Sie sind hier:  
  1. ifib-research
  2. Projekte
  3. Detail
Medienbildung, Medien- und IT-Kompetenz

Projektdaten

Team:

Partner:

Universität zu Köln
M2C Institut für angewandte Medienforschung GmbH

Auftraggeber:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Laufzeit:

01.11.2021 - 30.10.2024

Ansprechperson

Dr. Stefan Welling

Stefan Welling

Stellv. Institutsleiter

zum Kontakt

DILABoration

Digitalgestützte Bildungsnetze im Sozialraum elaborieren

In Deutschland sind Bildungschancen von Heranwachsenden nach wie vor ungleich verteilt: Die Bildungsbenachteiligung bestimmter Gruppen reproduziert sich über die unterschiedliche Verfügbarkeit ökonomischen, sozialen und kulturellen Kapitals, die eng mit der Aneignungsqualität der Sozialräume verbunden ist, in denen Heranwachsende leben. Sozialraumbezogene Bildungsangebote sind eine Möglichkeit, um Bildungsbenachteiligungen entgegenzuwirken. Ein relativ neuer und erfolgsversprechender Ansatz hierfür sind die von Bremer M2C Institut für angewandte Medienforschung entwickelten „Digital Impact Labs“. Hier wird ein pädagogischer, digital gestützter Kreativ-, Denk- und Aktionsraum angeboten, in dem in dynamisch und partizipativ ausgerichteten Projekten für und mit Kindern und Jugendlichen Aktivitäten initiiert werden, die vielfältige Bildungsgelegenheiten eröffnen. 

Ziel des Forschungsprojekts DILABoration ist es, zu erfassen, welche Gelingensbedingungen dazu beitragen, Bildungsteilhabe von benachteiligten Jugendlichen in heterogen zusammengesetzten Stadtteilen ermöglichen und diese auf organisationaler und subjektiver Ebene zu rekonstruieren. Konkret werden hierzu die Angebote der Digital Impact Labs im Rahmen des Projekts durch eine Mehrebenenanalyse mit qualitativ-empirischen Zugängen evaluiert und co-kreativ konzeptionelle Ansätze (weiter-)entwickelt sowie erprobt. Darüber hinaus wird ein Transferkonzept entwickelt und dessen Eignung an mehreren Standorten erprobt.   

Das ifib fokussiert die Organisationsebene hinsichtlich der Gelingensbedingungen. Hierzu werden Gruppendiskussionen und Expert*innen-Interviews mit Mitarbeitenden und Leitungspersonen im Kontext der Digital Impact Labs geführt und mit der dokumentarischen Methode ausgewertet. Neben dem M2C ist die Universität zu Köln, vertreten durch Nadia Kutscher, an dem Projekt beteiligt. Dem ifib obliegt hierbei die Verbundkoordination.

zurück zur Projekt-Liste