Das Ergebnis unserer Arbeit sind vier Szenarien, bei denen es sich eher um konzeptionelle Modelle als um Vorhersagen handelt. Sie können dabei helfen dabei, Chancen und Risiken abzuwägen und übergreifende Strategien für ein widerstandsfähiges Hochschulsystem zu entwickeln, wobei sowohl physische als auch digitale und hybride Mobilität berücksichtigt wurden. Unterstützt wurden wir von meiner früheren Kollegin am Fraunhofer-ISI, Dr. Simone Kimpeler (Herzlichen Dank!). In mehreren Denk-Runden kamen wir zu folgenden vier Szenarien:
- Szenario 1: „Welcome to the World“ - alle sind weltfoffen und akademischer Austausch ist selbstverständlich
- Szenario 2: „Follow the Money“ - nur verwertbarer Austausch (für Karrieren und ökonomische Ziele) lohnt sich
- Szenario 3: „Empty Pockets“ - für internationalen Austausch wird kein Geld mehr bereit gestellt
- Szenario 4: „Lost in Fragmentation" - die geo-politischen Spannungen führen zur Aufteilung in Blöcke zwischen denen kein Austausch mehr stattfindet.
Die im Abschlussbericht enthaltenen Handlungsempfehlungen richten sich gleichermaßen an Hochschulen, Politik, Förderinstitutionen und die Wirtschaft. Sie sollen als Grundlage für eine gemeinsame, zukunftsorientierte Strategie dienen, die die akademische Mobilität nachhaltig und gerecht gestaltet.
Ich habe mich besonders gefreut, mit einem großartigen interdisziplinären Team zusammenarbeiten zu können. Nachhaltigkeit, Internationalisierung und Digitalität sind keien Widersprüche, sondern