Die European Conference on Educational Research (ECER) 2025 in Belgrad ist vorbei. Unsere wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Paula Goerke und Veronika Graceva kehren mit wertvollen Erkenntnissen aus vier intensiven Konferenztagen zurück.
Erste Forschungsergebnisse im internationalen Dialog
Bereits am ersten offiziellen Konferenztag präsentierten unsere Kolleginnen ihre ersten Ergebnisse des ComAI-Forschungsprojektes: „Journeys of Policy Papers: Institutional Guidelines for ComAI in German Higher Education". Hier gaben sie Einblicke in ihre umfassenden Arbeiten der Policy-Analyse (Referenzanalyse, Topic Modeling und Qualitative Inhaltsanalyse) und zeigten auf, welche Themen deutsche Hochschulen in ihren KI-Policies besonders beschäftigen und wer an der Entwicklung einer solchen Policy eigentlich beteiligt ist.
Die anschließenden Diskussionen zeigten: Deutschland steht mit seinen KI-Herausforderungen nicht allein da. Forscher*innen aus ganz Europa (und auch außerhalb) beschäftigen sich mit ähnlichen Fragen zur Regulierung von KI in der Hochschulbildung. Interessant waren an dieser Stelle besonders Eindrücke der russischen Universitäten und deren Umgang mit KI-Herausforderungen. Außerdem brachte das Publikum interessante Vorschläge für die Weiterarbeit mit den vorgestellten Ergebnissen.
Theoretische Ansätze finden Resonanz
Am zweiten Tag folgte die Posterpräsentation zu „Communicative AI and the concept of Hybrid Figurations in Higher Education". Besonders ermutigend: Nicht nur die empirischen Befunde aus der Policy-Analyse stießen auf Interesse, sondern auch die theoretischen Grundlagen des Projekts regten zu weiteren Diskussionen an. Die Visualisierung des konzeptuellen Rahmens half ECER-Teilnehmenden, um auch ihre Erfahrungen aus der Hochschulforschung zu teilen und mit weiteren theoretischen Konstrukten abzugleichen.
Europaweite Trends und Entwicklungen
Neben den eigenen Beiträgen nutzen Paula und Veronika die Konferenz für den Austausch mit anderen Forscher*innen. KI und Hochschule sind aktuell zentrale Themen der europäischen Bildungsforschung. Die Sessions boten Einblicke in vielfältige Forschungsansätze – von konkreten KI-Projekten an Universitäten bis hin zu Studien über KI-Kompetenzen und den Zusammenhängen zwischen KI und Nachhaltigkeit.
Neue Perspektiven für die weitere Forschung
Die Konferenz lieferte nicht nur Bestätigung für die eigene Forschungsrichtung, sondern auch neue Impulse für zukünftige Arbeiten – etwa an welchen Stellen nationaler wie internationaler Austausch stattfinden kann und gewünscht wird, und welche Personen in der eigenen Forschung noch weiter berücksichtig werden sollten.
ECER? Gerne wieder!
Alles in allem war der Besuch der Konferenz für beide ein Highlight, wie sie selbst festhalten:
Paula: “Die ECER war wirklich inspirierend – das Feedback der Teilnehmer*innen zu unseren eigenen Beiträgen, ebenso wie die vielfältigen Inputs vom Symposium bis zur Keynote! Ich konnte viel mitnehmen, sowohl für die Arbeit an meiner Diss als auch generelles Selbstbewusstsein für die nächsten Konferenzen.”
Vero: “Es war für mich eine besondere Erfahrung, zum ersten Mal auf einer Konferenz zu sein. Die ECER ist mit ihrer offenen und inspirierenden Atmosphäre ein sehr guter Startpunkt! Der direkte Austausch mit so vielen engagierten Forschenden hat mir definitiv Inspiration und Mut für die weitere Arbeit geschenkt.”
Doviđenja Beograd – Doviđenja ECER!




