Vom 27.8. bis 29.8.2025 findet das 47. EAIR Forum in Utrecht statt. EAIR, die "The European Higher Education Society" stand unter dem Motto: "Openness: a Mission Challenged". Darunter waren unterschiedliche Heraiusforderungen sumsumiert, seien sie technologische (KI) oder finanzielle oder systemische (Beispiel USA).
Ich konnte einen Vortrag mit dem Titel "Understanding IT Governance within European University Alliances" selbst halten, den ich zusammen mit Dr. Ilse Hagerer von der TU München entwickelt hatte. Dabei ging es um die Frage, ob und wenn ja wie Universitätsnetzwerke (am Beispiel der Europäischen Universitätsallianzen) Einfluss auf lokale IT-Entscheidungen und damit die IT Governance haben. Am Beispiel von zwei Netzwerken habe ich versucht zu skizzieren, welche Mechanismen wirken und wir haben uns theoretisch mit einer Kombination aus Neo-Institutionalismus und Netzwerk-Governance beschäftigt.
Der zweite Vortrag zu "AI usage and expectations of University students in Germany. A cross-disciplinary perspective" hat mein Kollege Dr. Marc Hüsch vom CHE vorgestellt. Die Arbeit ist im Wesentlichen von ihm und Dr. Nina Horstmann entstanden und basiert auf den Ranking-Befragungen, die das CHE jedes Jahr in Deutschland durchführt. Die Spezielauswertung zu KI-Nutzung durch Studierenden basiert auf einem gemeinsam entwickelten Fragenkatalog. Die aktuellen Ergbnisse der Master-Kohorte sind besonders spannend, weil sie sowohl große Fächerunterschiede zeigen als auch den hohen Bedarf der Studierenden verdeutlichen, Unterstützung und Trainingsangebote zu erhalten.