/cio_20</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/cio_20#When:19:30:00Z</guid>
      <description>In der Ausgabe der Computerwoche vom 18.4.2011 findet sich ein interessantes Interview mit Prof. Walter Brenner vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Uni St. Gallen. Befragt nach der künftigen Rolle der IT angesichts der steigenden Zahl von Digital Natives in der Arbeitswelt und der steigenden Bedeutung von Social Media antwortet er: 

&#8220;Ich bin sicher, dass eine ganze Reihe von CIOs &#45; ob es ein Viertel oder sogar ein Drittel sind, kann ich nicht quantifizieren &#45; ihre Position demnächst verlieren wird. (...) Weder sind sie bereit, selbst zu lernen, noch ihren Mitarbeitern eine geeignete Lernumgebung zu geben. Mit dem Argument der Standardisierung verhindern sie, dass sich zarte Pflänzchen entwickeln können, die dem Unternehmen zu mehr Innovation verhelfen könnten.&#8221;


Das ist zunächst einmal eine steile These. Doch selbst wenn es nicht so kommen sollte wie von Brenner prognostiziert: Seine Überlegungen verdeutlichen, dass die IT&#45;Verantwortlichen nicht zwangsläufig die Spitze der Bewegung sind, wenn es künftig darum geht, Social Media für die Organisationszwecke nutzbar zu machen und sich auch auf die Gewohnheiten der Generation einzustellen, der das Internet quasi in die Wiege gelegt worden ist. Aber wer dann? Zumal im öffentlichen Bereich, wo in den letzten Jahren nahezu jede Organisationsveränderung ihren Ursprung in der IT hatte.

Wir haben kürzlich eine Karte mit twitternden Kommunen  veröffentlicht. Diese Beispiele zeigen: So langsam kommt Social Media im öfentlichen Bereich an. Aber noch sind dies Ausnahmen, die zudem vielfach von den Redakteuren des Webauftritts betrieben werden und sich darauf beschränken, Nachrichten der Pressestelle oder Veranstaltungshinweise auf weiteren Kanälen zu verbreiten.Mit neuen Formen der Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern hat das alles noch nicht allzu viel zu tun. Dennoch, der Anfang ist gemacht. Und wenn CIOs und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Höhe der Zeit bleiben wollen, beginnt für sie nun eine neue Phase des Lernens. Oder wie Brenner es ausdrückt:

&#8220;Es geht jetzt darum, dazuzulernen, Dinge auszuprobieren, neue Prozesse einzurichten und neue Wege zu gehen. Wer jetzt versucht, zu standardisieren oder zu verbieten, stellt sich gegen eine riesige Flutwelle und läuft Gefahr, weggespült zu werden.&#8221;


Nun trifft diese Entwicklung den öffentlichen Sektor in einer Zeit, in der es gerade erst mühsam gelungen ist, CIOs überhaupt einzusetzen und sich jenen Standardisierungsfragen zu stellen, die in den meisten Unternehmen schon seit Jahren auf der Tagesordnung stehen. Die Notwendigkeit, historisch gewachsene IT&#45;Infrastrukturen hier weiter zu standardisieren, lässt sich nicht von der Hand weisen. Nur muss dies jetzt mit neuen Entwicklungen rund um Social Media und Open Government sowie mit den Ansprüchen der auf dem Arbeitsmarkt heiß umworbenen Digital Natives in Einklang gebracht werden. Wie dies gelingen kann, ist noch nicht erkennbar. Sicherlich hat Prof. Brenner aber Recht mit seiner Vermutung, dass dieser Herausforderung nicht jeder CIO gewachsen sein wird.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Geschäftsprozesse, Interoperabilität,</dc:subject>
      <dc:date>2011-04-22T19:30:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Twitternde Kommunen auf der Karte</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/twitternde_kommunen_auf_der_karte</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/twitternde_kommunen_auf_der_karte#When:21:59:00Z</guid>
      <description>Wenn es um die offene und freie Bereitstellung von Daten der öffentlichen Verwaltung geht, wird zumeist recht schnell die Frage danach gestellt, wer &#45; außer der Verwaltung selbst, Medienkonzernen und ein paar IT&#45;Experten &#45; denn wohl in der Lage sei, aus Rohdaten anschauliche Darstellungen zu machen. Gerade der Visualisierung von Daten mit Geobezug wird nicht selten nachgesagt, sie sei kosten&#45; und zeitaufwendig und setze Spezialsoftware voraus.

Das wollten wir genauer wissen. Als Beispiel haben wir eine aktuelle Liste der Twitter&#45;Accounts von Städten, Gemeinden und Landkreisen in Deutschland herangezogen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Die Daten lagen zunächst in einer Textdatei vor (reiner Text, lediglich durch Kommata getrennt, z.B. &#8220;@bremen_de,http://www.bremen.de,53.07,8.81&#8221; &#45; wobei die letzten zwei Werte eine Kartenzuordnung nach dem geodätischen Referenzsystem WGS84 ermöglichen).
Sofern Geodaten zu Orten oder Adressen nicht vorliegen, lassen sich diese durch kostenlose Webtools (wie das Wiki&#45;Tool Get Coordinate von Michael Caviglia) ermitteln.

Mit etwas Beispielcode, einem Texteditor und etwas Einkleben und Ersetzen war die Erstellung einer KML&#45;Datei aus den Daten kein Problem. Dateien in KML (Keyhole Markup Language) werden von Google Maps (dort Pfad ins Suchfeld eintragen) und Google Earth verarbeitet.

Geht es nicht noch etwa freier und offener als Google? Ja es geht. Für OpenStreetMap gibt es eine JavaScript&#45;Anwendung, die es ermöglicht, Kartenausschnitte mit frei definierbaren Objekt&#45;Markern anzuzeigen. Auch hier ist die Übernahme der Daten kein Hexenwerk.
Das Ergebnis ist unter http://www.ifib.de/kommunaltwitter.html zu bewundern.
Schon einmal ganz nett. Im Osten Deutschlands lassen sich Verwaltungen offenbar kaum für Kurznachrichtendienste begeistern.

Mein Kollege Arne Hendrik Schulz hat die Daten schließlich zusätzlich in die Open&#45;Source Statistiksoftware R (http://www.r&#45;project.org) eingelesen. Mittels des Erweiterungs&#45;Pakets twitteR konnte die Anzahl der Tweets und Follower per API von twitter.com extrahiert und mit den vorhanden Daten kombiniert werden. Die Landesgrenzen stammen aus der &#8220;GADM database of Global Administrative Areas&#8221;, welche über das Erweiterungs&#45;Paket raster direkt in R einlesbar sind. Beide Datensätze wurden mittels ggplot2 grafisch dargestellt.


Abbildung: ifib, Lizenz CC BY

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Daten mit Geobezug heute mit wenig Aufwand und ohne kostenpflichtige Spezialsoftware schnell zu anschaulichen Kartendarstellungen machen lassen. Die Bereitstellung von Verwaltungsdaten mit Ortsbezug als OpenData kann helfen, viele räumliche Zusammenhänge sichtbar zu machen. (Sinnvollere Anwendungsfälle als eine Twitter&#45;Übersicht sind sicherlich leicht zu finden.)</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, E&#45;Government, Informationsfreiheit, Interoperabilität,</dc:subject>
      <dc:date>2011-04-14T21:59:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Weiter geht&#8217;s: Open Data in Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/weiter_gehts_open_data_in_bremen</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/weiter_gehts_open_data_in_bremen#When:06:24:01Z</guid>
      <description>Gestern hatte ich das Vergnügen, mit einer kurzen Präsentation einen Beitrag zur Veranstaltung &#8220;Demokratie und Regieren in digitalen Zeiten. Was verändert sich, was wollen wir verändern?&#8221; beisteuern zu dürfen. Eingeladen hatten Anja Stahmann und Dr. Hermann Kuhn von der Bürgerschaftsfraktion der Bremer Grünen. Den Hauptvortrag hielt Anke Domscheit&#45;Berg, die u.a. als Mitbegründerin des &#8220;Government 2.0 Netzwerks Deutschland&#8221; bekannt ist und aus Berlin angereist war.

Anke Domscheit&#45;Berg hat in ihrer Präsentation den mit Web 2.0 einhergehenden Wandel in der gesellschaftlichen Kommunikation verdeutlicht. Veränderte Erwartungen an Mitwirkungsmöglichkeiten in politischen Entscheidungsprozessen und an die Transparenz öffentlicher Institutionen erfordern aus ihrer Sicht einen grundlegenden Wandel sowohl in der Arbeit der Politik als auch innerhalb der Verwaltung. Eine Schlüsselrolle komme der freien Verfügbarkeit von Verwaltungsdaten zu. Dies sei eine wesentliche Voraussetzung, damit sich Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligen können. Zudem könnten interessierte und technikkompetente Bürgerinnen und Bürger die Daten nutzen, um neue, innovative Anwendungen zu entwickeln. Gerade dieser letzte Gedanke wurde anschließend von ihr mit zahlreichen interessanten Beispielen aus aller Welt verdeutlicht. Im Anschluss an diesen Vortrag habe ich dann einen kurzen Überblick über die Bremer Empfehlung zu Open Government Data gegeben und auf den engen Zusammenhang zwischen Open Data und den gesetzlichen Regelungen zur Informationsfreiheit hingewiesen (s. hierzu auch den aktuellen Beitrag von Herbert Kubicek in unserem ifiblog). 

In der nachfolgenden Diskussion unterstrichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung ihre Ansprüche an Partizipation, Bürgerservice und transparentes Verwaltungshandeln. Breite Einigkeit bestand auch in der Einschätzung, dass in den Verwaltungen ein grundlegender Kulturwandel erforderlich sei, der nicht von heute auf morgen zu haben ist. Um so wichtiger sind &#8220;Quick Wins&#8221;, also die Erzielung schneller Erfolge. Hier ist für Bremen festzustellen, dass bereits zahlreichen Daten und Dokumente öffentlich vorliegen, sie zum Teil aber schlecht erschlossen und daher kaum auffindbar sind. Dies hatte sich auch schon in einem kürzlich abgeschlossenen Projekt zur Weiterentwicklung der Online&#45;Bürgerdienste in Bremen gezeigt: Im weiten Kosmos der Internetangebote Bremer Behörden gibt es an vielen Stellen interessante Informationen, Daten und Anwendungen, die geradezu darauf warten, besser zugänglich gemacht zu werden. Daneben ist kurzfristig insbesondere die Erweiterung des Bremer Informationsregisters um Umwelt&#45;, Geo&#45; und Statistikdaten wünschenswert.

Eigentlich gut gerüstet für die anstehenden Herausforderungen ist das Stadtinformationssystem bremen.de, das seit jeher darauf ausgerichtet ist, Informationen über die gesamte Breite des städtischen Lebens zu liefern, was das Engagement in bürgerschaftlichen Initiativen, in Vereinen und Verbänden usw. einschließt. Deutlich wurde aber auch, dass sich die Idee der Stadtinformation in den letzten Jahren weiter entwickelt hat und neue Impulse durch die aktive Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die Erstellung von Inhalten entstanden sind. Anke Domscheit&#45;Berg hat dazu in ihrem Vortrag viele eindrucksvolle Beispiele geliefert (eine ältere Version ihres Vortrags ist übrigens bei slideshare verfügbar). Und so konnte die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Vorsatz beendet werden: In absehbarer Zeit soll ein offener Workshop organisiert werden, um gemeinsam mit allen Interessierten diese Weiterentwicklung der Stadtinformation und ihre Umsetzung im Bremer Stadtinformationssystem vertiefend zu diskutieren und neue Ideen zu sammeln.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Nachrichten, Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-03-30T06:24:01+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Ein modernes IFG als notwendige Komponente von Open&#45;Data&#45;Initiativen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ein_modernes_ifg_als_notwendige_komponente_von_open_data_initiativen</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ein_modernes_ifg_als_notwendige_komponente_von_open_data_initiativen#When:15:15:00Z</guid>
      <description>Warum ein modernes Informationsfreiheitsgesetz eine notwendige Komponente von Open&#45;Data&#45;Initiativen sein muss

Mit Open Government Data wird die proaktive Veröffentlichung von Daten der öffentlichen Verwaltung in weiterverarbeitbaren Formaten gefordert. Damit sollen politische Transparenz und Beteiligung gefördert werden und Potenziale zur Erzeugung von zusätzlichem Wissen in Form der Weiterverarbeitung dieser Daten durch Wirtschaft und Zivilgesellschaft aktiviert werden. Im Vordergrund konkreter Angebote stehen Geodaten, statistische Daten und Umweltdaten.
Dies sind wichtige Bereiche. Aber genügt dieses Verständnis für die Erreichung insbesondere der politischen Ziele? Wenn es bisher im Kern um Daten geht, die proaktiv in einem weiterverarbeitbaren Format veröffentlicht werden, stellt sich die Frage, was mit den Daten geschehen soll, die nicht proaktiv veröffentlicht werden und mit denen, die nicht weiterverarbeitbar sind.
Mit einer einfachen Vier&#45;Felder&#45;Matrix kann man zeigen, dass sich die Open&#45;Government&#45;Data&#45;Diskussion zu eng auf einen Quadranten bezieht, zwei andere aber nicht weniger wichtig sind und moderne Informationsfreiheitsgesetze &#45; wie das gerade in Bremen novellierte BremIFG &#45; erst einen umfassenden Rahmen für die Erreichung der genannten Ziele bilden.



Im Uhrzeiger&#45;Sinn stehen in Quadrant I die proaktiv veröffentlichten Daten im weiterverarbeitbaren Format. Aber nicht alle Daten werden proaktiv veröffentlicht. Nicht nur wegen Datenschutz, sondern wegen technischem Aufwand, begrenzten Ressourcen, politischen Widerständen u.a.m. Es ist ja lobenswert, wenn in München das Referat für Gesundheit und Umwelt Daten bereitstellt. Aber wie kommt ein externer Interessent an Schulvergleichsdaten für die Münchner Schulen? Und wie kommt man selbst an vergleichbare Daten von Straubing oder Fürstenfeldbruck? Die Antwort heißt: gar nicht. In Bremen und anderen Bundesländern ginge dies über einen Auskunftsanspruch nach dem jeweiligen Landes&#45;IFG, in Bayern hingegen nicht, weil Bayern auch fünf Jahre nach dem Bundes&#45;IFG noch keine entsprechende gesetzliche Regelung für die Landes&#45; und Kommunalverwaltung hat.
Der zweite zu hinterfragende Punkt ist die Konzentration auf die weiterverarbeitbaren Formate. Für das Ziel der Produktion von zusätzlichem Wissen durch Verknüpfung von Datenbeständen ist dies eine notwendige Voraussetzung, für die Verbesserung von Transparenz und Partizipation jedoch irreführend. Nach dem novellierten BremIFG müssen zukünftig Protokolle von Gremiensitzungen, Gutachten, Senatsvorlagen und Senatsbeschlüsse veröffentlicht werden. Diese liegen überwiegend als einfache PDF&#45;Dokumente vor und sind somit nicht weiterverarbeitbar. Sie dürfen es als authentische Dokumente auch nicht sein. Für die Förderung von politischer Transparenz sind sie jedoch wichtiger als Geodaten.
Bleibt schließlich eine Menge von Daten und Texten, die nicht weiterverarbeitbar sind und nicht veröffentlicht werden, weil sie personenbezogene Daten oder Betriebsgeheimnisse beinhalten. Die IFGs bieten mit ihren Ausnahmeregeln hierzu bewährte Abwägungsgründe, um diese Menge so klein wie möglich zu halten.

Als Fazit ist festzuhalten, dass für die politischen Ziele der Open&#45;Government&#45;Data&#45;Initiativen eine Erweiterung des Gegenstandsbereichs auch auf bewusst nicht weiterverarbeitbare Dokumente und eine gesetzliche Zugangsverpflichtung notwendig sind und moderne Informationsfreiheitsgesetze dazu den geeigneten Rahmen bilden. 
Noch haben allerdings fünf Bundesländer gar kein IFG und die bestehenden regeln überwiegend noch einen individuellen Zugangsanspruch, aber beinhalten keine proaktive Veröffentlichungspflicht, wie sie bei der Novellierung des BremIFG gerade ausgeweitet wurde. Ich wünsche mir, dass die politische Aufmerksamkeit, die Open Government Data zur Zeit erfährt, auch darauf gelenkt wird, dass die Länder, die schon ein IFG haben, es im Hinblick auf proaktive Veröffentlichungspflichten novellieren und die, die noch keines haben, gleich auf diesem Niveau beginnen. Baden&#45;Württemberg lässt in dieser Hinsicht hoffen.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-03-28T15:15:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Wandel ohne Verlierer?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/wandel_ohne_verlierer</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/wandel_ohne_verlierer#When:06:10:00Z</guid>
      <description>Kürzlich haben wir im Arbeitskreis &#8220;Interkommunale Prozessmodelle&#8221; der Virtuellen Region Nordwest über das Vorgehen bei der Verbesserung von Geschäftsprozessen in Verwaltungen diskutiert. Viele der dabei auftretenden Verunsicherungen sind aus meiner Sicht darauf zurückzuführen, dass es in Behörden keine Kultur des ständigen Wandels der Organisation gibt. Überhaupt fällt auf, dass gegenwärtig viel über Notationen und Tools für die Dokumentation von Abläufen, aber wenig über Veränderungsmanagement zu hören und zu lesen ist. Dabei ist das &#8220;Malen&#8221; von Prozessen doch nun wirklich der geringste Teil der Aufgabe, auch wenn dies natürlich nach methodisch und fachlich solider Arbeit verlangt.

Zurück zum Change Management: Für Irritationen sorgte meine Bemerkung, die fehlende Veränderungskultur mache sich auch darin bemerkbar, dass vollkommen unklar sei, wie mit den Verlierern des Wandels umgegangen werden soll. 

Verlierer? Darf es so etwas überhaupt geben? 

In der nachfolgenden Diskussion wurde unter anderem betont, dass von verbesserten Prozessen alle etwas hätten und es doch durchaus vorstellbar sei, dass solche Veränderungen nur Gewinner produziere. Das mag im Einzelfall sein &#45; aber ist es auch die Regel? Oder zugespitzt: Lassen sich Prozesse überhaupt effektiver und effizienter gestalten, ohne dass es Verlierer gibt? Denken wir doch nur an Beschäftigte, die es sich in ihrer &#8220;Nische&#8221; bequem gemacht haben, oder an Führungskräfte, die besser gute Fachleute geblieben wären. Natürlich sollten Prozessverbesserungen im Idealfall für Aufbruch sorgen und neue Motivation auch bei jenen erzeugen, die frustriert von einengenden Strukturen und bevormundenden Vorgesetzten kurz vor der &#8220;inneren Kündigung&#8221; standen. Aber was ist mit denen, die sich dem Wandel entziehen wollen und den Erfolg eines Veränderungsprojekts gefährden? 

Die Verweigerung von Veränderung durch einzelne Beschäftigte oder durch Vorgesetzte wird gerade im öffentlichen Bereich gerne tabuisiert. In Projekten wird allenfalls hinter vorgehaltener Hand darüber geredet. Doch wer Veränderung wirklich will, wird sich mit der Frage auseinanderzusetzen haben, wie Blockaden beseitigt werden können. Andernfalls werden erst recht Verlierer produziert: nämlich die Mehrheit der Beschäftigten, die der Modernisierung von Abläufen aufgeschlossen gegenüber steht, mit Hilfe von IT veraltete und aufwändige Routinen überwinden will und vom öffentlichen Arbeitgeber zurecht eine Sinn stiftende, motivierende und die eigenen Qualifikationen nutzende Tätigkeit erwartet. 

Letztlich führt uns das zur längst überfälligen Auseinandersetzung mit einem wenig zeitgemäß erscheinenden Dienstrecht. Denn jene Strukturen, die es verschiedentlich so schwierig machen, gegen Blockaden in Veränderungsprozessen vorzugehen, haben die dahinter stehende Frustration und Demotivation ja häufig erst erzeugt. Will der öffentliche Sektor für qualifizierte Beschäftigte attraktiv bleiben, stehen uns hier interessante Diskussionen bevor.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, Geschäftsprozesse, IT&#45;Management, Regionale Kooperationen,</dc:subject>
      <dc:date>2011-03-28T06:10:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>ifib evaluiert Bürgerpanel zum Klimaschutz</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_evaluiert_buergerpanel_zum_klimaschutz</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
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      <description>Foto: Die Partner des Klimaversprechens vor dem Plus&#45;Energie&#45;Haus Hannover; Quelle: Klimaschutzagentur Region Hannover

Am Donnerstag, 17. März 2011 wurde die neue Klimaschutzinitiative &#8220;Das Klimaversprechen &#45; Wennigsen und das Calenberger Land packen&#8217;s an&#8221; im Plus&#45;Energie&#45;Haus Hannover der Presse vorgestellt.

Das Klimaversprechen ist eine gemeinsame Initative der Klimaschutzagentur Region Hannover, den Calenberger Kommunen Wennigsen, Barsinghausen, Gehrden und Ronnenberg sowie dem ifib. Mit dem &#8220;Klimaversprechen&#8221; hat das ifib bereits die dritte Teilnehmerregion für das interational vergleichende Forschungsprojekt e2democracy gewonnen. In diesem Projekt wird die Qualität und die Effizienz von Online&#45; und Offline&#45;Bürgerbeteiligungsmaßnahmen im Klimaschutz untersucht.

Ziel des vorerst auf ein Jahr angelegten Klimaversprechens &#45; Wennigsen und das Calenberger Land packen&#8217;s an &#45; ist es, die Bevölkerung in den teilnehmenden Kommunen, die Wirtschaft und öffentliche Verwaltung in Fragen Energieeinsparung und CO2&#45;Reduktion zu sensibilisieren und in ihren Anstrengungen für mehr Klimaschutz zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Initiative steht ein Panel für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und öffentliche Verwaltungen, in dem sich diese gemeinschaftlich verpflichten, eine bestimmte Menge an CO2 bzw. Energie in 2011 und 2012 einzusparen. Doch nicht nur das Bekenntnis zur Einsparung wird gegeben, die Teilnehmenden stimmen auch zu, ihre Bemühungen und Erfolge auf transparente Weise überprüfen zu lassen.
Ein wichtiges Instrument das hierzu eingesetzt wird, ist ein sog. CO2&#45;Kalkulator, der von Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig auszufüllen ist, indem diese dort ihre verbrauchsbezogenen Daten von z.B. Strom, Heizenergie und Wasser, aber auch ihre zurückgelegten Kilometer im öffentlichen wie privaten Verkehr sowie ihre Ernährungs&#45; und Konsumgewohnheiten eintragen.
Versierte Internetnutzer können dies online erledigen, andere, die eher den persönlichen Kontakt bevorzugen, können tradtionell auf Papier und Datenabgabe über Telefon am Verfahren teilnehmen. Auf Basis der so erhaltenen Angaben, wird im 2&#45;monatlichen Rhythmus die CO2&#45;Bilanz der Teilnehmenden errechnet, grafisch aufbereitet und den Teilnehmenden zurückgespiegelt. Darüber hinaus können sie sich mit den Ergebnissen der anderen am Projekt beteiligten vergleichen, aber auch mit dem Bundesdurchschnitt. Bürgerinnen und Bürger erhalten so einen Überblick darüber, in welchen Lebensbereichen sie gut und in welchen Sie auch im Vergleich zu anderen schlecht liegen.
Über themenbezogene Veranstaltungen, regelmäßige Newsletter, Klimaschutztipps auf der Projektwebsite, Diskussionsangebote und telefonische Beratung erhalten die Teilnehmenden Möglichkeiten, sich über ihre CO2&#45;bezogenen Defizite zu informieren und gezielt beraten zu lassen. Somit werden sie in die Lage versetzt, ihre persönliche CO2&#45;Bilanz zu verbessern. Dies müssen im übrigen nicht immer nur kostspielige Investitionen in das eigene Wohnumfeld sein, Sie werden überrascht sein, wie viele einfache und wirkungsvolle Möglichkeiten es gibt, die weder viel kosten oder von großen Verhaltensänderungen abhängen.
Über einen längeren Zeitraum lassen sich so Veränderungen in den individuell unterschiedlichen CO2&#45;Bilanzen ablesen und damit untersuchen, ob eine solche Art der Beteiligung dauerhaft eine Veränderung im Verhalten der Beteiligten erzielt werden kann. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung, welchen Einfluss die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern generell auf die Erreichung von Klimaschutz&#45;bezogenen Zielen hat und ob es einen Unterschied hinsichtlich Qualität und Wirkungen von elektronisch gestützter Partizipation und tradtionell durchgeführten Beteiligungsmaßnahmen gibt.

Der offizielle Auftakt des Klimasversprechens findet am 14. April ab 19 Uhr im Kloster Wennigsen statt. In der ca. 2 1/2&#45;stündigen Veranstaltung wird der ARD Wetterexperte Sven Plöger gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, der Klimaschutzagentur Region Hannover, dem ehrenamtlichen Klimaschutzbeauftragten von Wennigsen sowie dem ifib die Inhalte des Klimaversprechens erläutern. In munteren Talkrunden bei Snacks und Getränken werden Bürgerinnen und Bürger sowie teilnehmende Betriebe aus der Region über ihre Motivation plaudern, warum Sie am Klimaversprechen teilnehmen. Anschließend stellt das ifib in getrennten Gruppen die Bedienung von Online&#45;CO2&#45;Kalkulator und Offline&#45;CO2&#45;Kalkulators, das sog. CO2&#45;Haushaltsbuch, vor.
 
Bürgerinnen und Bürger aus Wennigsen, Barsinghausen, Gehrden und Ronnenberg sowie aus der näheren Umgebung können sich unter http://www.e2democracy.eu/ichmachemit für die Teilnahme anmelden. Registrierte erhalten automatisch eine Einladung zur Auftaktveranstaltung am 14. April und weitere Informationen zum Verfahren. Aber auch ohne Anmeldung sind alle Interessierten herzlich eingeladen, die Auftaktveranstaltung zu besuchen und bei Gefallen und Interesse, die Registrierung im Anschluss vorzunehmen.

Kontakt:
Ralf Cimander
Institut für Informationsmanagement Bremen
Tel.: 0421/218&#45;56 587
E&#45;Mail: </description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2011-03-22T12:13:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Geodaten, Open Data und Informationsfreiheit</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/geodaten_open_data_und_informationsfreiheit</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/geodaten_open_data_und_informationsfreiheit#When:12:17:00Z</guid>
      <description>Im vergangenen Monat durfte ich in der Bremischen Bürgerschaft ein Forum zu Open Data, Geodaten und Informationsfreiheit moderieren (E&#45;Government in medias res am 18.01.2011). Unter den etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren Dr. Martin Hagen (IT&#45;Referatsleiter Bremen), Per Meyerdierks (Datenschutzbeauftragter Google Germany), Rainer Hamann (Bürgerschaftsabgeordneter) und Manfred Winderl (IT&#45;Strategie, Direktorium München).

Es zeigte sich schnell, dass die traditionelle Behördensicht (&#8220;Qualität will bezahlt sein&#8221;) nicht ohne Weiteres mit einem &#45; zugegebenermaßen vereinfachten &#45; Open&#45;Data&#45;Grundgedanken (&#8220;Wir zahlen schon Steuern und Abgaben, also gehören die Daten der Allgemeinheit&#8221;) zusammenzubringen ist.

Josef Blömer, GIS&#45;Koordinator beim Landkreis Diepholz, stellte die aktuelle Situation in der Praxis einer Kreisverwaltung vor: Der Landkreis Diepholz betreibt ein Geodatenportal, das zuletzt Ende 2009 grundlegend überarbeitet wurde. Geodaten werden web&#45;basiert bereitgestellt; Kreisverwaltung und Kommunen können Geofachdaten online editieren. Für Bürger, Wirtschaft, Verbände und Sicherheitbehörden besteht die Möglichkeit, online ergänzende Skizzen und Zeichnungen zu erstellen.
Blömer betonte, dass die von der Verwaltung bereitgestellten Daten (wie Rasterdaten, digitale Orthophotos und Vektordaten) hohe Anforderungen an Aktualität, geometrische Genauigkeit, Richtigkeit und Vollständigkeit erfüllen. Weitere Qualitätsmerkmale seien Umfang der Sachinformationen und Attributierung (Zuordnung von Objekten zu Ortsdaten) sowie Konsistenz der Datenmodellierung und logische Gültigkeit. Es sei ein besonderes Merkmal der durch die Verwaltung bereitgestellten Geobasisdaten, dass ausführlich und korrekt dokumentiert werde. So werden etwa Luftbildaufnahmen (Orthophotos) mit zahlreichen Metadaten versehen (Bearbeitungsgrundlage, Erstellungs&#45; und Änderungsdatum, Bearbeiterin mit Telefonnummer, verantwortliche Stelle, Datenherkunft, Auflösung, Datum der Datenbankaufnahme). Die in Überfliegungen aufgenommenen Orthofotos bieten eine Auflösung von etwa 20 cm je Bildpunkt (die neusten GeoEye&#45;Satellitenaufnahmen für Google Maps werden bestenfalls mit 50 cm / Bildpunkt bereitgestellt).
Für Blömer steht es außer Frage, dass jemand, der durch qualitativ hochwertige Geodaten einen Nutzen erlangt &#45; etwa Unterstützung in Entscheidungsprozessen &#45; sich auch an den Kosten beteiligen soll, die für die Produktion anfallen.
Die Abgabe von amtlichen Geobasisdaten sei durch Kostenordnungen für das amtliche Vermessungswesen in den jeweiligen Bundesländern geregelt (z.B. VermKostO Niedersachsen). Privatwirtschaftliche Geodatendienstleister beziehen Geodaten (Hauskoordinaten, Straßennetz, Digitales Landschaftsmodell, etc.) zentral über das Geodatenzentrum bzw. die Service&#45; und Auskunftsstellen der Bundesländer.
Über die Gebühren gemäß der Richtlinie der AdV könne der Staat eine angemessene Refinanzierung erlangen, jedoch keine Vollkostendeckung. Die Gebührenempfehlungen seien am Bedarf der Geodateninfrastruktur in Europa (INSPIRE) und Deutschland ausgerichtet.
Vor diesem Hintergrund kommt Blömer zu dem Fazit: Falls in Zukunft die Abgabe bestimmter Geobasisdaten kostenlos erfolgen soll, ist zunächst die Politik gefragt.

Argumente für die Position &#8220;Eine freie Gesellschaft braucht offene Daten&#8221; wurden durch Daniel Dietrich (Vorsitzender des Opendata Network e.V.) zusammengestellt.
Die Open Data Bewegung hat sich die Öffnung von Staat und Verwaltung auf die Fahne geschrieben. Bürgerinnen und Bürgern soll ein freier und ungehinderter Zugang zu Informationen und Daten aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung möglich gemacht werden. Von einer offenen Datenbereitstellung werden zahlreiche Vorteile erwartet: Durch Transparenz werde das Vertrauen in die Verwaltung erhöhen, die Kenntnis der Datengrundlagen könne Partizipationsprozesse anregen und nicht zuletzt hätte die offene und freie Datenbereitstellung positive Auswirkungen auf Wissenschaft und Wirtschaft.
Bei der Festlegung von Preismodellen gibt die Open Data Bewegung zu bedenken, dass es sich um nahezu ohne Mehrkosten verlustfrei reproduzierbare digitale Güter handle. Demgemäß sei zwar die Bereitstellung der ersten Kopie zu bezahlen &#45; über Steuern und Gebühren &#45; danach sei aber zu gewährleisten, dass die öffentlichen Daten ohne weitere Kosten frei weiterverwendet werden können.
Statt wie bisher alle weiteren Rechte vorzubehalten, sollten freie Lizenzformen wie Creative Commons und für Datenbanken Open Database License (ODbL) oder Public Domain Dedication and Licence (PDDL) gewählt werden.
Auch Geobasisdaten seien als typische öffentliche Daten anzusehen und damit nach Erstattung des Erhebungsaufwands gemeinfrei oder zumindest unter freien Lizenzen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus sollten Kartenanwendungen mit offenen Schnittstellen arbeiteten, um Verknüpfungen zwischen Diensten zu ermöglichen. (Auf Mashup&#45;Anwendungen &#45; wie Mapumental oder Mapnificent &#45; hatte am Tag zuvor auch schon Dr. Hagen hingewiesen.)

In Europa gibt es durchaus schon Beispiele dafür, dass Geodaten frei zur Verfügung gestellt werden. In der Schweiz können Bund und Kantone zwar Gebühren für den Zugang zu Geobasisdaten und deren Nutzung erheben; es gibt aber auch eine große Menge kostenloser Geodaten (swisstopo). Dass es bei politischem Willen möglich ist, Geobasisdaten kostenfrei bereit zu stellen, veranschaulichen die Beispiele Großbritannien und Norwegen. Die Daten bis zum Maßstab 1:10000 sind dort häufig sogar für kommerzielle Zwecke freigegeben.
Ein in diesem Zusammenhang bemerkenswertes Projekt ist OpenStreetMap. Hier werden Geodaten überwiegend unter den Lizenzen Creative Commons Attribution Share&#45;Alike 2.0 und Open Database License veröffentlicht. Es werden auch Metadaten erfasst und die Datenqualität ist dort, wo sich viele Menschen sich am Projekt beteiligen, erstaunlich hoch.


Bild: Nordwesteuropa, NASA

Meyerdierks (Google Deutschland) wies darauf hin, dass auch viele andere Geodaten heute schon als Open Data verfügbar sind (etwa NASA Satellitenfotos). Google sei für seine unentgeltlich bereitgestellten &#45; werbefinanzierten &#45; Dienste jedoch in großem Maße darauf angewiesen, Basisdaten von Verwaltung und Geo&#45;Dienstleistern einzukaufen.

Manfred Winderl merkte an, dass München damit beginnt, Datenbestände des Stadt für die allgemeine Auswertung bereitzustellen und dazu einen Ideenwettbewerb durchgeführt hat (http://mogdy.liqd.net/instance/mogdy).
Er stellte darüber hinaus die Frage, ob und inwieweit die Vereinfachung des technischen Zugangs zu Daten auch ein Schritt in die Richtung von Barrierefreiheit &#45; im Sinne der BITV &#45; sein könne.

Im Anschluss an das Forum erläuterte Prof. Herbert Kubicek die &#8220;Bremer Empfehlung zu Open Government Data&#8221; (siehe Beitrag vom 16.01.2011). Er stellte das Informationsfreiheitsgesetz Bremen und das elektronische Informationsregister als Möglichkeit dar, die offene Datenbereitstellung im Kontext existierender rechtlicher Vorgaben zu verwirklichen.
Dr. Hagen (IT&#45;Referatsleiter bei der Senatorin für Finanzen) betonte in diesem Zusammenhang, dass dies sich gut in die in Bremen seit langem verfolgte Strategie einer transparenten Verwaltung einfüge.
Rainer Hamann schließlich wusste aus der Bürgerschaft zu berichten, dass noch vor den Wahlen zu erwartenden Änderungen des Bremischen Informationsfreiheitsgesetzes dazu beitragen werden, Informationszugang und Verwaltungstransparenz in Bremen weiter voranzubringen (siehe: Bericht und Dringlichkeitsantrag des Ausschusses für Informations&#45; und Kommunikationstechnologie und Medienangelegenheiten vom 15.02.2011).

Über die Konferenz &#8220;E&#45;Government in medias res&#8221; am 17. und 18.01.2011 in Bremen habe ich an anderer Stelle bereits stückweise berichtet.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, Partizipation und Teilhabe, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-02-15T12:17:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Keine Bildung ohne Medien</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/keine_bildung_ohne_medien</link>
      <dc:creator>S. Welling</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/keine_bildung_ohne_medien#When:14:26:01Z</guid>
      <description>Das ifib beteiligt sich aktiv am Bildungskongress &#8220;Keine Bildung ohne Medien&#8221; der am 24. und 25. März in Berlin stattfindet. Der Kongress zielt u.a. darauf ab, die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit einer breiten Förderung von Medienkompetenz in unterschiedlichen Handlungsfeldern zu sensibilisieren. Basierend auf dem medienpädagogischen Manifest vom Frühjahr 2009 solle die dort gemachte Vorschläge und Forderungen konkretisiert und Möglichkeiten der Umsetzung diskutiert werden. Das Manifest kann noch bis zum 15.3. unterzeichnet werden. 
Stefan Welling vom ifib und Klaus Rummler aus dem Arbeitsbereich Medienpädagogik der Universität Bremen führen dazu im Rahmen des Kongress eine Arbeitsgruppe zum Thema &#8220;Medienbildung und soziale Ungleichheit &#45; Kinder und Jugendliche aus benachteiligenden Verhältnissen besser fördern&#8221; durch.
Aufgrund des großen öffentlichen Interesses besteht leider keine Möglichkeit mehr, sich zum Kongress anzumelden. Es laufen aber Vorbereitungen, den Kongress live im Internet zu übertragen. Informationen dazu werden auf der Kongressseite &#45; http://www.keine&#45;bildung&#45;ohne&#45;medien.de &#45; veröffentlicht.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Schulen und Schulträger, Vereine und Verbände, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2011-02-11T14:26:01+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Sieben Anwendungen für den neuen Personalausweis</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/sieben_anwendungen_fuer_den_neuen_personalausweis</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/sieben_anwendungen_fuer_den_neuen_personalausweis#When:22:06:00Z</guid>
      <description>Nach Angabe der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate (VfB) haben Anfang Februar 2011 bereits mehr als 40 Diensteanbieter ein Berechtigungszertifikat zum Auslesen bestimmter nPA&#45;Daten erhalten.

Die AusweisApp für Windows XP, Vista und 7 steht (nach Anlaufschwierigkeiten im November 2010) seit Januar 2011 unter https://www.ausweisapp.bund.de zum Herunterladen bereit.
Aber für wie viele Dienste lässt sich der Ausweis heute  am 04.02.2011  schon nutzen?

Anfang Februar 2011 haben &#45; sage und schreibe &#45; sieben Anbieter (weltweit) den neuen Personalausweis in Online&#45;Dienste integriert. (Dr. Martin Bartonitz vermutete am 30.01. sogar noch, dass überhaupt kein nPA&#45;Dienst online ist.)

Dafür könnte es verschiedene Erklärungen geben. Etwa: Die Inhaber von Berechtigungszertifikaten halten die Onlinestellung ihres nPA&#45;Dienstes nicht für dringlich, da sie nicht erwarten, dass schon eine Nachfrage besteht (vgl. Kubicek: Schlechte Aussichten für den elektronischen Identitätsnachweis auf dem neuen Personalausweis). Oder: Die technisch&#45;organisatorisch Komplexität der Einbindung des nPA&#45;Service wurde unterschätzt. Auch denkbar: Die Anbieter möchten Kinderkrankheiten der einzubindenden Komponenten aussitzen.

Zum Einsatz kommen eID&#45;Services von drei Anbietern: Bundesdruckerei, bremen online services und init.
Der Service der Bundesdruckerei wird bislang für einen Online&#45;Versicherungsdienstleister (HUK24), eine Auskunftei (SCHUFA) sowie zwei Makler&#45;Portale (VDG und GDV) verwendet.
Der eID&#45;Service von bremen online services wird für die Deutsche Emissionshandelsstelle und das eigene Kundenportal eingesetzt.
Der init&#45;eID&#45;Dienst kann bei der Bundesagentur für Arbeit für Online&#45;Dienste zum Kindergeld genutzt werden.

In den Startlöchern stehen allyve, bremen.online (Anonymer Bürgersafe / Personalisierter Bürgersafe) und die Versicherungen Allianz und Cosmos. Die Deutsche Rentenversicherung will mit mit dem nPA die Einsichtnahme in das persönlichen Rentenkonto ermöglichen (heute schon mit Signaturkarte umgesetzt). Die bei &#8220;mein service&#45;bw&#8221; eingebundene OPENLiMiT SignCubes&#45;Anwendung zur Registrierung mit Signaturkarte (aktuell mit 2009 abgelaufenem Zertifikat) soll zukünftig auch mit dem nPA nutzbar sein. Auch die elektronische Steuererklärung ELSTER, die bisher auf die qualifizierte elektronische Signatur nach Signaturgesetz und die ELSTER&#45;Signatur gesetzt hat soll demnächst mit dem nPA laufen.

Abschließend noch ein kleiner Hinweis auf eine &#8220;Offline&#8221;&#45;Anwendung des nPA: Anfang März 2011 soll der neue Personalausweis sich nutzen lassen, um unentgeltlich das CeBIT&#45;Messegelände zu betreten.


Foto: ifib/Norbert Hayduk</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government,</dc:subject>
      <dc:date>2011-02-04T22:06:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Digitaler Radierer mit DRM nicht praxistauglich</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/digitaler_radierer_mit_drm_nicht_praxistauglich</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/digitaler_radierer_mit_drm_nicht_praxistauglich#When:23:20:00Z</guid>
      <description>Da es im Projekt draufhaber.tv insbesondere um nutzergenerierte Medieninhalte von Jugendlichen auf einer Community&#45;Plattform geht, beschäftigen wir uns auch mit der Frage, ob, und wenn ja, wie sich ein Verfallsdatum für bestimmte Inhalte auf der Plattform umsetzen lässt.

Elektronisch verfügbare Inhalte sind &#45; wenn man von verlustbehafteten Formatkonvertierungen und Beschädigungen an sämtlichen Speichermedien absieht &#45; in gleichbleibender Qualität beliebig lange verwendbar. So können sich etwa Jugendsünden, die durch Mitschüler filmisch dokumentiert und ins Internet gestellt wurden, auch noch nach vielen Jahren schädlich auf die eigene Darstellung im Netz auswirken.

Gibt es eine technische Lösung für diese Problemstellung? Kann man das Internet durch Verschlüsselung und Digitales Rechte&#45; (bzw. Beschränkungs&#45;) Management (DRM) etwas vergesslicher machen? Kann es gar so etwas wie einen digitalen Radiergummi geben?

Die an der Universität Saarbrücken entwickelte Software X&#45;Pire, die nach der am 11.01.2011 vom BMELV organisierten Dialogveranstaltung &#8220;Verbraucher im Netz&#8221; eine hohe Medienbeachtung fand (angefangen mit der Süddeutschen), verspricht &#8220;Bilder mit einem digitalen Verfallsdatum&#8221;. Inwieweit kann die Software die Versprechen einlösen?

Ein kurzer Testlauf der X&#45;Pire Firefox&#45;Erweiterung im ifib machte deutlich, dass die Installation und Nutzung der Software &#45; zumindest im derzeitigen Entwicklungsstadium &#45; einige über Basiswissen hinausgehende IT&#45;Kenntnisse voraussetzt. Es kann auch nach Verbesserungen der Benutzerschnittstelle nicht erwartet werden, dass sich die Software nahtlos in gewohnte Abläufe in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Flickr einbinden lässt. Nicht zuletzt die vorgesehene Mensch&#45;oder&#45;Maschine&#45;Prüfung durch CAPTCHA und die unumgehbare Zwischenschaltung eines Schlüsselservers stellen erhebliche Einschränkungen des Nutzungskomforts dar.


Bild: Blick in eine verschlüsselte X&#45;Pire&#45;Bilddatei

Die durch IT&#45;Fachleute und Journalisten getroffenen Einschätzungen reichen von milder bis zu vernichtender Kritik (SPON titelte: &#8220;Warum der Radiergummi fürs Web versagen muss&#8221;). Wesentliche Kritikpunkte sind:
(a) Nutzerinnen und Nutzer, die Inhalte einstellen, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wer diese Inhalte später einmal sehen könnte, werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht für Verfallsdaten interessieren und erst recht nicht kostenpflichtige (Abo!) Spezialsoftware einsetzen.&amp;nbsp;   
(b) Schlüsselserver bieten ein interessantes Angriffsziel. Etwa könnten gefälschte Firefox&#45;Erweiterungen und Plugins und Erweiterungen für andere Browser Schlüssel einsammeln und auf Servern des Angreifers speichern. Ein ähnlicher Einwand wurde auch schon gegen das an der Universität Washington entwickelte komplexere Vanish&#45;System vorgebracht.
(c) Der Schlüsselserver&#45;Betreiber wäre in der Lage, detaillierte Nutzungsdaten zu sammeln.
(d) Wenn die Schlüsselserver&#45;Infrastruktur zerstört würde, könnten keine der geschützten Daten mehr angezeigt werden.
(e) Es besteht kein Schutz gegen Bildschirmaufzeichnungen und automatisierte Verfahren, die in der Lage sind, CAPTCHA&#45;Aufgaben zu lösen.

Eine DRM&#45;basierter Ansatz wie bei X&#45;Prire erscheint nach alldem für draufhaber.tv nicht als geeignet.
Auf welche andere Weise könnte mit dem Problem umgegangen werden?
Es ist wohl nicht praktikabel, generell das Erreichen der Volljährigkeit mit einer Namensänderung zu verbinden (Vorschlag von Google CEO Eric Schmidt).

Einige Kleinigkeiten können ohne Bedienbarkeitseinschränkungen technisch umgesetzt werden. Zum einen sollte bei der Datenübertragung TLS / https verwendet werden, soweit dies serverseitig geleistet werden kann. Zum anderen sollte für bestimmte Kategorien von Mediendateien (etwa Entwürfe) eine Frist voreingestellt werden, nach der die Dateien vom Server entfernt werden (verbunden mit einem Nutzerhinweis und einer Verlängerungsmöglichkeit).
Wichtiger als Technik dürfte bei einer Internet&#45;Community mit Jugendlichen allerdings eine regelmäßig anwesende Moderation und Unterstützung sein (ggf. auch Online&#45;&#8220;Streetworker&#8221;). Nicht zuletzt ist die Vermittlung von Medienkompetenz, insbesondere durch Elternhaus, Schule und gemeinnützige Organisationen, wichtiger als jede nachträgliche technische Schadensbegrenzungsmaßnahme.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Schulen und Schulträger, Vereine und Verbände, Dokumentenmanagement,</dc:subject>
      <dc:date>2011-01-20T23:20:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Evaluation des BremIFG liefert wertvolle Hinweise für Open Government Data Initiativen (Teil 2)</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/evaluation_des_bremifg_liefert_wertvolle_hinweise_fuer_open_government_data</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/evaluation_des_bremifg_liefert_wertvolle_hinweise_fuer_open_government_data#When:10:17:00Z</guid>
      <description>Evaluation und Novellierung des Bremer Informationsfreiheitsgesetzes liefern wertvolle Hinweise für aktuelle Open Government Data Initiativen (Teil 2)

Das 2006 verabschiedete Bremer Informationsfreiheitsgesetz hat mit der Verpflichtung der Behörden zur pro&#45;aktiven Veröffentlichung bestimmter Arten von Dokumenten und dem zentralen Zugriff über ein gemeinsames Register als erste und bisher einzige gesetzliche Regelung in Deutschland wesentliche Punkte realisiert, die aktuell unter der Bezeichnung Open Government Data gefordert und von der Bundesregierung angekündigt werden. Im ersten Teil dieses Berichts wurde behauptet, dass man bei der Planung und Umsetzung einer Open Government Data Plattform viel aus den Bremer Erfahrungen lernen kann. Dies ist deshalb möglich, weil diese Erfahrungen in einer wissenschaftlichen Evaluation durch das ifib aufgearbeitet und aufbereitet worden sind. Sie sind zwar schon im Juni des vergangenen Jahres auf der Konferenz Informationsfreiheit &#45; die nächste Generation vorgestellt worden, zu der der Landesbeauftragte für den Datenschutz Mecklenburg&#45;Vorpommern eingeladen hatte (http://www.lfd.m&#45;v.de/dschutz/veransta/inffrei/index&#45;inf.html) Aus aktuellem Anlass wird nun auch der vollständige Bericht zugänglich gemacht, den Herbert Kubicek und Barbara Lippa in Zusammenarbeit mit Vertretern der Senatorin für Finanzen und der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit erstellt haben

Die erste sozialwissenschaftliche Evaluation eines IFG
Weil es unterschiedliche Bedenken bei den parlamentarischen Beratungen des BremIFG gab, wurde als Kompromiss eine Befristung auf sechs Jahre und in § 13 die Verpflichtung zu eine wissenschaftlichen Überprüfung der Auswirkungen dieses Gesetzes nach vier Jahren vorgeschrieben. Um diese auf eine solide Grundlage zu stellen, hat die zuständige Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) mit dieser wissenschaftlichen Evaluation beauftragt. Zum ersten Mal wurde damit in der Geschichte der deutschen Informationsfreiheitsgesetze eine Evaluation auf empirischer sozialwissenschaftlicher Basis vorgenommen. 
Die vorgeschriebene Überprüfung der Auswirkungen geht weit über eine Analyse der Inanspruchnahme hinaus. Gedacht hatte der Gesetzgeber in erster Linie an die (teilweise befürchteten negativen) organisatorischen und finanziellen Auswirkungen auf die Behörden. Aber zur Evaluation der Auswirkungen gehört auch die Frage, ob die Bürgerinnen und Bürger die neuen Rechte überhaupt wahrnehmen, und zwar im doppelten Sinne des Wortes, also erstens kennen und zweitens dann auch nutzen. Daher wurden für die Evaluation mehrere Erhebungen kombiniert:
&#45; In einer repräsentativen telefonischen Bevölkerungsumfrage wurden die Bekanntheit des Gesetzes sowie des zentralen elektronischen Informationsregisters, die Kenntnisse über die Inhalte des Gesetzes, bisheriger Informationsbedarf sowie das Informationsverhalten der Bürgerinnen und Bürger, aber auch mögliche Nutzungsbarrieren ermittelt.
&#45; In einer Online&#45;Befragung wurden die Benutzerinnen und Benutzer des zentralen Registers nach ihrer bisherigen Nutzung und Zufriedenheit mit diesem Angebot befragt. Ferner wurden hier auch Einstellungen in Bezug auf das Gesetz sowie zur Politik und Verwaltung selbst abgefragt.
&#45; Durch eine Logfile&#45;Analyse wurden die Zugriffe auf das Register ermittelt.
&#45; Eine schriftliche Befragung der Bremischen Behörden sowie vertiefende Interviews mit den IFG&#45;Beauftragten der Ressorts bezogen sich auf die interne Organisation zur Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen sowie die Arbeitsschritte, Aufwände und eventuellen Probleme im Zusammenhang mit den Veröffentlichungspflichten und der Antragsbearbeitung.
Nicht behandelt wurden in dieser Evaluation die rechtlichen Fragen nach der angemessenen Formulierung und Gewichtung der Verweigerungsgründe sowie einzelne Unklarheiten in der Gesetzesformulierung, die im Zuge der Anwendung des Gesetzes festgestellt wurden. Hierzu hat die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit einen eigenen Bericht vorgelegt.

Befunde und Empfehlungen
Der etwas über 100 Seiten umfassende Bericht gibt die Befunde dieser Erhebungen ausführlich wieder und leitet daraus eine Reihe von Empfehlungen für eine Novellierung ab. So wird ua. festgestellt und empfohlen:
&#45; Die im Gesetz vorgesehene statistische Erfassung der Anträge liefert keine validen Daten, da vielfach Auskünfte gegeben, aber nicht erfasst werden. Daher kann in Zukunft darauf verzichtet werden.
&#45; Die Bezeichnung Informationsfreiheitsgesetz wird teilweise missverstanden als Garantie des Rechts auf freie Meinungsäußerung. Daher sollte in der Kurzbezeichnung des novellierten Gesetzes der Zugang betont werden (Bremer Informationszugangsgesetz).
&#45; Das zentrale Informationsregister kannten in der repräsentativen Telefonumfrage mehr Bürgerinnen und Bürger als das Gesetz. Es wird in der Telefonumfrage und von den Nutzern positiv gewürdigt. Im Detail sollten die Suchfunktion und die Darstellung der Ergebnisse allerdings noch weiter verbessert werden. 
&#45; Die im Gesetz als Regelfall vorgesehene Antragstellung ist in der Praxis die Ausnahme. Die Anzahl der Suchanfragen im zentralen Register beträgt ein Vielfaches der Anzahl der gestellten Anträge. Insofern hat sich dieser Ansatz zweifelsfrei bewährt. Der Katalog der zu veröffentlichenden sonstigen Dokumente in der entsprechenden Rechtsverordnung sollte erweitert werden.
&#45; Auf der Seite der Verwaltung hält sich der Aufwand nicht nur wegen der geringen Anzahl von Anträgen in Grenzen. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit für das Heraussuchen und Prüfen begehrter Dokumente liegt bei drei Stunden.
&#45; Bei der pro&#45;aktiven Veröffentlichung gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ressorts. Hier besteht auch Unsicherheit, was mit den im Gesetz so genannten sonstigen Dokumenten gemeint ist. Daher werden eine klarere formulierte Anordnung und eine ergänzende Schulung vorgeschlagen.
&#45; Insgesamt wird in den Behörden zwar eine Tendenz hin zu mehr Veröffentlichung über das Internet festgestellt. Diese mündet jedoch nicht immer auch in das zentrale Informationsregister. Dazu ist noch mehr Aufklärungsarbeit in den Behörden zu leisten.
&#45; Die Rolle der vom Gesetz vorgesehenen IFG Beauftragten in jeder Behörde wird von den betroffenen Personen und den Behördenleitungen unterschiedlich wahrgenommen. Oft führen sie nur die Statistik. Ihre Rolle könnte stärker in der Vermittlung zwischen Bürgern und den Stelle, die über die begehrten Information verfügen, bestehen.

Umsetzung der Empfehlungen in der Gesetzesnovellierung
Der Evaluationsbericht wurde der Senatorin für Finanzen im Februar 2010 übergeben. Im April 2010 hat der Senat die Bürgerschaft über die Ergebnisse und die daraus zu ziehenden Konsequenzen unterrichtet (Drucksache 17/1279 v. 27.4.2010). Er hat sich dabei weitestgehend den Empfehlungen des ifib angeschlossen.

Im September 2010 hat der Senat dann der Bürgerschaft einen Entwurf für das erste Gesetz zur Änderung des Bremer Informationsfreiheitsgesetzes zugeleitet. Darin wurden die Empfehlungen, die den Gesetzestext betreffen, konkret umgesetzt. Insbesondere wurde die Liste der zu veröffentlichenden Dokumente ausgeweitet. Der entsprechende Absatz in § 11 soll nun lauten (Änderungen fett):

&#8220;(4) Die Behörden sollen die in den Absätzen 1, 2 und 3 genannten Pläne, Verzeichnisse und Verwaltungsvorschriften sowie weitere geeignete Informationen ohne Angaben von personenbezogenen Daten und Geschäfts&#45; und Betriebsgeheimnissen in elektronischer Form zugänglich machen und an das elektronische Informationsregister nach Absatz 5 melden. Weitere geeignete Informationen sind insbesondere Handlungsempfehlungen, Statistiken, Gutachten, Berichte, Broschüren, bei den Behörden vorhandene gerichtliche Entscheidungen, Informationen, zu denen bereits nach diesem Gesetz Zugang gewährt wurde, Senatsvorlagen nach Beschlussfassung, Mitteilungen an die Bürgerschaft sowie Unterlagen, Protokolle und Beschlüsse öffentlicher Sitzungen. &#8220;

Viele andere Empfehlungen müssen nicht durch Änderungen des Gesetzestextes umgesetzt werden, sondern durch die konkretisierenden Verordnungen, Organisationsanweisungen, technische Änderungen und konkretes Tun.

Maschinell weiterverarbeitbare Formate
Der von der Open Data Bewegung geforderte Zugang zu Daten in maschinell weiterverarbeitbaren (offenen) Formaten wird in der Evaluation nicht explizit angesprochen. Rechtlich stehen dem keine Formulierungen des Gesetzes in der alten wie in der vorgeschlagenen neuen Fassung entgegen. Gegenstand sind amtliche Informationen. Diese werden in § 1 definiert als jede amtlichen Zwecken dienende Aufzeichnung, unabhängig von der Art der Speicherung. Dazu gehören Akten, Briefe und andere Schriftstücke, Broschüren, Karteikarten und auch Daten in Datenbanken. Das bisher vor allem PDF&#45;Dokumente veröffentlicht werden, liegt zum einen an dem noch kurzen Katalog der zu veröffentlichenden Dokumenten und an einer noch fehlenden Nachfrage nach anderen Formaten. Mit der beabsichtigten Erweiterung der Katalogs dürfte sich dies ändern. In der Bremer Empfehlung zu Open Government Data hat die Senatorin für Finanzen angekündigt, diese Forderung der Open Data Initiativen zu unterstützen und zusammen mit den IFG&#45;Beauftragten nach praktikablen Lösungen zu suchen. Den die Umsetzung dieser Forderung ist nicht trivial, weil viele noch in Betrieb befindliche Datenbanken gar keine Export&#45;Schnittstellen haben.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Nachrichten, Studien, Veröffentlichungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-01-17T10:17:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Evaluation des BremIFG liefert wertvolle Hinweise für Open Government Data Initiativen (Teil 1)</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/evaluation_des_bremifg_liefert_wertvolle_hinweise_fuer_open_government_1</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/evaluation_des_bremifg_liefert_wertvolle_hinweise_fuer_open_government_1#When:16:50:00Z</guid>
      <description>Evaluation und Novellierung des Bremer Informationsfreiheitsgesetzes liefern wertvolle Hinweise für aktuelle Open Government Data Initiativen

Open Data und Freedom of Information

Immer wieder werden in Deutschland Initiativen aus den USA aufgegriffen, die das Verhältnis von Bürgerinnen und Bürgern zu Staat und Verwaltung verbessern und zu mehr Demokratie führen sollen. Aktuell sind dies Konzepte des Open Government und Open Government Data, die 2008 in Kalifornien entwickelt und im Wahlkampf von Barack Obama aufgegriffen wurden. Mitte der 90er Jahre waren es Konzepte des E&#45;Government und des Information Superhighway im Wahlkampf von Bill Clinton und Al Gore. Sie wollten die Informationen, die mit den Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger erzeugt worden sind, diesen unentgeltlich über das Internet zugänglich machen und haben dann auch dementsprechend den aus den 60er Jahren stammenden Freedom of Information Act um einen Electronic Freedom of Information Act ergänzt. Das alte Paradigma des Rechts auf Stellung eines Antrags auf Informationszugang wurde durch die Pflicht zur pro&#45;aktiven Veröffentlichung von Informationen in sogenannten Electronic Reading Rooms ergänzt. Jede Bundesbehörde muss ein Verzeichnis der zugänglich gemachten Dokumente veröffentlichen, und das Department of Justice muss eine zentrale Übersicht über diese Verzeichnisse bereitstellen (http://www.justice.gov/oip/04_2.html). NGOs bieten schon seit mehreren Jahren eine Erschließung von Dokumenten an, die aufgrund von Anträgen nach FoI herausgegeben worden sind und von Freiwilligen auf deren Plattform eingestellt werden (z.B. http://www.citizensforethics.org). Die erhoffte Mitwirkung ist allerdings deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. 
Es ist erstaunlich, dass die Open Data Bewegung keine Aufarbeitung der Erfahrungen mit diesen Ansätzen vornimmt, sondern aus dem etwas anderen Blickwinkel der technischen Weiterverarbeitung von Daten der Verwaltungen unbeschwert und hoffnungsfroh Prinzipien formuliert und Forderungen erhebt, bei deren Umsetzung man sehr viel aus diesen Erfahrungen lernen kann (http://www.opengovdata.org/ sowie http://resource.org/8_principles.html und http://wiki.opendata&#45;network.org/Open_Government_Data_Principles). Man sagt: Das Internet vergisst nicht. Aber man muss hinzufügen: Das Internet erinnert sich nicht. Wenn man Open Data bei Google eingibt, bekommt man keine Treffer zu Freedom of Information. Dies ist auch ein Hauptproblem bei der Suche nach Daten unter Open Data Regelungen.

Eine Open Data Plattform von Bund und Ländern
Die fehlende Erinnerung und Assoziation finden wir auch in der aktuellen Diskussion in Deutschland. Die Bundesregierung hat in ihrem Regierungsprogramm Vernetzte und transparente Verwaltung u. a. das Vorhaben Open Government als einen zentralen Baustein angekündigt. Auf dem IT&#45;Gipfel in Dresden am 7. Dezember 2010 wurde der Aufbau einer zentral zugänglichen, den Interessen der Nutzer an einem einheitlichen, leichten und benutzerfreundlichen Zugriff gerecht werdenden Open&#45;Data&#45;Plattform bis 2013 vereinbart. (http://de.wikipedia.org/wiki/Nationaler_IT&#45;Gipfel#Ergebnisse). Sie soll die Plattformen von Bund, Ländern und Kommunen vernetzen und den Anforderungen von Bund, Ländern und Kommunen sowie den fachlichen Qualitätserwartungen der Nutzer gerecht werden. 
Dies soll in enger Abstimmung mit allen Beteiligten geschehen. Das federführende Bundesministerium des Innern hat die Mitglieder des IT&#45;Planungsrats für den 18. Januar 2011 zu einer Auftaktsitzung eingeladen, um eine gemeinsame Standortbestimmung vorzunehmen und die Felder festzulegen, auf denen Bund und Länder bereits auf gutem Wege sind und schnelle Erfolge erzielt werden können. 
Als einen der vorbereitenden Schritte hat das federführende Bundesministerium des Innern bei der Forschungskooperation Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie e.V. (ISPRAT) eine Studie in Auftrag gegeben. Diese Studie mit dem Titel &#8220;Vom Open Government zur Digitalen Agora &#45; Die Zukunft offener Interaktion und sozialer Netzwerke im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Bürgern und Wirtschaft&#8221; ist jedoch wenig zielführend für die Planung einer solchen Plattform, weil sie auf hohem Abstraktionsniveau verharrt und die Situation der Informationsfreiheitsgesetze in Deutschland nicht zutreffend wiedergibt (http://www.isprat.net/) . So ist den Autoren entgangen, dass sich das Bremer IFG von dem des Bundes und denen anderer Bundesländer genau in dem kritisierten Punkt der fehlenden Veröffentlichungspflichten unterscheidet. Weder das Gesetz selbst noch die 2009 vorgelegte Evaluation durch das ifib werden dort erwähnt.

Benutzungsfreundlichkeit bedeutet Integration und einheitliche Erschließung
Für die angestrebte Open Data Plattform von Bund und Ländern kann man sehr viel aus diesen Erfahrungen in Bremen lernen. Diese soll, wie oben zitiert, einen einheitlichen und zentralen Zugang zu den Daten von Bund und Ländern ermöglichen, der leicht und benutzerfreundlich sein soll. Genau dies schreibt §11 des 2006 verabschiedeten BremIFG vor (http://www.informationsfreiheit&#45;bremen.de/pdf/ifg.pdf) und wurde seitdem, so gut es geht, in dem zentralen Informationsfreiheitsregister umgesetzt, das auch unter http://www.bremen.de zugänglich ist. In der 2009 durchgeführten Evaluation hat sich gerade dieser Ansatz als Stärke des Bremer Konzepts erwiesen. Der hohe Anspruch einer Schlagwort&#45;gestützten Suche über alle Dokumente aller Behörden ist allerdings auch eine langwierige, man kann sagen nie endende Aufgabe, für die die Evaluation auch noch weiteren Verbesserungsbedarf konkretisiert hat. 
Dabei ist in einem Stadtstaat der Aufbau eines zentralen Registers noch um ein Vielfaches leichter als in einem Flächenland, wo nicht nur die Informationen aller Landesbehörden, sondern auch die aller Ämter der Kommunen und der Zwischenebenen in einem zentralen Register nach gemeinsamen Standards integriert werden müssen, wenn es den Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer entsprechen soll, die die Zuständigkeitsaufteilung zwischen Landesbehörden, Regierungsbezirken, Landschaftsverbänden, Landkreisen, Städten und Gemeinden nicht kennen.

Bremer Empfehlung zu Open Government Data
Was man aus den Erfahrungen mit dem Bremer IFG für die geplante Open Data Plattform lernen kann, wird aktuell in der Bremer Empfehlung zu Open Government Data der Senatorin für Finanzen und des ifib zusammengefasst, die anlässlich der Konferenz E&#45;Government  In medias res am 17. Januar 2011 vorgestellt wird und hier heruntergeladen werden kann.
Die Empfehlung nimmt auch Anregungen aus der Open Data Diskussion auf, die im Kontext der Informationsfreiheitsgesetze bisher nicht näher betrachtet wurden. So unterstützt die Senatorin für Finanzen das Prinzip des Zugriffs auf Dateien und der maschinellen Weiterverarbeitung und kündigt eine Suche nach praktikablen technischen und rechtlichen Lösungen in Bremen an.

Ergänzung: Fortgesetzt in Teil 2.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Nachrichten, Studien, Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-01-14T16:50:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Nutzen und Erfolgsfaktoren internetgestützter Bürgerbeteiligung</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/nutzen_und_erfolgsfaktoren_internetgestuetzter_buergerbeteiligung</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/nutzen_und_erfolgsfaktoren_internetgestuetzter_buergerbeteiligung#When:14:48:00Z</guid>
      <description>Neue Formen der Bürgerbeteiligung mit ausschließlicher oder komplementärer Nutzung des Internets (E&#45;Partizipation) gewinnen angesichts veränderter politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen immer mehr an Bedeutung. Durchgesetzt haben sie sich jedoch bislang nicht &#45; nicht zuletzt wegen der nach wie vor bestehenden Unklarheiten über die Kosten auf der einen und die erzielbaren Effekte auf der anderen Seite. Die angebotenen Leitfäden und Empfehlungen basieren in der Regel auf Verallgemeinerungen aus einigen wenigen Erfahrungen und nicht auf systematischen Analysen. Eine soeben erschienene, vom ifib in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung erstellte Studie will diese Wissenslücke schließen.

In einer vergleichenden Analyse von zwölf als erfolgreich geltenden Fallbeispielen von E&#45;Partizipation in den Bereichen Bürgerhaushalte, Planungsvorhaben, Gesetzeskonsultationen und Leitbildentwicklung wird untersucht, welche Wirkungen und welcher Nutzen sich für Beteiligungsverfahren nachweisen lassen und welche Faktoren  für die Erreichung bestimmter Beteiligungsziele eine wichtige Rolle spielen. Anhand eines eigens für diese Untersuchung entwickelten Evaluationsrasters wird erstmals in methodisch fundierter und nachvollziehbarer Art und Weise aufgezeigt, inwieweit es in diesen zwölf Fällen gelungen ist, die mit Beteiligung üblicherweise verbundenen Ziele zu erreichen. Danach kann Bürgerbeteiligung  dazu beitragen,
&#45; Lösungen für gesellschaftliche Problemlagen zu finden,
&#45; Bedarfe und Interessen der Bevölkerung besser aufzunehmen und auszugleichen und
&#45; Verständlichkeit und Akzeptanz von Maßnahmen zu fördern.
Und sie kann &#45; wo dies gewünscht ist &#45; den sich beteiligenden Bürgerinnen und Bürgern auch den erhofften Einfluss auf die zur Konsultation gestellten Planungen und Entscheidungen eröffnen. Allerdings hat keines der untersuchten Projekte alle diese Zielsetzungen in gleichem Maße erfüllt. Daraus ergibt sich die Empfehlung, für ein konkretes Beteiligungsvorhaben Ziele zu priorisieren und es daraufhin auszurichten.
In Bezug auf Erfolgsfaktoren von Bürgerbeteiligung hat die vergleichende Analyse ergeben, dass in allen zwölf Beispielen trotz unterschiedlicher Konsultationsziele, &#45;methoden und &#45;gegenstände drei Bedingungen stets in hohem Maße gegeben waren: (1) eine klare Zielsetzung für die Konsultation, (2) ein Thema von hoher Dringlichkeit und (3) die Bereitstellung ausreichender Ressourcen.

Für die in der Literatur genannten Faktoren Transparenz, Anschlussfähigkeit und Verbindlichkeit des Konsultationsverfahrens konnte hingegen kein durchgehend starker Zusammenhang mit allen betrachteten Erfolgskriterien nachgewiesen werden. Vielmehr sind für die einzelnen Erfolgskriterien und die entsprechenden Beteiligungsziele jeweils einzelne Faktoren als besonders relevant identifiziert worden: 
&#45; So erscheint für die Gewinnung lösungsrelevanter Informationen  ein hoher Grad an Professionalisierung, vor allem in Form der Unterstützung und Moderation durch externe Dienstleister, maßgeblich.
&#45; Eine hohe Reichweite und Inklusivität des Beteiligungsverfahren wurde erreicht, wenn intensive Maßnahmen zur Mobilisierung von Teilnehmern, durch umfangreiche Werbung und die Einbindung von Multiplikatoren ergriffen worden sind.
&#45; Die Akzeptanz von Entscheidungen war dort groß, wo ein hohes Maß an Transparenz und Nachvollziehbarkeit des Verfahrens hergestellt und Rechenschaft über die Verwendung der Ergebnisse der Konsultation gegeben wurde.
&#45; Für den Einfluss auf Entscheidungen hat sich die Herstellung von Transparenz und  die Anschlussfähigkeit des Beteiligungsverfahrens an die üblichen Entscheidungsprozesse als regelmäßige Erfolgsbedingung erwiesen.

Diese  Zusammenhänge sind überwiegend nicht überraschend, sondern entsprechen durchaus bisherigen Erwartungen und Annahmen. Auf der Grundlage der Auswertung von zwölf Projekten können diese Annahmen jedoch nun empirisch gestützt werden und daher mit größerem Vertrauen zur Planung von Beteiligungsprojekten herabgezogen werden. Allerdings können aus dem Nachweis in einer noch recht kleinen Anzahl von Fällen keine Erfolgsgarantien abgeleitet werden, sondern nur die Empfehlung, bei Projekten mit den jeweiligen Zielsetzungen auf die genannten Faktoren besonders zu achten und dafür entsprechende Ressourcen zu beschaffen und einzusetzen. Wenn dies nicht gelingt erscheint die Erreichung der jeweiligen Ziele unwahrscheinlich und man sollte sich überlegen, ob dann der Start eines entsprechenden Projekt überhaupt sinnvoll ist.

Die für die Analyse verwendeten Befunde aus den entsprechenden Projektberichten sind auf einer dem Buch beigefügten CD&#45;ROM dokumentiert. Daraus geht auch konkret hervor, wie in den Projekten die Erfolgskriterien ermittelt und welche Maßnahmen im Sinne der genannten Erfolgsfaktoren im Einzelnen ergriffen worden sind.

Herbert Kubicek, Barbara Lippa, Alexander Koop: Erfolgreich beteiligt? Nutzen und Erfolgsfaktoren internetgestützter Bürgerbeteiligung &#45; Eine empirische Analyse von zwölf Fallbeispielen. Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2011


Abbildung: Ausschnitt Buchcover Bertelsmann</description>
      <dc:subject>Studien, Veröffentlichungen, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy,</dc:subject>
      <dc:date>2011-01-10T14:48:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>ifib gründet Tochtergesellschaft für Beratungsleistungen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_gruendet_tochtergesellschaft_fuer_beratungsleistungen</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_gruendet_tochtergesellschaft_fuer_beratungsleistungen#When:11:02:01Z</guid>
      <description>Mit Beginn des neuen Jahres nimmt die ifib consult GmbH ihre Tätigkeit auf. Die neu gegründete Gesellschaft ist eine 100%&#45;Tochter des Instituts für Informationsmanagement Bremen (ifib). Mit Dr. Martin Wind und Prof. Dr. Andreas Breiter wurden zwei Mitglieder aus der Institutsleitung der Muttergesellschaft als Geschäftsführer bestellt.

Die ifib consult GmbH unterstützt Verwaltungen, Bildungs  und Forschungseinrichtungen sowie Vereine und Verbände beim Einsatz von Informationstechnik und der darauf aufbauenden Optimierung von Geschäftsprozessen. Flankiert wird dieses Angebot durch Beratungsangebote zum Projektmanagement und zur Organisationsentwicklung.

Mit der neuen Gesellschaft können wir das Know&#45;how aus unserer Anwendungsforschung noch besser für qualitativ hochwertige Beratungsangebote nutzen, so Geschäftsführer Dr. Wind. Künftig könnten die Beratungsleistungen zudem offensiver  kommuniziert und weiter ausgebaut werden als dies einem Forschungsinstitut möglich sei, so Wind weiter.

Auf der anderen Seite kann sich unser Institut dann wieder stärker neuen Forschungsfragen zuwenden, ergänzt Prof. Breiter. Dabei fühlen wir uns sowohl im ifib als auch in der ifib consult GmbH weiterhin der engen Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis verpflichtet. Die Kunden unserer neuen Tochtergesellschaft können sicher sein, stets am aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik teilhaben zu können.&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Öffentliche Verwaltung, Hochschulen, Schulen und Schulträger, Vereine und Verbände, E&#45;Government, Geschäftsprozesse, Interoperabilität, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung, Regionale Kooperationen,</dc:subject>
      <dc:date>2011-01-05T11:02:01+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Konferenz E&#45;Government in medias res 2011</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/konferenz_e_government_in_medias_res_2011</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/konferenz_e_government_in_medias_res_2011#When:12:52:00Z</guid>
      <description>Das ifib ist erneut Mitveranstalter der Bremer Konferenz &#8220;E&#45;Government in medias res&#8221;, die am 17. und 18. Januar 2011 stattfinden wird.
In Vorträgen und Diskussionen wird wieder eine breite Palette von Themen rund um die Informationstechnik in der öffentlichen Verwaltung angesprochen.
Das Eröffnungsplenum widmet sich dem Thema &#8220;Ungestillter Datenhunger  ungeliebter Datenschutz?&#8221; mit Beiträgen von
Dr. Imke Sommer, Landesdatenschutzbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen und Per Meyerdiercks, Beauftragter für Datenschutz, Google Deutschland.
Karoline Linnert, Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen wird die Veranstaltung am Montag, den 17. Januar um 14 Uhr eröffnen.

Fachforen bieten Informationen zu den Themenbereichen
&#45; Der neue Personalausweis
&#45; Bessere Geschäftsprozesse durch interkommunale Kooperation
&#45; IT im Grundgesetz &#45; was ändert sich für die Kommunen?
&#45; Open Data &#45; öffentliche Daten: frei und kostenlos?
&#45; Sichere Kommunikation mit E&#45;Postbrief, De&#45;Mail und EGVP
&#45; Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung

Veranstaltungsorte sind das Rathaus Bremen und die Bremische Bürgerschaft.

Partner der Veranstaltung sind
&#45; Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Finanzen
&#45; Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib)
&#45; Virtuelle Region Nordwest (ViR Nordwest)
&#45; Die Fachzeitschrift  &#8220;innovative Verwaltung&#8221;
&#45; Dataport

Nähere Informationen werden auf den Seiten der Senatorin für Finanzen unter http://www.finanzen.bremen.de/info/inmediasres veröffentlicht.


Foto: Cloud Computing von Kevin Krejci bei Flickr unter CC</description>
      <dc:subject>Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit, Regionale Kooperationen,</dc:subject>
      <dc:date>2010-12-06T12:52:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Rahmenbedingungen an Schulen müssen deutlich verbessert werden</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/lfm_veroeffentlicht_studie_zum_thema_medienkompetenz_in_der_schule</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/lfm_veroeffentlicht_studie_zum_thema_medienkompetenz_in_der_schule#When:13:21:00Z</guid>
      <description>Immer mehr Lehrkräfte in Nordrhein&#45;Westfalen setzen digitale Medien im Unterricht und zur Förderung der Medienkompetenz ein. Knapp über die Hälfte (53 Prozent) der rund 1.400 befragten Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen tun dies gelegentlich, d.h. mindestens einmal im Monat. 15 Prozent der Lehrkräfte setzen die digitalen Medien sogar schon mehrmals pro Woche ein, ganz auf ihre Nutzung verzichten nur noch fünf Prozent. Die technischen Rahmenbedingungen sind allerdings stark ausbaufähig. Das sind zentrale Ergebnisse der neuen LfM&#45;Studie &#8220;Medienkompetenz in der Schule&#8221;, die die Landesanstalt für Medien NRW am 20. November in Essen vorgestellt hat.

Die Lehrkräfte setzen danach die digitalen Medien vor allem zur Vorbereitung und Unterstützung ihres eigenen Unterrichtsvortrags ein oder bedienen sich digitaler Unterrichtsmaterialien. Rund 40 Prozent der befragten Lehrkräfte lassen auch ihre Schülerinnen und Schüler mindestens gelegentlich mit digitalen Medien arbeiten. Art und Umfang des Medieneinsatzes sind jedoch oftmals von persönlichen Vorlieben der Lehrkräfte abhängig. Eine systematische Schulentwicklung unter Berücksichtigung des Medienwandels gibt bisher nur in wenigen Schulen. Leitmedien in der Schule sind nach wie vor die Zeitung und das Fernsehen, die digitalen Medien sind hier aber auf dem Vormarsch. Die überwiegende Mehrheit der Lehrkräfte nimmt eine skeptische Perspektive gegenüber den Medieneinflüssen auf die Schülerinnen und Schüler ein und sieht vor allem Risiken &#45; während die Lehrkräfte ihre eigenen Kompetenzen durchschnittlich als gut einschätzen. &#8220;Die Medienintegration wird aus Sicht der Lehrkräfte höchst ambivalent bewertet. So wissen sie zwar über die Potenziale der digitalen Medien Bescheid, ihre Umsetzung in den Unterricht fällt ihnen aufgrund von Zugangsbarrieren und fehlender didaktischer Konzepte aber eher schwer&#8221;, stellte Prof. Dr. Andreas Breiter als wissenschaftlicher Leiter der Studie fest.

LfM&#45;Direktor Dr. Jürgen Brautmeier sagte, dass die Studie zeige, dass die Integration der digitalen Medien in den schulischen Alltag noch ausgebaut werden müsse: &#8220;Die Verbesserung der technischen Rahmenbedingungen sowie die verstärkte Qualifizierung der Lehrkräfte sind hierfür wesentliche Voraussetzungen.&#8221; Die LfM, die in der Lehrerqualifikation seit langem tätig sei, sei bereit, sich in diesem Bereich noch stärker zu engagieren. 

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein&#45;Westfalen (LfM) hat bereits vielfältige Aktivitäten zur Förderung von Medienkompetenz im schulischen Kontext entwickelt. So werden in Projekten wie Klicksafe, Internet&#45;ABC oder Auditorix Beratungs&#45; und Informationsangebote wie Lehrerhandbücher, CD&#45;Roms und andere Materialien erstellt, die konkrete didaktische Konzepte für die Umsetzung im Unterricht enthalten. 

Auch Dr. Ulrich Heinemann, Abteilungsleiter im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, sieht Handlungsbedarfe: &#8220;Wir alle, die wir in Schule organisatorisch und pädagogisch Verantwortung tragen, haben die pädagogischen Chancen der Neuen Medien und deren Relevanz für die Lebenswelt der heutigen Schülerinnen und Schüler noch längst nicht in vollem Umfang erkannt. Damit wir auch auf diesem Feld Medienkompetenzland Nr. 1 werden, werden wir die Fortbildung intensivieren und ich plädiere an die Schulträger, die technischen Rahmenbedingungen an unseren Schulen weiter zu verbessern.&#8221;

Die neue LfM&#45;Studie (Durchführung: Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH &#45; ifib &#45; unter Leitung von Prof. Andreas Breiter) listet zentrale Handlungsfelder auf, u.a. den weiteren Ausbau der Lehrerbildung, eine verbesserte Ausstattung mit PC&#45;Infrastruktur und eine stärkere Einbeziehung der Eltern. Bei der Umsetzung dieser Handlungsfelder handele es sich um eine Gemeinschaftsaufgabe von Land und Kommunen, Universitäten und Studienseminaren sowie von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften, so die Wissenschaftler. 
Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden in der LfM&#45;Schriftenreihe Medienforschung publiziert.

Andreas Breiter, Stefan Welling, Björn Eric Stolpmann: Medienkompetenz in der Schule. Integration von Medien in den weiterführenden Schulen in Nordrhein&#45;Westfalen. Berlin (Vistas) 2010. Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein&#45;Westfalen (LfM), Band 64. ISBN 978&#45;3&#45;89158&#45;539&#45;9, 343 Seiten, 22,&#45;Euro.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Studien, Veröffentlichungen, Schulen und Schulträger, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2010-11-22T13:21:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Startschuss für Bürgerbeteiligungsprojekt zum Klimaschutz in Bremerhaven</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/startschuss_fuer_buergerbeteiligungsprojekt_zum_klimaschutz_in_bremerhaven</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
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      <description>Am 5. November, 16:00 Uhr wird der offizielle Startschuss für ein zweijähriges Beteiligungsverfahren für Bremerhavenerinnen und Bremerhavener und aus Umzu gegeben, in dem neue Wege zur Motivation und Erfolgskontrolle des individuellen Klimaschutzverhaltens erprobt werden. Im Mittelpunkt steht ein Panel für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Stadt, in dem sich diese gemeinschaftlich verpflichten, eine bestimmte Menge an CO2 bzw. Energie in 2011 und 2012 einzusparen, und dies auch auf transparente Weise überprüfen lassen. Am Freitag, 5. November 2010 startet die neue Klimaschutzinitiative &#8220;Bremerhaven kann mehr Klimaschutz!&#8221; mit einer Auftaktveranstaltung im Dienstleistungszentrum Grünhöfe, Auf der Bult 5, in 27574 Bremerhaven. Start ist um 16:00 Uhr; Dauer, ca. 2 Stunden.

&#8220;Bremerhaven kann mehr Klimaschutz!&#8221; ist eine gemeinsame Initative der Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens, dem  Umweltschutzamt  Bremerhaven und dem ifib. 

Ziel der auf knapp zwei Jahre angelegten Initiative zum Klimaschutz ist es, die Bevölkerung in Bremerhaven und umzu, die Wirtschaft und öffentliche Verwaltung in Fragen Energieeinsparung und CO2&#45;Reduktion zu sensibilisieren und in ihren Anstrengungen für mehr Klimaschutz zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Initiative steht ein Panel für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und städtische Behörden, in dem sich diese gemeinschaftlich verpflichten, eine bestimmte Menge an CO2 bzw. Energie in 2011 und 2012 einzusparen. Doch nicht nur das Bekenntnis zur Einsparung wird gegeben, die Teilnehmenden stimmen auch zu, ihre Bemühungen und Erfolge auf transparente Weise überprüfen zu lassen.
Ein wichtiges Instrument das hierzu eingesetzt wird, ist ein sog. CO2&#45;Kalkulator, der von Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig auszufüllen ist, indem diese dort ihre verbrauchsbezogenen Daten von z.B. Strom, Heizenergie und Wasser, aber auch ihre zurückgelegten Kilometer im öffentlichen wie privaten Verkehr sowie ihre Ernährungs&#45; und Konsumgewohnheiten eintragen.
Versierte Internetnutzer können dies online erledigen, andere, die eher den persönlichen Kontakt bevorzugen, können tradtionell auf Papier und Datenabgabe über Telefon am Verfahren teilnehmen. Auf Basis der so erhaltenen Angaben, wird im 2&#45;monatlichen Rhythmus die CO2&#45;Bilanz der Teilnehmenden errechnet, grafisch aufbereitet und den Teilnehmenden zurückgespiegelt. Darüber hinaus können sie sich mit den Ergebnissen der anderen am Projekt beteiligten vergleichen, aber auch mit dem Bundesdurchschnitt. Bürgerinnen und Bürger erhalten so einen Überblick darüber, in welchen Lebensbereichen sie gut und in welchen Sie auch im Vergleich zu anderen schlecht liegen.
Über themenbezogene Veranstaltungen, regelmäßige Newsletter, Klimaschutztipps auf der Projektwebsite, Diskussionsangebote und telefonische Beratung erhalten die Teilnehmenden Möglichkeiten, sich über ihre CO2&#45;bezogenen Defizite zu informieren und gezielt beraten zu lassen. Somit werden sie in die Lage versetzt, ihre persönliche CO2&#45;Bilanz zu verbessern. Dies müssen im übrigen nicht immer nur kostspielige Investitionen in das eigene Wohnumfeld sein, Sie werden überrascht sein, wie viele einfache und wirkungsvolle Möglichkeiten es gibt, die weder viel kosten oder von großen Verhaltensänderungen abhängen.
Über einen längeren Zeitraum lassen sich so Veränderungen in den individuell unterschiedlichen CO2&#45;Bilanzen ablesen und damit untersuchen, ob eine solche Art der Beteiligung dauerhaft eine Veränderung im Verhalten der Beteiligten erzielt werden kann. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung, welchen Einfluss die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern generell auf die Erreichung von Klimaschutz&#45;bezogenen Zielen hat und ob es einen Unterschied hinsichtlich Qualität und Wirkungen von elektronisch gestützter Partizipation und tradtionell durchgeführten Beteiligungsmaßnahmen gibt.

In der ca. 2&#45;stündigen Veranstaltung am 5. November wird die Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens &#45; die derzeit ein neues Büro in Bremerhaven einrichtet &#45; die Wichtigkeit des Themas Klimaschutz vorstellen und erste wertvolle Tipps bereithalten. Anschließend stellt das ifib kurz das Forschungsprojekt vor und führt in getrennten Gruppen in die Bedienung des Online&#45;CO2&#45;Kalkulators und Offline&#45;CO2&#45;Kalkulators, das sog. CO2&#45;Haushaltsbuch, ein. In der Pause können bei Snacks und Getränken bereits erste Kontakte mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Veranstaltern geknüpft werden.
 
Bürgerinnen und Bürger aus Bremerhaven und umzu können sich unter http://www.e2democracy.eu/ichmachemit für die Teilnahme anmelden. Sie erhalten dann automatisch eine Einladung zur Auftaktveranstaltung am 5. November und weitere Informationen zum Verfahren. Aber auch ohne Anmeldung sind Sie herzlich eingeladen, die Auftaktveranstaltung zu besuchen und bei Gefallen und Interesse, Ihre Registrierung im Anschluss vorzunehmen.

Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt:
Ralf Cimander
Institut für Informationsmanagement Bremen
Tel.: 0421/218&#45;7375
E&#45;Mail: </description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Studien, Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, E&#45;Democracy,</dc:subject>
      <dc:date>2010-10-26T09:19:01+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Beteiligungsverfahren zum Regierungsprogramm der Bremer SPD gestartet</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/http_programmdialogspd_land_bremende</link>
      <dc:creator>R. Cimander</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/http_programmdialogspd_land_bremende#When:08:02:01Z</guid>
      <description>Das ifib begleitet das Beteiligungsverfahren für Bürgerinnen und Bürger zur Aufstellung des neuen Regierungsprogramms der SPD im Land Bremen. Im direkten Dialog mit den Menschen, für die die SPD auch in Zukunft Politik machen möchte, geht die SPD neue Wege, für mehr Bürgernähe. Vor dem Hintergrund der vergleichenden Forschung von Online&#45; und Offline&#45;Beteiligung, stellt das ifib das Online&#45;Kommentierungssystem zur Verfügung und wertet die Ergebnisse aus.Am 25. Oktober hat die SPD im Land Bremen ein öffentliches Beteiligungsverfahren zur Entwicklung ihres Regierungsprogramms für die nächste Legislaturperiode 2011&#45;2015 gestartet: Mit einer Reihe öffentlicher Dialogveranstaltungen und einem parallel stattfindenden Online&#45;Forum zu den Kernthesen und Eckpunkten, lädt die SPD &#45; neben ihren Mitgliedern &#45; auch interessierte Bürgerinnen und Bürger zur  Beteiligung ein. Mit der intensiven Beteiligung breiter gesellschaftlicher Schichten geht die SPD in Bremen neue Wege, um im direkten Kontakt die Bedürfnisse und Interessen der Menschen zu diskutieren, für die sie auch in Zukunft Politik machen will.

Das ifib begleitet im Rahmen eines international vergleichenden Forschungsprojekt zur Bedeutung von Bürgerbeteiligung über Internet und auf tradtionellen Wegen diesen Dialog. Es stellt das Online&#45;Kommentierungssystem zur Verfügung und vergleicht die Online&#45; und Offline&#45;Diskussionen hinsichtlich Qualität und Wirksamkeit. Teilnehmende können zu Beginn in einem Fragebogen ihre Erwartungen an den Dialog formulieren und nach Ende des gesamten Verfahrens &#45; also nach der Beschlussfassung des Regierungsprogramms am 26. Februar 2011 &#45; mitteilen, ob sie sich im Regierungsprogramm wiederfinden und wie zufrieden sie ingesamt mit dem Beteilgungsverfahren sind. Die Beteiligung ist noch bis 12. November auf der Webseite des Programmdialogs für Ihre Diskussionsbeiträge geöffnet. 
Anschließend werden die Beiträge aus dem Internetforum und den öffentlichen Dialogveranstaltungen ausgewertet und ein erster Textentwurf für das Regierungsprogramm erstellt. Dieser wird von Mitte Dezember bis Ende Januar erneut zur Online&#45;Kommentierung für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und andere gesellschaftlichen Kräfte auf oben genannter Webseite freigeschaltet.

Kontakt:
Ralf Cimander
Institut für Informationsmanagement Bremen
Tel.: 0421/218&#45;7375
E&#45;Mail:</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Studien, Veranstaltungen, E&#45;Democracy,</dc:subject>
      <dc:date>2010-10-26T08:02:01+00:00</dc:date>
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      <title>Schlechte Aussichten für den elektronischen Identitätsnachweis auf dem neuen Personalausweis</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/schlechte_aussichten_fuer_den_elektronischen_identitaetsnachweis_auf_dem_ne</link>
      <dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
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      <description>Ab 1. November 2010 wird ein neuer Personalausweis ausgegeben. Er ist nicht nur kleiner als der alte, sondern enthält auch einen Chip mit Identitätsdaten, mit denen man sich nicht nur bei Grenzkontrollen, sondern auch im Internet sicher identifizieren können soll. In den vergangenen Wochen ist die technische Sicherheit dieses elektronischen Identitätsnachweises mehrfach in Frage gestellt worden. Wo und wie diese neue Funktion überhaupt eingesetzt wird, welchen Nutzen sie tatsächlich stiftet, ob sie Bedenken der Nutzer in Bezug auf Sicherheit und Datenschutz ausräumen kann, wird bisher nicht diskutiert. Dies ist jedoch maßgeblich für die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er das Angebot, den elektronischen Identitätsnachweis freischalten zu lassen, annimmt. Zu Beginn einer solchen Innovation kann man über solche Fragen zumeist nur spekulieren. Da Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern mit der Einführung eines solchen elektronischen Identitätsnachweises relativ spät beginnt, kann man sich in diesem Fall jedoch an den Erfahrungen anderer Länder orientieren, die damit teilweise schon vor mehr als zehn Jahren begonnen haben.

Genau dies ermöglicht eine Studie von sieben europäischen Ländern, die der Bremer Informatikprofessor Herbert Kubicek und Torsten Noack rechtzeitig zum Start des neuen deutschen Personalausweises vorlegen und die im LIT&#45;Verlag in Münster in der Reihe Kritische Informatik gerade erschienen ist.

In Kooperation mit nationalen Forschungspartnern in Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Österreich, Schweden und Spanien wurden die technischen, organisatorischen und rechtlichen Charakteristika der elektronischen Identitätsnachweise verglichen, die Entstehungsprozesse nachgezeichnet und die Nutzung am Beispiel der Identifizierung bei der elektronischen Steuererklärung gegenübergestellt. Dabei wurden erhebliche Unterschiede in der technischen Gestaltung und organisatorischen Regelung deutlich. Keineswegs alle Länder nutzen den Personalausweis als Trägermedium für den elektronischen Identitätsnachweis. Die relativ größte Nachfrage und Nutzung fanden die Forscher in den Ländern, die keine Chipkarte und Kartenleser einsetzen, sondern Software&#45;Zertifikate oder die PIN&#45;TAN&#45;Lösung der Banken auch für Online&#45;Behördengänge nutzen. Stärkere technische Datenschutzvorkehrungen wie beim deutschen elektronischen Identitätsnachweis  werden von den Nutzern nicht honoriert. 

Kubicek und Noack erklären diese Befunde mit einer Differenz zwischen der Expertensicht der Entwickler und Herausgeber auf der einen Seite und dem alltäglichen Verhalten der Internetnutzer. Während die Experten sich an technischen Sicherheitsstandards orientieren, wollen die Nutzer vor allem einfache Lösungen. Schon ein Kartenleser und mehrere zusätzliche Dialogschritte bei jeder Online&#45;Transaktion werden als Belastung empfunden. Zumal man sich damit ja nur dem Diensteanbieter gegenüber identifiziert und selbst nichts über dessen Zuverlässigkeit erfährt. So lange die alten angeblich weniger sicheren Identifizierungsverfahren noch angeboten werden, gibt es keinen Druck für diesen Aufwand. Und die alten Verfahren werden noch viele Jahre angeboten werden müssen, weil erst in zehn Jahren der letzte alte Personalausweis seine Gültigkeit verliert.
Kubicek verweist noch auf einen weiteren Befund: Die größte Nachfrage fanden sie in Dänemark, Estland, Finnland und Schweden, wo der elektronische Identitätsnachweis von staatlichen Stellen in Kooperation mit Banken oder sogar von Banken in staatlicher Lizenz herausgegeben wird. In Deutschland zeigen sich die Banken gegenüber dem elektronischen Identitätsnachweis abwartend distanziert und führen gerade das mobile TAN&#45;Verfahren zur Erhöhung der Sicherheit im Online&#45;Banking ein. Kubiceks Empfehlung an den Innenminister: Versuchen Sie die Banken zu überzeugen oder lassen Sie sich von denen überzeugen und übernehmen wie Finnland das mobile TAN&#45;Verfahren für die Erhöhung der Transaktionssicherheit im E&#45;Government.

Die Bundeszentrale für politische Bildung startet in Kürze ein Online&#45;Forum zu den Befunden und Thesen der Studie.

Kontakt:
Prof. Dr. Herbert Kubicek
Institut für Informationsmanagement Bremen
Tel.: 0421/218&#45;2830
E&#45;Mail: kubicek@ifib.de

Das Buch können Sie hier bestellen.

Anforderung eines Rezensionsexemplars mit diesem Formular.</description>
      <dc:subject></dc:subject>
      <dc:date>2010-10-22T07:32:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Pressehintergrundgespräch zum neuen Personalausweis in Berlin</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/pressehintergrundgespraech_zum_neuen_personalausweis_in_berlin</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/pressehintergrundgespraech_zum_neuen_personalausweis_in_berlin#When:11:53:00Z</guid>
      <description>Am 26.10.2010 soll in Berlin eine Expertenrunde zur Einführung und zukünftigen Entwicklung des neuen Personalausweises stattfinden. Veranstalter ist TELI e.V. (Journalistenvereinigung für technisch&#45;wissenschaftliche Publizistik).
Nahezu jeder dürfte schon vom neuen Personalausweis&amp;nbsp; (nPA) und seinen Grundfunktionalitäten erfahren haben. Zielsetzung der &#45; als &#8220;folienfrei&#8221; beworbenen &#45; Dialogveranstaltung ist die Klärung von Fragen, die tiefer in die Materie eindringen: Welche Technologien, etwa aus dem Bereich der Kryptografie, kommen zum Einsatz? Welchen Beitrag hat die deutsche Wissenschaft in dem Projekt geleistet? Welche (Sicherheits&#45;)Pflichten kommen auf Anwenderinnen und Anwender der Authentisierungs&#45; und Signaturdienste zu? Wie geht die Entwicklung weiter, woran wird schon heute geforscht und was kommt nach der Einführung des &#8220;nPA&#8221;?
Angekündigt sind die folgenden Experten:
&#45; Andreas Reisen, Referatsleiter Pass&#45; und Ausweiswesen, Bundesministerium des Innern (BMI), Berlin
&#45; Martin Schallbruch, IT&#45;Direktor, Bundesministerium des Innern (BMI), Berlin
&#45; Henryk Plötz, Chaos Computer Club (CCC), Berlin
&#45; Jens Fromm, Fraunhofer&#45;Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), Berlin
&#45; Michael Herfert, Fraunhofer&#45;Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT), Darmstadt
&#45; Prof. Dr. Walter Gora, Institute of Electronic Business (IEB), Berlin
&#45; Prof. Dr. Herbert Kubicek, Institut für Informationsmanagement (ifib), Bremen

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung (anmeldung&#45;berlin[at]teli.de) unbedingt erforderlich.



Foto: ifib/Norbert Hayduk</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government,</dc:subject>
      <dc:date>2010-10-14T11:53:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Was passt noch neben YouTube?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/was_passt_noch_neben_youtube</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/was_passt_noch_neben_youtube#When:18:53:01Z</guid>
      <description>Im Rahmen des Projektes draufhaber.tv standen wir vor einigen Monaten vor der Frage, welche Videoportale mit Upload&#45;Möglichkeit außer dem Platzhirschen YouTube als relevant anzusehen sind. Hierzu habe ich im Juni eine kleine Übersicht erstellt, die vielleicht auch heute noch für den einen oder die andere von Interesse ist. Als Relevanzkriterien habe ich mich für die Sichtbarkeit im Netz (Google PageRank, Alexa.com Traffic&#45;Wert), die Zahl öffentlich abgelegter Bookmarks (bei delicious.com, misterwong.de) und zusätzlich einen verbreiteten Wert für Nutzervertrauen (Web of Trust, WOT) entschieden. Google&#45;Rang und Alexa&#45;Wert sind im Suchmaschinen&#45;Optimierungs&#45;Bereich (Search Engine Optimization &#45; SEO) gebräuchliche Kennzahlen.

Ausgangsdaten waren die Top 100 Google&#45; und Bing&#45;Suchergebnisse zu den Begriffen &#8220;Video&#8221; und &#8220;Upload&#8221; zusammen mit populären Einträgen in öffentlichen Bookmarkverzeichnissen (delicious.com, misterwong.de). Die Gesamtmenge wurde bereinigt (Entfernung von Dublikaten, 404 &#45; über W3C Link Check, Streichung von Adult Content Websites) und die verbliebenen Seiten &#45; immerhin noch über 250 &#45; nach Google Pagerank und Alexa&#45;Wert sortiert. Für Angebote mit hohem Google Pagerank habe ich zusätzlich die Zahl der delicious&#45; und misterwong.de&#45;Bookmarks und den WOT&#45;Vertrauenswert als Sortierkriterien herangezogen.

An der Spitze der auf diese Weise zusammengestellten Liste waren neben YouTube auch Facebook und Flickr zu finden. Von den drei Plattformen ist YouTube die einzige, die ausschließlich auf Bewegtbild&#45;Inhalte festgelegt ist. Facebook dürfte als multifunktionales soziales Netzwerk als wichtige Verteilplattform für Video&#45;Inhalte dienen. Das Hochladen von Clips ist hier keine Kernfunktionalität. Bei Flickr steht Fotografie im Mittelpunkt, Filme werden nur als &#8220;bewegte Fotos&#8221; angesehen (mit Zeitlimit von 90 Sekunden).
Kurz dahinter folgten die Video&#45;Portale Vimeo und Yahoo Video, die in direkter Konkurrenz zu Youtube stehen.
Der danach in der Liste zu findende englischsprachige Dienst eHow hat sich auf Clips spezialisiert, in denen erklärt wird, wie man ein Problem löst (z.B. Rotweinflecken entfernen, Festplatte partitionieren, Schrank aufräumen).
Der &#8220;Community Video&#8221;&#45;Bereich des &#8220;Internet Archive&#8221; enthält Filme, die unter Lizenzbestimmungen stehen, die eine freie Weiterverbreitung ermöglichen.
Auch MySpace, ein Social Network für Musik, bietet die Möglichkeit zum Hochladen eigener Inhalte.

Es gibt also eine Handvoll von Videoportalen mit Upload&#45;Möglichkeit, die die Relevanzkriterien in hohem Maße erfüllen. Bei einigen ist das Hochladen von Videos nur eine Funktion unter vielen (Facebook, Flickr, Myspace), andere haben sich spezialisiert (eHow auf Erklär&#45;Clips, Internet Archive auf freie Inhalte). YouTube, Vimeo und Yahoo Video sind im Internet prominent platziert und bieten Video&#45;Upload für jedermann.


Abbildung: Videoportale 6/2010, C. Hanken unter CC</description>
      <dc:subject>Projekte,</dc:subject>
      <dc:date>2010-10-05T18:53:01+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Schulträger treffen sich in Bremen zum Erfahrungsaustausch über die Zukunft der Schul&#45;IT</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/schultraeger_treffen_sich_in_bremen_zum_erfahrungsaustausch_ueber_die_zukun</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/schultraeger_treffen_sich_in_bremen_zum_erfahrungsaustausch_ueber_die_zukun#When:14:02:00Z</guid>
      <description>Web 2.0, Breitband&#45;Internet, elektronische Mediendistribution oder Cloud Computing: Die Ausstattung der Schulen mit Computern, Software und Internetanschlüssen hat mittlerweile einen Umfang erreicht, der großen Unternehmen ähnelt. Die Beschaffung, der Betrieb und die Wartung obliegen den Städten, Kreisen und Gemeinden als Schulträger, die durch die rasante technische Entwicklung vor großen Herausforderungen stehen. 

Das ifib hat gemeinsam mit dem IT Service Management Forum Deutschland e.V. (itSMF e.V.) am 23. September 2010 im Haus der Wissenschaft in Bremen einen Fachtag zum Thema IT Service Management für Schulträger und Bildungsorganisationen aus dem öffentlichen Bereich veranstaltet. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forums für IT Service Management in der öffentlichen Verwaltung (FIT&#45;ÖV) statt.

In verschiedenen Fachvorträgen aus Forschung, Anwendung und Praxis wurden mit den 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von rund 50 kommunalen Schulträgern sowie aus verschiedenen Serviceorganisationen aus ganz Deutschland der Stellenwert des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht und die daraus entstehenden Herausforderungen an das IT Service Management für Schulträger und öffentliche Bildungsorganisationen dargestellt und Lösungsansätze diskutiert.

Die Vorträge der Veranstaltung sind in Kürze im Internet unter der Adresse http://www.fit&#45;oev.de/bremen.html abrufbar.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger, Vereine und Verbände, E&#45;Government, Geschäftsprozesse, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung, Regionale Kooperationen,</dc:subject>
      <dc:date>2010-09-24T14:02:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Workshop &#8220;Lerninfrastruktur an Schulen&#8221;</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/workshop_lerninfrastruktur_an_schulen</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/workshop_lerninfrastruktur_an_schulen#When:15:35:00Z</guid>
      <description>Das ifib hat zusammen mit dem Duisburger Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement und dem Dortmunder Institut für Schulforschung den Workshop &#8220;Lerninfrastruktur an Schulen&#8221; im Rahmen der DeLFI 2010 durchgeführt. Auf der Grundlage mehrerer Vorträge wurde eine facettenreiches Bild vom aktuellen Stand des Aufbaus digitaler Lerninfrastrukturen an Schulen gezeichnet und Perspektiven für die Weiterentwicklung dieser Infrastrukturen diskutiert. Das ifib wird dieses Thema auch zukünftig weiter bearbeiten.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Schulen und Schulträger, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2010-09-20T15:35:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>IT Service Management in der klinischen Forschung</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_service_management_in_der_klinischen_forschung</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/it_service_management_in_der_klinischen_forschung#When:08:22:01Z</guid>
      <description>Die IT&#45;Dienstleister innerhalb der Forschungsverbünde für klinische Studien müssen heute Anforderungen erfüllen, die eine professionelle Planung, Bereitstellung und Kontrolle von Softwareanwendungen und IT&#45;Infrastrukturen erforderlich machen. Kernaufgabe der IT&#45;Dienstleister ist die Unterstützung der zentralen Geschäftsprozesse, d.h. die Forschungstätigkeit muss bestmöglich unterstützt werden. Somit liegt es nahe, aufgrund des Umfangs und der Komplexität der Forschungsvorhaben und der damit verbundenen IT Dienstleistungen, etablierte Rahmenwerke zu nutzen. Die IT Infrastructure Library stellt hierfür einen Rahmen guter Beispiele zur Verfügung, der auch branchenspezifisch ausgestaltet werden kann. Der Weg zu einer service&#45;, prozess&#45; und kundenorientierten Erbringung von IT Dienstleistungen stellt allerdings die bisherigen Verfahren und Akteure vor große Herausforderungen.

In einem Workshop der Technologie&#45; und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF) im Rahmen der 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für medizinische Dokumentation und Statistik (GMDS) in Mannheim wurde der Frage nachgegangen, wie sich IT&#45;Dienstleister für die klinische Forschung in Zukunft aufstellen können. Nach einem Einstiegsvortrag von Prof. Breiter zu den Grundlagen des IT Service Managements wurden aktuelle Fallbeispiele aus den Forschungsverbünden vorgestellt und über Sinn und Zweck einer Orientierung nach ITIL diskutiert. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass hier Handlungsbedarf besteht und weiterer Austausch im Netzwerk erwünscht ist.


Foto: Rennett Stowe unter CC auf flickr</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, Geschäftsprozesse, IT&#45;Management,</dc:subject>
      <dc:date>2010-09-10T08:22:01+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Neuer Personalausweis bringt Nachteile für Blinde und macht das Internet nicht sicherer</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/neuer_personalausweis_bringt_nachteile_fuer_blinde_und_macht_das_internet</link>
      <dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/neuer_personalausweis_bringt_nachteile_fuer_blinde_und_macht_das_internet#When:07:47:01Z</guid>
      <description>Bremer Informatikprofessor Herbert Kubicek korrigiert ARD&#45;Magazin Plusminus

Das ARD&#45;Magazin Plusminus sorgte gestern (24.8.2010) durch eine Vorabveröffentlichung für Schlagzeilen, indem es den Nachweis von gravierenden Mängeln im Sicherheitssystem des ab November ausgegebenen neuen Personalausweises ankündigte. Für Betrüger sei es problemlos möglich, geheime Daten inklusive der PIN abzufangen. Dies habe ein mit dem Chaos Computer Club durchgeführter Test mit den vorgesehenen Basislesegeräten gezeigt.

In der Sendung buten un binnen vom 24.08.2010 stellte der Bremer Informatikprofessor Herbert Kubicek schon vor der Sendung klar, dass es sich bei dieser angeblichen Sicherheitslücke nicht um ein Problem des neuen Ausweises handelt, sondern um ein generelles Sicherheitsproblem von Online&#45;Transaktionen und dass der Ausweis dieses Problem sehr wohl reduziere. Der von Plusminus gezeigte Test fand mit so genannten Basislesegeräten statt, die keine eigene Tastatur haben. Die PIN, die den Zugriff auf die Daten des Personalausweises freigibt, muss über die Tastatur des Computers eingegeben werden, an den das Lesegerät angeschlossen wird. Im Test wurde gezeigt, dass man mit einem Spionageprogramm die Eingaben der Tastatur und die Darstellungen auf dem Bildschirm abfangen und einsehen kann. Nicht erwähnt wurde, dass dies mit anderen Lesegeräten nicht der Fall ist, dass diese Spionageangriffe auch für die derzeitigen Verfahren des Identifizierens und Einloggens mit Benutzername und Passwort gelten und dass der neue Personalausweis demgegenüber das Missbrauchsrisiko deutlich reduziert.

Kubicek zeigt in buten un binnen neben dem kritisierten Kartenleser der Klasse B (Basic) einen Leser der Klasse S (Standard) mit eigener Tastatur (Foto in der Anlage). Damit wird die PIN direkt an den Server des Dienstleisters übertragen, bei dem man sich identifizieren will. Und selbst wenn die PIN abgefangen wird, so Kubicek, kann der Angreifer damit nichts anfangen, wenn er nicht gleichzeitig auch den Ausweis in seinen Besitz bringt. Denn in den neuen Online&#45;Verfahren wird zunächst eine Verbindung zwischen dem Chip des Ausweises und dem Server hergestellt und dann erst nach der PIN gefragt. Der in der Plusminus&#45;Sendung gemachte Hinweis, der Angreifer könne neben der PIN auch die Adresse des Inhabers in Erfahrung bringen und dann den Ausweis stehlen, erscheint etwas weit hergeholt. Das Risiko, dass auf dem häuslichen Rechner ein Spionageprogramm platziert wird, hält er zudem auch für gering, wenn regelmäßig ein Virenschutzprogramm aktualisiert wird. Wie bisher sollte man auch mit dem neuen Ausweis in fremden Umgebungen keine Online&#45;Transaktionen mit PINs durchführen. 

Weniger Sicherheit für Blinde

In der von Plusminus ausgelösten Diskussion wird das Problem inzwischen überwiegend auf die Angreifbarkeit der einfachen Kartenleser reduziert. In ergänzenden Stellungnahmen wirft der Chaos Computer Club dem BMI vor, aus Kostengründen Sicherheitsrisiken in Kauf zu nehmen. Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte empfiehlt, die sichereren Kartenleser mit Tastatur einzusetzen. Kubicek weist jedoch auf ein daraus resultierendes Folgeproblem hin: der elektronische Identitätsnachweis muss barrierefrei sein, das heißt, er muss auch von Menschen mit Behinderungen nutzbar sein. Beim Einsatz der einfachen und riskanten Kartenleser erfolgt die Benutzung über die Tastatur und Blinde können ihre Vorleseprogramme, die so genannten Screen Reader, einsetzen. Bei den sichereren Kartenlesern mit eigener Tastatur geht dies nicht. Kubicek, der die Bremer Firma bremen online services dabei berät, den so genannten Bürgerclient, die Software für den elektronische Identitätsnachweis, barrierefrei zu machen, weist auf die Konsequenz hin: Mehr als 1 Mio. Blinde müssten die geschilderten Sicherheitsrisiken in Kauf nehmen, weil es für sie keine Alternative gibt. Er hat das BMI schon vor einem Jahr darauf hingewiesen, dass es bisher nur Kartenleser für Blinde für kontaktbehaftete Chipkarten gibt, aber nicht für kontaktlose RFID&#45;Chips, und entsprechende Anforderungen oder Fördermaßnahmen angeregt.

Sicherer Ausweis macht Internet und Online&#45;Transaktionen nicht generell sicherer

Kubicek wies in buten un binnen auf andere Probleme des neuen Personalausweises hin, die er aus einer gerade abgeschlossenen Studie von sieben ähnlichen Systemen in anderen europäischen Ländern ableitet. Dort habe sich gezeigt, dass die Anbieter von Online&#45;Diensten die bisherigen Formen der Online&#45;Registrierung und des Log&#45;In mit Benutzername/Passwort oder PIN&#45;TAN weiterhin anbieten und die Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer daher keinen Grund sieht, sich einen Kartenleser zuzulegen und die erforderliche Software zu installieren.

Im Zielkonflikt Sicherheit versus Bequemlichkeit entscheide sich die Mehrheit hier wie auch in vielen anderen Bereichen für die Bequemlichkeit. Auch die im deutschen System vorbildlichen Datenschutzregelungen werden daran nichts ändern. In dem im November erscheinenden Buch mit dem Titel Mehr Sicherheit im Internet durch elektronischen Identitätsnachweis? Der neue Personalausweis im europäischen Vergleich (LIT&#45;Verlag) zeigen Kubicek und sein Co&#45;Autor Torsten Noack an konkreten Zahlen, dass die Verfahren der Online&#45;Authentisierung in Schweden und Estland die höchsten Nutzungsraten bei elektronischen Steuererklärungen haben, jedoch gleichzeitig technisch niedrigere Sicherheitsstufen aufweisen und keine besonderen Datenschutzvorkehrungen beinhalten. Die erfolgreichen elektronischen Identitätsnachweise wurden in Kooperation mit den Banken eingeführt. In Deutschland sieht es derzeit nicht so aus, als würden die Banken den neuen Personalausweis für das Einloggen akzeptieren. Sie setzen auf die mobile TAN. Darin sieht Kubicek eine Quelle für Verunsicherung. Da der elektronische Identitätsnachweis auf dem neuen Personalausweis nur auf Antrag frei geschaltet wird, erwartet er, dass die meisten Personen abwarten und zumindest zunächst darauf verzichten. Erst wenn es attraktive Anwendungen gibt, die man nur mit dem neuen Ausweis nutzen kann, könnte sich das ändern.



Foto: ifib/Norbert Hayduk</description>
      <dc:subject>Kommentare, Nachrichten, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government,</dc:subject>
      <dc:date>2010-08-25T07:47:01+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Wie verändern sich Gemeinschaftsleben und Schule mit dem Web 2.0?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/wie_veraendern_sich_gemeinschaftsleben_und_schule_mit_dem_web_20</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
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      <description>IMKI und ifib erforschen gemeinsam &#8220;mediatisierte Welten&#8221;.

Dass sich unsere gegenwärtige Kultur und Gesellschaft mit dem aktuellen Medienwandel durch die Digitalisierung nachhaltig wandelt, erleben wir alle täglich. Doch welche Veränderungen sind dies genau? Und wie sind diese zu bewerten? Dies soll im Schwerpunktprogramm &#8220;Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel&#8221; in den kommenden sechs Jahren untersucht werden. Eingerichtet wurde das Programm von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) auch auf Anregung des IMKI (Institut für Medien, Kommunikation und Information) der Universität Bremen. An der nun beginnenden Forschung des Schwerpunktprogramms ist die Universität Bremen mit zwei Forschungsprojekten im Gesamtumfang von über 450.000 Euro in den kommenden beiden Jahren beteiligt. Erforscht wird die Veränderung des Gemeinschaftslebens von jungen Erwachsenen mit der Verbreitung von Web 2.0 bzw. Handy und der Wandel der Kommunikation mit digitalen Medien in der Schule.

Das von Prof. Dr. Andreas Hepp (IMKI) geleitete Forschungsprojekt &#8220;Mediatisierte Alltagswelten translokaler Vergemeinschaftung&#8221; befasst sich damit, wie digital natives ortsübergreifend Gemeinschaft erleben. Als digital natives werden Jugendliche und junge Erwachsene bezeichnet, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Ziel des Projekts ist es, deren alltagsweltliche Vernetzung und Gemeinschaftsbildung durch Medien zu untersuchen. Im Mittelpunkt der Forschung steht folgende Frage: Welche neuen Formen von ortsübergreifender Vergemeinschaftung ermöglichen digitale Medien? Und haben die dabei bestehenden Vergemeinschaftungen wie Autorengruppen von Wikipedia, Fangruppen/Followers in Facebook oder Twitter bzw. ähnliche webbasierte Vergemeinschaftungen wirklich das zivilgesellschaftliche Potenzial, das ihnen immer unterstellt wird?

In dem von Prof. Dr. Andreas Breiter am Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) geleiteten Forschungsprojekt &#8220;Mediatisierte Organisationswelten in Schulen&#8221; geht es um den möglichen Wandel von Schulen zu Netzwerkorganisationen. Mit der zunehmenden Verbreitung digitaler Medien in der Schule sind große Erwartungen verknüpft, die sich bisher aber nur teilweise erfüllt haben. Ziel des Projektes ist es, die Mediatisierungsprozesse in Schulen zu erforschen. Im Vordergrund stehen dabei Fragen, die sich mit den organisatorischen Rahmenbedingungen in der Schule beschäftigen: Wie verändert sich die Schule, wenn das Kollegium, die Schulverwaltung und die Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden zunehmend über digitale Medien organisiert ist? Und welche Chancen und Risiken sind damit verbunden?

Mit den beiden geförderten Projekten wird die seit Jahren erfolgreiche Forschung am Institut für Medien, Kommunikation und Information (IMKI) der Universität Bremen und am Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) zum aktuellen Medien&#45; und Kommunikationswandel fortgeführt. Die Beteiligung an der Einrichtung des Schwerpunktprogramms &#8220;Mediatisierte Welten&#8221; wie auch die nun erfolgreichen Projekteinwerbungen unterstreichen dabei die Qualität der bisher geleisteten Arbeit.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Projekte, Schulen und Schulträger, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2010-08-23T21:47:00+00:00</dc:date>
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      <title>Beteiligung an der Weiterentwicklung des Deutschen Bildungsservers</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/beteiligung_an_der_weiterentwicklung_des_deutschen_bildungsservers</link>
      <dc:creator>L. Karbautzki</dc:creator>
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      <description>Das ifib sucht Interviewpartner für die Evaluierung des Deutschen Bildungsservers. 

Das ifib evaluiert derzeit im Auftrag des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) den Deutschen Bildungsserver (DBS) hinsichtlich seiner Nutzungs&#45; und Entwicklungspotentiale. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei natürlich die Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer des DBS. Das ifib sucht daher Interessierte, die in kurzen Telefoninterviews über ihre Erfahrungen und Eindrücke mit den verschiedenen Informationsangeboten und Suchmöglichkeiten innerhalb des DBS Auskunft geben möchten. Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Über eine rege Beteiligung würden wir uns sehr freuen! Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Björn Eric Stolpmann vom ifib: , ++49 421 218 4564.

Weitere Informationen zum Auftrag finden Sie auf der Projektseite.</description>
      <dc:subject>Projekte, Dokumentenmanagement, Neue Medien und Schulentwicklung, Wissensmanagement,</dc:subject>
      <dc:date>2010-07-28T13:09:00+00:00</dc:date>
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      <title>Veranstaltungsankündigung: IT Service Management für Schulträger</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/veranstaltungsankuendigung_it_service_management_fuer_schultraeger</link>
      <dc:creator>B. E. Stolpmann</dc:creator>
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      <description>Das ifib veranstaltet gemeinsam mit dem IT Service Management Forum Deutschland e.V. (itSMF) im Rahmen des Forum für ITSM in der öffentlichen Verwaltung (FIT&#45;ÖV) am 

23. September 2010

im

Haus der Wissenschaft in Bremen

eine eintägige Fachveranstaltung zum Thema IT Service Management für Schulträger und Bildungsorganisationen aus dem öffentlichen Bereich.

In verschiedenen Fachvorträgen wird Ihnen sowohl aus Sicht von Praxis und Forschung durch 
	die Landeshauptstadt München, 
	die Senatorin für Bildung und Wissenschaft Bremen, 
	die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin und 
	die Universität Bremen (ifib),

als auch aus Sicht von Expert/innen von verschiedenen Hersteller&#45;, Beratungs&#45; und Serviceorganisationen wie
	dem Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), 
	dem Landesmedienzentrum Baden&#45;Württemberg,
	der Univention GmbH und
	der ITSM Consulting GmbH,


der Stellenwert und die Herausforderungen des IT Service Managements für Schulträger und Bildungsorganisationen dargestellt und diese Ansätze mit Ihnen diskutiert. Erfolgversprechende Lösungsansätze von Herstellern können Sie neben den Fachvorträgen auch in Gesprächen an den Ständen der begleitenden Fachausstellung vertiefen. Darüber hinaus bietet das Format genügend Raum, um mit Vertreter/innen von anderen Schulträgern und Bildungsorganisationen ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung ist für Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Öffentlichen Verwaltung kostenfrei.

Details zur Veranstaltung, zum Programm und Anmeldung finden Sie unter http://www.fit&#45;oev.de/bremen.html.

Wir würden uns freuen, Sie am 23.09.2010 in Bremen begrüßen zu können.</description>
      <dc:subject>Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung, Regionale Kooperationen,</dc:subject>
      <dc:date>2010-07-22T15:48:00+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Gute Noten für das Bremische Informationsfreiheitsgesetz</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/gute_noten_fuer_das_bremische_informationsfreiheitsgesetz</link>
      <dc:creator>B. Lippa</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/gute_noten_fuer_das_bremische_informationsfreiheitsgesetz#When:13:39:00Z</guid>
      <description>Herbert Kubicek und Barbara Lippa haben am 5. Juli auf der Tagung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg&#45;Vorpommern Informationsfreiheit  die nächste Generation im Schweriner Schloss die Ergebnisse ihrer Evaluation des Bremischen Informationsfreiheitsgesetzes vor mehr als 100 Fachleuten, darunter der Bundesbeauftragte für Informationsfreiheit sowie viele Landesbeauftragte, präsentiert. 
Das ifib hat die im zunächst befristeten BremIFG vorgesehene Evaluation von Oktober 2009 bis Februar 2010 im Auftrag der Senatorin für Finanzen und in enger Abstimmung mit der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit durchgeführt. Dazu wurden sowohl die betroffenen Behörden befragt als auch Bürgerinnen und Bürger in einer repräsentativen telefonischen Bevölkerungsumfrage sowie die Nutzer des IFG&#45;Portals und des zentralen Informationsregisters.
Die Bewertung ist überwiegend positiv ausgefallen. Es wird eine unbefristete Fortführung mit einigen Verbesserungen empfohlen. Bemerkenswert ist als Ergebnis der Bevölkerungsumfrage, dass mehr Menschen das zentrale Informationsregister kennen als das ihm zugrunde liegende Informationsfreiheitsgesetz, und dass sehr viel mehr Menschen bereits das Register zum Herunterladen von Informationen nutzen als einen Antrag nach dem IFG gestellt haben. Daher wird empfohlen, die proaktive Veröffentlichungspflicht auszuweiten und so die Transparenz der Verwaltung gezielt zu fördern und zu fordern, indem die Behörden halbjährlich bestimmte Veröffentlichungsschwerpunkte festlegen und die entsprechenden Dokumente öffentlich machen. Denn bisher gibt es noch einige Vollzugsdefizite bei der Erfüllung der gegenwärtigen Veröffentlichungspflichten. Der Vorschlag für eine Verpflichtung zur Planung von Veröffentlichungsschwerpunkten beruht auf der Annahme, dass Transparenz der Verwaltung sich nicht darauf beschränken darf zu warten, bis jemand kommt, der etwas wissen will, sondern eine Bringschuld der Verwaltung ist. Da die zu veröffentlichenden Dokumente auf etwaige Kollisionen mit Rechten von Betroffenen geprüft und ggf. bearbeitet werden müssen, bietet sich ein schrittweises themenbezogenes Vorgehen an.
Die Senatorin für Finanzen hat den Evaluationsbericht des ifib mit einer eigenen Stellungnahme inzwischen an die Bremische Bürgerschaft weitergeleitet. Dort wird nach der Sommerpause auf dieser Grundlage eine eigene Evaluation vorgenommen, und dann soll bis Ende des Jahres, auf jeden Fall noch in dieser Legislaturperiode, die Novellierung erfolgen.
Noch nicht in der schriftlichen Evaluation angesprochen, aber in den bevorstehenden Beratungen zu klären ist, ob die Forderung der Open&#45;Data&#45;Bewegung (so z.B. das Open Data Network e.V.) nach Lieferung von Informationen in weiter verarbeitbaren Formaten einer besonderen gesetzlichen Erwähnung bedarf oder durch die bestehenden Formulierungen abgedeckt ist und eventuell in der Verordnung zur Veröffentlichungspflicht zu konkretisieren ist. Vielfach entsteht der gesellschaftliche Nutzen von Informationen erst durch Aufbereitung und Verknüpfung, die die Verwaltung selbst nicht leisten kann, andere Organisationen jedoch sehr wohl. Eine weitere in diesem Zusammenhang noch zu klärende Frage betrifft das Verhältnis zwischen dem BremIFG und dem Informationsweiterverwendungsgesetz des Bundes.</description>
      <dc:subject>Studien, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2010-07-13T13:39:00+00:00</dc:date>
    </item>

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