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Medienbildung, Medien- und IT-Kompetenz

Projektdaten

Team:

Partner:

Prof. Dr. Falk Howe (ITB)


Dr. Michael Reinhold (ITB)

Auftraggeber:

Deutsche Telekom Stiftung

Laufzeit:

01.04.2018 - 31.01.2020

Ansprechperson

Andreas Breiter

Andreas Breiter

Geschäftsführer / Wissenschaftlicher Direktor

zum Kontakt

Berufsschule digital

Konzepte für digitales Lehren, Lernen und Arbeiten

Mit der beständig voranschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt stellt sich für die Berufsbildung die Frage, wie die bestehenden dualen Ausbildungsgänge den Herausforderungen begegnen. Insbesondere die Rolle der beruflichen Schulen im Prozess der Digitalisierung der Arbeitswelt ist zentral, denn sie erreicht die Auszubildenden ganz unterschiedlicher Ausbildungsgänge gleichermaßen.

Was müssen berufliche Schulen jungen Menschen für ein Leben und Arbeiten in der digitalisierten Welt vermitteln? Wie kann eine umfassende Medienbildung in der Berufsschule gelingen und was bedeutet dies in Hinblick auf die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte? Mit dem KMK Strategiepapier „Bildung in der digitalen Welt“ (KMK 2016) sind auch die beruflichen Schulen adressiert, denn sie haben die Aufgabe neben der Förderung berufsbezogener Kompetenzen zur Gestaltung der digitalen Arbeitswelt auch die Aneignung von allgemeiner Medienkompetenz zu ermöglichen. Die Deutsche Telekom Stiftung fördert und begleitet zehn berufsbildende Schulen in diesem Prozess.

Die für das Netzwerkprojekt ausgewählten zehn beruflichen Schulen sind bereits in unterschiedlichen Bereichen der Bildung und Digitalisierung erfolgreich. Diese Expertise soll im Netzwerk der Schulen zur Geltung kommen. So wird es unter anderem darum gehen, wie und unter welchen Bedingungen Medienbildung zum Tragen kommt. Bis Ende 2019 hat das Netzwerk aus zehn Werkstattschulen Zeit zu erarbeiten, welche berufsübergreifenden und berufsspezifischen digitalen Kompetenzen Berufsschüler erlernen sollten und welche Bedingungen berufliche Schulen benötigen, um digitale Medien gewinnbringend in den Unterricht und den Schulalltag einbinden zu können. Welche allgemeinen Gelingensbedingungen lassen sich aus den Ergebnissen des Werkstattprozesses ableiten?

Das von der Deutschen Telekomstiftung durchgeführte Projekt „Berufsschule digital“ wird vom Institut für Informationsmanagement GmbH wissenschaftlich begleitet. Die teilnehmenden Netzwerkschulen erhalten dabei eine kontinuierliche Begleitung in ihrem Werkstattprozess um geeignete Lösungen und Good-Practice-Beispiele den anderen Schulen zugänglich zu machen. Der Transfer der Ergebnisse auch über den Rahmen der Netzwerkschulen hinaus ist zentrale Projektaufgabe.

Die zehn beruflichen Schulen im Netzwerk von „Berufsschule digital“:

  • Staatliche Berufsschule II, Bamberg
  • Berufliches Schulzentrum, Bietigheim-Bissingen
  • Berufskolleg Kreis Höxter, Brakel
  • Europaschule Schulzentrum SII Utbremen, Bremen
  • Berufliche Schule City Nord, Hamburg
  • Multi-Media Berufsbildende Schulen, Hannover
  • Oskar-von-Miller-Schule, Kassel
  • Regionales Berufsbildungszentrum Wirtschaft, Kiel
  • Hans-Böckler-Berufskolleg, Marl Haltern
  • Balthasar-Neumann-Technikum, Trier

Publikationen zum Projekt

Breiter, Andreas; Brüggemann, Marion; Howe, Falk (2021) Digital Literacy as Cross-sectional Competence in VET – A Case Study of a Network of German Vocational Schools. Konferenz: ECER 2021 (preprint)


Klockmann, Izumi; Brüggemann, Marion; Breiter, Andreas; Howe, Falk; Reinhold, Michael (2020) Berufliche Medien- und IT-Kompetenz als Querschnittsaufgabe. Ergebnisse aus dem Projekt "Berufsschule digital" 126-132. Zeitschrift: Bildung und Beruf


Brüggemann, Marion; Klockmann, Izumi; Breiter, Andreas; Howe, Falk; Reinhold, Michael (2020) Berufsschule digital – Kooperation, Fortbildung und Praxisentwicklung im Netzwerk in: K. Kaspar, M. Becker-Mrotzek, S. Hofhues, J. König, & D. Schmeinck (Hrsg.), Bildung, Schule, Digitalisierung, Münster: Waxmann, 19-24.


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