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Wie können wir das Feuer für OER bei Schulträgern entfachen? - Rückblick auf das OERcamp

Was Taylor Swift und Standlers Sicht der "Kultur der Digitalität" miteinander zu tun haben? Das und vieles mehr habe ich mit und durch viele engagierte Teilnehmer*innen auf dem diesjährigen OERcamp erfahren. Dieses Mal fand dies drei Tage in Hannover statt. Als Teil des BMBFSJ geförderten Projektes ODIkS war ich zum ersten Mal dabei, habe dabei in die OER-Community reinschnuppern können und andere Mitarbeiter*innen der Projekte der OER-Strategie des Bundes treffen können. 

Zum Prinzip des OERcamp

Das OERcamp wird von Jöran & Konsorten veranstaltet und dreht sich vor allem um das Thema "Open Educational Ressources" und "Open Educational Practices". Zentrales Element der Veranstaltung sind sogenannte Barcamps. Das Prinzip ist einfach: Die Teilnehmer*innen bringen z.B. eigene Themen, Fragestellungen oder Ergebnisse mit, die sie gerne mit der Community besprechen möchten. Ihr Angebot für ein Barcamp stellen sie im Plenum vor und die Teilnehmer*innen können sich aus den Angeboten ihr eigenes Konferenzprogramm zusammenstellen.

Einblicke in Camps und Workshops

Am ersten Tag wurde ein Workshopangebot von dem Projekt POET organisiert, das sich an die Projekte der OER-Strategie richtete. Ziel des Workshops war es, ein Storytelling zu entwickeln, um Verantwortliche bei Schulträgern langfristig für unsere Projektvorhaben zu gewinnen und stellten uns die Frage: "Wie können wir das Feuer für OER bei Schulträgern entfachen?". Dazu wurden Persona vorbereitet und in Kleingruppen Ideen zur Beantwortung dieser Frage besprochen. In einem ergänzenden Barcamp haben wir an Tag 2 mit anderen Teilnehmer*innen Maßnahmen abgeleitet und gesammelt. Die Ideen wurden entsprechend gesammelt und sollen zu einem späteren Zeitpunkt nochmal gemeinsam besprochen werden.

Außerdem habe ich Barcamps zu den Themen Changemanagement, zu einem OER-Prüftool und zu einer Session zum Begriff der "Kultur der Digitalität" besucht. Letztes war eines meiner Highlights, da die kulturwissenschaftliche Ausfassung des Begriffs beispielhaft mit Memes oder mit der Communitypower von Taylor Swift in den sozialen Medien verdeutlicht wurde. Also danke nochmal dafür, dass ich nun ein Bild davon habe.

Mein Resümee

Würde ich nochmal zu einem OERcamp fahren? Ja, aufjedenfall! Es waren wirklich drei sehr spannende Tage und ich habe viele Leute aus der Community und der OER-Strategie kennenlernen dürfen. Ich kann mir vorstellen, dass ich beim nächsten Mal auch ein paar Fragen und Themen habe, die ich in Form eines Barcamps besprechen oder zur Diskussion bringen wollen würde. Ich freue mich sehr einiger der Teilnehmer*innen mal wiederzusehen.



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