Ein Werk der Bremer Künstlerin Susanne Hayduk bereichert seit gestern den - bis dahin nur zweckmäßig eingerichteten - Besprechungsraum des ifib im Bürogebäude am Fallturm. Die Wandinstallation verbindet lokale Wahrzeichen Bremens mit Elementen aus dem Corporate Design des Instituts.
Die Künstlerin wies bei der Enthüllung des Auftragswerks am 06.11.2007 darauf hin, dass neben der Verbundenheit zu Bremen auch der Bezug zu Technik, Organisation und klarer Strukturierung hergestellt wird. Dies spiegelt sich zum einen in der rechtwinkligen Form der bemalten Teilobjekte, zum anderen in der Materialauswahl wider. Die Gemäldekomponenten werden durch Aluminiumbrücken zusammengehalten.
Farblich dominieren Dunkelblau und ein an Terracotta grenzendes Dunkelrot.
Im Mittelpunkt stehen vier Elemente eines Kreises, die durch Dioden aus dem Hintergrund beleuchtet werden.
Schließlich findet man neben bremischen Wahrzeichen wie Roland, Weserstadion oder dem historischen Rathaus (keine Stadtmusikanten) auch eine kleine Weltkarte sowie eine modifizierte Reproduktion des vitruvianischen Menschen (da Vinci). Ob die Verlängerung des Menschen durch Aluminiumröhren eine Erweiterung durch Technik oder einen Bruch symbolisiert bleibt, wie vieles andere, der Betrachterin oder dem Betrachter überlassen.
Das Werk ist in Raum 3.75 des Gebäudes am Fallturm 1 installiert und kann - solange keine Sitzung oder Besprechung stattfindet - nach Anfrage im Sekretariat besichtigt werden.
Verweise zu Internetseiten der Künstlerin: