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    <title>ifib Weblog</title>
    <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/index/</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>kubicek@ifib.de</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2012</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-03T08:43:24+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title>ifib consult an Dataport&#45;Rahmenvertrag für E&#45;Government im Norden beteiligt</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_consult_an_dataport_rahmenvertrag_fuer_e_government_im_norden_beteilig</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ifib_consult_an_dataport_rahmenvertrag_fuer_e_government_im_norden_beteilig#When:16:47:03Z</guid>
      <description>Die Anfang 2011 geggr&amp;uuml;ndete Tochtergesellschaft des Instituts f&amp;uuml;r Informationsmanagement Bremen, die ifib consult GmbH, ist als Subunternehmer am Rahmenvertrag f&amp;uuml;r E&#45;Government&#45;Dienstleistungen f&amp;uuml;r Dataport und seine Tr&amp;auml;gerl&amp;auml;nder beteiligt. &amp;nbsp;

	Dataport, der gemeinsame IT&#45;Dienstleister der L&amp;auml;nder Hamburg, Schleswig&#45;Holstein und Bremen, hatte im Februar 2011 den Rahmenvertrag f&amp;uuml;r die Erbringung von E&#45;Government&#45;Dienstleistungen neu ausgeschrieben. Der Vertrag l&amp;auml;uft vom 1.10.2011 bis zum 30.9.2014 und beinhaltet eine Verl&amp;auml;ngerungsoption um ein weiteres Jahr. Mit einem Volumen von bis zu 24.000 abrufbaren Personentagen d&amp;uuml;rfte es sich um einen der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Rahmenvertr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Dienstleistungen dieser Art in Deutschland handeln.

	Aus einem zweistufigen Verfahren ging die CSC Deutschland Solutions GmbH als Sieger hervor. Die ifib consult GmbH ist nun als Subunternehmer in die Bearbeitung des Auftrags eingebunden. Damit k&amp;ouml;nnen die bisherigen Projektaktivit&amp;auml;ten zu E&#45;Government in Bremen und zur Schul&#45;IT in Bremen und Hamburg k&amp;uuml;nftig mit neuer Ausrichtung und in neuer Organisation &amp;uuml;ber den Dataport&#45;Rahmenvertrag fortgesetzt werden.

	Weitere Informationen &amp;uuml;ber die Leistungen von CSC, ifib consult und den weiteren Subunternehmern sind auf einem eigens hierzu eingerichteten Informmationsportal des &quot;CSC&#45;Plus&#45;Teams&quot; zu finden.</description>
      <dc:subject>Allgemein, Nachrichten, Projekte, Themenfelder, E&#45;Government, Adressaten, Öffentliche Verwaltung, Schulen und Schulträger,</dc:subject>
      <dc:date>2012-01-16T16:47:03+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Apps4Bremen &#45; der nächste Schritt zu Open Data in Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/der_naechste_schritt_zu_open_data_in_bremen_jetzt_geht_es_an_die_umsetzung</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/der_naechste_schritt_zu_open_data_in_bremen_jetzt_geht_es_an_die_umsetzung#When:14:41:52Z</guid>
      <description>Der Ort hatte Symbolcharakter: Hoch &amp;uuml;ber Bremen und mit fantastischem Ausblick &amp;uuml;ber die Stadt wurde am 11. November im Weser Tower der Wettbewerb Apps4Bremen gestartet. In ihrer Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung wies Karoline Linnert, Bremens Finanzsenatorin, darauf hin, dass der Weitblick, der sich vom obersten Stockwerk des h&amp;ouml;chsten B&amp;uuml;rohauses der Stadt bot, gut zur Transparenz passt, die mit Open Data in die deutschen Verwaltungen einziehen soll. Eingebettet in die Initiative Apps4Deutschland will Bremen mit Sonderpreisen f&amp;uuml;r Entwicklungen von Anwendungen auf der Basis Bremer Daten sowie mit einem Ideenwettbewerb der Bremer Wirtschafts&amp;ouml;rderung f&amp;uuml;r noch mehr Schwung in Sachen Open Data sorgen. Damit setzt Bremen die mit dem fortschrittlichen Informationsfreiheitsgesetz und dem darauf basierenden Informationsregister  begonnene Tradition f&amp;uuml;r mehr Offenheit ider Verwaltung fort. Zuletzt hatte die Anfang des Jahres formulierte Bremer Empfehlung zu Open Government Data, an der auch das ifib ma&amp;szlig;geblich beteiligt war, f&amp;uuml;r bundesweite Aufmerksamkeit gesorgt.

	
	(Blick aus dem Weser Tower; Foto: Martin Wind)

	Nach der Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung durch Karoline Linnert gab Anke Domscheit&#45;Berg einen &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber die Prinzipien von Open Data, &amp;uuml;ber gelungene Beispiele und &amp;uuml;ber die aktuellen Aktivit&amp;auml;ten in Berlin. Anschlie&amp;szlig;end zeigte Dr. Walter Marahrens vom Verein SpielLandschaftStadt anhand des Bremer Familienstadtplans wie bereits heute private Initiativen mit &amp;ouml;ffentlichen Daten f&amp;uuml;r attraktive und hilfreiche Angebote im Netz sorgen. Die &amp;ouml;konomische Seite der App&#45;Entwicklung wurde dann von Dr. Volker Redder, gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrender Gesellschafter der i2dm GmbH, beleuchtet. Unter anderem wies er darauf hin, dass attraktive Apps &amp;ldquo;nicht mal eben am Sonntagnachmittag&amp;rdquo; entstehen, sondern mit erheblichem Entwicklungsaufwand verbunden sind &#45; &amp;ldquo;sonst w&amp;auml;ren sie n&amp;auml;mlich billiger&amp;rdquo;.

	Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden Einzelheiten zum bundesweiten Wettbewerb Apps4Deutschland, zum Ideenwettbewerb und zu den Sonderpreisen Bremens pr&amp;auml;sentiert. Unter der Moderation von Prof. Dr. Herbert Kubicek (ifib) stellten anschlie&amp;szlig;end Vertreterinnen und Vertreter der zust&amp;auml;ndigen Verwaltungen die dazu bereit gestellten Datenbest&amp;auml;nden vor. Die Vortr&amp;auml;ge wurden abgerundet durch den Beitrag &amp;ldquo;Open Data zwischen Informationsfreiheit und Datenschutz&amp;rdquo; von Dr. Imke Sommer, der Landesbeauftragten f&amp;uuml;r Datenschutz und Informationsfreiheit Bremen. Beendet wurde die Veranstaltung durch eine Diskussionsrunde mit Mitgliedern der Bremischen B&amp;uuml;rgerschaft, die sich unter der Leitung von Dr. Martin Hagen, IT&#45;Referatsleiter bei der Bremer Senatorin f&amp;uuml;r Finanzen, mit der Frage &amp;ldquo;Was erwartet die Politik von der Verwaltung?&amp;rdquo; auseinandersetzten.

	Der Auftakt zu Apps4Bremen markiert sicherlich einen weiteren Meilenstein in den Bem&amp;uuml;hungen, die Datenbest&amp;auml;nde der Verwaltung zu &amp;ouml;ffnen &#45; in Bremen und weit dar&amp;uuml;ber hinaus. Vor allem wurde deutlich, dass sich die Phase der programmatischen Erkl&amp;auml;rungen mehr und mehr ihrem Ende entgegen neigt,&amp;nbsp; Einzelfragen zur Ausgestaltung von Open Data in den Vordergrund r&amp;uuml;cken und es nun an die die praktische Umsetzung geht. Interessante Nachfragen und Diskussionen gab es z.B. zu Details der Lizenzbedingungen, zur Frage der Ver&amp;auml;nderbarkeit von bereit gestellten Datenbest&amp;auml;nden und vor allem zur Zul&amp;auml;ssigkeit von Geb&amp;uuml;hren, die f&amp;uuml;r Verwaltungsdaten erhoben werden k&amp;ouml;nnten.

	Und so hatte auch der Abschluss der Veranstaltung etwas Symbolisches: Mit dem gl&amp;auml;sernen Fahrstuhl ging es in rasantem Tempo aus dem 21. Stock zur&amp;uuml;ck auf den Boden der Tatsachen. Nun sind die Entwickler gefragt. Auf der CeBIT im M&amp;auml;rz 2012 werden wir sehen, welche Ideen umgesetzt worden sind.

	
	Nachtrag: Die Folien der Veranstaltung stehen bei daten.bremen zum Download bereit.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veranstaltungen, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-11-11T14:41:52+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Neuerscheinung: Informationstechnik und ihre Organisationslücken</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/neuerscheinung_informationstechnik_und_ihre_organisationsluecken</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/neuerscheinung_informationstechnik_und_ihre_organisationsluecken#When:07:59:00Z</guid>
      <description>Der erfolgreiche Einsatz von Informationstechnik erfordert die angemessene Berücksichtigung jeweils spezifischer sozialer, politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen im Anwendungsfeld. Doch noch immer scheitern IT&#45;Projekte auch an einer Verkürzung auf technische Sachverhalte. Die Beiträge in vorliegendem Sammelband setzen sich mit unterschiedlichen Varianten solcher Organisationslücken  die Bezeichnung geht auf Arbeiten von Herbert Kubicek zurück  auseinander.

Aus Anlass des Wechsels in der Leitung des ifib haben Andreas Breiter und Martin Wind einen aktuellen Sammelband mit zahlreichen Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis zu den sozialen, politischen und rechtlichen Dimensionen des IT&#45;Einsatzes zusammengestellt.


Aus dem Inhalt:

Erscheinungsformen der Organisationslücke: Perspektiven auf die Einbettung der Informationstechnik
Martin Wind &amp;amp; Andreas Breiter

Teil I
Organisationen und ihre IT

Treffpunkt Kooperationsplattform
Ralf Armbruster &amp;amp; Reinhard Jonas

Von freien Informationen und transparenten Organisationen
Claas Hanken

Die Organisatorische Brücke  Ein Ansatz zur Bewältigung or&#45;ganisatorischer Lücken in IT&#45;Projekten am Beispiel des Elektronischen Gerichts&#45; und Verwaltungspostfachs
Stephan Klein &amp;amp; Jan Windheuser

Organisation der IT&#45;Unterstützung schulischer Bildungsprozesse  dargestellt am Beispiel eines großen Schulträgers
Horst Tahetl&#45;Matheis

Web 2.0&#45;Technologien und Organisationsarbeit: wird die Lücke größer?
Marianne Wulff


Teil II
Politische Initiativen und ihre Umsetzung

Anschluss oder Ausschluss?
Jutta Croll

Medien&#45; und IT&#45;Management in Schulen am Scheideweg
Rudolf Peschke

eLearning: Vision und Wirklichkeit.
Ulrich Schmid


Teil III
Die Rolle der Wissenschaft für die Praxis


Was hat die Wissenschaft für E&#45;Government getan?
Martin Hagen

Hypothesengeleitete Technikgestaltung als Grundlage einer kontextuellen Informatik
Reinhard Keil

Informationstechnik, Beratung und Innovation
Alfred Kieser

Learning Communities und Praktiksonden als Instrumente der Analyse und Entwicklung IndustrieweiterInformationsinfrastrukturen
Kai Reimers

Über das Bauen von Brücken und das Füllen von Lücken
Arno Rolf

Pilotierungsforschung
Gerhard Schwabe


Teil IV
Die Organisationslücke und der Datenschutz

Zukunftsfähiges Datenschutzrecht für Deutschland und Europa
Alexander Roßnagel

Informationstechnik und Privacy by Design: Eine Win&#45;Win&#45;Situation
Peter Schaar

Datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit  Anspruch und Wirklichkeit
Thilo Weigert

Verlagsinformationen und Bestellmöglichkeit</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Veröffentlichungen, Öffentliche Verwaltung, Hochschulen, Schulen und Schulträger, Vereine und Verbände, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Geschäftsprozesse, Informationsfreiheit, Interoperabilität, IT&#45;Management, Neue Medien und Schulentwicklung,</dc:subject>
      <dc:date>2011-09-05T07:59:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Ernst &amp;amp; Young macht Reise in die E&#45;Government&#45;Vergangenheit</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ernst_young_macht_reise_in_die_e_government_vergangenheit</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
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      <description>Um die Jahrtausendwende herum, kurz vorm Platzen der Internetblase, jagte eine Untersuchung zum kommunalen E&#45;Government die andere. Häufig wurden sie von großen Beratungshäusern erstellt, die im kommunalen Umfeld damals einen lukrativen Markt vermuteten. Dies erwies sich  aus mehreren Gründen  als Fehleinschätzung und so verschwanden mit der Zeit auch diese auf Hochglanz getrimmten Publikationen.

Doch Totgesagte leben länger: Soeben hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst &amp;amp; Young ihre Untersuchung E&#45;Government 2011. Grad der Umsetzung durch die Kommunen veröffentlicht. Nun wird Ernst &amp;amp; Young sich hierbei schon etwas gedacht haben. Für den fachkundigen Leser bleibt das Engagement gleichwohl ein wenig rätselhaft, hatten die großen Beratungsunternehmen vor vielen Jahren doch gute Gründe dafür, sich aus dem kleinteiligen und komplizierten kommunalen E&#45;Government&#45;Markt weitgehend zurückzuziehen. 

Die Studie selbst hinterlässt ein zwiespältiges Bild: Auf der einen Seite wird völlig zu Recht auf einzelne Mängel im kommunalen Serviceangebot hingewiesen, die zwar nicht neu, deswegen aber nicht minder ärgerlich sind. Unzureichende Angebote im Payment gehören ebenso dazu wie lahme und/oder schlechte Antworten auf E&#45;Mail&#45;Anfragen. Auf der anderen Seite macht die Studie den Eindruck, nicht so ganz auf der Höhe der Zeit zu sein. 

Das beginnt schon beim Vorwort, an dessen Beginn zu lesen ist: Informations&#45; und Kommunikationstechnologien gewinnen auch für die deutschen Kommunen immer mehr an Bedeutung. Diese Plattitüde ist schon vor über zehn Jahren hundertfach zum Besten gegeben worden  und schon damals war sie inhaltsleer. Weiter geht es mit den Ausführungen zur Bereitstellung von Online&#45;Diensten, also dem Kernthema der Studie. Weder werden hier rechtliche Rahmenbedingungen erörtert noch wird darauf eingegangen, dass der Zuspruch von Bürgern und Unternehmen zu Online&#45;Diensten seit Jahren in vielen Bereichen unvermindert niedrig ist  so dass manche Kommune ihr Engagement inzwischen auf den Ausbau des Angebots im Bürgerbüro oder den Aufbau eines Call Centers (ob mit oder ohne D115) verlagert hat. Die Servicequalität für Unternehmen wird sodann am Beispiel der elektronischen Auftragsvergabe untersucht. Damit wurde ausgerechnet jener E&#45;Government&#45;Dienst ausgewählt, dem einst die höchsten Einsparpotenziale zugeschrieben worden sind, deren Realisierung aber bis heute an fehlender Akzeptanz auf Unternehmensseite gescheitert ist. Auch hierzu findet sich im Text kein Wort.

Last not least stellt sich die Frage, was wir heute vom schnellen Blick aufs digitale Front Office eigentlich noch lernen können. Selbst die EU&#45;Kommission hat gelernt, dass der IT&#45;Einsatz im Back Office für die Qualität öffentlicher Dienste mindestens ebenso wichtig ist. Eine zeitgemäße Erhebung müsste zudem das Verhältnis zwischen Online&#45;Diensten auf der einen sowie den Angeboten von Call Center und Bürgerbüro auf der anderen Seite nachgehen. Und in Zeiten von Open Government sollte die Beziehung zwischen Bürgern und Kommune nicht länger auf die Erbringung von Dienstleistungen der Verwaltung reduziert werden.

Um nicht falsch verstanden werden: Ich gratuliere gerne den Kommunen, die sich unter den Top 10  platziert haben. Und ich schätze die Leistungen der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, deren Dienste auch wir in Anspruch nehmen. Aber ebenso wenig wie wir uns in deren Belange einmischen, so gilt auch hier: Schuster bleib bei Deinen Leisten.

Nachtrag: In der Computerwoche vom 1.8.2011 (Nr. 31&#45;32/2011) war zu lesen, dass nach den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage in der Fertigungsindustrie rund ein Drittel der befragten Unternehmen für ihre Beschaffungen auf die herkömmlichen Kommunikationsmittel Brief, Fax und E&#45;Mail setzen, also keinen Gebrauch von elektronischen Beschaffungsplattformen machen. Der Anteil der Unternehmen, die nach eigenen Angaben alle operativen Beschaffungsprozesse mit einer Internet&#45;Plattform unterstützten, lag bei etwas mehr als zehn Prozent. Der öffentliche Sektor scheint mit seiner Zurückhaltung hinsichtlich elektronischer Beschaffungs&#45; bzw. Vergabeplattformenm also nicht ganz allein zu sein&#8230;&amp;nbsp;</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government,</dc:subject>
      <dc:date>2011-06-09T18:47:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Das sich wiederholende Elend unbekannter Websites</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/das_sich_wiederholende_elend_unbekannter_websites</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/das_sich_wiederholende_elend_unbekannter_websites#When:06:42:01Z</guid>
      <description>Der aktuellen Ausgabe des Magazins der Handelskammer Bremen habe ich den Hinweis auf die neue Website http://www.museeninbremen.de entnommen. Mit diesem attraktiv und modern gestalteten Internetangebot informieren elf Museen aus Bremen über Ausstellungen und aktuelle Veranstaltungstermine.So weit, so gut &#45; und so hilfreich für den interessierten Museumsbesucher.

Wie schon bei vergleichbaren Initiativen aus der Vergangenheit stellt sich allerdings auch hier die Frage, wie die neue Website eigentlich gefunden werden soll. Wieder einmal ist viel Arbeit in die Gestaltung eines Internetauftritts gesteckt worden, die mühevolle Erschließung hingegen wurde einmal mehr vernachlässigt. Dabei sollte sich doch inzwischen herumgesprochen haben, dass Angebote, die im Netz nicht einfach und schnell zu finden sind, auch nicht genutzt werden. Im Stadtinformationssystem bremen.de finden sich unter &#8220;Museen in Bremen&#8221; in der Rubrik &#8220;Kultur + Freizeit&#8221; die altbekannten Links zu den Webangeboten der einzelnen Mussen &#45; vom neuen Service der elf Museen keine Spur. Gleiches gilt für die Website der Bremer Touristik&#45;Zentrale (BTZ), wohl aber findet sich in umgekehrter Richtung ein Link von  http://www.museeninbremen.de auf das Angebot der BTZ. Immerhin liefert die Eingabe der Suchbegriffe &#8220;Museen&#8221; und &#8220;Bremen&#8221; bei Google einen Hinweis auf das neue Angebot, wenn auch erst an 15. Stelle. 

Erst vor kurzem haben wir bei der Neugestaltung der Rubrik &#8220;Bürgerservice&#8221; im Bremer Stadtinformationssystem anhand der Zugriffszahlen wieder gemerkt: Ohne Erschließung ist alles nichts. (Von diesem Projekt wird in Kürze in diesem Blog noch einmal die Rede sein.) Die schönste Website ist nichts wert, wenn an den Mitteln für die Auffindbarkeit im weltweiten Netz gespart wird. Es mag sein, dass der Nutzen der dafür investierten Mittel nicht so schön plakativ daher kommt wie eine neu gestaltete Website. Doch deren Glanz vergeht, wenn die Zugriffszahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben, das Engagement der Beteiligten nachlässt und letztlich eine virtuelle Leiche mehr auf irgendeinem Server liegt. Wer nachhaltige Wirkung erzielen will, ist jedenfalls gut beraten, der Erschließung seines Angebots ebenso viel Aufmerksamkeit zu widmen wie der inhaltlichen Gestaltung.&amp;nbsp; 

Auch im hier beschrieben Fall wäre es schade, wenn das neue Angebot der elf Museen im Web unbemerkt bliebe. Insofern seien die interessierten Leserinnen und Leser dieses Beitrags herzlich eingeladen, einen Blick auf http://www.museeninbremen.de zu werfen.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government,</dc:subject>
      <dc:date>2011-05-10T06:42:01+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Punkteauskunft in Flensburg als nPA&#45;Killerapplikation?</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/punkteauskunft_in_flensburg_als_npa_killerapplikation</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/punkteauskunft_in_flensburg_als_npa_killerapplikation#When:12:40:00Z</guid>
      <description>Aus Anlass der Freischaltung des Onlinedienstes &#8220;Antrag Punkteauskunft aus dem Verkehrszentralregister mit dem neuen Personalausweis&#8221; durch das Kraftfahrt&#45;Bundesamt ein kleines Update zum nPA&#45;Beitrag vom 4.2.2011.

Nach Angabe der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate (VfB) haben Anfang Mai 2011 bereits mehr als 50 Diensteanbieter ein Berechtigungszertifikat zum Auslesen bestimmter nPA&#45;Daten erhalten.

Anfang Mai 2011 existieren mittlerweile 19 Online&#45;Angebote mit nPA&#45;Diensten, die auf vier Lösungen aufbauen.

(1) Governikus&#45;eID.de (bremen online services): Virtuelle Poststelle der Deutschen Emissionshandelsstelle: Virtuelle Poststelle, eBürgersafe Beta (personalisiert / anonym), Anmeldung Kundenportal bremen online services, Bürgerservice Stadt Hagen

(2) eid&#45;service.de (Bundesdruckerei): Anmeldung Allianz Maklerportal, Anmeldung Online&#45;Service Cosmos Lebensversicherung, Deutsche Rentenversicherung eSERVICE/Rentenkonto, Anmeldung easy Login Maklerportal, Anmeldung GDV Maklerportal, Gothaer KFZ&#45;Versicherung online, Anmeldung HUK24 Online&#45;Service, Anmeldung LVM Online&#45;Service, SCHUFA Selbstauskunft, Auskunft aus dem Verkehrszentralregister (KBA)

(3) eid.services.ageto.net : allyve Online&#45;Service mein&#45;cockpit.de, REINER Kartengeräte Webshop

(4) init&#45;ag.de/epa : Online&#45;Dienste der Bundesagentur für Arbeit zum Kindergeld (für bereits offline angemeldete Nutzer), Download von Dokumenten der Fraunhofer&#45;Gesellschaft, Anmeldung Online&#45;Service service bw

Vorangekündigt sind: Anmeldung Allianz Online&#45;Service (&#8220;demnächst verfügbar&#8221;), Fujitsu Technology Solutions Online&#45;Service / Fujitsu DataLocker, Verifizierung MeinVZ Nutzerkonto (&#8220;kommt bald&#8221;) und DATEV Identity&#45; und Accessmanagement (Pilotierung 2011). Es dürfte noch den einen oder anderen (etwa unternehmensintern genutzten) Dienst geben, der bei einer reinen Web&#45;Recherche nicht erkennbar war.

Leider sind weiterhin kaum Online&#45;Dienste zu finden, die sich an ein breites Publikum wenden oder auch nur in Spezialfällen Zusatznutzen bringen, der sich nicht auch auf anderem Wege &#45; vielfach schon durch Einsatz von Signaturkarten &#45; erreichen ließe. Die nPA&#45;KBA&#45;Punkteauskunft ist meiner Ansicht nach zwar eine interessante Veranschaulichung technischer Möglichkeiten für jedermann, aber nicht die Anwendung, die dem Personalausweis online zu Durchbruch verhilft.


Foto: ifib/Norbert Hayduk</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Geschäftsprozesse,</dc:subject>
      <dc:date>2011-05-02T12:40:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>CIO 2.0</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/cio_20</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/cio_20#When:19:30:00Z</guid>
      <description>In der Ausgabe der Computerwoche vom 18.4.2011 findet sich ein interessantes Interview mit Prof. Walter Brenner vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Uni St. Gallen. Befragt nach der künftigen Rolle der IT angesichts der steigenden Zahl von Digital Natives in der Arbeitswelt und der steigenden Bedeutung von Social Media antwortet er: 

&#8220;Ich bin sicher, dass eine ganze Reihe von CIOs &#45; ob es ein Viertel oder sogar ein Drittel sind, kann ich nicht quantifizieren &#45; ihre Position demnächst verlieren wird. (...) Weder sind sie bereit, selbst zu lernen, noch ihren Mitarbeitern eine geeignete Lernumgebung zu geben. Mit dem Argument der Standardisierung verhindern sie, dass sich zarte Pflänzchen entwickeln können, die dem Unternehmen zu mehr Innovation verhelfen könnten.&#8221;


Das ist zunächst einmal eine steile These. Doch selbst wenn es nicht so kommen sollte wie von Brenner prognostiziert: Seine Überlegungen verdeutlichen, dass die IT&#45;Verantwortlichen nicht zwangsläufig die Spitze der Bewegung sind, wenn es künftig darum geht, Social Media für die Organisationszwecke nutzbar zu machen und sich auch auf die Gewohnheiten der Generation einzustellen, der das Internet quasi in die Wiege gelegt worden ist. Aber wer dann? Zumal im öffentlichen Bereich, wo in den letzten Jahren nahezu jede Organisationsveränderung ihren Ursprung in der IT hatte.

Wir haben kürzlich eine Karte mit twitternden Kommunen  veröffentlicht. Diese Beispiele zeigen: So langsam kommt Social Media im öfentlichen Bereich an. Aber noch sind dies Ausnahmen, die zudem vielfach von den Redakteuren des Webauftritts betrieben werden und sich darauf beschränken, Nachrichten der Pressestelle oder Veranstaltungshinweise auf weiteren Kanälen zu verbreiten.Mit neuen Formen der Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern hat das alles noch nicht allzu viel zu tun. Dennoch, der Anfang ist gemacht. Und wenn CIOs und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Höhe der Zeit bleiben wollen, beginnt für sie nun eine neue Phase des Lernens. Oder wie Brenner es ausdrückt:

&#8220;Es geht jetzt darum, dazuzulernen, Dinge auszuprobieren, neue Prozesse einzurichten und neue Wege zu gehen. Wer jetzt versucht, zu standardisieren oder zu verbieten, stellt sich gegen eine riesige Flutwelle und läuft Gefahr, weggespült zu werden.&#8221;


Nun trifft diese Entwicklung den öffentlichen Sektor in einer Zeit, in der es gerade erst mühsam gelungen ist, CIOs überhaupt einzusetzen und sich jenen Standardisierungsfragen zu stellen, die in den meisten Unternehmen schon seit Jahren auf der Tagesordnung stehen. Die Notwendigkeit, historisch gewachsene IT&#45;Infrastrukturen hier weiter zu standardisieren, lässt sich nicht von der Hand weisen. Nur muss dies jetzt mit neuen Entwicklungen rund um Social Media und Open Government sowie mit den Ansprüchen der auf dem Arbeitsmarkt heiß umworbenen Digital Natives in Einklang gebracht werden. Wie dies gelingen kann, ist noch nicht erkennbar. Sicherlich hat Prof. Brenner aber Recht mit seiner Vermutung, dass dieser Herausforderung nicht jeder CIO gewachsen sein wird.</description>
      <dc:subject>Nachrichten, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Government, Geschäftsprozesse, Interoperabilität,</dc:subject>
      <dc:date>2011-04-22T19:30:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Twitternde Kommunen auf der Karte</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/twitternde_kommunen_auf_der_karte</link>
      <dc:creator>C. Hanken</dc:creator>
      <guid>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/twitternde_kommunen_auf_der_karte#When:21:59:00Z</guid>
      <description>Wenn es um die offene und freie Bereitstellung von Daten der öffentlichen Verwaltung geht, wird zumeist recht schnell die Frage danach gestellt, wer &#45; außer der Verwaltung selbst, Medienkonzernen und ein paar IT&#45;Experten &#45; denn wohl in der Lage sei, aus Rohdaten anschauliche Darstellungen zu machen. Gerade der Visualisierung von Daten mit Geobezug wird nicht selten nachgesagt, sie sei kosten&#45; und zeitaufwendig und setze Spezialsoftware voraus.

Das wollten wir genauer wissen. Als Beispiel haben wir eine aktuelle Liste der Twitter&#45;Accounts von Städten, Gemeinden und Landkreisen in Deutschland herangezogen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Die Daten lagen zunächst in einer Textdatei vor (reiner Text, lediglich durch Kommata getrennt, z.B. &#8220;@bremen_de,http://www.bremen.de,53.07,8.81&#8221; &#45; wobei die letzten zwei Werte eine Kartenzuordnung nach dem geodätischen Referenzsystem WGS84 ermöglichen).
Sofern Geodaten zu Orten oder Adressen nicht vorliegen, lassen sich diese durch kostenlose Webtools (wie das Wiki&#45;Tool Get Coordinate von Michael Caviglia) ermitteln.

Mit etwas Beispielcode, einem Texteditor und etwas Einkleben und Ersetzen war die Erstellung einer KML&#45;Datei aus den Daten kein Problem. Dateien in KML (Keyhole Markup Language) werden von Google Maps (dort Pfad ins Suchfeld eintragen) und Google Earth verarbeitet.

Geht es nicht noch etwa freier und offener als Google? Ja es geht. Für OpenStreetMap gibt es eine JavaScript&#45;Anwendung, die es ermöglicht, Kartenausschnitte mit frei definierbaren Objekt&#45;Markern anzuzeigen. Auch hier ist die Übernahme der Daten kein Hexenwerk.
Das Ergebnis ist unter http://www.ifib.de/kommunaltwitter.html zu bewundern.
Schon einmal ganz nett. Im Osten Deutschlands lassen sich Verwaltungen offenbar kaum für Kurznachrichtendienste begeistern.

Mein Kollege Arne Hendrik Schulz hat die Daten schließlich zusätzlich in die Open&#45;Source Statistiksoftware R (http://www.r&#45;project.org) eingelesen. Mittels des Erweiterungs&#45;Pakets twitteR konnte die Anzahl der Tweets und Follower per API von twitter.com extrahiert und mit den vorhanden Daten kombiniert werden. Die Landesgrenzen stammen aus der &#8220;GADM database of Global Administrative Areas&#8221;, welche über das Erweiterungs&#45;Paket raster direkt in R einlesbar sind. Beide Datensätze wurden mittels ggplot2 grafisch dargestellt.


Abbildung: ifib, Lizenz CC BY

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Daten mit Geobezug heute mit wenig Aufwand und ohne kostenpflichtige Spezialsoftware schnell zu anschaulichen Kartendarstellungen machen lassen. Die Bereitstellung von Verwaltungsdaten mit Ortsbezug als OpenData kann helfen, viele räumliche Zusammenhänge sichtbar zu machen. (Sinnvollere Anwendungsfälle als eine Twitter&#45;Übersicht sind sicherlich leicht zu finden.)</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, E&#45;Government, Informationsfreiheit, Interoperabilität,</dc:subject>
      <dc:date>2011-04-14T21:59:00+00:00</dc:date>
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      <title>Weiter geht&#8217;s: Open Data in Bremen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/weiter_gehts_open_data_in_bremen</link>
      <dc:creator>M. Wind</dc:creator>
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      <description>Gestern hatte ich das Vergnügen, mit einer kurzen Präsentation einen Beitrag zur Veranstaltung &#8220;Demokratie und Regieren in digitalen Zeiten. Was verändert sich, was wollen wir verändern?&#8221; beisteuern zu dürfen. Eingeladen hatten Anja Stahmann und Dr. Hermann Kuhn von der Bürgerschaftsfraktion der Bremer Grünen. Den Hauptvortrag hielt Anke Domscheit&#45;Berg, die u.a. als Mitbegründerin des &#8220;Government 2.0 Netzwerks Deutschland&#8221; bekannt ist und aus Berlin angereist war.

Anke Domscheit&#45;Berg hat in ihrer Präsentation den mit Web 2.0 einhergehenden Wandel in der gesellschaftlichen Kommunikation verdeutlicht. Veränderte Erwartungen an Mitwirkungsmöglichkeiten in politischen Entscheidungsprozessen und an die Transparenz öffentlicher Institutionen erfordern aus ihrer Sicht einen grundlegenden Wandel sowohl in der Arbeit der Politik als auch innerhalb der Verwaltung. Eine Schlüsselrolle komme der freien Verfügbarkeit von Verwaltungsdaten zu. Dies sei eine wesentliche Voraussetzung, damit sich Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligen können. Zudem könnten interessierte und technikkompetente Bürgerinnen und Bürger die Daten nutzen, um neue, innovative Anwendungen zu entwickeln. Gerade dieser letzte Gedanke wurde anschließend von ihr mit zahlreichen interessanten Beispielen aus aller Welt verdeutlicht. Im Anschluss an diesen Vortrag habe ich dann einen kurzen Überblick über die Bremer Empfehlung zu Open Government Data gegeben und auf den engen Zusammenhang zwischen Open Data und den gesetzlichen Regelungen zur Informationsfreiheit hingewiesen (s. hierzu auch den aktuellen Beitrag von Herbert Kubicek in unserem ifiblog). 

In der nachfolgenden Diskussion unterstrichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung ihre Ansprüche an Partizipation, Bürgerservice und transparentes Verwaltungshandeln. Breite Einigkeit bestand auch in der Einschätzung, dass in den Verwaltungen ein grundlegender Kulturwandel erforderlich sei, der nicht von heute auf morgen zu haben ist. Um so wichtiger sind &#8220;Quick Wins&#8221;, also die Erzielung schneller Erfolge. Hier ist für Bremen festzustellen, dass bereits zahlreichen Daten und Dokumente öffentlich vorliegen, sie zum Teil aber schlecht erschlossen und daher kaum auffindbar sind. Dies hatte sich auch schon in einem kürzlich abgeschlossenen Projekt zur Weiterentwicklung der Online&#45;Bürgerdienste in Bremen gezeigt: Im weiten Kosmos der Internetangebote Bremer Behörden gibt es an vielen Stellen interessante Informationen, Daten und Anwendungen, die geradezu darauf warten, besser zugänglich gemacht zu werden. Daneben ist kurzfristig insbesondere die Erweiterung des Bremer Informationsregisters um Umwelt&#45;, Geo&#45; und Statistikdaten wünschenswert.

Eigentlich gut gerüstet für die anstehenden Herausforderungen ist das Stadtinformationssystem bremen.de, das seit jeher darauf ausgerichtet ist, Informationen über die gesamte Breite des städtischen Lebens zu liefern, was das Engagement in bürgerschaftlichen Initiativen, in Vereinen und Verbänden usw. einschließt. Deutlich wurde aber auch, dass sich die Idee der Stadtinformation in den letzten Jahren weiter entwickelt hat und neue Impulse durch die aktive Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die Erstellung von Inhalten entstanden sind. Anke Domscheit&#45;Berg hat dazu in ihrem Vortrag viele eindrucksvolle Beispiele geliefert (eine ältere Version ihres Vortrags ist übrigens bei slideshare verfügbar). Und so konnte die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Vorsatz beendet werden: In absehbarer Zeit soll ein offener Workshop organisiert werden, um gemeinsam mit allen Interessierten diese Weiterentwicklung der Stadtinformation und ihre Umsetzung im Bremer Stadtinformationssystem vertiefend zu diskutieren und neue Ideen zu sammeln.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Nachrichten, Veranstaltungen, Vorträge, Öffentliche Verwaltung, Vereine und Verbände, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-03-30T06:24:01+00:00</dc:date>
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      <title>Ein modernes IFG als notwendige Komponente von Open&#45;Data&#45;Initiativen</title>
      <link>http://www.ifib.de/blog/index.php/site/ein_modernes_ifg_als_notwendige_komponente_von_open_data_initiativen</link>
      <dc:creator>Herbert Kubicek</dc:creator>
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      <description>Warum ein modernes Informationsfreiheitsgesetz eine notwendige Komponente von Open&#45;Data&#45;Initiativen sein muss

Mit Open Government Data wird die proaktive Veröffentlichung von Daten der öffentlichen Verwaltung in weiterverarbeitbaren Formaten gefordert. Damit sollen politische Transparenz und Beteiligung gefördert werden und Potenziale zur Erzeugung von zusätzlichem Wissen in Form der Weiterverarbeitung dieser Daten durch Wirtschaft und Zivilgesellschaft aktiviert werden. Im Vordergrund konkreter Angebote stehen Geodaten, statistische Daten und Umweltdaten.
Dies sind wichtige Bereiche. Aber genügt dieses Verständnis für die Erreichung insbesondere der politischen Ziele? Wenn es bisher im Kern um Daten geht, die proaktiv in einem weiterverarbeitbaren Format veröffentlicht werden, stellt sich die Frage, was mit den Daten geschehen soll, die nicht proaktiv veröffentlicht werden und mit denen, die nicht weiterverarbeitbar sind.
Mit einer einfachen Vier&#45;Felder&#45;Matrix kann man zeigen, dass sich die Open&#45;Government&#45;Data&#45;Diskussion zu eng auf einen Quadranten bezieht, zwei andere aber nicht weniger wichtig sind und moderne Informationsfreiheitsgesetze &#45; wie das gerade in Bremen novellierte BremIFG &#45; erst einen umfassenden Rahmen für die Erreichung der genannten Ziele bilden.



Im Uhrzeiger&#45;Sinn stehen in Quadrant I die proaktiv veröffentlichten Daten im weiterverarbeitbaren Format. Aber nicht alle Daten werden proaktiv veröffentlicht. Nicht nur wegen Datenschutz, sondern wegen technischem Aufwand, begrenzten Ressourcen, politischen Widerständen u.a.m. Es ist ja lobenswert, wenn in München das Referat für Gesundheit und Umwelt Daten bereitstellt. Aber wie kommt ein externer Interessent an Schulvergleichsdaten für die Münchner Schulen? Und wie kommt man selbst an vergleichbare Daten von Straubing oder Fürstenfeldbruck? Die Antwort heißt: gar nicht. In Bremen und anderen Bundesländern ginge dies über einen Auskunftsanspruch nach dem jeweiligen Landes&#45;IFG, in Bayern hingegen nicht, weil Bayern auch fünf Jahre nach dem Bundes&#45;IFG noch keine entsprechende gesetzliche Regelung für die Landes&#45; und Kommunalverwaltung hat.
Der zweite zu hinterfragende Punkt ist die Konzentration auf die weiterverarbeitbaren Formate. Für das Ziel der Produktion von zusätzlichem Wissen durch Verknüpfung von Datenbeständen ist dies eine notwendige Voraussetzung, für die Verbesserung von Transparenz und Partizipation jedoch irreführend. Nach dem novellierten BremIFG müssen zukünftig Protokolle von Gremiensitzungen, Gutachten, Senatsvorlagen und Senatsbeschlüsse veröffentlicht werden. Diese liegen überwiegend als einfache PDF&#45;Dokumente vor und sind somit nicht weiterverarbeitbar. Sie dürfen es als authentische Dokumente auch nicht sein. Für die Förderung von politischer Transparenz sind sie jedoch wichtiger als Geodaten.
Bleibt schließlich eine Menge von Daten und Texten, die nicht weiterverarbeitbar sind und nicht veröffentlicht werden, weil sie personenbezogene Daten oder Betriebsgeheimnisse beinhalten. Die IFGs bieten mit ihren Ausnahmeregeln hierzu bewährte Abwägungsgründe, um diese Menge so klein wie möglich zu halten.

Als Fazit ist festzuhalten, dass für die politischen Ziele der Open&#45;Government&#45;Data&#45;Initiativen eine Erweiterung des Gegenstandsbereichs auch auf bewusst nicht weiterverarbeitbare Dokumente und eine gesetzliche Zugangsverpflichtung notwendig sind und moderne Informationsfreiheitsgesetze dazu den geeigneten Rahmen bilden. 
Noch haben allerdings fünf Bundesländer gar kein IFG und die bestehenden regeln überwiegend noch einen individuellen Zugangsanspruch, aber beinhalten keine proaktive Veröffentlichungspflicht, wie sie bei der Novellierung des BremIFG gerade ausgeweitet wurde. Ich wünsche mir, dass die politische Aufmerksamkeit, die Open Government Data zur Zeit erfährt, auch darauf gelenkt wird, dass die Länder, die schon ein IFG haben, es im Hinblick auf proaktive Veröffentlichungspflichten novellieren und die, die noch keines haben, gleich auf diesem Niveau beginnen. Baden&#45;Württemberg lässt in dieser Hinsicht hoffen.</description>
      <dc:subject>Kommentare, Öffentliche Verwaltung, E&#45;Democracy, E&#45;Government, Informationsfreiheit,</dc:subject>
      <dc:date>2011-03-28T15:15:00+00:00</dc:date>
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