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Partizipation und Teilhabe

Partizipation und Teilhabe als Forschungshaltung

Partizipation und Teilhabe charakterisieren die Einstellung des ifib und bilden zugleich einen wichtigen Forschungsschwerpunkt. Mit der digitalen Transformation geht eine verschärfte soziale Ungleichheit einher, die mit dem ungleichen Zugang zu digitalen Diensten beginnt und bis zu ungleich verteilten Kompetenzen wirkt. Dies thematisieren wir in unseren Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Technische Innovationen partizipativ gestalten

Technische Innovationen müssen gemeinwohl- und nutzungsorientiert sein, um im Sinne ihrer gesellschaftlichen Einbettung gelingen zu können. Daher ist es wichtig, digitale Medien gemeinsam mit den betroffenen Akteurinnen und Akteuren zu entwickeln. Sozialer Wandel, der auf Teilhabe ausgerichtet ist, kann nur mithilfe partizipativer Ansätze, z.B. in Konsultationsprozessen und Co-creation-Ansätzen, nachhaltig wirken.

Das ifib ist führend in der Erforschung ko-kreativer Technologieentwicklung

Ko-Kreation oder co-creation ist inzwischen zu einem Schlagwort sozialer Innovationen im öffentlichen Sektor geworden. Dennoch gibt es bisher nur wenige Studien dazu, wie technische Neuentwicklungen nachhaltig gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden können. Durch verschiedene Forschungsprojekte in diesem Themenbereich hat das ifib hier eine exponierte Stellung eingenommen.

ELSI: Forschung zu Wechselwirkungen, die Teilhabe beeinflussen

Digitale Transformation ist gekennzeichnet von der Wechselwirkung zwischen ethischen, legalen und sozialen Implikationen (ELSI) und den technologischen Entwicklungen, die in nahezu allen unseren Projekten zum Tragen kommen. Wir berücksichtigen bei der Forschung in den Bereichen „Partizipatives Design“ und „Barrierefreie Technikgestaltung“ die Interessen diverser Gruppen.

Aktuelle Projekte

MakerLabs III

Projektevaluation

KLAWEST

Kompetenzvermittlung, Lernförderlichkeit und Arbeitskulturen für reaktionsfähige dynamische Wertschöpfungsstrukturen

DiSiKit

Diversitätsreflexive Spielmaterialien. Appgestützte Praxisbegleitung in Kitas

Aktuelle Publikationen

Scheersoi, Annette; Barth, Matthias; Bedenlier, Svenja; Breiter, Andreas; Farzanegan, Mohammad Reza; von Haaren, Christina; Leal, Walter; Oevel, Gudrun; Zawacki-Richter Olaf; Kwella, Hannah (2026): Zukunftsperspektiven akademischer Mobilität. Bonn: DAAD:


Lopez, Paola; Breiter, Andreas (2025): Rethinking Communicative AI in Higher Education through the framework of susceptibility to algorithmic disadvantage. Zürich: Konferenz: European Conference on Critical Edtech Studies (ECCES)


Jarke, Juliane; Kubicek, Herbert (2025): Co-Creation von digitalen öffentlichen Dienstleistungen. in: Klenk T., Nullmeier F., Wewer G. Handbuch Digitalisierung in Staat und Verwaltung, 2. Auflage, Wiesbaden: Springer VS , S.399–411.
DOI: 10.1007/978-3-658-37373-3_30


Nowak, Christine (2024): ‹Wirklich mal aussteigen aus diesem festen Ansatz›: Kooperationen zwischen Medienpädagogik und Schule als Zukunftsmodell? Empirische Einblicke in Erfahrungen von Lehrkräften und ausserschulischen Medienpädagog:Innen. In MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung (Jahrbuch Medienpädagogik) , Heft: 21 , S.243–268.
DOI: https://doi.org/10.21240/mpaed/jb21/2024.09.10.X


Paola Lopez (2024): More than the Sum of its Parts: Susceptibility to Algorithmic Disadvantage as a Conceptual Framework. Rio de Janeiro, Brazil: , S.909-919.
Konferenz: FAccT '24: Proceedings of the 2024 ACM Conference on Fairness, Accountability, and Transparency
DOI: 10.1145/3630106.3658944