Auf Basis eines Senatsbeschlusses aus dem Jahr 2009 sollen die Büroarbeitsplätze der bremischen Verwaltung mit einem standardisierten Verwaltungs-PC ausgestattet werden.
Am 12. März 2010 wurde zur Umsetzung dieses Vorhabens ein Pilotprojekt mit drei senatorischen Behörden, dem IT-Dienstleister Dataport und dem ifib gestartet. Zunächst sollen mit drei Pilotbehörden die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Umstellung auf den Verwaltungs-PC festgestellt und Migrationskonzepte erarbeitet werden. Auf Grundlage dieser Konzepte will die Freie Hansestadt Bremen eine Entscheidung über die Umsetzung der Migration in den Pilotbehörden sowie die Übertragbarkeit auf die mehr als 8.000 Verwaltungsarbeitsplätze der bremischen Verwaltung treffen.
Das Institut für Informationsmanagement Bremen war an der vorausgehenden Untersuchung und Konzeptualisierung beteiligt. In der Hauptuntersuchungsphase unterstützt das ifib in erster Linie das Referat ”Zentrales IT-Management und E-Government” bei der Senatorin für Finanzen und begleitet das Projekt wissenschaftlich. Zu den ifib-Arbeitsbereichen zählen hierbei insbesondere Wirtschaftlichkeit, nachhaltige IT-Personalentwicklung und IT-Management.
An der Auftakt-Sitzung des Projektes ("Kickoff") nahmen u. a. die Staatsräte Henning Lühr und Wolfgang Golasowski, die IT-Direktorin Gisela Schwellach, die Dataport-Vorstände Matthias Kammer und Andreas Reichel sowie die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Dr. Imke Sommer teil.
In ihren Vorträgen wurde deutlich, dass die Einsparpotenziale der IT am Arbeitsplatz noch nicht komplett erschlossen sind und durch eine länderübergreifende Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen IT-Dienstleister Synergien geschaffen werden können. Ebenso deutlich wurde herausgestellt, dass die Auslagerung von IT-Aufgaben auf einen zentralen Dienstleister umfangreiche Personalentwicklungskonzepte für die IT-Mitarbeiter der bremischen Verwaltung erfordern.
Der standardisierte Verwaltungs-PC Bremen soll auf dem BASIS-Standard (BASIS: Büroarbeitsplatz Standard Infrastruktur Service) der Freien und Hansestadt Hamburg aufbauen. Durch diesen Standard wird eine gemeinsame Ausgangsplattform für die bremische Verwaltung ermöglicht.
Quelle: Bild ifib (ch) / Wappen bremen.de
Mehr zur wissenschaftlichen Begleitung und Unterstützung der Realisierung effizienter E-Government-Dienste in der Freien Hansestadt Bremen durch das ifib:
- Wirtschaftlichkeitsanalyse zu Office-Anwendungen
- Kundenzufriedenheit mit der IT in der Bremer Verwaltung
- E-Rechnung in der Freien Hansestadt Bremen
Gesendet von B. E. Stolpmann Zuordnungen: Nachrichten • Projekte • Öffentliche Verwaltung • E-Government • IT-Management •
(0) Kommentare • Permalink
