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Partizipation und Teilhabe

Projektdaten

Team:

Partner:

nextpractice GmbH

Auftraggeber:

nextpractice GmbH

Laufzeit:

15.11.2018 - 14.11.2021

Ansprechperson

Julia Finken

Julia Finken

Dipl.-Informatikerin

zum Kontakt

Virtueller Experimentierraum 5.0

Potenziale von (digitaler) Zusammenarbeit gemeinsam identifizieren

Die fortschreitende Digitalisierung hat bereits weitreichenden Einfluss auf unsere Lebenswelt. Insbesondere im Berufsleben bringt sie bisweilen einen Paradigmenwechsel mit sich, der viele Bereiche der Arbeitsorganisation und -durchführung grundlegend verändert hat bzw. verändern wird. Die Spannweite diese Veränderungen reicht je nach Branche vom moderaten Wandel bis zum disruptiven Bruch. Unabhängig von der Tiefe der jeweiligen Veränderungsprozesse brauchen Organisationen Mittel und Wege, wie sie diesen Wandel für sich erfolgreich gestalten können. Mit dem Projekt „Virtueller Experimentierraum 5.0“ startet ein solcher Versuch, praktische und wissenschaftliche Expertise zu kombinieren, um Antworten auf die Frage zu finden, wie Arbeit in einer zunehmend digitalisierten und mediatisierten Welt erfolgreich gestaltet werden kann. Dabei sollen neben neuen Strategien für Innovation und Wertschöpfung auch Voraussetzungen für attraktive und gesunde Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

Als Kooperationspartner in der Praxis konnte nextpractice 20 Unternehmen aus verschiedensten Branchen, wie Gärtnerei, Bau, Gastgewerbe, Wissenschaft oder Gesundheits- und Sozialwesen für sich gewinnen. Durch ihre Heterogenität stehen die Kooperationspartner hinsichtlich der Digitalisierung auch vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Unter der Prämisse der Partizipation sollen „Virtuelle Experimentierräume“ entstehen, in denen in kollaborativer Praxis Arbeit neu gedacht wird. In insgesamt 14 Experimentierräume sollen außerdem Impulse für organisationalen Wandel gesammelt werden, die später in Arbeitsorganisationen übertragen werden können.

Das Bremer Beratungsunternehmen nextpractice GmbH ist Hauptantragssteller des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekts und hat fast 20 Jahre Erfahrung aus der Unternehmensberatung, insbesondere bei der Begleitung von Veränderungsprozessen. Hierbei wird intensiv mit innovativen interdisziplinären qualitativen und quantitativen computergestützten Methoden gearbeitet. Das ifib beteiligt sich als wissenschaftlicher Kooperationspartner an dem Projekt und bringt u.a. seine langjährige Forschungserfahrung zu Fragen betrieblichen Lernens mit digitalen Medien, nutzer*innenzentrierter und barrierefreier Gestaltung von Softwarelösungen sowie co-creativer Technologiegestaltung in das Projekt ein.

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